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Klassiker des Monats - KdM Februar 2026

Noch ein Back to the Roots-Projekt. Für mich war genau so ein Legnano, das ich 1983/84 eine zeitlang leihweise fahren durfte, die Einstiegsdroge.

Obwohl Legnano keine ganz kleine Firma, war, war die Suche nach dem möglichst exakten Äquivalent langwieriger als erwartet. Sie endete mit einem im Coronanebel gerissenen Geduldsfaden und einem Affektkauf eines ziemlich runtergerockten, zerlegten und nicht ganz vollständigen Rades. Also Neulackierung, vorhandene Teile pflegen und fehlende zusammensuchen. Ein Legnano-Prospekt von ca. 1980 listet auf: Nuovo Gran Sport Gruppe, Lenker, Vorbau und Sattel von 3ttt. Davon abweichend lag ein Sattel von Assos sowie eine andere Campagnolo-Sattelstütze und ein Shimanozahnkranz statt eines Regina oro bei. Zughüllen, Züge, Anschlagschrauben der Ausfallenden fehlten, ebenso Muttern/Hülsen für die Bremszangen, Griffgummis, Sattelstützklemmschraube und Pedale.
Lenker (zu schmal) und Vorbau (zu lang) wurden passend ersetzt. Die Laufräder mit Mavic Monthlery Pro Schlauchreifenfelgen wurden gegen ein alltagstauglicheres Paar mit Record-Naben und Mavic Modul E2 Drahtreifenfelgen getauscht. Die Bereifung ist historisch nicht korrekt, dafür die Reifenbreite durchaus.
Alfredo Binda-Pedalriemen fehlen noch. Die verbauten Aluhaken sind eigentlich too much an den G.S. Pedalen und mit den Zugaussenhüllen bin ich auch noch nicht wirklich zufrieden.
Die Routiniers hier wären so ein Projekt vermutlich konservativer und ökonomischer angegangen oder hätten die Finger gleich ganz davon gelassen. Für die fixe Idee eines autobiographisch kuratierten Fuhrparks (1 Rad pro eigenem Rennradjahrzehnt), war am Ende fast jedes Mittel recht.
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Re: Klassiker des Monats - KdM Februar 2026
Nach längerer Zeit stelle ich auch wieder ein Rad in den KdM. In den letzten Wochen habe ich einige Räder neu aufgebaut. Einige waren schon mal im KdM. Ich musste auch erstmal recherchieren, ob ich dieses Rad nicht schon mal eingestellt hatte. Hatte ich nicht.


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Hier kommt mein Reiserad/Randonneur Giant Expedition von Anfang der 90er Jahre. Den schiefen Gepäckträger habe ich nach dem Foto gerade ausgerichtet. Für Reisen kommt vorne noch ein silberner Lowrider dran. Der Rahmen hat eine Höhe von 61,5 cm und ist in Nachtblau lackiert. Die Lackierung ist auch erstaunlich gut, wie überhaupt der Rahmen gut verarbeitet und durchdacht ist. Am Sitzrohr sieht man hinten noch die Sockel für die Fernbedienung des Rollendynamos. Für mich eines der besten Reiseräder aus der Zeit. Das Expedition gibt es noch immer, aber natürlich mit modernerem Rahmen und aus Aluminium. Mein Expedition war das letzte Modell aus Stahl.

Der Rahmen ist wie gesagt aus Stahl. Das Expedition war in den 80er und 90er Jahren immer direkte Konkurrenz zu den Koga Miyata Traveler Modellen und war und ist sicher geeignet damit um die Welt zu fahren. So weit geht es bei mir allerdings nicht.

Das Rahmenset kam kurz vor Silvester 2018 hier aus dem Forum zu mir (vielen Dank @Davidnrw ). Es war als vorübergehender Ersatz für mein Koga Miyata Traveller von 1992 gedacht. Nach dem ersten Aufbau stellte ich fest, dass das Giant nicht nur 1 kg leichter war (gleicher Aufbau wie das Koga), sich besser und stabiler fuhr, sondern mir einfach von dem größeren Rahmen besser passte. Ich verkaufte das Koga Miyata und behielt das Giant.
Ich fuhr damit auch einige Marathons und Brevet, machte Reisen, fuhr damit Graveltouren und nutzte es als Alltagsrad. Kurz und gut, das Giant ist ein echter Allrounder. Ich möchte es nicht mehr missen.

