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Der Gravel- und CX-Reifen Thread

ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen - das unbedingte Ausreizen der Reifenbreite auf das maximal machbare.

Ich habe mir die letzten Tage verschiedene UNBOUND 2026 Videos angesehen. Natürlich ein Extremfall aufgrund der Wetterbedingungen und des zähen Untergrund. Das überwiegende Feld der Fahrer stand am Rand und kratze verzweifelt den zähen Schlamm von den breiten Walzen. Die Räder waren blockiert durch den Schlamm zwischen den Kettenstreben mit 0,5mm Platz oder am Gabelholm. Zusätzlich möchte ich gar nicht ausrechnen wieviel kg pro Laufrad/Reifen an klebrigen nassen Schlamm hinzukamen wenn ein Reifen schon bis zu 800gr aufweisen könnte.

Da lobe ich mir doch wieder 33mm am Crosser mit ordentlich baulicher Reifenfreiheit. Dazu wird Schlamm schneller weggeschleudert und mit einem ordentlichen Schlammreifen findet man immer Grip und schlidert nicht auf der Oberfläche des Matsch. :rolleyes:

#40mmisenough
#forever33
Mmh, ich glaube, das waren wohl sehr spezielle Bedingungen wie du selber schreibt. Meines Wissens hat Paul Voss unterwegs sogar den LRS gewechselt und ist auf schmaler gegangen (richtig?) Wie weiter selbst oben beschrieben, sind solche Distanzen wohl ein kräftiger Spagatt - also vergebe ich meine Kraft im ständigen Be- und Entlasten des gesamten Rades auf schmaleren Reifen oder brauche ich mehr Watt um die breiteren Reifen un Schwung zu halten? Die eine Antwort für das perfekte Setup wird es trotz ständiger Weiterentwicklungen auch in Zukunft nicht geben. Ja, dir ging es um Tire Clearance - hier zeigt ja gerade Spezi mit dem neuen Crux und auch den Ergebnissen, worin die Vorteile eines Rahmens mit viel Reifenfreiheit noch liegen; dass man dort also evtl. nicht ständig Fango sammelt ;). Diese Rennen werden also wohl auch in Zukunft mit mind. 45 mm gefahren werden.
 
ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen - das unbedingte Ausreizen der Reifenbreite auf das maximal machbare.

Ich habe mir die letzten Tage verschiedene UNBOUND 2026 Videos angesehen. Natürlich ein Extremfall aufgrund der Wetterbedingungen und des zähen Untergrund. Das überwiegende Feld der Fahrer stand am Rand und kratze verzweifelt den zähen Schlamm von den breiten Walzen. Die Räder waren blockiert durch den Schlamm zwischen den Kettenstreben mit 0,5mm Platz oder am Gabelholm. Zusätzlich möchte ich gar nicht ausrechnen wieviel kg pro Laufrad/Reifen an klebrigen nassen Schlamm hinzukamen wenn ein Reifen schon bis zu 800gr aufweisen könnte.

Da lobe ich mir doch wieder 33mm am Crosser mit ordentlich baulicher Reifenfreiheit. Dazu wird Schlamm schneller weggeschleudert und mit einem ordentlichen Schlammreifen findet man immer Grip und schlidert nicht auf der Oberfläche des Matsch. :rolleyes:

#40mmisenough
#forever33
Nun ja, es gab auch genügend Streckenabschnitte, wo es besser war einen möglichst breiten Reifen zu haben.
Die Videos von Unbound dieses Jahr fokussieren sich auf den matschigen Abschnitt, der aber im Verhältnis sehr kurz ist.
Wie viele KM der gesamten Strecke sahen denn so aus?
Vielleicht solltest Du auch mal im Sommer diverse Gravel Rennen fahren, wo Du mit 33mm oder auch 40mm nicht sinnvoll unterwegs bist.
Die Bedingungen können zudem sehr unterschiedlich sein, schau Dir mal die Videos von Onefifty letztes Jahr und dieses Jahr an...
Ich kann Kommentare wie Deine nachvollziehen, die kommen fast ausschließlich von Leuten, die sich mit ihrem Rad in einer sehr kleinen Blase bewegen, wo das gefahrene Material gut passt.
Komm doch mal mit den 33mm oder meinetwegen auch 40mm beim Dusty Gravel in Belgien vorbei, oder in Houffalize, oder am Nürburgring, oder TRAKA.
Ich fahre im Winter auch reichlich Cross Rennen mit den erlaubten 33mm, in Holland, D und Belgien. Für eine knappe Stunde Fahrt gut und schön.
Ich käme aber im Leben nicht auf die Idee mit einem 33er Limus dann bei den Gravel Rennen zu starten.
Und außerdem passen z.B. 48er und auch breitere Reifen locker in mein Gravelrad rein inklusive Platz für Matsch.
 
