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Legale UCI Haltung auf dem Rennrad ?

Also meine Jugendlichen Lizenzsportler sehen da nicht mehr durch. Und bei den ganzen Regulierung haben die auch nur noch bedingt Lust. Übersetzung, Sockenhöhe, Felgenhöhe, Lenkerbreite und jetzt reicht es nicht mal mehr die Sti s fest zu halten. Ich bewerbe im Verein nicht mehr aktiv Radsport. German Cycling ist nicht in der Lage eine einheitliche Linie festzulegen und eindeutig die Kommisäre zu schulen. Das ist alles ein Witz
 
Also meine Jugendlichen Lizenzsportler sehen da nicht mehr durch. Und bei den ganzen Regulierung haben die auch nur noch bedingt Lust. Übersetzung, Sockenhöhe, Felgenhöhe, Lenkerbreite und jetzt reicht es nicht mal mehr die Sti s fest zu halten. Ich bewerbe im Verein nicht mehr aktiv Radsport. German Cycling ist nicht in der Lage eine einheitliche Linie festzulegen und eindeutig die Kommisäre zu schulen. Das ist alles ein Witz
Im Grunde ist es nicht schwierig, einfach vernünftig sein und die Grenzen nicht ständig ausloten, schon gar nicht bei Jugendlichen. Man muss nicht jeden Mist irgendwelcher Influencer nachmachen. Zum Glück sind die meisten Lizenzsportler in diesem Sinne vernünftig.

Die wenigsten Leute beim vormals als BDR bekannten Verband sind bezahlte Profis. Trotzdem ist die gemeine KommissärIn lediglich halb so dumm wie hier gerne dargestellt und läßt sich vom Verband nicht indoktrinieren. Wie soll, kann dort eine einheitliche Linie diktiert werden? Durch eindeutige Schulungen der Ehrenämtler nicht. Sollen die Armen noch mehr Freizeit verschenken, um sich trotzdem u.a. von Helikoptern anpöbeln zu lassen?

Ich kann nur sagen, dass Kommissärsamt macht mir immer weniger Spaß.
 
Im Grunde ist es nicht schwierig, einfach vernünftig sein und die Grenzen nicht ständig ausloten, schon gar nicht bei Jugendlichen.

Oder man hinterfragt mal offensiv viele der Regeln - und insbesondere auch ihre krass unterschiedlichen Auslegungen durch die Kommissäre, die der Verband zwar schickt - aber leider offensichtlich nicht einheitlich schult / anleitet.
 
Ich sehe die Debatte um die Regeln im Jugendbereich etwas differenzierter. German Cycling( BDR )ist in der Verantwortung, eine einheitliche Linie für die Landesverbände vorzugeben. Es ist auch seine Aufgabe, UCI-Regeln sinnvoll zu übernehmen und kontrovers zu diskutieren, was im Nachwuchsbereich wirklich Sinn macht und was nicht. Statt das Reglement immer weiter zu verschärfen, sollten die UCI-Vorgaben doch eigentlich reichen.
Beim Nachwuchs wird teilweise extrem übertrieben. Letztens beim Rennen: Hätte ich nicht meinen Inbusschlüssel dabei gehabt, hätte die Hälfte der Jugendlichen wieder nach Hause fahren können. Die Kommissäre waren eiskalt. Ich habe den Kids das Werkzeug gegeben, damit sie überhaupt starten durften – als Kommissär hätte ich das Werkzeug einfach selbst hingelegt. Es war eines der ersten Saisonrennen, da passt eben noch nicht immer alles perfekt. Ja, das ist auch Traineraufgabe, und bei meinen Sportlern hat der Lenker auch gepasst. Aber man muss doch die Kirche im Dorf lassen. Jemanden wegen zwei Zentimetern am Lenker direkt zu sperren, ist einfach drüber.
Wenn wir so weitermachen, wird das ein Problem. Der Jugendradsport verliert bei uns ohnehin schon an Attraktivität. Wenn wir den Nachwuchs jetzt noch mit solcher Paragrafenreiterei verschrecken, brauchen wir uns bald nicht mehr zu wundern. Was wir brauchen, ist ein einheitliches Reglement, aber eben mit Augenmaß. In Brandenburg fehlt beides.
 