Jetzt bekam es einen neuen Aufbau, da ich damit dieses Jahr wieder den ein oder anderen Brevet und einen zweiwöchigen Urlaub fahren möchte.

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Das Cockpit habe ich bewusst etwas breiter gewählt, damit ich auch in leichtem Gelände und mit Gepäck vorne, noch eine gute Kontrolle habe. Das Rad ist auch mit viel Gepäck sehr spurtreu und wackelt nicht. Geschaltet wird hinten 9-fach mit einem Lenkerendhebel. Vorne schalte ich mit einem Unterrohrhebel, da ich im linken Lenkerende einen Rückspiegel montiert habe. Die Cane Creek Bremshebel liegen gut in der Hand und verzögern mit den Mini V-Bremsen sehr gut.

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Bei der Beleuchtung habe ich mich erstmal für Batterielampen entschieden. Beleuchtung mit Nabendynamo lässt sich natürlich nachrüsten. Die Shimano Pedale haben einseitig SPD Klicksystem. Man kann also auch mit normalen Schuhen fahren.

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Der Antrieb ist vom Mountainbike übernommen. Hinten 11-36 Zähne. Die Kurbel habe ich momentan auf zweifach 48-38 umgebaut. Ein 28er-Kettenblatt kann aber wieder nachgerüstet werden. Der Umwerfer kann auch dreifach. Die 37 mm Reifen von Continental haben ein leichtes Noppenprofil und rollen sehr gut, sind aber auch gravelfähig.

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Auch die Gabel ist typisch Giant aus der ersten Hälfte der 90er Jahre. Mit dem ungewöhnlichem Design hebt sich Giant da durchaus ab. Mir gefällt das richtig gut.

Hier noch ein paar Fotos von Reisen und Marathons mit vergangenen Aufbauten und von der ersten Tour mit dem neuen Aufbau.

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Mittlerweile habe ich den gleichen Rahmen nochmal, aber eine Nummer kleiner. Den werde ich wohl mit geradem Lenker als Stadtrad und für kürzere Touren aufbauen. Giant wird als Massenhersteller aus Asien immer ein wenig belächelt, baut aber wirklich gute Rahmen.
 
Noch ein Back to the Roots-Projekt. Für mich war genau so ein Legnano, das ich 1983/84 eine zeitlang leihweise fahren durfte, die Einstiegsdroge.

Obwohl Legnano keine ganz kleine Firma, war, war die Suche nach dem möglichst exakten Äquivalent langwieriger als erwartet. Sie endete mit einem im Coronanebel gerissenen Geduldsfaden und einem Affektkauf eines ziemlich runtergerockten, zerlegten und nicht ganz vollständigen Rades. Also Neulackierung, vorhandene Teile pflegen und fehlende zusammensuchen. Ein Legnano-Prospekt von ca. 1980 listet auf: Nuovo Gran Sport Gruppe, Lenker, Vorbau und Sattel von 3ttt. Davon abweichend lag ein Sattel von Assos sowie eine andere Campagnolo-Sattelstütze und ein Shimanozahnkranz statt eines Regina oro bei. Zughüllen, Züge, Anschlagschrauben der Ausfallenden fehlten, ebenso Muttern/Hülsen für die Bremszangen, Griffgummis, Sattelstützklemmschraube und Pedale.
Lenker (zu schmal) und Vorbau (zu lang) wurden passend ersetzt. Die Laufräder mit Mavic Monthlery Pro Schlauchreifenfelgen wurden gegen ein alltagstauglicheres Paar mit Record-Naben und Mavic Modul E2 Drahtreifenfelgen getauscht. Die Bereifung ist historisch nicht korrekt, dafür die Reifenbreite durchaus.
Alfredo Binda-Pedalriemen fehlen noch. Die verbauten Aluhaken sind eigentlich too much an den G.S. Pedalen und mit den Zugaussenhüllen bin ich auch noch nicht wirklich zufrieden.
Die Routiniers hier wären so ein Projekt vermutlich konservativer und ökonomischer angegangen oder hätten die Finger gleich ganz davon gelassen. Für die fixe Idee eines autobiographisch kuratierten Fuhrparks (1 Rad pro eigenem Rennradjahrzehnt), war am Ende fast jedes Mittel recht.
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Schönes Projekt! Hast du den Rahmen pulvern lassen oder ist es Nasslack? Und wo hast du das machen lassen?
 
