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Warum fühlen sich meine 45mm Reifen weniger komfortabel als meine 40er Reifen an?

45mm Reifen ist bei 2 Bar die Obergrenze , alles darüber ist steinhart und unnötig viel Druck , hinten bei sehr schweren Fahrern und extrem schmaler Maulweite also alles unter 23mm evtl. noch bis 2,3 Bar aber da ist dann wirklich Schluss alles darüber ist dann wie Vollgummi
 

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Re: Warum fühlen sich meine 45mm Reifen weniger komfortabel als meine 40er Reifen an?
45mm Reifen ist bei 2 Bar die Obergrenze , alles darüber ist steinhart und unnötig viel Druck , hinten bei sehr schweren Fahrern und extrem schmaler Maulweite also alles unter 23mm evtl. noch bis 2,3 Bar aber da ist dann wirklich Schluss alles darüber ist dann wie Vollgummi
Glaub ich nicht dass man das so kategorisch sagen kann.
Es kommt meines Empfindens nach - und da simma schon voll beim subjektiven - auch auf die Karkasse an.
Eine dünne Race-Haut mit 45mm und 2bar fühlt sich sicher weicher an als ein gleich breiter Reifen mit 2bar und einer stabilen Allround Karkasse.
Aber ja, ab 40 Breite sollten 2bar genug sein, solange der Fahrer nicht unter 60kg und über 100kg hat.
 
45mm Reifen ist bei 2 Bar die Obergrenze , alles darüber ist steinhart und unnötig viel Druck , hinten bei sehr schweren Fahrern und extrem schmaler Maulweite also alles unter 23mm evtl. noch bis 2,3 Bar aber da ist dann wirklich Schluss alles darüber ist dann wie Vollgummi
Ich habe beim MTB 57mm Reifen, Druck 2.2/2.4, Systemgewicht rund 105 kg
Auch mit blockierten Dämpfern fährt es sich mit diesem Setup auf Gravel-Terrain wie auf Wolken
Wie Vollgummi war das einst das RR mit 19mm Reifen und über 10 Bar
 
Ich habe beim MTB 57mm Reifen, Druck 2.2/2.4, Systemgewicht rund 105 kg
Auch mit blockierten Dämpfern fährt es sich mit diesem Setup auf Gravel-Terrain wie auf Wolken
Wie Vollgummi war das einst das RR mit 19mm Reifen und über 10 Bar
Wieviel Kilometer bist Du mit diesem Rad im letzten Jahr gefahren und in was für Gelände? Und was sind Deine Vergleichssetups gegen welche Du vergleichst? Welchen Reifen hast Du montiert? Tubeless? Hat es sich dabei "angefühlt" wie auf Wolken oder hast Du zusätzlich Informationen ob es auch schneller/effizienter war als welches andere Setup unter definierten Bedingungen?

Spoiler: 57er Reifen auf Gravelterrain alleine dürfte kaum ein Maßstab für irgendwas sein. Das kann man auch mit 32mm Straßenreifen fahren.
 
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Ist mir ein bisschen zu hoch, aber wenn ich im trocknen die 45er G One RS Pro am HR auf <2 bar nehme fahre ich quasi permanent auf dem insert… (Berechnung für 80 + 10 kg, tubeless mit Haken)
 
Wieviel Kilometer bist Du mit diesem Rad im letzten Jahr gefahren und in was für Gelände? Und was sind Deine Vergleichssetups gegen welche Du vergleichst? Welchen Reifen hast Du montiert? Tubeless? Hat es sich dabei "angefühlt" wie auf Wolken oder hast Du zusätzlich Informationen ob es auch schneller/effizienter war als welches andere Setup unter definierten Bedingungen?

Spoiler: 57er Reifen auf Gravelterrain alleine dürfte kaum ein Maßstab für irgendwas sein. Das kann man auch mit 32mm Straßenreifen fahren.
Ich fahre mit Schlauch. Reifen ist Schwalbe Nobby Nic Evo Speedgrip 2,25 Zoll.

Mit blockierten Dämpfern bin ich nur auf Asphalt und gut hergerichteten Feldwegen oder Waldautobahnen unterwegs, sonst immer mit ungelockten Dämpfern.

Ausgiebige Versuche mit unterschiedlichen Drücken habe ich im Bereich 1.5/1.7 bis 2.5/2.8 gemacht. Unterhalb zwei Bar fühlt sich das Rad für mich zu schwammig an, daher pumpe ich auf mein Sollwert 2.2/2.4 und muss dann lange Zeit nicht nicht mehr nachpumpen, bis ich bemerke, dass es sich wieder schwammig anfühlt. Ich passe den Druck übrigens auch nicht dem Gelände an.

Zu RoWi / Speed mit unterschiedlichen Drücken kann ich nix. sagen, weil mich 2-3 km/h mehr oder weniger weder auf dem MTB noch auf dem RR interessieren.
 
Ich fahre mit Schlauch. Reifen ist Schwalbe Nobby Nic Evo Speedgrip 2,25 Zoll.

