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Neue UCI-Regeln: Fronttaschen am Trikot verboten

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Re: Neue UCI-Regeln: Fronttaschen am Trikot verboten
Schau mal hier:
uci .
Die UCI bremst einfach damit den Fortschritt aus.
Und das machst du daran fest, dass sich Leute was jetzt nicht mehr in den Anzug stopfen sollen, was im Triathlon sogar schon etwas länger reglementiert ist?

Wenn ich bei den üblichen Laufradbuden schaue, dann sehe ich da reihenweise 65mm+x Laufräder. Bei den Rahmen wird die 8cm Box die neuerdings zulässig ist gnadenlos ausgenutzt und die Rahmen wurden fetter als je zuvor. Das gab es vorher in dieser Form gar nicht.

etc. pp.

An einigen Stellen wurden die Regeln sogar lockerer und bei denen, die verschärft wurden sehe ich keinen Trend, dass deshalb Material zurückgebaut wird.

Bei den Anzügen unterscheiden sich TT Anzüge sowieso von Triathlon Anzügen.

Bei den Rennradlenkern gibt und gab es eh nur ganz wenige die schmaler oder länger gefahren sind als die UCI es will. Die praktischen Auswirkungen dürften gegen 0 tendieren und trotz der Regel haben eigentlich alle Anbieter von Tour Test Rekordfahrrädern schmalere Lenker im Angebot und haben sie damit sogar zum Test geschickt. Da hat eher der Lizenzabhängige jetzt die Probleme das Rad ggfls. nicht so fahren zu können wie es verkauft wird im Standard.
 
Das mit dem Anzug ist ein gutes Beispiel. Die UCI reguliert mittlerweile sehr viele Details, bei denen ich den eigentlichen Nutzen nicht mehr erkenne. Warum ein TT-Anzug beispielsweise zwingend einen Rückenreißverschluss haben muss, erschließt sich mir nicht wirklich.

Natürlich werden bestehende Freiheiten immer maximal ausgenutzt. Und es muss auch Grenzen geben, aber die wirklich außergewöhnlichen Entwicklungen werden durch zu engen Regeln oft schon im Ansatz verhindert.

Bestes Beispiel für mich ist mein P5X. So ein Rad wird es wohl nie mehr geben, weil am Ende praktisch alles auf den klassischen Diamantrahmen zurückgeführt werden muss. Technisch spannendere Konzepte haben kaum noch eine Chance.

Und die für mich beste Innovationen der letzten Jahre ist das Schwalbe Clik Valve. 120 Jahre lange wurde das Schrottventil SV nicht weiterentwickelt. Bis sich endlich einer getraut hat. Wäre das reglementiert, hätte das niemand angefasst und sich was besseres überlegt. Genau solche unkonventionellen Ideen machen Produkte besser.
 
Das mit dem Anzug ist ein gutes Beispiel. Die UCI reguliert mittlerweile sehr viele Details, bei denen ich den eigentlichen Nutzen nicht mehr erkenne. Warum ein TT-Anzug beispielsweise zwingend einen Rückenreißverschluss haben muss, erschließt sich mir nicht wirklich.

Natürlich werden bestehende Freiheiten immer maximal ausgenutzt. Und es muss auch Grenzen geben, aber die wirklich außergewöhnlichen Entwicklungen werden durch zu engen Regeln oft schon im Ansatz verhindert.

Bestes Beispiel für mich ist mein P5X. So ein Rad wird es wohl nie mehr geben, weil am Ende praktisch alles auf den klassischen Diamantrahmen zurückgeführt werden muss. Technisch spannendere Konzepte haben kaum noch eine Chance.

Und die für mich beste Innovationen der letzten Jahre ist das Schwalbe Clik Valve. 120 Jahre lange wurde das Schrottventil SV nicht weiterentwickelt. Bis sich endlich einer getraut hat. Wäre das reglementiert, hätte das niemand angefasst und sich was besseres überlegt. Genau solche unkonventionellen Ideen machen Produkte besser.
Also Ganna hat letztens mit Front Zipp gewonnen. Wäre mir eine neue Regel bislang nicht bekannt.