Leute, bevor das hier noch einschläft zeige ich euch einfach mein Helyett Speciale von 1961.
Ein Rad mit richtigen Renngenen, denn mit so einem Rad hat Jacques Anquetil 1961 die Tour gewonnen.
Gefunden habe ich es in Frankreich auf einem Markt, hauptsächlich für Motorräder und Autos. Der Zustand war, was die Teile betrifft und wie ich es beurteilen kann, bis auf den Leker, Sattelstütze und die Laufräder in originalen Zustand. Der Lack war leider nichts mehr, weshalb ich bis auf das Sitzrohrdecal neu lackiert habe.
Helyett Speciale aus der Zeit sind nicht leicht zu finden, vor allem mit der seltenen Simplex Schalterei, was sich letztendlich auch im Preis niederschlägt. Das war auch der Grund, weshalb ich mir das mit dem Lack angetan habe.
Jetzt aber ein paar Fotos:

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Hast du das Rad selber lackiert? Und falls ja, machst du das professionell oder selber mit Sprühdose? Wunderschönes Rad übrigens, da bin ich ganz neidisch. Mein Helyett ist leider nur ein Sportmodell, aber ich mag es dennoch sehr.
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Der Lack ist auch nicht mehr neuwertig aber für das Alter noch sehr akzeptabel. Daher kam bei mir Neulack erstmal nicht in Frage. Selber lackieren traue ich mich nicht heran....ich versuche mich meist eher in Spotrepair und selbst das ist nicht ohne.
 
Nach längerer Zeit stelle ich auch wieder ein Rad in den KdM. In den letzten Wochen habe ich einige Räder neu aufgebaut. Einige waren schon mal im KdM. Ich musste auch erstmal recherchieren, ob ich dieses Rad nicht schon mal eingestellt hatte. Hatte ich nicht.


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Hier kommt mein Reiserad/Randonneur Giant Expedition von Anfang der 90er Jahre. Den schiefen Gepäckträger habe ich nach dem Foto gerade ausgerichtet. Für Reisen kommt vorne noch ein silberner Lowrider dran. Der Rahmen hat eine Höhe von 61,5 cm und ist in Nachtblau lackiert. Die Lackierung ist auch erstaunlich gut, wie überhaupt der Rahmen gut verarbeitet und durchdacht ist. Am Sitzrohr sieht man hinten noch die Sockel für die Fernbedienung des Rollendynamos. Für mich eines der besten Reiseräder aus der Zeit. Das Expedition gibt es noch immer, aber natürlich mit modernerem Rahmen und aus Aluminium. Mein Expedition war das letzte Modell aus Stahl.

Der Rahmen ist wie gesagt aus Stahl. Das Expedition war in den 80er und 90er Jahren immer direkte Konkurrenz zu den Koga Miyata Traveler Modellen und war und ist sicher geeignet damit um die Welt zu fahren. So weit geht es bei mir allerdings nicht.

Das Rahmenset kam kurz vor Silvester 2018 hier aus dem Forum zu mir (vielen Dank @Davidnrw ). Es war als vorübergehender Ersatz für mein Koga Miyata Traveller von 1992 gedacht. Nach dem ersten Aufbau stellte ich fest, dass das Giant nicht nur 1 kg leichter war (gleicher Aufbau wie das Koga), sich besser und stabiler fuhr, sondern mir einfach von dem größeren Rahmen besser passte. Ich verkaufte das Koga Miyata und behielt das Giant.
Ich fuhr damit auch einige Marathons und Brevet, machte Reisen, fuhr damit Graveltouren und nutzte es als Alltagsrad. Kurz und gut, das Giant ist ein echter Allrounder. Ich möchte es nicht mehr missen.

Jetzt bekam es einen neuen Aufbau, da ich damit dieses Jahr wieder den ein oder anderen Brevet und einen zweiwöchigen Urlaub fahren möchte.

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Das Cockpit habe ich bewusst etwas breiter gewählt, damit ich auch in leichtem Gelände und mit Gepäck vorne, noch eine gute Kontrolle habe. Das Rad ist auch mit viel Gepäck sehr spurtreu und wackelt nicht. Geschaltet wird hinten 9-fach mit einem Lenkerendhebel. Vorne schalte ich mit einem Unterrohrhebel, da ich im linken Lenkerende einen Rückspiegel montiert habe. Die Cane Creek Bremshebel liegen gut in der Hand und verzögern mit den Mini V-Bremsen sehr gut.

