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Neues vom Verkehrsgerichtstag 2026: 1,1 Promille-Grenze für Radfahrer gefordert

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Re: Neues vom Verkehrsgerichtstag 2026: 1,1 Promille-Grenze für Radfahrer gefordert
Falls ein Fahrzeug das dann kann .. was wäre dagegen einzuwenden? Niemand würde gefährdet.
Aber: kannst ja mal Videos gucken von den autonomen Lieferfahrzeugen in China was den Punkt Niemand wird gefährdet angeht... 🤐 "in ein paar Jahren" ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Aber so schnell wirds das nicht geben.
Da passiert doch bestimmt nichts, was nicht auch bei von Menschen gesteuerten Fahrzeugen passiert.
 
Und wer weiss ob in einigen Jahren dann mit autonomen Level5 Autos auch sturztrunken in die Blechkiste gestiegen werden darf, während Radfahren dann ab 0,x verboten ist.
Es wäre wünschenswert und hilfreich, wenn die Autos in absehbarer Zeit den geistigen Zustand des Fahrwilligen und die Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr prüfen würden. Aber dann wären die Straßen wohl ziemlich leer! Würde dann vielleicht den Öffis zugutekommen.🤔😉
 
@arno¹
Könntest Du das freundlicherweise zu in Süddeutschland gebräuchliche Flaschengrößen umrechnen?
Bekomme das gerade nicht auf die Reihe, der Schädel brummt noch zu sehr von Gestern 😉

Für einen 70-kg-Mann benötigt man rechnerisch etwa 2,5 bis 3 Flaschen Bier à 0,5 l (ca. 5% Vol.), um auf rund 1,1 ‰ zu kommen – nur eine grobe Schätzung.

Wird durch Faktoren wie Trinkgeschwindigkeit, Nahrungsaufnahme, Alter, Leberfunktion und Abbau (ca. 0,1–0,15 ‰/Stunde) beeinflusst.
 
Was wiegen denn die durchschnittlichen SUV- E- Bikes so, die auch mit bis zu 1,6 Promille auf 25 km/h beschleunigen? Das sind schon mehr als ein paar kilo.
Das der direkte km/h Vergleich zum Auto überspitzt war, sollte klar sein, ändert aber in der Sache nichts.

Es macht trotzdem keinen Sinn, auch nur mit ein Paar Kilo Rad volltrunken unterwegs zu sein.
Leute, rechnet doch einfach die kinetische Energie aus - selbst wenn das E-Bike so ein Monster von 27kg ist, mit Fahrer dann meinetwegen 130kg Systemgewicht, aber das Ding ist maximal 25km/h schnell (denn schneller fährt der Suffkopp nicht mehr). Das Entscheidende ist doch die quadratisch eingehende Geschwindigkeit, und die ist beim Auto im Suff irgendwo zwischen 60 und "wasdiekistesohergibt"!
 
Es wäre wünschenswert und hilfreich, wenn die Autos in absehbarer Zeit den geistigen Zustand des Fahrwilligen und die Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr prüfen würden.
Dein Suchbegriff heißt "Alkolock".
Nur mal einige Suchtreffer:
https://www.bussgeldkatalog.org/alkolock/
https://www.auto-motor-und-sport.de...hrer-alkoholisiert-springt-das-auto-nicht-an/
https://www.wiwo.de/technologie/mob...-auto-weiss-wie-viel-du-trinkst/29949548.html
https://www.mobile.de/magazin/artikel/alkoholtest-vorrichtung-pflicht-2024-32370
https://www.srf.ch/news/schweiz/bes...er-technologie-alkoholisierte-fahrer-erkennen

Edit sagt, dass ich den Teil mit dem geistigen Zustand nicht berücksichtigt habe.
 
Leute, rechnet doch einfach die kinetische Energie aus - selbst wenn das E-Bike so ein Monster von 27kg ist, mit Fahrer dann meinetwegen 130kg Systemgewicht, aber das Ding ist maximal 25km/h schnell (denn schneller fährt der Suffkopp nicht mehr). Das Entscheidende ist doch die quadratisch eingehende Geschwindigkeit, und die ist beim Auto im Suff irgendwo zwischen 60 und "wasdiekistesohergibt"!
Deswegen gibt es ja die Staffelung der Promille-Grenze. Niemand bestreitet, dass man mit einem Auto potentiell den schwereren Schaden anrichten kann als mit dem Fahrrad.
 