Nun ja, es gab auch genügend Streckenabschnitte, wo es besser war einen möglichst breiten Reifen zu haben.
Die Videos von Unbound dieses Jahr fokussieren sich auf den matschigen Abschnitt, der aber im Verhältnis sehr kurz ist.
Wie viele KM der gesamten Strecke sahen denn so aus?
Vielleicht solltest Du auch mal im Sommer diverse Gravel Rennen fahren, wo Du mit 33mm oder auch 40mm nicht sinnvoll unterwegs bist.
Die Bedingungen können zudem sehr unterschiedlich sein, schau Dir mal die Videos von Onefifty letztes Jahr und dieses Jahr an...
Ich kann Kommentare wie Deine nachvollziehen, die kommen fast ausschließlich von Leuten, die sich mit ihrem Rad in einer sehr kleinen Blase bewegen, wo das gefahrene Material gut passt.
Komm doch mal mit den 33mm oder meinetwegen auch 40mm beim Dusty Gravel in Belgien vorbei, oder in Houffalize, oder am Nürburgring, oder TRAKA.
Ich fahre im Winter auch reichlich Cross Rennen mit den erlaubten 33mm, in Holland, D und Belgien. Für eine knappe Stunde Fahrt gut und schön.
Ich käme aber im Leben nicht auf die Idee mit einem 33er Limus dann bei den Gravel Rennen zu starten.
Und außerdem passen z.B. 48er und auch breitere Reifen locker in mein Gravelrad rein inklusive Platz für Matsch.
Allerdings sieht man bei Gravelrennen schon auch Setups mit so wenig Abstand zwischen Reifen und Rahmen, das würde ich selbst am Straßenrad nicht so fahren.
 
ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen - das unbedingte Ausreizen der Reifenbreite auf das maximal machbare.

Ich habe mir die letzten Tage verschiedene UNBOUND 2026 Videos angesehen. Natürlich ein Extremfall aufgrund der Wetterbedingungen und des zähen Untergrund. Das überwiegende Feld der Fahrer stand am Rand und kratze verzweifelt den zähen Schlamm von den breiten Walzen. Die Räder waren blockiert durch den Schlamm zwischen den Kettenstreben mit 0,5mm Platz oder am Gabelholm. Zusätzlich möchte ich gar nicht ausrechnen wieviel kg pro Laufrad/Reifen an klebrigen nassen Schlamm hinzukamen wenn ein Reifen schon bis zu 800gr aufweisen könnte.

Da lobe ich mir doch wieder 33mm am Crosser mit ordentlich baulicher Reifenfreiheit. Dazu wird Schlamm schneller weggeschleudert und mit einem ordentlichen Schlammreifen findet man immer Grip und schlidert nicht auf der Oberfläche des Matsch. :rolleyes:

#40mmisenough
#forever33
Ich fahre ja auch keine Rennen oder durch unsäglichen Schlamm. Dafür wäre das Profil des Overland zu mager und zudem ist das GRIZL ja auch kein Racegravel.

Habe nun mal nachgemessen: Der Reifen kommt auf eine Breite von 53mm. Mir gefallen die Optik, das Handling und die Allround-Eigenschaften.
 
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ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen - das unbedingte Ausreizen der Reifenbreite auf das maximal machbare.

Ich habe mir die letzten Tage verschiedene UNBOUND 2026 Videos angesehen. Natürlich ein Extremfall aufgrund der Wetterbedingungen und des zähen Untergrund. Das überwiegende Feld der Fahrer stand am Rand und kratze verzweifelt den zähen Schlamm von den breiten Walzen. Die Räder waren blockiert durch den Schlamm zwischen den Kettenstreben mit 0,5mm Platz oder am Gabelholm. Zusätzlich möchte ich gar nicht ausrechnen wieviel kg pro Laufrad/Reifen an klebrigen nassen Schlamm hinzukamen wenn ein Reifen schon bis zu 800gr aufweisen könnte.

Da lobe ich mir doch wieder 33mm am Crosser mit ordentlich baulicher Reifenfreiheit. Dazu wird Schlamm schneller weggeschleudert und mit einem ordentlichen Schlammreifen findet man immer Grip und schlidert nicht auf der Oberfläche des Matsch. :rolleyes:

#40mmisenough
#forever33

Fahr mal 200-300km Gravel am Stück schnell. Wahrscheinlich reichen auch schon 150km. Ob nass oder trocken ist egal. Dann meldest du dich hier nochmal.
 
Ich versuche es nochmal:
Vielleicht fahren wir Segmente, die sich von der Beschaffenheit deutlich unterscheiden...und wo dann auch bei 45min Dauer ein 45mm Reifen besser passt...
Meine Segmente für CX und kurz sind eher matschig, da gern 33. Sobald länger und MTBlastiger dann 45, würd auch 50 testen dann brauch ich aber erst ein neues Gravel.
 
Meine Segmente für CX und kurz sind eher matschig, da gern 33. Sobald länger und MTBlastiger dann 45, würd auch 50 testen dann brauch ich aber erst ein neues Gravel.
Das bei den Bedingungen ein 33er Limus, o.ä. der Reifen der Wahl ist, ist klar.
Wir bewegten uns aber in der Diskussion bei längeren Gravel Rennen.
Und ich sehe bei diesen Diiskussionen immer wieder, dass man sehr von den eigenen (teils sehr begrenzten)Bedingungen ausgeht.
Im Grunde genommen hatten wir die Diskussion schon dutzendfach: es gibt was die sinnvolle Reifenwahl angeht zu viele Variablen. Sich dann hinzustellen und von außen die Reifenwahl zu kritisieren ist sinnlos, um nicht zu sagen unangebracht. Diese Kritik kann der Fahrer selbst danach am besten selbst führen.
Zumal bei einem Kurs von mehreren hundert KM Länge und sehr wechselnden Wetterbedingungen.
 
Ich fahre 55-mm-Schlappen auf meinem Gravelbike, weil ich einfach Spaß und Komfort haben möchte. Dabei geht es mir nicht um Schnelligkeit, sondern um Sicherheit und ausreichend Reserven abseits von Schotterwegen und Waldautobahnen. Würde ich hingegen auf Geschwindigkeit aus sein, wären maximal 45 mm meine Wahl. Zumal ich dann lieber mit meinem AERORAD auf der Straße unterwegs bin.
 
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