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Bei der Beleuchtung habe ich mich erstmal für Batterielampen entschieden. Beleuchtung mit Nabendynamo lässt sich natürlich nachrüsten. Die Shimano Pedale haben einseitig SPD Klicksystem. Man kann also auch mit normalen Schuhen fahren.

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Der Antrieb ist vom Mountainbike übernommen. Hinten 11-36 Zähne. Die Kurbel habe ich momentan auf zweifach 48-38 umgebaut. Ein 28er-Kettenblatt kann aber wieder nachgerüstet werden. Der Umwerfer kann auch dreifach. Die 37 mm Reifen von Continental haben ein leichtes Noppenprofil und rollen sehr gut, sind aber auch gravelfähig.

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Auch die Gabel ist typisch Giant aus der ersten Hälfte der 90er Jahre. Mit dem ungewöhnlichem Design hebt sich Giant da durchaus ab. Mir gefällt das richtig gut.

Hier noch ein paar Fotos von Reisen und Marathons mit vergangenen Aufbauten und von der ersten Tour mit dem neuen Aufbau.

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Mittlerweile habe ich den gleichen Rahmen nochmal, aber eine Nummer kleiner. Den werde ich wohl mit geradem Lenker als Stadtrad und für kürzere Touren aufbauen. Giant wird als Massenhersteller aus Asien immer ein wenig belächelt, baut aber wirklich gute Rahmen.
Ein sehr schöner Alltags Allrounder, geeignet für Brevets, Reisen und zum Graveln.
Giant ist aus meiner Sicht eine der Firmen, die wirklich sehr gute Räder gebaut haben und immer noch bauen und dennoch ein wenig abschätzig als Massenhersteller abgetan werden. Sie brauchen sich vor den Premienprodukten der anderen aber nicht verstecken!
 
Hast du das Rad selber lackiert? Und falls ja, machst du das professionell oder selber mit Sprühdose? Wunderschönes Rad übrigens, da bin ich ganz neidisch. Mein Helyett ist leider nur ein Sportmodell, aber ich mag es dennoch sehr.
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Der Lack ist auch nicht mehr neuwertig aber für das Alter noch sehr akzeptabel. Daher kam bei mir Neulack erstmal nicht in Frage. Selber lackieren traue ich mich nicht heran....ich versuche mich meist eher in Spotrepair und selbst das ist nicht ohne.
Ja das mit dem Lack hatte ich mir einfacher vorgestellt. Zuerst wollte ich nur austupfen, habe aber nach der vierten Mischung immernoch nicht den richtigen Ton getroffen. Unter der Aufsetzlupe sind im Originallack sowas wie Metallicflitter zu sehen, aber nur sehr wenige.
Aus meinen unterschiedlichen Mischungen habe ich dann so lange rumgemischt, bis ich dem Original weitestgehend nah kam und daraus eine Sprühdose mit schmalem Sprühnebel abfüllen ließ.
Das Ergebnis ist augenscheinlich vom original nicht mehr zu unterscheiden.
Alleine die verschiedenen Mischungen und die Sprühdose haben um die €200 verschlungen. Dazu kommt das Schmirgelpapier, die Grundierung, der Klarlack und das Decor :rolleyes:
Und nein, bin kein Lackierer, habe aber schon vielen über die Schulter geschaut, einen einschlägigen Lehrgang besucht und habe in der Verwandschaft Beziehungen zu einer Lackierkabine ;)
 
Ich werfe mal mein frisch abgeschlossenes französisches Leichtbauprojekt in den Ring..

Es handelt sich dabei ursprünglich um das allererste richtige, klassische Rennrad, welches mich zu diesem Hobby gebracht hat. Der Rahmen war initial in einem gruseligen Zustand, viel Rostunterwanderung, Lackabplatzer und auch leichte Beschädigungen. Nichtsdestotrotz habe ich den Rahmen damals aufgebaut und bin damit auch viel gefahren und hatte meine Freude. Jedoch haben sich auch währenddessen weitere Mängel gezeigt, insbesondere auch, da ich nicht die nötige Vorsicht walten lassen habe, die ich mittlerweile bei einem Aufbau aufbringe.

