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Mein Fang des Tages

Komplettes Campagnolo „grupo“ frühe 60er mit Record Umwerfer mit cable stop ohne slot auf einen Schlag bekommen. Freue mich sehr darüber.

Zu einem Preis, der bis vor 3-4 Jahren allein für das Schaltwerk (ohne Hänger) aufgerufen worden wäre. Weiß nicht so recht, ob mich das jetzt so freuen soll 😉😩😂. Egal, Hobbies kosten Geld 😉🤗.

PS: Putzen musste ich allerdings schon.

Edit: Und wartet jetzt auf einen passenden netten Rahmen… so ein Stollenwerk Dominator oder ein Rufa. Na ja, kommt Zeit, kommt Rad, wie Otto schon in den 70ern sagte.
Die Pre-Record "grupo" mit Gran Sport Schaltwerk gehört auch mit zu meinen liebsten Klassikern.

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SPORT FREI!
 
Vier Jahre lang war sie mehr Gerücht als Fahrrad: eine Gazelle Cross Trophy in meiner Größe, irgendwo da draußen, aber nie dort, wo ich suchte. Ich scrollte, ich wartete und verwarf Hoffnung um Hoffnung. Kurz vor Silvester dann plötzlich ein Treffer. Doch die Freude hielt nicht lange, denn der Verkäufer lehnte den Kauf ab. Ich hatte es fast schon aufgegeben.

Dann sagte meine Frau nur einen Satz: hau was drauf. Also schrieb ich noch einmal, mit etwas mehr Mut und etwas mehr Einsatz. Und auf einmal ging es doch. Der Zustand war abgerockt, müde und voller Spuren vergangener Jahre. Aber das war egal. Ich nahm sie mit, als würde man einen alten Freund endlich nach Hause holen.

Kaum hatte ich mich daran gewöhnt, schlug das Schicksal erneut zu. Zwei Wochen später, mitten im Arbeitsalltag, vibrierte das Handy. Eine Benachrichtigung von Kleinanzeigen. Ein Blick genügte und ich wusste, das ist kein Zufall. Wieder eine Gazelle Cross Trophy in meiner Größe. Diesmal gepflegt, fast makellos und unverschämt schön. Ich schlug zu, noch bevor der Kaffee kalt wurde.

Zwei Rahmen, eine lange Suche und vier Jahre Geduld. Und am Ende zeigte sich, dass gute Dinge manchmal nicht nur Zeit brauchen, sondern auch den richtigen Moment.

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Vier Jahre lang war sie mehr Gerücht als Fahrrad: eine Gazelle Cross Trophy in meiner Größe, irgendwo da draußen, aber nie dort, wo ich suchte. Ich scrollte, ich wartete und verwarf Hoffnung um Hoffnung. Kurz vor Silvester dann plötzlich ein Treffer. Doch die Freude hielt nicht lange, denn der Verkäufer lehnte den Kauf ab. Ich hatte es fast schon aufgegeben.

Dann sagte meine Frau nur einen Satz: hau was drauf. Also schrieb ich noch einmal, mit etwas mehr Mut und etwas mehr Einsatz. Und auf einmal ging es doch. Der Zustand war abgerockt, müde und voller Spuren vergangener Jahre. Aber das war egal. Ich nahm sie mit, als würde man einen alten Freund endlich nach Hause holen.

Kaum hatte ich mich daran gewöhnt, schlug das Schicksal erneut zu. Zwei Wochen später, mitten im Arbeitsalltag, vibrierte das Handy. Eine Benachrichtigung von Kleinanzeigen. Ein Blick genügte und ich wusste, das ist kein Zufall. Wieder eine Gazelle Cross Trophy in meiner Größe. Diesmal gepflegt, fast makellos und unverschämt schön. Ich schlug zu, noch bevor der Kaffee kalt wurde.

Zwei Rahmen, eine lange Suche und vier Jahre Geduld. Und am Ende zeigte sich, dass gute Dinge manchmal nicht nur Zeit brauchen, sondern auch den richtigen Moment.