Das P5X war meines Wissens nach nie schneller als ein P5. Remco gewinnt weiterhin auf einem Shiv was es schon ewig gibt. Glaube die Auswirkungen bei den Limitierungen halten sich eher in Grenzen
 
Wegen dem Skinsuit kann ich dir nicht genau sagen, da ich kein Triathlon fahre. Stand irgendwie in der Beschreibung von Castelli, dass es Regelkonform ist für Short Distance. Mich schrecken die ganzen Regeln und Strafen ab.

Mir geht es dabei gar nicht primär um "schneller". Genau deshalb finde ich das P5X ein gutes Beispiel. Mir ist bewusst, dass ein P5X nicht automatisch schneller sein muss als ein aktuelles P5 oder Shiv. Darum geht es mir gar nicht.

Für mich war das P5X einfach eine völlig andere Herangehensweise an das Thema Triathlonrad. Integrierter Stauraum, andere Rahmenform, andere Lösungen für Reisen und Handling. Es war etwas Eigenständiges.

Ich fahre auch keine Triathlons oder Rennen. Ich nutze ich mein P5X als Pendel- und Einkaufsrad und neuerdings fürs Bikepacking, weil die integrierten Staufächer einfach unglaublich praktisch sind. Das ist genau so eine Innovation, die für den Alltag einen echten Mehrwert bringt, ohne dass sie zwingend etwas mit Watt oder Geschwindigkeit zu tun hat.

Genau deshalb störe ich mich teilweise an den Regulierungen, wie jetzt bei den Radcomputern. Obwohl ich eh nur mit Handy navigiere. Nicht weil dadurch jemand 5 Watt verliert oder gewinnt, sondern weil der Lösungsraum kleiner wird.

Deshalb ist mein Punkt weniger, dass die Räder heute langsamer oder schneller wären. Mir fehlt eher die Vielfalt an Ideen und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen.
 
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Mir geht es dabei gar nicht primär um "schneller". Genau deshalb finde ich das P5X ein gutes Beispiel. Mir ist bewusst, dass ein P5X nicht automatisch schneller sein muss als ein aktuelles P5 oder Shiv. Darum geht es mir gar nicht.

Für mich war das P5X einfach eine völlig andere Herangehensweise an das Thema Triathlonrad. Integrierter Stauraum, andere Rahmenform, andere Lösungen für Reisen und Handling. Es war etwas Eigenständiges.

Ich fahre auch keine Triathlons oder Rennen. Ich nutze ich mein P5X als Pendel- und Einkaufsrad und neuerdings fürs Bikepacking, weil die integrierten Staufächer einfach unglaublich praktisch sind. Das ist genau so eine Innovation, die für den Alltag einen echten Mehrwert bringt, ohne dass sie zwingend etwas mit Watt oder Geschwindigkeit zu tun hat.

Genau deshalb störe ich mich teilweise an den Regulierungen, wie jetzt bei den Radcomputern. Obwohl ich eh nur mit Handy navigiere. Nicht weil dadurch jemand 5 Watt verliert oder gewinnt, sondern weil der Lösungsraum kleiner wird.

Deshalb ist mein Punkt weniger, dass die Räder heute langsamer oder schneller wären. Mir fehlt eher die Vielfalt an Ideen und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen.
Vielleicht entwickelt sich da für Dich was im neuen Aero-Gravel-Format. Die scheinen ja das Thema Aero für sich entdeckt zu haben und sind bei Staulösungen, Anschraubpunkte, Taschen als "Verkleidung" etc wesentlich progressiver unterwegs.

Das alles sind ja Dinge die in dem Bereich den die UCI regelt eh kaum eine Rolle spielen.

Und offenbar spielen bei den Entwicklern dort alte graue Männer bei der UCI auch nur eine untergeordnete Rolle.

Im TT Bereich haben ja auch eh diverse Firmen unterschiedliche Bikes für TT oder Tri am Start. z.B. QuickPro hat da grade ein ziemlich langweiliges TT Modell und ein recht spannendes für Tri gebracht. Argon 18 macht da ja auch Unterschiede. usw.
 
