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Der Tubeless-"Hass"-Faden oder: Technik zwischen Marketing und Realität

Hat Visma auch schon letztes Jahr zu P-R gemacht. Bei den extremen Bedingungen will man sicherlich potentielle Fehlerquellen (Abspringen des Reifens, Luftverlust durch Rülpserei) minimieren.
 

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Re: Der Tubeless-"Hass"-Faden oder: Technik zwischen Marketing und Realität
Im Endeffekt nimmt mir die Technik mittlerweile den Spaß am Radsport.

Ich bin Vielfahrer, fahren den ganzen Winter durch, fahre im Sommer wie Winter wirklich bei JEDEM Wetter, dementsprechend steigt der Bedarf an Wartung und Pflege. Und dies bei aktuellen Rädern machen zu müssen kostet mittlerweile schon so massiv Zeit und generiert Ärger dass es nur noch zum Kotzen ist


Tubelessprobleme am Bike mal mehr mal weniger - ganz normal. Im Endeffekt ist es auch am Bike reine Glücksacke - und klappts mal wird ganz sicher am Laufrad eine Speiche defekt oder das Laufrad muss eingeschickt werden uns alles geht von vorne los. UNd hast du mal DEN Reifen von 10 gleichen Modellen gefunden der perfekt ist ist er nach 2 MOnaten halt trotzdem wieder zu tauschen + Dichtmilch.

Aktuell baue ich mein erstes - und ganz sicher letztes - Rennrad mit int. Zugführung auf - für meine Freundin. So ein Mist, so was komplett nicht durchdachtes auf den Markt zu werfen ist eigentliche eine Provokation und zeigt was die Hersteller von den Käufern halten. Mal unabhängig von Aufwand all diesen Dreck zusammezupfuschen - die Leitungen erzeugen Druck - was sich auf die freie und gleichmäßige Bweglichhkeit der Gabel auswirkt. Und ja, ich kenn die Leute die sagen "das stört mich nicht". Man kann sicherlich damit zufrieden sein - zahl ich aber 10.000€ und mehr für ein Rad darfs kein "stört mich nicht geben", für die aktuell fälligen Preise darf man gute Lösungen erwarten und die gibt es nicht

Das Gute: ich wollte dieses Jahr mein altes Rose und mein altes Aethos ersetzen, beide mit ext Zugführungen. Nun werden diese Räder aber weiter gefahren, so lange bis sie auseinanderfallen bzw bis ALLE auf int. Zugführungen unterwegs sind und die Marketingabteilungen anfangen ext. Zugführungen als das neues nonplusultra wiederzuerfinden.

Mittlerweile ist man Pressfit großteils los (womit ich nie ein Problem hatte, was aber halt beim Tausch einfach länger gedauert hat)darf sich dafür mit Leitungen durch den Steuersatz quälen.
Für die Rahmenhersteller natürlich ein Segen, weniger Produktionsaufwand bei mittlerweile 4000-6000€ Rahmenpreisen. Für die Händler auch toll - so kann man wunderbare Rechnungen für Wartungsarbeiten stellen die locker mal 3-5Stunden ausmachen wenn man Leitungen tauschen muss.

Und die Rahmeherstellen können deren VorbauLenker Einheiten für 500€ und mehr gleich im "DreierPaket" verkaufen denn die die vormntiert sind passen halt sehr oft doch nichht.

Die Radindustrie ist mittlerweile schwerst gefährdet sich selbst zu zerstören. Ich kauf mir normalerweise alle 2-3 Jahre mind 2 neue Räder, mittlerweile ist das aber erledigt bei diesen "Qualitätsstandards" und "Entwicklungen"

Weiteres Beispiel dafür wäre dann zb Hookless.....auch hier Glücksspiel die passende und sichere Kombi zu finden.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Endeffekt nimmt mir die Technik mittlerweile den Spaß am Radsport.

Ich bin Vielfahrer, fahren den ganzen Winter durch, fahre im Sommer wie Winter wirklich bei JEDEM Wetter, dementsprechend steigt der Bedarf an Wartung und Pflege. Und dies bei aktuellen Rädern machen zu müssen kostet mittlerweile schon so massiv Zeit und generiert Ärger dass es nur noch zum Kotzen ist


Tubelessprobleme am Bike mal mehr mal weniger - ganz normal. Im Endeffekt ist es auch am Bike reine Glücksacke - und klappts mal wird ganz sicher am Laufrad eine Speiche defekt oder das Laufrad muss eingeschickt werden uns alles geht von vorne los. UNd hast du mal DEN Reifen von 10 gleichen Modellen gefunden der perfekt ist ist er nach 2 MOnaten halt trotzdem wieder zu tauschen + Dichtmilch.

Aktuell baue ich mein erstes - und ganz sicher letztes - Rennrad mit int. Zugführung auf - für meine Freundin. So ein Mist, so was komplett nicht durchdachtes auf den Markt zu werfen ist eigentliche eine Provokation und zeigt was die Hersteller von den Käufern halten. Mal unabhängig von Aufwand all diesen Dreck zusammezupfuschen - die Leitungen erzeugen Druck - was sich auf die freie und gleichmäßige Bweglichhkeit der Gabel auswirkt. Und ja, ich kenn die Leute die sagen "das stört mich nicht". Man kann sicherlich damit zufrieden sein - zahl ich aber 10.000€ und mehr für ein Rad darfs kein "stört mich nicht geben", für die aktuell fälligen Preise darf man gute Lösungen erwarten und die gibt es nicht

Das Gute: ich wollte dieses Jahr mein altes Rose und mein altes Aethos ersetzen, beide mit ext Zugführungen. Nun werden diese Räder aber weiter gefahren, so lange bis sie auseinanderfallen bzw bis ALLE auf int. Zugführungen unterwegs sind und die Marketingabteilungen anfangen ext. Zugführungen als das neues nonplusultra wiederzuerfinden.

