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25.000 Euro Aero-Rennrad: Bugatti Factor One sprengt Bike-Limits

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Re: 25.000 Euro Aero-Rennrad: Bugatti Factor One sprengt Bike-Limits
Puh...echt etwas befremdlich in neue Themen reinzuschauen. Wie einige sofort mitteilen müssen was alles Mist und Unnötig ist. Warum nicht einfach mal die Klappe halten und nichts schreiben?
Seit der Internetoffensive in den Geriatrien und Seniorenstiften hat die Generation der alten, weißen Nörgelmänner und -frauen nun eben auch für sich entdeckt, dass sie mit noch mehr Reichweite viel mehr Leuten systematisch auf den Sack gehen können und nicht mehr nur ihr Direktumfeld zu Tode langweilen müssen. Damit muss man leben. Ist aber zum Glück nur noch eine zeitlich begrenzte Episode.
 
Mal von den Details wie Carbon in den Bremsscheiben, Kettenblätter, Schriftzüge usw. abgesehen, ist der einzige Unterschied zum Factor One die Gabel? Dafür dann so ein Bohei? Wirkliche Ingenieurskunst steckt also nicht drin, da es das Rad ja schon gibt. Kommt also im Wesentlichen die Bugatti Luxussteuer drauf.

Ist also genau wie beim Automobil. Der Veyron/Chiron startet den W16 auch nur mit einem Passat TDI Anlasser (u.a.)
 
Ich find's auch irgendwie geil, wenn sowas gemacht wird. Sind wahrscheinlich Mitarbeiter die Herzblut fürs Rennradeln haben, und dann die Freigabe für so ein Projekt bekommen. Was kann einen daran stören?
Mitarbeiter von Bugatti, die Herzblut fürs Rennradeln haben, meinst Du?
Sicher nicht, das ist eine Kooperation zwischen irgendeiner Marketingabteilung und Factor. Erzeugt vergleichsweise viel Aufmerksamkeit für beide Marken gemessen am Aufwand. Ressourcen aus der Entwicklung des Automobilherstellers braucht es da nicht.
 
Mal von den Details wie Carbon in den Bremsscheiben, Kettenblätter, Schriftzüge usw. abgesehen, ist der einzige Unterschied zum Factor One die Gabel? Dafür dann so ein Bohei? Wirkliche Ingenieurskunst steckt also nicht drin, da es das Rad ja schon gibt. Kommt also im Wesentlichen die Bugatti Luxussteuer drauf.

Ist also genau wie beim Automobil. Der Veyron/Chiron startet den W16 auch nur mit einem Passat TDI Anlasser (u.a.)
Sicher ist die Schöpftiefe in Bezug auf Weiter- oder Neuentwicklungen im Vergleich zum Serienrad überschaubar. Entweder es sind kleine Detailveränderungen oder man zeigt, was an filigranen Formen und Detailfertigungen möglich ist (Gabel).

Das Rad ist rein marketinggetrieben. Aber es fügt sich gut zum Kraftfahrzeug hinzu. Nur darum geht es. Im Vergleich zu anderen Radkrücken mit Autoherstellerbezugnahme ist es aber wohltuend gelungen. Wird vermutlich sehr rasch vergriffen sein.
 
Interessant finde ich, dass der Rahmen aus diesem Bild dann doch ein UCI Decal aufweist...

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Irgendwie hässlich der Bomber.
 
Puh...echt etwas befremdlich in neue Themen reinzuschauen. Wie einige sofort mitteilen müssen was alles Mist und Unnötig ist. Warum nicht einfach mal die Klappe halten und nichts schreiben?
Du meinst man sollte sich bei diesem Produkt darüber austauschen ob es sich eher wendig fährt oder eher stabil, darüber ob der Kommissär beim Rennen über die Gabel meckert und wenn jemand eins hat und das Tretlager klackt dann die üblichen Fehlersuchkniffe? Bei diesem Produkt? Wirklich? Ist es das was du sagen willst?
 
Ist also genau wie beim Automobil. Der Veyron/Chiron startet den W16 auch nur mit einem Passat TDI Anlasser (u.a.)
Von dem Anlasser wurden dann allerdings auch mehr Vorserienexemplare gebaut und bis zur Zerstörung getestet als Veyron/Chiron überhaupt. Es wäre geradezu unverschämt den Ölerben die Früchte dieser Arbeit vorzuenthalten und ihnen stattdessen irgendwelche treuen Experimente an die Welle zu kuppeln 😉
 
Von dem Anlasser wurden dann allerdings auch mehr Vorserienexemplare gebaut und bis zur Zerstörung getestet als Veyron/Chiron überhaupt. Es wäre geradezu unverschämt den Ölerben die Früchte dieser Arbeit vorzuenthalten und ihnen stattdessen irgendwelche treuen Experimente an die Welle zu kuppeln 😉
Das ist sicher ein sehr gutes Bauteil, gar keine Frage. Mich würde es nur stören, dass ich bei Bugatti dafür wohl 10X oder mehr zahlen im Vergleich zum Passat-Fahrer.
Und ja, das würde mir auch gewaltig auf den Zeiger gehen, selbst wenn ich das Geld hätte😅

Aber Gleiches gilt ja auch bei allen anderen Luxuswagen. Ob es jetzt die Auditeile beim Lambo, VW Teile bei Bugatti, oder BMW Gedöns am Rolls-Royce ist.
 
Das Rad ist rein marketinggetrieben. Aber es fügt sich gut zum Kraftfahrzeug hinzu. Nur darum geht es. Im Vergleich zu anderen Radkrücken mit Autoherstellerbezugnahme ist es aber wohltuend gelungen. Wird vermutlich sehr rasch vergriffen sein.