Da sind wir eigentlich gar nicht so weit auseinander. Wenn du dir anschaust, was um 2015/2016 passiert ist, dann war das für mich schon eine Art Peak der Entwicklung. Da kamen auf einmal Räder wie das Cervélo P5X, Diamondback Andean, Scheibenbremsen im Triathlon, Steckachsen, integrierte Verpflegungs- und Stauraumlösungen usw. auf den Markt. Da wurde wirklich noch ausprobiert und bestehende Konzepte hinterfragt.

Wenn man heute auf Slowtwitch die alten Diskussionen zum P5X liest, ist das fast schon amüsant. Damals haben viele noch Felgenbremsen verteidigt und sind mit geklebten Schlauchreifen gefahren. Erklär das mal einem Einsteiger von heute. Der hat einen Platten, zieht den Reifen runter, steckt einen neuen drauf und fährt weiter. Früher hieß es teilweise: Reifen kleben, warten, hoffen, dass alles hält. Das wirkt heute absurd.

Ich habe mir 2008 mein erstes eigenes Rad aufgebaut und damals schon Scheibenbremsen, Nabenschaltung und Riemenantrieb verbaut, weil mich diese Lösungen technisch überzeugt haben. Viele davon wurden damals eher belächelt und sind heute völlig normal.

Und genau deshalb frage ich mich, wir haben jetzt 2026. Was können die aktuellen Räder wirklich, was das P5X vor zehn Jahren noch nicht konnte?
Scheibenbremsen? Hatte es.
Steckachsen? Hatte es.
Interne Verpflegung? Hatte es.
Integrierte Stauraumlösungen? Hatte es.
Breite Reifen? bis 30mm geht

Für mich sieht es so aus, als waren die letzten zehn Jahre eher Optimierung als Revolution. Die Räder wurden etwas leichter, etwas aerodynamischer und etwas sauberer integriert. Das ist absolut legitim, aber die großen konzeptionellen Sprünge sehe ich weniger.

Viele der Dinge, die verboten sind nutze ich persönlich nicht. Aber die Hersteller hören dadurch auf andere Sache zu entwickeln.
 
Aus meiner Sicht hat sich speziell beim Thema Einstellbarkeit viel getan in letzter Zeit. Wenn man mal an die alten shiv oder p5 Modelle denkt... Wenn man da andere Extensions, Winkel oder ähnliches wollte war man ja ziemlich aufgeschmissen. Aero war schmal und hart und für breit gab es vielleicht Reifen und Platz aber keine Laufräder. Heute ist aero und breit kein so harter Konflikt mehr. Breitere Gangabstufungen, kabellose Schaltsysteme... Ich finde grade im tt Bereich alles ein Segen im Vergleich zu früher. Ja, richtig große Sprünge... Wo soll es die geben? Ob da die uci Schuld ist?! Bequem, wartungsarm, Stauraum etc sind in dem Bereich ja eh kaum Themen.
 
Da hast du schon recht, bei der Einstellbarkeit ist einiges passiert. Mein Punkt ist eher, dass das P5X auch dort erstaunlich gut gealtert ist.

Wenn ich es mit vielen aktuellen Rädern vergleiche, habe ich nicht das Gefühl, auf einem zehn Jahre alten Konzept zu sitzen. Im Gegenteil. Die Front lässt sich sehr flexibel einstellen, ohne dass ich erst einen ganzen Turm aus Spacern aufbauen muss. Viele aktuelle Lösungen sind besser als früher, aber nicht zwingend grundsätzlich besser als das, damals schon gezeigt wurde.

Wenn man sich heute anschaut, was im Profisport gefahren wird, dann sind 28 mm oder sogar 30 mm plötzlich Stand der Technik. Das ist aber keine grosse Ingenieurskunst die Gabel 5mm breiter zu machen.
 
Wenn ich heute in die Zukunft schauen würden, dann sehe ich beispielsweise smarte Brillen als ziemlich naheliegend. Navigation direkt im Sichtfeld, Leistungsdaten, Radarwarnungen oder Hinweise auf Abbiegepunkte projiziert, ohne ständig auf den Radcomputer schauen zu müssen.

Oder beim Helm. Warum haben wir eigentlich immer noch separate Helme, Lampen und Brillen? Ein integriertes System aus Helm, Beleuchtung, Rücklicht, Radar und Visier wäre für mich ein viel spannenderer Entwicklungsschritt als noch 2 Watt Aero zu finden.