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Glückwunsch :daumen: Geduld und eine Portion Glück gehören einfach dazu in diesem Hobby. Kenne das gut... die Aufregung ist auch nach vielen Rädern, die man schon aufgebaut hat noch immer riesig groß, wenn man dann endlich die Chance bekommt, das Objekt der Begierde kaufen zu können. Ich durfte im letzten Herbst auch ein zuvor jahrelang schon gesuchtes Rad von seinem Erstbesitzer übernehmen. Vor Ort stellte sich heraus die Größe stimmt, einmaliger Zustand... es hat einfach alles gepasst. Viel Freude Dir beim Schrauben und dem Aufbau!
 
Guten Morgen,

mein Fang des Tages ist ein PEUGEOT Tourmalet 🇨🇵 mit einer - für mich - ganz besonderen Geschichte ❤️‍🔥

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Ich bin ja bei einer Kreisverwaltung, bereits seit 42 Jahren. Wenn sich jetzt jemand, der mich kennt, wundern sollte: Ich hab mit 15 Jahren dort angefangen, zu der Zeit war so etwas noch nicht unüblich. Auf jeden Fall war das damals noch echt wild: Da standest Du echt noch stramm vor Leuten, die über Dir waren. Wir hatte damals einen Ausbilder, den nannten wir den Föhner - wenn der Dich anschrie, flogen Dir die Haare nach hinten. Und wenn jetzt einer denkt: "Azubis anschreien geht ja gar nicht." - naja, wir kannten es ja oft auch noch so von zuhause, da musste man sich also nicht groß umgewöhnen 🤷🏻‍♂️

Das aber nur als kurze Einleitung.

Neulich stand ich mit unserem alten Hausmeister (lang schon in Rente) zusammen, da sagte der, er sähe in meinem WhatsApp-Status oft Bilder von alten Rädern. Er habe das Rad von unserem alten Kreisdirektor noch im Keller, ob ich das haben wolle. Er habe nach dessen Tod die Wohnung leer gemacht, und seitdem stehe es bei ihm rum. Ich glaubte mich zu erinnern, dass KD Becker, wie ich, recht groß war, daher sagte ich gern Ja (und ja, es hat genau meine Größe).

Zu dem Rad gibt es eine Geschichte: Wir hatten damals einen Pförtner, Hermann (der ist auch schon so lange tot, der könnte schon fast bei der nächsten Auferstehung wieder dabei sein), der war sog. Obmann für Sportabzeichen und nahm da die Prüfungen ab. Hermann war noch ein echter Pförtner, ein Musterbeispiel dieser mittlerweile ausgestorbenen Spezies, an dem niemand ungesehen vorbeikam. Heute wird unser Haus von einem professionellen Securityservice bewacht (O tempora, o mores 🙄), aber glaubt mir: Deren System ist schlichtweg löcherig und unzuverlässig gegenüber Hermanns Kontrollen.

KD Becker hatte wohl aus einer Laune heraus (er war ein guter Trinker, ob es aber damit zusammenhing, weiß ich nicht) beschlossen, die Sportabzeichenprüfung abzulegen. Hierzu musste mit dem Rad eine gewisse Distanz in einer ebensolchen Zeit zurückgelegt werden, und KD Becker verpasste die Zielzeit wohl nur um Sekunden. Und Hermann? Der hat ihn dafür gnadenlos durchfallen lassen, und wurde vom Fußvolk bei uns dafür natürlich in den Himmel gehoben.

Mir ist bewusst, dass die Geschichte heute kaum mehr nachvollziehbar ist, und vor allem, wer hier jünger ist, wird wohl denken: "Ja und? Ist richtig so, dafür gibt es schließlich Regeln."

Stimmt. Heute ist das so. Aber damals, es waren die 80er, da ließ man einen Behördenleiter nicht einfach so durchfallen. Das kam damals einem Aufstand gleich, das war schon echt mutig.