Mittlerweile ist man Pressfit großteils los (womit ich nie ein Problem hatte, was aber halt beim Tausch einfach länger gedauert hat)darf sich dafür mit Leitungen durch den Steuersatz quälen.
Für die Rahmenhersteller natürlich ein Segen, weniger Produktionsaufwand bei mittlerweile 4000-6000€ Rahmenpreisen. Für die Händler auch toll - so kann man wunderbare Rechnungen für Wartungsarbeiten stellen die locker mal 3-5Stunden ausmachen wenn man Leitungen tauschen muss.

Und die Rahmeherstellen können deren VorbauLenker Einheiten für 500€ und mehr gleich im "DreierPaket" verkaufen denn die die vormntiert sind passen halt sehr oft doch nichht.

Die Radindustrie ist mittlerweile schwerst gefährdet sich selbst zu zerstören. Ich kauf mir normalerweise alle 2-3 Jahre mind 2 neue Räder, mittlerweile ist das aber erledigt bei diesen "Qualitätsstandards" und "Entwicklungen"

Weiteres Beispiel dafür wäre dann zb Hookless.....auch hier Glücksspiel die passende und sichere Kombi zu finden.....
Du fährst zu viel Rad :bier:
 
Im Gegensatz zu Autos haben wir aber noch Glück. Kein TÜV, keine Eintragung und keine Zwangsstilllegung wegen irgendwelchen Normen. Aber es geht schon in die gleiche Richtung.
Mein Rose-Rad von 2010 hat teilintegrierte Leitungen. Man kann sie komplett wechseln, ohne irgendwas abbauen/ausbauen zu müssen. Ob ich damit 1,2 Watt verliere und ein paar cm Wäscheleine zu sehen ist, unwichtig.
Demnächst bekommt es eine Dura Ace 11-fach spendiert. Damit ist dann ganz sicher die 6kg Grenze unterschritten.
Gefahren wird max 25mm und tubular.
Mehr passt wohl auch nicht rein.
Ja, auch 2026 kann man noch so fahren, ohne vorher ein Testament geschrieben zu haben.
Bin gespannt, ob sich der Trend zu immer spezieller, komplizierter, weniger selbst schrauben, noch weiter entwickelt.
Vielleicht geht's irgendwann wieder zu Youngtimer und Co zurück.
 
Kurze Frage:

Ich möchte die Milkit Ventile probieren die sollen durch das Gummi am Ventilschaft nicht mehr verkleben da die Dichtmilch nicht ins Ventil laufen kann. Hat damit jemand Erfahrungen? Funktioniert das gut oder eher Marketing?

https://r2-bike.com/MILKIT-Ventil-Kit-fuer-Tubeless-Systeme-45-mm
Gute Idee, hat bei mir aber nur kurz funktioniert. Auf den Ventilkern ist eine Verlängerung aufgesteckt, die beim Pumpen die zusätzliche untere Dichtung öffnet. Diese Verlängerung hat sich aber recht schnell vom Ventilkern gelöst, und bleibt dann im Ventilschaft bzw. in der Dichtung stecken.
Bin dann recht schnell wieder auf "normale" Tubeless Ventile gewechselt. Mit Clik Valve funktioniert das System auch nicht und darauf würde ich auch nicht mehr verzichten wollen.
 
Gute Idee, hat bei mir aber nur kurz funktioniert. Auf den Ventilkern ist eine Verlängerung aufgesteckt, die beim Pumpen die zusätzliche untere Dichtung öffnet. Diese Verlängerung hat sich aber recht schnell vom Ventilkern gelöst, und bleibt dann im Ventilschaft bzw. in der Dichtung stecken.
Bin dann recht schnell wieder auf "normale" Tubeless Ventile gewechselt. Mit Clik Valve funktioniert das System auch nicht und darauf würde ich auch nicht mehr verzichten wollen.
Ok danke dann ist das wohl eher nix.

Dichtmilch kann man ja auf durch jedes andere Ventil absaugen, nachfüllen und kontrollieren, den Sinn dass der Druck im Reifen bleibt verstehe ich irgendwie nicht. Ist ja kein Problem den Ventilkern wieder reinzudrehen und den Reifen aufzupumpen.

Darum wäre der einzige Vorteil ein sauberes Ventil aber dann kann ich normale Ventile kaufen.
 
Ich nutze die Milkit-Ventile mit Clickvalve 😉

Wie oben erwähnt, nutzen die Milkitventile eine Verlängerung um die Dichtlippen zu öffnen.

Mal eben Luftdruck "prüfen" ist da halt nicht, da die Dichtung ja die Luft ohne Ventil drinnen halten soll und daher ohne Verlängerung nix passiert.

aber alle paar Tage auf den gewünschten Druck aufpumpen geht, und da ich keine Luftdruckexperimente mache, klappt das schon die 2. Saison.

Zum Ablassen nimmt man am besten ein Wattestäbchen ohne den Wattebausch, oder das Einfüllset der Milch 😉
 
Wer rantet da? Ich kenne die Stimmen nicht.

Aber 10/10 Analyse
 
Hookless, Symbolbild 2026.

hookless symbolbild.jpg
 
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