Bei mir ist Radsport im Radball Jugendbereich zwar schon sehr lange her, aber dort gab es halt auch immer die üblichen Verdächtigen, welche alles bis zum geht nicht mehr ausreizen mussten. Wenn das nicht mehr gelangt hat, wurde auch ein gewisses Augenmaß eingefordert, was Anfangs auch gewährt wurde.
Das hat schon damals dann aber nicht auf Dauer funktioniert, da immer mehr Augenmaß eingefordert wurde. Da haben sich dann zurecht diejenigen beschwert, welche die Vorgaben schon immer eingehalten hatten.
Folge war dann, dass es ab einem Spieltag mit dem Augenmaß komplett vorbei war.

Zudem bin ich der Meinung, dass gerade am Anfang der Saison die Räder so gut vorbereitet sein sollten, dass diese auch dem aktuellen Reglement entsprechen. Wenn es um eine strittige Einstellung geht, welche mit Werkzeug verändert werden kann, sehe ich jetzt nicht wirklich warum man jemanden so starten lassen sollte ohne das zu korrigieren. Und wenn man bei einer Veranstaltung kein Werkzeug dabei hat, sehe ich da nicht die Kommissäre oder den Veranstalter in der Pflicht, sondern die Betreuer.
Und bei so einer Veranstaltung nicht die wichtigsten Schlüssel am Mann zu haben, finde ich ja eigentlich ziemlich peinlich.
 
Im Ernst, welche Lenker haben sich die Kids übern Winter an die Räder geschraubt (oder geschraubt bekommen?), dass die im diesen Frühjahr auf einmal nicht mehr konform sein sollen?

Oder anders formuliert, wie kommen Kids auf die Idee solch toot Zeugs, wie auf den Bildern, zu fahren?

(PS: hatte letzte Saison selbst einen solchen toot Ashaa, oder wie heißt der Bügel, am Rad, obwohl sein Verbot absehbar war. War hochgradig unvernünftig, aber ich bin Technerd und muß alles ausprobieren, um mitreden zu dürfen. Für Lizenzrennen diese Saison einen Lenker am Rad der gegenwärtig konform ist.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss hier mal ein konkretes Beispiel bringen, wie die Verbände uns Vereine und Trainer komplett im Regen stehen lassen.


Schon im November 2025 habe ich offiziell angefragt, welcher STI-Abstand für die Jugendlichen in der Saison 2026 nun verbindlich gilt. Bis März 2026 haben unser Vereinsvorsitzender und ich regelmäßig nachgehakt, welche Regelung German Cycling und der Landesverband Brandenburg für die anstehende Saison beschließen. Antwort? Fehlanzeige.


Am 15. März hatten wir dann unser Zeitfahren. Und genau dort verkünden die Kommissäre aus dem Nichts: Ab jetzt gelten für Jugendliche die 28 cm Mindestabstand. Die Realität vor Ort? Die Hälfte der Starter fuhr zu dem Zeitpunkt vielleicht mit 26 oder 27 cm. Für solche Maße braucht man übrigens nicht mal einen speziellen Tout-Lenker, das ist bei den Kids völlig normaler Materialstandard.


Wie möchte der Verband das den Trainern, Vereinen und vor allem den Eltern erklären? Sich mit der Entscheidung bis Mitte März Zeit zu lassen, monatelang auf keine Anfrage zu antworten, und dann beim ersten Rennen direkt knallhart durchzugreifen – das passt einfach nicht zusammen. So vertreibt man den Nachwuchs und die Ehrenamtlichen sehenden Auges aus dem Sport.
 
Aber doch nur da flare als Trend verkauft wird und die Bremsgriffe auch noch eingedreht wurden?

Offensichtlich waren diese Bagatelle mit einem Inbus oder Torx schnell zu beheben.
 
Aber doch nur da flare als Trend verkauft wird und die Bremsgriffe auch noch eingedreht wurden?

Offensichtlich waren diese Bagatelle mit einem Inbus oder Torx schnell zu beheben.
In der Realität sieht das nämlich ganz anders aus. Nehmen wir als Praxisbeispiel die Landesmeisterschaft Brandenburg: Der Parkplatz und die Autos standen sehr weit vom Startbereich entfernt. Die Kids haben sich warmgefahren und standen vielleicht 8 bis 10 Minuten vor ihrem Start in der Schlange. Bis der Kommissär dann mit der Übersetzungs- und Lenkerkontrolle fertig war, blieben noch genau 6 Minuten.


In dieser Zeit schafft es kein Kind mehr zurück zum Auto oder zum Trainer, um das Material umzubauen. Das heißt im Klartext: Die Landesmeisterschaft wäre für sie vor Ort gelaufen gewesen.