Ich schau jetzt mal, was ich mit dem Rad mache. Mal waschen, alles überholen, gängig machen, ein paar Sachen verändern. Das Rad ist nichts dolles, da wollte ich jetzt kein großes Geld drin versenken. Aber ich denke, am Ende kommen vielleicht ein paar schöne Vorher- / Nachher-Bilder dabei raus.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Den alten Montageständer von KD Becker hab ich bei der Gelegenheit übrigens auch bekommen:

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Bis denne,

markus.
 
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Guten Morgen,

mein Fang des Tages ist ein PEUGEOT Tourmalet 🇨🇵 mit einer - für mich - ganz besonderen Geschichte ❤️‍🔥

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Ich bin ja bei einer Kreisverwaltung, bereits seit 42 Jahren. Wenn sich jetzt jemand, der mich kennt, wundern sollte: Ich hab mit 15 Jahren dort angefangen, zu der Zeit war so etwas noch nicht unüblich. Auf jeden Fall war das damals noch echt wild: Da standest Du echt noch stramm vor Leuten, die über Dir waren. Wir hatte damals einen Ausbilder, den nannten wir den Föhner - wenn der Dich anschrie, flogen Dir die Haare nach hinten. Und wenn jetzt einer denkt: "Azubis anschreien geht ja gar nicht." - naja, wir kannten es ja oft auch noch so von zuhause, da musste man sich also nicht groß umgewöhnen 🤷🏻‍♂️

Das aber nur als kurze Einleitung.

Neulich stand ich mit unserem alten Hausmeister (lang schon in Rente) zusammen, da sagte der, er sähe in meinem WhatsApp-Status oft Bilder von alten Rädern. Er habe das Rad von unserem alten Kreisdirektor noch im Keller, ob ich das haben wolle. Er habe nach dessen Tod da die Wohnung leer gemacht, und seitdem stehe es bei ihm rum. Ich glaubte mich zu erinnern, dass KD Becker, wie ich, recht groß war, daher sagte ich gern Ja (und ja, es hat genau meine Größe).

Zu dem Rad gibt es eine Geschichte: Wir hatten damals einen Pförtner, Hermann (der ist auch schon so lange tot, der könnte schon fast bei der nächsten Auferstehung wieder dabei sein), der war sog. Obmann für Sportabzeichen und nahm da die Prüfungen ab. Hermann war noch ein echter Pförtner, ein Musterbeispiel dieser mittlerweile ausgestorbenen Spezies, an dem niemand ungesehen vorbeikam. Heute wird unser Haus von einem professiollen Securityservice bewacht (O tempora, o mores 🙄), aber glaubt mir: Deren System ist schlichtweg löchrig gegenüber Hermanns Kontrollen.

KD Becker hatte wohl aus einer Laune heraus (er war ein guter Trinker, ob es aber damit zusammenhing, weiß ich nicht) beschlossen, die Sportabzeichenprüfung abzulegen. Hierzu musste mit dem Rad eine gewisse Distanz in einer ebensolchen Zeit zurückgelegt werden, und KD Becker verpasste die Zielzeit wohl nur um Sekunden. Und Hermann? Der hat ihn dafür gnadenlos durchfallen lassen, und wurde vom Fußvolk bei uns dafür natürlich in den Himmel gehoben.

Mir ist bewusst, dass die Geschichte heute kaum mehr nachvollziehbar ist, und vor allem, wer hier jünger ist, wird wohl denken: "Ja und? Ist richtig so, dafür gibt es schließlich Regeln."

Stimmt. Heute ist das so. Aber damals, es waren die 80er, da ließ man einen Behördenleiter nicht einfach so durchfallen. Das kam damals einem Aufstand gleich, das war schon echt mutig.

Ich schau jetzt mal, was ich mit dem Rad mache. Mal waschen, alles überholen, gängig machen, ein paar Sachen verändern. Das Rad ist nichts dolles, da wollte ich jetzt kein großes Geld drin versenken. Aber ich denke, am Ende kommen vielleicht ein paar schöne Vorher- / Nachher-Bilder dabei raus.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Den alten Montageständer von KD Becker hab ich bei der Gelegenheit übrigens auch bekommen:

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Bis denne,

markus.
Tolle persönliche Geschichte. Da hat so ein Rad natürlich einen ganz anderen Wert.
Ja, damals war man nicht zimperlich. Das kenne ich auch noch sehr gut. War bei uns nicht anders. Vor allem in der Ausbildung.
 