Aus diesem Grund stand das Rad ab einem gewissen Zeitpunkt teilweise demontiert herum und fristete ein tristes Dasein. Naja, eine besondere Eigenschaft des Rahmens war mir jedoch noch die ganze Zeit im Hinterkopf, und zwar das ausgesprochen leichte Gewicht.

Grundsätzlich schien Daniel Guédon die Tendenz zu haben, sehr leichte Rahmen zu bauen; zumindest lagen die meisten Rahmen, die ich von ihm in den Händen hielt oder die im Forum dokumentiert sind, eher am unteren Ende der Normalverteilung.

Letztes Jahr habe ich mich also dazu entschieden, das Projekt erneut aufzugreifen und es von Grund auf neu zu gestalten. Der neue Plan beinhaltete Neulack und anteilige Reparatur des Rahmens, dabei habe ich mich an dem originalen Lackbild komplett orientiert und es somit auch übernommen. Mit originalen Decals von Guédon konnte mich David von Roubam Cycles versorgen, der das Etablissement von Guédon vor einiger Zeit übernommen hat.

Nachdem der Rahmen nun in einem neuen Gewand bei mir zu Hause stand, beschäftigte ich mich mit der Teilesuche. Grundsätzlich sollte der Aufbau französisch geprägt sein, dabei sollte der Fokus auf einen Ursprung aus der Region St. Etienne/Lyon liegen. Außerdem wollte ich die Teile möglichst optisch in ihrer original Verfassung belassen und keinerlei große Bearbeitungen/Fräsungen vornehmen. Dieses Vorhaben ist mir lediglich beim Vorbau misslungen. Bewusst habe ich jedoch auf extrem leichte Felgen (Nisi, Fiamme etc.) und Reifen verzichtet.

Nun gut, auf jeden Fall ist letztlich folgendes Ergebnis entstanden:

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Wo bekommt man solche Lenkerstopfen her?
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Palim Palim...

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vorerst: Glückwunsch an freemind1 für den 1. Platz im Januar! 🤗
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Heute werf ich mal mein Zircone 2016 ins Rennen (gestern fertig geworden).

Zircone ist der Name um Rahmenbauer Horst Krämer aus Einhausen.
Die Story, wie wir zusammengekommen sind, habe ich schon 1-2x im Forum geteilt.
Kurz gefasst: ich habe damals gezeigten Rahmen bei ihm erworben.
Meine Familie war dabei, da wir in der Nähe Urlaub gemacht haben.
Irgendwie hat alles perfekt gepasst und Horst und seine Frau Hilde waren wie Großeltern für unsere Kinder.
Das hat sich dann auch lange gehalten, so dass wir sie öfter im Jahr besucht haben, die Kinder Briefe geschrieben haben, ...

Horst hatte lange eine eigene Lackiererei, welche er anteilig im Alter von ~50 Jahren verkauft hat.
Mit der gewonnenen Zeit ging er bei Bernd Herkelmann und Regina Flachkamp (er hat bis zur letzten Minute von ihr geschwärmt) in die Lehre, um dann die Marke Zircone zu gründen.
Er war generell sehr umtriebig: Rahmen bauen, Häuser bauen, Oldtimer restaurieren, Möbel bauen, Drechseln, Kunst, ... zudem war er gut vernetzt: Pegoretti, Wiesmann, Colnago, ... und wie sie alle hießen.
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Unabhängig davon sind er und seine Frau aber mit die zwei liebsten Menschen die ich bisher kennen lernen durfte...

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Was gibts zu sehen:

Columbus Zona Geröhr im Alfa Rosso B150 + weiss Gewand. Wie ich finde sehr gelungen.
Die Muffen sind an die Fleur de Lis Muffen angelehnt und custom made.
Alle Decals sind, wie üblich bei Horst, lackiert.
Vorbau stammt auch aus seiner Hand.

Angerichtet mit Campa Chorus 10x.

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Hoffe euch gefällts :)

Rahmendetails gibts noma hier: https://fotos.rennrad-news.de/s/19217

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(…)
Boah… @morda ey…

Immer wenn ich gerade mal zur Vernunft gekommen bin und mich einsichtig zeige, dass ich wirklich bereits mehr als genug Räder habe, kommst du mal so eben mit Palim-palim daher und zeigst solch einer Rakete, die mich denken lässt:

“Mensch, so ein Rad ginge vielleicht noch…“

Hammer schönes Rad, meine Punkte sind dir sicher!
 
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