Und dann erklären Sie mal einem 13, 14 oder 15-jährigen Mädchen oder Jungen, die sich monatelang auf diesen Tag gefreut haben, dass sie wegen so einer Last-Minute-Regel nicht starten dürfen. Für die Kinder entsteht da am Startstrich eine extrem peinliche und demütigende Situation, mit der man in dem Alter überhaupt noch nicht umgehen kann. Das hat mit Nachwuchsförderung absolut nichts mehr zu tun.
 
Ich sehe die Debatte um die Regeln im Jugendbereich etwas differenzierter. German Cycling( BDR )ist in der Verantwortung, eine einheitliche Linie für die Landesverbände vorzugeben. Es ist auch seine Aufgabe, UCI-Regeln sinnvoll zu übernehmen und kontrovers zu diskutieren, was im Nachwuchsbereich wirklich Sinn macht und was nicht. Statt das Reglement immer weiter zu verschärfen, sollten die UCI-Vorgaben doch eigentlich reichen.
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Schon im November 2025 habe ich offiziell angefragt, welcher STI-Abstand für die Jugendlichen in der Saison 2026 nun verbindlich gilt. Bis März 2026 haben unser Vereinsvorsitzender und ich regelmäßig nachgehakt, welche Regelung German Cycling und der Landesverband Brandenburg für die anstehende Saison beschließen. Antwort? Fehlanzeige.
Ich verstehe den Sinn der Anfrage an den BDR oder einen Landesverband BRA nicht ganz. Weder GC noch die Landesverbände können eigene Regeln erstellen, die an Stelle der UCI-Regeln treten würden. Auch können weder GC noch die Landesverbände Dir eine Berechtigung erteilen, eine UCI-Regel nicht zur Anwendung zu bringen. Die UCI-Regeln waren klar. Die Kritik daran für Frauen und Kinder/Jugendliche war auch bereits längst formuliert und die nicht-Reaktion der UCI war festgestellt worden. Insofern hätte es keiner Anfrage bedurft. Ja, eine Reaktion von GC oder/und LV-BRA im Sinn von "Die jeweils aktuell gültigen UCI-Regeln sind verbindlich" wäre adäquat gewesen. Etwas anderes hätte von dort aber gar nicht kommen können.
 
Es gibt schon nationale Wettkampfordnungen, die in Details auch von den „großen“ UCI Regeln abweichen. Häufig wird in den Ausschreibungen jedoch mittlerweile explizit auf die UCI Regularien verwiesen. In der heutigen Welt müßte man Sportjurist sein, um klar zu sehen welche Regeln und welche Interpretation davon anzuwenden sind. Aber wer möchte das eigentlich so?

Diese Diskussion führt wohl nicht mehr weiter. Ich möchte nur dazu appellieren, sich einmal in die Sicht der anderen Seite hineinzudenken. Es ist alles nicht so einfach.
 
Ich verstehe den Sinn der Anfrage an den BDR oder einen Landesverband BRA nicht ganz. Weder GC noch die Landesverbände können eigene Regeln erstellen, die an Stelle der UCI-Regeln treten würden. Auch können weder GC noch die Landesverbände Dir eine Berechtigung erteilen, eine UCI-Regel nicht zur Anwendung zu bringen. Die UCI-Regeln waren klar. Die Kritik daran für Frauen und Kinder/Jugendliche war auch bereits längst formuliert und die nicht-Reaktion der UCI war festgestellt worden. Insofern hätte es keiner Anfrage bedurft. Ja, eine Reaktion von GC oder/und LV-BRA im Sinn von "Die jeweils aktuell gültigen UCI-Regeln sind verbindlich" wäre adäquat gewesen. Etwas anderes hätte von dort aber gar
Stimmt so leider nicht. German Cycling (BDR) macht für den nationalen Jugendbereich sehr wohl eigene Regeln und weicht ständig von der UCI ab.
 
Stimmt so leider nicht. German Cycling (BDR) macht für den nationalen Jugendbereich sehr wohl eigene Regeln und weicht ständig von der UCI ab.
Wenn ich es recht im Kopf habe gibt es offizielle UCI Wettkämpfe erst ab U17. Dann bleibt dem nationalen Verband ja auch nichts anderes übrig als eigene Regeln zu finden. Ich meine auch mich zu erinnern, dass die Übersetzungsregeln in Deutschland strenger als in anderen Ländern geregelt sind.