Der KD muss das sehr ernsthaft betrieben haben, wenn er sich sogar einen Montageständer anschafft.
Vllt. kannst du ja damit einen neuen Anlauf für eine Sportabzeichenprüfung wagen?
Er war tatsächlich wohl auch ein eher unüblicher Mensch, zumindest für jemanden in so einer Position. Bekennender Junggeselle, handwerklich sehr begabt, hat sich wohl auch seine Billiardtische selbst gezimmert. Ein früherer Kollege von mir (auch tot, wie alle in der Geschichte 🙄), der unter ihm wohnte, erzählte mal, wenn der KD auf Sauftour war - sowas machten Behördenleiter in der Regel damals wie heute wohl auch nicht öffentlich - hat er meist länger geschlafen, und wenn er dann wach war, erkannte man es meist daran, dass bei ihm eine Kreissäge oder ähnliches angeworfen wurde. Zwei Aspirin, und dann Black & Decker.

Er soll wohl auch eine riesige Modelleisenbahnanlage gehabt haben, erzählte mir unser Hausmeister.

Aus meiner Erinnerung heraus war KD Becker echt kein' Schlechten...aber ist alles halt so lange her.

Und Sportabzeichen: Nee, ich lauf ja immer noch Marathon, das reicht mir neben dem Radfahren. Ich denke, für das Sportabzeichen muss man auch noch anderes machen, und da steigt dann wieder die Verletzungsgefahr...so wegen ungewohnter Bewegungen und so 🙄

Aber vielleicht gucke ich mal, ob ich rausfinden kann, was mit dem Rad damals zu leisten gewesen wäre und versuch dann, zumindest dahingehend die Sache für ihn nachträglich - mit seinem Rad, klar - noch zu Ende zu bringen.

So wie der geraucht hat (Spitzname: "Der Vesuv von Schwelm") sollte das hoffentlich zu schaffen sein.

Edit: Ich weiß natürlich nicht mehr, in welchem Jahr sich das o.a. epische Drama genau abspielte - aber, grad gefunden, 1985 gab es zumindest 'Radfahren über 20 km' als Disziplin. Erforderliche Zeit: (Noch) Keine Ahnung. Ich bleib dran...
 
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mein Fang des Tages ist ein PEUGEOT Tourmalet 🇨🇵 mit einer - für mich - ganz besonderen Geschichte ❤️‍🔥

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Ich bin ja bei einer Kreisverwaltung, bereits seit 42 Jahren. Wenn sich jetzt jemand, der mich kennt, wundern sollte: Ich hab mit 15 Jahren dort angefangen, zu der Zeit war so etwas noch nicht unüblich. Auf jeden Fall war das damals noch echt wild: Da standest Du echt noch stramm vor Leuten, die über Dir waren. Wir hatte damals einen Ausbilder, den nannten wir den Föhner - wenn der Dich anschrie, flogen Dir die Haare nach hinten. Und wenn jetzt einer denkt: "Azubis anschreien geht ja gar nicht." - naja, wir kannten es ja oft auch noch so von zuhause, da musste man sich also nicht groß umgewöhnen 🤷🏻‍♂️

Das aber nur als kurze Einleitung.

Neulich stand ich mit unserem alten Hausmeister (lang schon in Rente) zusammen, da sagte der, er sähe in meinem WhatsApp-Status oft Bilder von alten Rädern. Er habe das Rad von unserem alten Kreisdirektor noch im Keller, ob ich das haben wolle. Er habe nach dessen Tod die Wohnung leer gemacht, und seitdem stehe es bei ihm rum. Ich glaubte mich zu erinnern, dass KD Becker, wie ich, recht groß war, daher sagte ich gern Ja (und ja, es hat genau meine Größe).