Auch adaptive Helme könnte ich mir vorstellen. Bei niedriger Geschwindigkeit mehr Belüftung, bei hohem Tempo schließen sich einzelne Kanäle automatisch für eine bessere Aerodynamik. Die Technik dafür gibt es in anderen Bereichen längst.

Dasselbe bei der Sicherheit. Fahrräder entwickeln sich bei Bremsen, Licht und Elektronik momentan ähnlich wie Autos vor einigen Jahrzehnten. ABS ist erst der Anfang. Warum nicht irgendwann Stabilitätskontrolle, Kurven-ABS oder intelligente Gefahrenwarnung über Radar und Kamera?

Auch beim Thema Energie sehe ich Potenzial. Heute haben wir Radcomputer, Schaltung, Radar, Licht und manchmal noch elektronische Federelemente, alles mit separaten Akkus. In zehn Jahren könnte das alles in einem zentralen Energiesystem integriert sein.

Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass die Entwicklung ihren Zenith erreicht hat. Ich glaube eher, wir stecken gerade in einer Phase, in der hauptsächlich bestehende Konzepte optimiert werden.
 
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Das mit dem Anzug ist ein gutes Beispiel. Die UCI reguliert mittlerweile sehr viele Details, bei denen ich den eigentlichen Nutzen nicht mehr erkenne. Warum ein TT-Anzug beispielsweise zwingend einen Rückenreißverschluss haben muss, erschließt sich mir nicht wirklich.

Natürlich werden bestehende Freiheiten immer maximal ausgenutzt. Und es muss auch Grenzen geben, aber die wirklich außergewöhnlichen Entwicklungen werden durch zu engen Regeln oft schon im Ansatz verhindert.

Bestes Beispiel für mich ist mein P5X. So ein Rad wird es wohl nie mehr geben, weil am Ende praktisch alles auf den klassischen Diamantrahmen zurückgeführt werden muss. Technisch spannendere Konzepte haben kaum noch eine Chance.

Und die für mich beste Innovationen der letzten Jahre ist das Schwalbe Clik Valve. 120 Jahre lange wurde das Schrottventil SV nicht weiterentwickelt. Bis sich endlich einer getraut hat. Wäre das reglementiert, hätte das niemand angefasst und sich was besseres überlegt. Genau solche unkonventionellen Ideen machen Produkte besser.
Das Rad wird es vllt. auch nicht mehr geben weil es dafür keinen Markt gibt. Die Anzahl der Leute die im realen Leben mit sowas rum fahren läuft ja gegen 0.
Und wenn du Click Valve als Innovation bezeichnest, dann bist du wohl nicht wirklich an Innovationen interessiert.
Bei dir scheint aber auch innovation zu sein einfach jeden Müll rein zu packen und das als Innovativ zu bezeichnen. Sau schwerer und teurer Helm mit allen Möglichen Spielereien ist wohl kaum innovativ. Und nur weil es im Auto Systeme gibt, wo den Luftstrom Geschwindigkeitsabhängig regulieren, was soll man damit am Fahrrad? Wohl vergessen das am Rad der Vortrieb nicht durch einen Motor kommt wo ein paar Kilo mehr oder weniger nix ausmachen.
Selbiges gilt für Helm mit integriertem Licht und integrierter Brille. Letzteres gibt es schon und wird nicht wirklich häufig verkauft. Permanent Licht mit schleppen obwohl man keins braucht? Wozu? Oder dann zig Helme daheim je nach Wetter? Sehr Innovativ massiv Material zu verschwenden...
 
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Wegen dem Skinsuit kann ich dir nicht genau sagen, da ich kein Triathlon fahre. Stand irgendwie in der Beschreibung von Castelli, dass es Regelkonform ist für Short Distance. ...
Kann es sein, dass der Rücken-RV zulässig aber nicht obligatorisch ist?

Dass ein RV vorn durchaus mal Wellen wirft ist ja nicht ungewöhnlich, von daher ist er hinten auf der Suche nach dem letzten Watt ganz gut platziert.
 
Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht.
Praktisch alle wettbewerbsorientierten Sportarten sind hinsichtlich der Ausrüstung reguliert. Beim Motorsport geht das teilweise so weit, dass alle Teilnehmer den gleichen Reifen fahren müssen.
Wenn ich also als Radsportler an Veranstaltungen unter UCI-Regeln teilnehmen will, dann muss ich das akzeptieren oder mir andere Wettbewerbe suchen, die diesen Restriktionen nicht unterliegen (aber dafür andere Regeln haben).
 
Wegen dem Skinsuit kann ich dir nicht genau sagen, da ich kein Triathlon fahre. Stand irgendwie in der Beschreibung von Castelli, dass es Regelkonform ist für Short Distance. Mich schrecken die ganzen Regeln und Strafen ab.

Mir geht es dabei gar nicht primär um "schneller". Genau deshalb finde ich das P5X ein gutes Beispiel. Mir ist bewusst, dass ein P5X nicht automatisch schneller sein muss als ein aktuelles P5 oder Shiv. Darum geht es mir gar nicht.

Für mich war das P5X einfach eine völlig andere Herangehensweise an das Thema Triathlonrad. Integrierter Stauraum, andere Rahmenform, andere Lösungen für Reisen und Handling. Es war etwas Eigenständiges.

Ich fahre auch keine Triathlons oder Rennen. Ich nutze ich mein P5X als Pendel- und Einkaufsrad und neuerdings fürs Bikepacking, weil die integrierten Staufächer einfach unglaublich praktisch sind. Das ist genau so eine Innovation, die für den Alltag einen echten Mehrwert bringt, ohne dass sie zwingend etwas mit Watt oder Geschwindigkeit zu tun hat.

Genau deshalb störe ich mich teilweise an den Regulierungen, wie jetzt bei den Radcomputern. Obwohl ich eh nur mit Handy navigiere. Nicht weil dadurch jemand 5 Watt verliert oder gewinnt, sondern weil der Lösungsraum kleiner wird.

Deshalb ist mein Punkt weniger, dass die Räder heute langsamer oder schneller wären. Mir fehlt eher die Vielfalt an Ideen und die Bereitschaft, völlig neue Wege zu gehen.
Das mit den Anzügen bei Triathlon wird von DTU und ITU geregelt. Der Reißverschluss hinten ist bei Ligarennen auf Sprint- und Kurzdistanz erforderlich. Hat den schönen Nebeneffekt, dass die Leute auch noch bekleidet ins Ziel laufen und nicht vorne alles offen ist.
Kommt wohl eher vom Schwimmen, damit sich ohne Neo nicht das Band um den Hals wickelt oder im dichten Schwimmen irgendwer irgendwem vorne den Anzug aufmacht.

Wer Wettkampfsport betreibt, sollte eben auch das Regelwerk lesen. Nicht alle Regeln gelten überall.

Kannst ja mal nach "Höschenlänge" bei Volleyball oder Handball oder Beach-Volleyball suchen. Was da teilweise den Damen vorgeschrieben wird. Da ist nämlich nix mit langer Short, sondern da wollen die alten weißen Männer Fleisch sehen!!!
 
Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht.
Praktisch alle wettbewerbsorientierten Sportarten sind hinsichtlich der Ausrüstung reguliert. Beim Motorsport geht das teilweise so weit, dass alle Teilnehmer den gleichen Reifen fahren müssen.
Wenn ich also als Radsportler an Veranstaltungen unter UCI-Regeln teilnehmen will, dann muss ich das akzeptieren oder mir andere Wettbewerbe suchen, die diesen Restriktionen nicht unterliegen (aber dafür andere Regeln haben).
Vielleicht ist das Forum auch einfach nur der Treff für die Nerds welche für jede Nische noch eine Nische haben und grunddiskutieren wollen 😳
Sei bloß nicht kritisch, dann werden sie böse und du hast keine Ahnung, oder bist Bommer+ oder oder
Ist doch ok wenn es solche Shirts gibt, manche werden sie tragen wollen, dem Rest ist es egal, gibt ja auch Klick-Sandalen 😱
 
