Noch ein Back to the Roots-Projekt. Für mich war genau so ein Legnano, das ich 1983/84 eine zeitlang leihweise fahren durfte, die Einstiegsdroge.
Obwohl Legnano keine ganz kleine Firma, war, war die Suche nach dem möglichst exakten Äquivalent langwieriger als erwartet. Sie endete mit einem im Coronanebel gerissenen Geduldsfaden und einem Affektkauf eines ziemlich runtergerockten, zerlegten und nicht ganz vollständigen Rades. Also Neulackierung, vorhandene Teile pflegen und fehlende zusammensuchen. Ein Legnano-Prospekt von ca. 1980 listet auf: Nuovo Gran Sport Gruppe, Lenker, Vorbau und Sattel von 3ttt. Davon abweichend lag ein Sattel von Assos sowie eine andere Campagnolo-Sattelstütze und ein Shimanozahnkranz statt eines Regina oro bei. Zughüllen, Züge, Anschlagschrauben der Ausfallenden fehlten, ebenso Muttern/Hülsen für die Bremszangen, Griffgummis, Sattelstützklemmschraube und Pedale.
Lenker (zu schmal) und Vorbau (zu lang) wurden passend ersetzt. Die Laufräder mit Mavic Monthlery Pro Schlauchreifenfelgen wurden gegen ein alltagstauglicheres Paar mit Record-Naben und Mavic Modul E2 Drahtreifenfelgen getauscht. Die Bereifung ist historisch nicht korrekt, dafür die Reifenbreite durchaus.
Alfredo Binda-Pedalriemen fehlen noch. Die verbauten Aluhaken sind eigentlich too much an den G.S. Pedalen und mit den Zugaussenhüllen bin ich auch noch nicht wirklich zufrieden.
Die Routiniers hier wären so ein Projekt vermutlich konservativer und ökonomischer angegangen oder hätten die Finger gleich ganz davon gelassen. Für die fixe Idee eines autobiographisch kuratierten Fuhrparks (1 Rad pro eigenem Rennradjahrzehnt), war am Ende fast jedes Mittel recht.
Obwohl Legnano keine ganz kleine Firma, war, war die Suche nach dem möglichst exakten Äquivalent langwieriger als erwartet. Sie endete mit einem im Coronanebel gerissenen Geduldsfaden und einem Affektkauf eines ziemlich runtergerockten, zerlegten und nicht ganz vollständigen Rades. Also Neulackierung, vorhandene Teile pflegen und fehlende zusammensuchen. Ein Legnano-Prospekt von ca. 1980 listet auf: Nuovo Gran Sport Gruppe, Lenker, Vorbau und Sattel von 3ttt. Davon abweichend lag ein Sattel von Assos sowie eine andere Campagnolo-Sattelstütze und ein Shimanozahnkranz statt eines Regina oro bei. Zughüllen, Züge, Anschlagschrauben der Ausfallenden fehlten, ebenso Muttern/Hülsen für die Bremszangen, Griffgummis, Sattelstützklemmschraube und Pedale.
Lenker (zu schmal) und Vorbau (zu lang) wurden passend ersetzt. Die Laufräder mit Mavic Monthlery Pro Schlauchreifenfelgen wurden gegen ein alltagstauglicheres Paar mit Record-Naben und Mavic Modul E2 Drahtreifenfelgen getauscht. Die Bereifung ist historisch nicht korrekt, dafür die Reifenbreite durchaus.
Alfredo Binda-Pedalriemen fehlen noch. Die verbauten Aluhaken sind eigentlich too much an den G.S. Pedalen und mit den Zugaussenhüllen bin ich auch noch nicht wirklich zufrieden.
Die Routiniers hier wären so ein Projekt vermutlich konservativer und ökonomischer angegangen oder hätten die Finger gleich ganz davon gelassen. Für die fixe Idee eines autobiographisch kuratierten Fuhrparks (1 Rad pro eigenem Rennradjahrzehnt), war am Ende fast jedes Mittel recht.