Leute, rechnet doch einfach die kinetische Energie aus - selbst wenn das E-Bike so ein Monster von 27kg ist, mit Fahrer dann meinetwegen 130kg Systemgewicht, aber das Ding ist maximal 25km/h schnell (denn schneller fährt der Suffkopp nicht mehr). Das Entscheidende ist doch die quadratisch eingehende Geschwindigkeit, und die ist beim Auto im Suff irgendwo zwischen 60 und "wasdiekistesohergibt"!
Es geht doch nicht primär um die aktive Schädigungswirkung Radfahrender durch ihre kinetische Energie. Es ist vielmehr die passiv-aktive Gefahr, wenn - zum Beispiel - ein unter Alkoholeinfluss stehender Radfahrer in den Autoverkehr steuert und Ausweichmanöver und alle damit einhergehenden Folgen provoziert.
 
Es geht doch nicht primär um die aktive Schädigungswirkung Radfahrender durch ihre kinetische Energie. Es ist vielmehr die passiv-aktive Gefahr, wenn - zum Beispiel - ein unter Alkoholeinfluss stehender Radfahrer in den Autoverkehr steuert und Ausweichmanöver und alle damit einhergehenden Folgen provoziert.
Was passiert, wenn ein Fußgänger auf die Straße torkelt?
Alkoholverbot für alle!
Mich würden die Zahlen solcher Unfälle interessieren. Imho hört man meist nur von Alleinunfällen von betrunkenen Radfahrern.

Was wirklich die Unfallzahlen, Verletzte und Tote reduzieren kann, wird nicht angegangen. Geschwindigkeit.
 
Deswegen gibt es ja die Staffelung der Promille-Grenze. Niemand bestreitet, dass man mit einem Auto potentiell den schwereren Schaden anrichten kann als mit dem Fahrrad.
Wenn man das weiterdenkt, könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass es für große Fahrzeuge, z.B. LKW, auch schärfere Promillegrenzen geben müsste, denn dass man unter Alkoholeinfluss mit einem LKW sehr viel mehr Schaden anrichten kann, als mit einem PKW, liegt auf der Hand. Allerdings gib es in Deutschland keine Regelung, die alle LKW betrifft, lediglich für Gefahrguttransporte (und Taxifahrer) gilt ein absolutes Alkoholverbot. Es gibt bei Verstößen von LKW-Fahrenden - soweit ich weiß - auch keine höheren Bußgelder. Die heute in D. bestehenden Promillegrenzen und Bußgelder spiegelt also nicht konsequent das mit dem Fehlverhalten verbundene Risiko. Das System so wie es heute ist, ist einfach historisch irgendwie gewachsen.
 
Was passiert, wenn ein Fußgänger auf die Straße torkelt?
Alkoholverbot für alle!
Mich würden die Zahlen solcher Unfälle interessieren.

Was wirklich die Unfallzahlen, Verletzte und Tote reduzieren kann, wird nicht angegangen. Geschwindigkeit.
Es geht nicht um das Verbot von Alkohol, sondern das sanktionieren, wenn unter Alkoholeinfluss ein Unfall passiert. Das sollte Fußgänger dann einschließen. Sicher ist eine Abstufung mit/ ohne Verkehrsmittel sinnvoll, da alle Verkehrsteilnehmenden mit Fortbewegungsmitteln oft den gleichen Verkehrsraum ohne gegenseitige Trennung nutzen (z.B. nicht oder nur optisch abmarkierte Radfahrspuren auf der Straße). Darauf einen Asbach Uralt!
 
Allerdings gib es in Deutschland keine Regelung, die alle LKW betrifft, lediglich für Gefahrguttransporte (und Taxifahrer) gilt ein absolutes Alkoholverbot.
Ach krass, das hätte ich jetzt nicht gedacht, also dass ein LKW Fahrer noch ne Flasche Bier trinken darf. In der Praxis wird das wohl eher selten vorkommen, da der LKW ja Arbeitsplatz ist und von daher schon Alkoholverbot gilt.
 
ich weiß ja nicht ob das hier auf den 11 seiten kulturkampf schon diskutiert wurde, aber jede promillegrenze, geschwindigkeitsbegrenzung, sicherheitsabstand etc ist sinnlos wenn es nicht überwacht wird. und solange mich die polizei mit 30cm abstand überholt und am land stockbesoffene (jeglichen fortbewegungsmittels) mit den worten "diesmal auge zu, aber jetzt direkt heim nun nicht ins nächste gasthaus" weiterschickt könnt ihr über suchtmittelverbote für alle diskutieren bis könig wilhelm wieder aufersteht.
 