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Das Rad wird es vllt. auch nicht mehr geben weil es dafür keinen Markt gibt. Die Anzahl der Leute die im realen Leben mit sowas rum fahren läuft ja gegen 0.
Und wenn du Click Valve als Innovation bezeichnest, dann bist du wohl nicht wirklich an Innovationen interessiert.
Bei dir scheint aber auch innovation zu sein einfach jeden Müll rein zu packen und das als Innovativ zu bezeichnen. Sau schwerer und teurer Helm mit allen Möglichen Spielereien ist wohl kaum innovativ. Und nur weil es im Auto Systeme gibt, wo den Luftstrom Geschwindigkeitsabhängig regulieren, was soll man damit am Fahrrad? Wohl vergessen das am Rad der Vortrieb nicht durch einen Motor kommt wo ein paar Kilo mehr oder weniger nix ausmachen.
Selbiges gilt für Helm mit integriertem Licht und integrierter Brille. Letzteres gibt es schon und wird nicht wirklich häufig verkauft. Permanent Licht mit schleppen obwohl man keins braucht? Wozu? Oder dann zig Helme daheim je nach Wetter? Sehr Innovativ massiv Material zu verschwenden...
Ich glaube, wir haben einfach einen unterschiedlichen Blick auf Innovation.

Du bewertest viele Ideen danach, ob heute ein klarer Markt dafür existiert. Ich schaue eher darauf, was dadurch in Zukunft möglich wird.

Hätte man 1900 gefragt, wer ein Auto braucht, hätten die meisten gesagt: "Wozu? Das Pferd funktioniert doch." Hätte man vor 15 Jahren gefragt, wer Scheibenbremsen am Rennrad braucht, wäre die Antwort ähnlich ausgefallen. Bei Elektroautos ist die Diskussion nahezu identisch.

Warum muss ein Helm mit integriertem Licht automatisch schwerer sein?
Heute fahren die meisten mit Helm, Frontlicht, Rücklicht, Halterungen, Akkus und Ladekabeln herum. Wenn man das als Gesamtsystem betrachtet, ist nicht gesagt, dass eine integrierte Lösung schwerer oder ineffizienter sein muss.

Dasselbe bei einer integrierten Brille oder einem Visier. Die Frage ist nicht, ob man zusätzlich etwas an den Helm baut, sondern ob man bestehende Komponenten zusammenführen kann.

Viele Innovationen entstehen genau dadurch, dass man mehrere Produkte zu einem System zusammenfasst.

Und bei adaptiven Helmen denke ich auch nicht an fünf Motoren und bewegliche Klappen wie beim Auto. Es gibt heute bereits Materialien, die auf Temperatur, Luftdruck oder Strömung reagieren. Wer weiß, was in 10 oder 20 Jahren möglich ist?

Genau deshalb finde ich die Argumentation "braucht keiner" oder "ist schwerer" schwierig. Das Gleiche hätte man über Scheibenbremsen, elektronische Schaltungen oder breite Reifen sagen können.

Viele Innovationen wirken am Anfang unnötig, weil man sie mit den heutigen Anforderungen bewertet. Erst wenn sich das gesamte System verändert, erkennt man den Nutzen. Deshalb sehe ich Dinge wie smarte Brillen, integrierte Beleuchtung, Sicherheitsfunktionen oder andere Konzepte nicht als Produkte, die ich morgen kaufen muss. Für mich sind das Denkrichtungen.

Ich fahre beispielsweise ohne Radcomputer und mache keine Wettkämpfe. Trotzdem profitiere ich heute von Entwicklungen, die ursprünglich aus dem Rennsport kommen. Breitere Reifen, Scheibenbremsen, elektronische Schaltungen oder Tubeless-Technik wurden auch nicht entwickelt, weil der Durchschnittsradfahrer danach gefragt hat.

Mein Punkt ist deshalb nicht, dass jede Idee gut ist. Die meisten werden scheitern. Aber wenn man jede neue Idee sofort mit "Wer braucht das?" oder "Dafür gibt es keinen Markt" bewertet, dann verhindert man genau den Prozess, aus dem später die wirklich interessanten Entwicklungen entstehen.

Für mich beginnt Innovation dort, wo jemand eine bestehende Annahme hinterfragt.