Das Aston Martin ist m.E. um Längen gelungener. Und passt auch besser zur Marke, während das Bugatti-Rad ziemlich weit weg ist von der Designsprache der Autos.


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Ich find's auch irgendwie geil, wenn sowas gemacht wird. Sind wahrscheinlich Mitarbeiter die Herzblut fürs Rennradeln haben, und dann die Freigabe für so ein Projekt bekommen. Was kann einen daran stören?

Wie man davon eine Sozialkritik ableiten kann, verstehe ich nicht. Marken wie Bugatti gabs immer und wird's immer geben.

Tja, und wie sagte Pispers so schön: Es kann jeder reich werden, aber nicht alle.
Na ja, Pispers sagte es als Kritik am Kapitalismus und er sagte im Kapitalismus ist es wie beim Lotto, jeder kann Millionär werden, aber nicht alle.

Wenn schon denn schon.
 
Schade, dass sich die meisten hier nur über das Fahrrad lustig machen, statt über die technischen Möglichkeiten beim Fahrradbau – jenseits von UCI- und Budgetslimits – zu debattieren.
Was will man da debattieren?
Das ist nur ein Serienrahmen mit einer anderen Gabel. Wie gut die technischen Möglichkeiten genutzt wurden, zeigt ja die optimal verlaufende Bremsleitung an der Gabel. Das sieht eher nach „wir schrauben mal einen Bremssattel dran und bohren mit dem Akkuschrauber frei Hand ein Loch für die Bremsleitung in die Gabel“ aus. Bestimmt aber nicht nach der Nutzung von vorhandenen technischen Möglichkeiten.

Mal von den Details wie Carbon in den Bremsscheiben, Kettenblätter, Schriftzüge usw. abgesehen, ist der einzige Unterschied zum Factor One die Gabel? Dafür dann so ein Bohei? Wirkliche Ingenieurskunst steckt also nicht drin, da es das Rad ja schon gibt.
Jetzt komm aber, eine Gabel zu entwerfen deren Gabelscheiden so platziert sind das sie ganz genau parallel zum oberen Teil des Sitzrohres liegen, ist doch höchste Ingenieurskunst. Zumindest angesichts dessen, was in der Automobilbranche im Moment bei den neuen Modellen so verbrochen wird (Ich sage nur VLE).
Gut, zu ignorieren das am verwendeten Rahmen trotz tief angesetzter Sitzstreben diese nicht parallel mit dem Unterrohr sind, ist vielleicht nicht ganz optimal.

Interessant finde ich, dass der Rahmen aus diesem Bild dann doch ein UCI Decal aufweist...

Anhang anzeigen 1754743
Dafür kommen in diesem Bild die Laufräder ohne Ventile aus.
Und Hauptsache es hat wieder irgend einer das Bild „optimiert“. Das er es nicht kann, zeigen die Reste vom Ventilloch im Bild.
 
Ist doch toll, mal zu sehen, was entsteht, wenn Ingeneure sich mal ohne Budgetlimit und ohne UCI Limit austoben dürfen.

Würde mich freuen, wenn die auch mal ein "no limits" TT-Bike bauen würden.
Hat bestimmt schon jemand geschrieben, aber das ist doch die absolute Langeweile. Sieht aus wie ein Cervelo S5 mit breiterer Gabel. Und in Blau.
 
Wie Räder ohne UCI Reglement aussehen hat man doch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder gesehen. Und über die wird heute noch gelästert. Ich denke, das würde die Industrie nicht voran bringen, abgesehen davon dass es ein paar Jahre Experimente mit irgendwelchen proprietären Lösungen geben würde. Und davon gibt es jährig schon genug. Abgesehen davon, was hält die Hersteller ab, es trotzdem zu tun? Für wieviel Prozent der Kunden ist der Sticker wirklich notwendig - 10% maximal?
 
Der Sticker ist mir komplett egal. Es hat aber schon eine Wirkung, sich ein Rad anschaffen zu können, das man aus den großen Rundfahrten kennt.

Edit: Das war zumindest für mich so - die aktuelle Generation ist eventuell eher scharf drauf, sich denselben Bock wie Fritz Meinecke anzuschaffen.
 
Mir gefällts.
Und ich könnte es mir mometan sogar leisten.
Allerdings habe ich nur Räder mit denen ich fahren kann und es auch tue.
Bei diesem Rad befürchte ich wollen meine Bandscheiben nicht mitmachen.
Und was habe ich dann davon?
Und von all dem abgesehen würde ich mir ein Radl von Factor so oder so nie kaufen,
da ich als indirekt betroffener Israel-feindliches Verhalten verabscheue und nicht akzeptiere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch toll, mal zu sehen, was entsteht, wenn Ingeneure sich mal ohne Budgetlimit und ohne UCI Limit austoben dürfen.
Würde mich freuen, wenn die auch mal ein "no limits" TT-Bike bauen würden.
Bitte beleidige uns "Ingeneure" (sic.) nicht.
Das Ding (auf zwei Rädern) ist im wesentlichen eine Marketing- und Werbeveranstaltung, da dürften keine 10% des Entwicklungsaufwands drinstecken, der bei großen Anbietern (Speci, Canyon, ...) in ein neues Rad geht. Dass man sich nicht um UCI-Regularien kümmert dürfte eher daran liegen, dass das Rad wild aussehen und eine glaubhafte Geschichte von "toller Aerodynamik" verkünden soll.
Aber die Aerodynamik ist bei diesem Rad wohl eh egal - relevanter wäre wohl die Fluidstatik... (Wenn das Rad an der Wand hängt ist nur die entscheiden... schließlich will den ollen Stinker (auf vier Rädern) keiner im Wohnzimmer haben...)
 
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