Zu dem Rad gibt es eine Geschichte: Wir hatten damals einen Pförtner, Hermann (der ist auch schon so lange tot, der könnte schon fast bei der nächsten Auferstehung wieder dabei sein), der war sog. Obmann für Sportabzeichen und nahm da die Prüfungen ab. Hermann war noch ein echter Pförtner, ein Musterbeispiel dieser mittlerweile ausgestorbenen Spezies, an dem niemand ungesehen vorbeikam. Heute wird unser Haus von einem professionellen Securityservice bewacht (O tempora, o mores 🙄), aber glaubt mir: Deren System ist schlichtweg löcherig und unzuverlässig gegenüber Hermanns Kontrollen.

KD Becker hatte wohl aus einer Laune heraus (er war ein guter Trinker, ob es aber damit zusammenhing, weiß ich nicht) beschlossen, die Sportabzeichenprüfung abzulegen. Hierzu musste mit dem Rad eine gewisse Distanz in einer ebensolchen Zeit zurückgelegt werden, und KD Becker verpasste die Zielzeit wohl nur um Sekunden. Und Hermann? Der hat ihn dafür gnadenlos durchfallen lassen, und wurde vom Fußvolk bei uns dafür natürlich in den Himmel gehoben.

Mir ist bewusst, dass die Geschichte heute kaum mehr nachvollziehbar ist, und vor allem, wer hier jünger ist, wird wohl denken: "Ja und? Ist richtig so, dafür gibt es schließlich Regeln."

Stimmt. Heute ist das so. Aber damals, es waren die 80er, da ließ man einen Behördenleiter nicht einfach so durchfallen. Das kam damals einem Aufstand gleich, das war schon echt mutig.

Ich schau jetzt mal, was ich mit dem Rad mache. Mal waschen, alles überholen, gängig machen, ein paar Sachen verändern. Das Rad ist nichts dolles, da wollte ich jetzt kein großes Geld drin versenken. Aber ich denke, am Ende kommen vielleicht ein paar schöne Vorher- / Nachher-Bilder dabei raus.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Den alten Montageständer von KD Becker hab ich bei der Gelegenheit übrigens auch bekommen:

Anhang anzeigen 1734695

Bis denne,

markus.

Echt spannend und interessant zu lesen.
Schönes Rad mit toller Geschichte.
 
Er war tatsächlich wohl auch ein eher unüblicher Mensch, zumindest für jemanden in so einer Position. Bekennender Junggeselle, handwerklich sehr begabt, hat sich wohl auch seine Billiardtische selbst gezimmert. Ein früherer Kollege von mir (auch tot, wie alle in der Geschichte 🙄), der unter ihm wohnte, erzählte mal, wenn der KD auf Sauftour war - sowas machten Behördenleiter in der Regel damals wie heute wohl auch nicht öffentlich - hat er meist länger geschlafen, und wenn er dann wach war, erkannte man es meist daran, dass bei ihm eine Kreissäge oder ähnliches angeworfen wurde. Zwei Aspirin, und dann Black & Decker.

Er soll wohl auch eine riesige Modelleisenbahnanlage gehabt haben, erzählte mir unser Hausmeister.

Aus meiner Erinnerung heraus war KD Becker echt kein' Schlechten...aber ist alles halt so lange her.

Und Sportabzeichen: Nee, ich lauf ja immer noch Marathon, das reicht mir neben dem Radfahren. Ich denke, für das Sportabzeichen muss man auch noch anderes machen, und da steigt dann wieder die Verletzungsgefahr...so wegen ungewohnter Bewegungen und so 🙄

Aber vielleicht gucke ich mal, ob ich rausfinden kann, was mit dem Rad damals zu leisten gewesen wäre und versuch dann, zumindest dahingehend die Sache für ihn nachträglich - mit seinem Rad, klar - noch zu Ende zu bringen.

So wie der geraucht hat (Spitzname: "Der Vesuv von Schwelm") sollte das hoffentlich zu schaffen sein.