Wenn ich also als Radsportler an Veranstaltungen unter UCI-Regeln teilnehmen will, dann muss ich das akzeptieren oder mir andere Wettbewerbe suchen, die diesen Restriktionen nicht unterliegen (aber dafür andere Regeln haben).
Und wenn du als Volleyballspielerin an Wettkämpfen teilnehmen willst, dann hast du dich gefälligst an die Hösschenlängenregel zu halten, Basta. Nicht jede Regel ist sinnvoll...
 
Ich glaube, wir haben einfach einen unterschiedlichen Blick auf Innovation.

Du bewertest viele Ideen danach, ob heute ein klarer Markt dafür existiert. Ich schaue eher darauf, was dadurch in Zukunft möglich wird.

Hätte man 1900 gefragt, wer ein Auto braucht, hätten die meisten gesagt: "Wozu? Das Pferd funktioniert doch." Hätte man vor 15 Jahren gefragt, wer Scheibenbremsen am Rennrad braucht, wäre die Antwort ähnlich ausgefallen. Bei Elektroautos ist die Diskussion nahezu identisch.

Warum muss ein Helm mit integriertem Licht automatisch schwerer sein?
Heute fahren die meisten mit Helm, Frontlicht, Rücklicht, Halterungen, Akkus und Ladekabeln herum. Wenn man das als Gesamtsystem betrachtet, ist nicht gesagt, dass eine integrierte Lösung schwerer oder ineffizienter sein muss.

Dasselbe bei einer integrierten Brille oder einem Visier. Die Frage ist nicht, ob man zusätzlich etwas an den Helm baut, sondern ob man bestehende Komponenten zusammenführen kann.

Viele Innovationen entstehen genau dadurch, dass man mehrere Produkte zu einem System zusammenfasst.

Und bei adaptiven Helmen denke ich auch nicht an fünf Motoren und bewegliche Klappen wie beim Auto. Es gibt heute bereits Materialien, die auf Temperatur, Luftdruck oder Strömung reagieren. Wer weiß, was in 10 oder 20 Jahren möglich ist?

Genau deshalb finde ich die Argumentation "braucht keiner" oder "ist schwerer" schwierig. Das Gleiche hätte man über Scheibenbremsen, elektronische Schaltungen oder breite Reifen sagen können.

Viele Innovationen wirken am Anfang unnötig, weil man sie mit den heutigen Anforderungen bewertet. Erst wenn sich das gesamte System verändert, erkennt man den Nutzen. Deshalb sehe ich Dinge wie smarte Brillen, integrierte Beleuchtung, Sicherheitsfunktionen oder andere Konzepte nicht als Produkte, die ich morgen kaufen muss. Für mich sind das Denkrichtungen.

Ich fahre beispielsweise ohne Radcomputer und mache keine Wettkämpfe. Trotzdem profitiere ich heute von Entwicklungen, die ursprünglich aus dem Rennsport kommen. Breitere Reifen, Scheibenbremsen, elektronische Schaltungen oder Tubeless-Technik wurden auch nicht entwickelt, weil der Durchschnittsradfahrer danach gefragt hat.

Mein Punkt ist deshalb nicht, dass jede Idee gut ist. Die meisten werden scheitern. Aber wenn man jede neue Idee sofort mit "Wer braucht das?" oder "Dafür gibt es keinen Markt" bewertet, dann verhindert man genau den Prozess, aus dem später die wirklich interessanten Entwicklungen entstehen.

Für mich beginnt Innovation dort, wo jemand eine bestehende Annahme hinterfragt.


Und wenn du als Volleyballspielerin an Wettkämpfen teilnehmen willst, dann hast du dich gefälligst an die Hösschenlängenregel zu halten, Basta. Nicht jede Regel ist sinnvoll...
Scheibenbremsen und Tubeless kommen aus dem MTB Bereich.
Und wenn du nur mit der Moped Fraktion unterwegs bist ist es kein Wunder, wenn alles mögliche mit geschleppt wird. Der normale Fahrer hat normalerweise kein Frontlich, Rücklicht, Akkus oder gar Ladekabel dabei und somit ist ein integriertes System schwerer weil man Zeugs mit schleppt was der Normalo nie mit schleppt.
Das Auto hat sich zudem damals durchgesetzt weil es mehr Reichweite geleifert hat. Zeitersparnis, die die ie Pferdekutsche damals und die E-Autos heute nicht liefern konnten/ können. Und ob man Scheibenbremsen braucht oder ob will oder die Industrie sich dafür entschieden hat hat dann auch nix mit Innovation zu tun.