Im Reglement der UCI steht zur Ausgangsfrage, dass beide Hände am Lenker sein müssen und mindestens eine Hand den Lenker vollständig umfassen muss. Damit, würde ich sagen, hat die Kommissärin recht.
 
Wenn ich es recht im Kopf habe gibt es offizielle UCI Wettkämpfe erst ab U17. Dann bleibt dem nationalen Verband ja auch nichts anderes übrig als eigene Regeln zu finden. Ich meine auch mich zu erinnern, dass die Übersetzungsregeln in Deutschland strenger als in anderen Ländern geregelt sind.

Im Reglement der UCI steht zur Ausgangsfrage, dass beide Hände am Lenker sein müssen und mindestens eine Hand den Lenker vollständig umfassen muss. Damit, würde ich sagen, hat

Laut Kommisärin Obfrau Brandenburg ist der feste Griff der Hoods und eine Berührung mit Handgelenk und Unterarm verboten. Das ist ihre Aussage
 
Klar, Übersetzungsregeln gibt´s (nur) national, da seitens UCI im Jugend- und Kinderbereich überhaupt nicht geregelt.

Ich wollte ja auch gar nichts Großes lostreten. Wäre ich WA im Kinder-/Jugendbereich, dann würde ich im "Erstfall" (nicht "Ernstfall"!) auch sehr kulant handeln und für zukünftige Veranstaltungen entsprechend ermahnen. Nur wenn dann einzelne Vereine/Gruppen mit systematischem Verstoß weiter machen, sollte man mal einen Riegel vorschieben, denn Regeln sind neben den Sicherheitsaspekten insbesondere auch zur Erzeugung von Chancengleichheit da.
 
Schon im November 2025 habe ich offiziell angefragt, welcher STI-Abstand für die Jugendlichen in der Saison 2026 nun verbindlich gilt. Bis März 2026 haben unser Vereinsvorsitzender und ich regelmäßig nachgehakt, welche Regelung German Cycling und der Landesverband Brandenburg für die anstehende Saison beschließen. Antwort? Fehlanzeige.

Am 15. März hatten wir dann unser Zeitfahren. Und genau dort verkünden die Kommissäre aus dem Nichts: Ab jetzt gelten für Jugendliche die 28 cm Mindestabstand. Die Realität vor Ort? Die Hälfte der Starter fuhr zu dem Zeitpunkt vielleicht mit 26 oder 27 cm. Für solche Maße braucht man übrigens nicht mal einen speziellen Tout-Lenker, das ist bei den Kids völlig normaler Materialstandard.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich da selber so einen Stress macht.
Wenn es zwei Regelungen gibt und man mit einer davon ganz sicher keine Probleme durch die Kommissäre bekommt und diese einen nicht wesentlich einschränkt/behindert/benachteiligt, wähle ich doch von vornherein diese.

In der Realität sieht das nämlich ganz anders aus. Nehmen wir als Praxisbeispiel die Landesmeisterschaft Brandenburg: Der Parkplatz und die Autos standen sehr weit vom Startbereich entfernt. Die Kids haben sich warmgefahren und standen vielleicht 8 bis 10 Minuten vor ihrem Start in der Schlange. Bis der Kommissär dann mit der Übersetzungs- und Lenkerkontrolle fertig war, blieben noch genau 6 Minuten.

In dieser Zeit schafft es kein Kind mehr zurück zum Auto oder zum Trainer, um das Material umzubauen. Das heißt im Klartext: Die Landesmeisterschaft wäre für sie vor Ort gelaufen gewesen.
Wenn, wie oben beschrieben eine Einstellung nicht klar ist, halte ich es für extrem dumm, wenn man bei der Kontrolle durch die Kommissäre als Betreuer kein passendes Werkzeug dabei hat.
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich da selber so einen Stress macht.
Wenn es zwei Regelungen gibt und man mit einer davon ganz sicher keine Probleme durch die Kommissäre bekommt und diese einen nicht wesentlich einschränkt/behindert/benachteiligt, wähle ich doch von vornherein diese.


Wenn, wie oben beschrieben eine Einstellung nicht klar ist, halte ich es für extrem dumm, wenn man bei der Kontrolle durch die Kommissäre als Betreuer kein passendes Werkzeug dabei hat.
Also waren 20 Kinder bei der Landesmeisterschaft und deren Betreuer und Eltern eben alle dumm. 👍
 
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