Edit: Ich weiß natürlich nicht mehr, in welchem Jahr sich das o.a. epische Drama genau abspielte - aber, grad gefunden, 1985 gab es zumindest 'Radfahren über 20 km' als Disziplin. Erforderliche Zeit: (Noch) Keine Ahnung. Ich bleib dran...

Also Radfahren kann man für das Sportabzeichen auch heute noch , und es würde mich wundern, wenn sie die Zeiten verändert hätten:
https://cdn.dosb.de/Relaunch_2024/S...uefungswegweiser_2026_A5_Einzelseiten_WEB.pdf

Hier ab Seite 32 kann man in der Tabelle die notwendigen Leistungen ablesen.
 
Also Radfahren kann man für das Sportabzeichen auch heute noch , und es würde mich wundern, wenn sie die Zeiten verändert hätten:
https://cdn.dosb.de/Relaunch_2024/S...uefungswegweiser_2026_A5_Einzelseiten_WEB.pdf

Hier ab Seite 32 kann man in der Tabelle die notwendigen Leistungen ablesen.
Boah, als 20-24-Jähriger muss man ‘nen 32er-Schnitt auf 20km schaffen, um Gold zu erreichen… 😂

…und ich mit meinen 52 Jahren immerhin noch einen 22,43er-Schnitt… 😂🤣😂

Das kann man doch nicht wirklich ernst nehmen; zumindest nicht als Radsportler. Aber das Abzeichen des DSB richtet sich bestimmt an ein anderes Klientel, für die mag eine Herausforderung sein.
 
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Boah, als 20-24-Jähriger muss man ‘nen 32er-Schnitt auf 20km schaffen, um Gold zu erreichen… 😂

…und ich mit meinen 52 Jahren immerhin noch einen 22,43er-Schnitt… 😂🤣😂

Das kann man doch nicht wirklich ernst nehmen; zumindest nicht als Radsportler. Aber das DSB richtet sich bestimmt an ein anderes Klientel, für die mag eine Herausforderung sein.
Für Urkundenjäger eine schöne Sache, die leicht zum Erfolg führt. 😆
 
Für Urkundenjäger eine schöne Sache, die leicht zum Erfolg führt. 😆

Naja das Sportabzeichen ist ja so ne Art allgemeiner Fitnesstest für den "Normalbürger". Finde das schon eine schöne Sache und es gibt ja einige Beispiele von Menschen, die das 50 Jahre und mehr in Folge machen. Als Radfahrer lachen wir vielleicht über die Werte da, aber versucht euch mal im Hochsprung, Kugelstoßen oder Geräteturnen ohne das vorher gemacht zu haben...
 
Naja das Sportabzeichen ist ja so ne Art allgemeiner Fitnesstest für den "Normalbürger". Finde das schon eine schöne Sache und es gibt ja einige Beispiele von Menschen, die das 50 Jahre und mehr in Folge machen. Als Radfahrer lachen wir vielleicht über die Werte da, aber versucht euch mal im Hochsprung, Kugelstoßen oder Geräteturnen ohne das vorher gemacht zu haben...
Für Leute, die gar nichts tun, bestimmt eine große Hürde, die einiger Vorbereitung bedarf. Für die, die immer was getan haben und nicht nur Radsport, sollte durch die Wahlmöglichkeit innerhalb der 4 Rubriken das gut machbar sein.
 
Naja das Sportabzeichen ist ja so ne Art allgemeiner Fitnesstest für den "Normalbürger". Finde das schon eine schöne Sache und es gibt ja einige Beispiele von Menschen, die das 50 Jahre und mehr in Folge machen. Als Radfahrer lachen wir vielleicht über die Werte da, aber versucht euch mal im Hochsprung, Kugelstoßen oder Geräteturnen ohne das vorher gemacht zu haben...
👍🏼
 
Boah, als 20-24-Jähriger muss man ‘nen 32er-Schnitt auf 20km schaffen, um Gold zu erreichen… 😂
Ich stelle Dir hier mal ne 20km Runde zusammen, da kannst Du zeigen wie das ganz easy mit dem 32er Schnitt klappt 😉
 
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