Mit blockierten Dämpfern bin ich nur auf Asphalt und gut hergerichteten Feldwegen oder Waldautobahnen unterwegs, sonst immer mit ungelockten Dämpfern.

Ausgiebige Versuche mit unterschiedlichen Drücken habe ich im Bereich 1.5/1.7 bis 2.5/2.8 gemacht. Unterhalb zwei Bar fühlt sich das Rad für mich zu schwammig an, daher pumpe ich auf mein Sollwert 2.2/2.4 und muss dann lange Zeit nicht nicht mehr nachpumpen, bis ich bemerke, dass es sich wieder schwammig anfühlt. Ich passe den Druck übrigens auch nicht dem Gelände an.

Zu RoWi / Speed mit unterschiedlichen Drücken kann ich nix. sagen, weil mich 2-3 km/h mehr oder weniger weder auf dem MTB noch auf dem RR interessieren.
Also hast Du eigentlich keine relevante Erfahrung mit breiten Reifen in einem sinnvollen Setup im breite Reifen Einsatzgebiet .
 
Also hast Du eigentlich keine relevante Erfahrung mit breiten Reifen in einem sinnvollen Setup im breite Reifen Einsatzgebiet .
Kommt drauf an was du damit meinst. Ich fahre mit dem MTB mindestens 50% der Strecken in typischer Gravelumgebung. Klar, ein MTB mit blockierten Dämpfern ist kein Gravel, aber es ging letztendlich ja auch nur um die Aussage von @einfacher11 , dass alles über 2 Bar steinhart sei.
 
Kommt drauf an was du damit meinst. Ich fahre mit dem MTB mindestens 50% der Strecken in typischer Gravelumgebung. Klar, ein MTB mit blockierten Dämpfern ist kein Gravel, aber es ging letztendlich ja auch nur um die Aussage von @einfacher11 , dass alles über 2 Bar steinhart sei.
Ist ja auch steinhart. Wenn Du aber gar nicht wo fährt wo es rumpelt kannst Du das ja auch nicht merken. Und generierst auch nicht die Vorteile die aus weniger rumpeln entstehen. Ein 32er Reifen mit 4 Bar auf glatter Straße ist auch super komfortabel. Wenn man aufs Kopfsteinpflaster fährt merkt man, dass 3 Bar doch ganz anders sein können. Oder 2,5.

Aber bei 2.25er NN mit Schlauch ist auf so einer Piste vermutlich alles egal.
 
Ich fahre auch anspruchsvollere MTB Trails, aber da kommen dann die Dämpfer zum Einsatz. Auch in solcher Umgebung liebe ich eher etwas höhere Drücke, auch wenn das Nachteile beim Gripp hat.
 
Ich fahre auch anspruchsvollere MTB Trails, aber da kommen dann die Dämpfer zum Einsatz. Auch in solcher Umgebung liebe ich eher etwas höhere Drücke, auch wenn das Nachteile beim Gripp hat.
Also Du limitierst Dein System an einem MTB und gibst dann daraus folgend eine Empfehlung für einen Gravelbikeeinsatz ab, wo man dann zum Kompensieren der eigenen Limitierung nicht einfach kurz den Dämpfer aufmacht (der übrigens das Holpern des zu harten Reifens nicht unterbindet, nur, dass es bei Dir ankommt vielleicht) und immer noch nur mit zu wenig Grip lebt? Das macht eigentlich keinen Sinn, oder?
 
Auf dem MTB reduziere ich den Druck auf trails - so fein reagiert kaum ein Fahrwerk, dass man ohne angepasste Luftdruck aus kommt, ohne gerüttelt zu werden. Systemgewicht ca 100 , 2,4" -> 1,6h, 1,4v
Bin mal aus Versehen mit 1,2 gefahren - best ride downhill ever, aber ist dann schon riskant mit snakebites.

Aber hier war ja gravel.
Wenn ich das richtig sehe, hatte der TE nicht nur Reifenbreite getauscht, sondern deutlich die Maulweite von 17 auf 24?
Auf 17mm hast du nen Ballon, der leichter die Flanke neben die Felge drückt. Ist die Maulweite näher an der Reifenbreite, steht die Flanke senkrechter und dann kann man mit dem Druck runter - die Rechner berücksichtigen das eigtl.
Der Druck beim Gravel ist genauso vom Untergrund abhängig. Auf Asphalt und feinem Gravel fahr ich auch um 45mm mit 2,5 hinten und das ist dann komfortabel und schnell. Wird es ruppiger, geht der Druck runter, aber unter 2 wird es auch dann lahm.

Edit: 23 -> 24mm Innenweite korrigiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Also genaugenommen is ma nix wurschter als der Reifendruck von an anderen.
Mit was ihr eure Zeit vertuts is scho sagenhaft.
Aber es is schon so wie der Kabarettist Klaus Eckel sagt:
Alle kümmern sich um ihren Körper, keiner ums Hirn.
 
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