Und warum sollte ich eine integrierte Brille wollen? Hat nur Nachteile. Scheiben dann deutlich teurer. Bin immer von einem Hersteller abhängig denn es wird sicher keine Norm für die Scheiben geben damit alle gleich sind. Das heißt für den Endverbraucher dann nur sinnlos kosten.

Wenn bei dir aber eine Innovation schon eine Innovation ist ,wenn man bestehendes hinterfragt, dann gehörst du eh zur Kategorie "die Neuerrung der Neuerrung wegen" wo es komplett egal ist ob es Sinn macht oder nicht.
 
Ist in erster Linie 1.94 groß und nicht gerade von der Aerodynamik gesegnet.

Du warst noch nie groß, oder? Aerodynamik ist das einzige was große beim Radfahren besser können als kleine. Viel besser.

(Ja, mit Aerodynamik in Zwift sind große nicht wirklich gesegnet - da stecken vollkommen falsche Annahmen in der Formel, aber Zwift versteht zum Glück dass sie an diesen Spielregeln nicht leichtfertig heimschrauben dürfen)
 
Wer entscheidet denn am Ende über die Regeln? Eine vergleichsweise kleine Gruppe von Funktionären und Gremien. Das ist grundsätzlich auch notwendig, aber deshalb sind die Entscheidungen noch lange nicht automatisch richtig.

Viele Dinge, die heute völlig selbstverständlich sind, wären mit der gleichen Denkweise vermutlich nie entstanden.

Deshalb finde ich die Argumentation "braucht keiner" oder "macht keinen Sinn" schwierig. Zeig mir heute mal ein modernes Rennrad ohne Scheibenbremsen, ohne breite Reifen, ohne Steckachsen, ohne elektronische Schaltung, ohne Tubeless-Option und häufig sogar ohne integrierte Cockpitlösungen.

Vor wenigen Jahren wurden genau diese Dinge mit denselben Argumenten kritisiert:
  • Braucht keiner.
  • Ist schwerer.
  • Ist teurer.
  • Ist komplizierter.
  • Hat keinen Markt.
Heute sind viele dieser Entwicklungen Standard.

Bestes Beispiel dafür ist für mich Gravaa. Eine während der Fahrt anpassbare Reifendruckregelung löst ein reales Problem und trotzdem wird sie reguliert bzw. verboten. Für mich ist das eine deutlich spannendere Entwicklung als der nächste Laufradsatz, der 20 g leichter ist.

Und warum sollte ich eine integrierte Brille wollen? Hat nur Nachteile. Scheiben dann deutlich teurer. Bin immer von einem Hersteller abhängig denn es wird sicher keine Norm für die Scheiben geben damit alle gleich sind. Das heißt für den Endverbraucher dann nur sinnlos kosten.

Wenn bei dir aber eine Innovation schon eine Innovation ist ,wenn man bestehendes hinterfragt, dann gehörst du eh zur Kategorie "die Neuerrung der Neuerrung wegen" wo es komplett egal ist ob es Sinn macht oder nicht.
Genau das meine ich. Du gehst bereits davon aus, dass eine integrierte Brille teurer, schlechter und herstellergebunden sein wird. Das sind aber alles Annahmen über eine Technologie, die es in der Form noch gar nicht gibt. Nach derselben Logik hätten wir nie Steckachsen, elektronische Schaltungen, Powermeter oder Scheibenbremsen gebraucht.

Und ehrlich gesagt finde ich die Aussage interessant, dass das nur Nachteile haben soll. Woher weißt du das? Vor 15 Jahren wurde auch erklärt, warum Scheibenbremsen am Rennrad nur Nachteile haben.

Was mich an solchen Diskussionen immer erstaunt: Sobald etwas existiert und sich durchgesetzt hat, gilt es plötzlich als selbstverständlich. Vorher wird erklärt, warum es niemand braucht.

Du schreibst, Innovation müsse Sinn machen. Da bin ich sogar völlig bei dir. Der Unterschied ist nur, ob etwas Sinn macht, weiß man oft erst hinterher.
 
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