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Ach krass, das hätte ich jetzt nicht gedacht, also dass ein LKW Fahrer noch ne Flasche Bier trinken darf. In der Praxis wird das wohl eher selten vorkommen, da der LKW ja Arbeitsplatz ist und von daher schon Alkoholverbot gilt.
Ist das ein Scherz?
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Ach krass, das hätte ich jetzt nicht gedacht, also dass ein LKW Fahrer noch ne Flasche Bier trinken darf. In der Praxis wird das wohl eher selten vorkommen, da der LKW ja Arbeitsplatz ist und von daher schon Alkoholverbot gilt.
Leider kommt das in der Praxis doch öfter vor. Bei den Aufenthalten der LKW auf Parkplätzen im Rahmen des Sonntagsfahrverbots wird nach allem, was man liest, sehr viel Alkohol getrunken. Hier 'ne Meldung von letzter Woche aus RLP. Da wurden Sonntag 35 Fahrer kontrolliert und 4, also mehr als jeder 10., waren angetrunken.
https://www.rheinpfalz.de/lokal/frankenthal_artikel,-betrunkene-lkw-fahrer-auf-rastplätzen-polizei-untersagt-weiterfahrt-_arid,5852144.html
Ähnliche Berichte gibt es regelmäßig auch aus anderen Bundesländern. Viele LKW-Fahrer, vor allem aus Osteuropa, sind oft wochen- manchmal sogar monatelang nicht Zuhause und müssen ihre Pausen bzw. Wochenenden auf Autobahnraststätten verbringen. Die betäuben mit Alkohol die Einsamkeit und Langeweile und fahren dann Sonntagabend wieder los.
 
Das ist der Unterschied zwischen der rechtlichen Situation und der Realität.
😬😬😬 Ich muss zugeben vor LKW Fahrern hab ich nach einigen üblen Momenten ... erheblich .. ja sag ichs einfach mal offen: Angst.
Hab auch schon oft genug gesehen wie Handwerker sich zum Frühstück noch den Klaren zum Nachtisch dazu geholt haben.
Und die fahren auch eher größere Fahrzeuge.
 
ich weiß ja nicht ob das hier auf den 11 seiten kulturkampf schon diskutiert wurde, aber jede promillegrenze, geschwindigkeitsbegrenzung, sicherheitsabstand etc ist sinnlos wenn es nicht überwacht wird. und solange mich die polizei mit 30cm abstand überholt und am land stockbesoffene (jeglichen fortbewegungsmittels) mit den worten "diesmal auge zu, aber jetzt direkt heim nun nicht ins nächste gasthaus" weiterschickt könnt ihr über suchtmittelverbote für alle diskutieren bis könig wilhelm wieder aufersteht.
Ich weiß ja nicht, aber das ist ein klassischer Denkfehler. Nach der Logik wären praktisch alle (Verkehrs)regeln sinnlos, weil sie nicht lückenlos überwacht werden. Am Ende schaffen Regeln, Rechtssicherheit und ermöglichen gezielte Durchsetzung, wenn etwas schiefläuft.


Das Polizei im Alltag nicht immer ideal handelt oder alles ahndet, ist ein reales Problem, das kann auch kritisiert werden. Aber das kann doch kein Argument gegen Regeln an sich sein, sondern höchstens für bessere Umsetzung. Aus „Kontrollen sind unvollständig“ folgt nicht „Grenzen sind überflüssig“.

Frage mich echt wie unreflektiert man so etwas ins Internet gießen kann.
 
danke für deine freundlichen worte, weiß ich zu schätzen. mir wärs halt recht wenn regeln durch kontrolle respektiert werden und nicht erst im schadensfall vor gericht dabei helfen mir schmerzensgeld zu erstreiten. aber hey, gönn dir die genugtuung dir statt nem cube ein sworks kaufen zu können nachdem dich der besoffene abgeräumt hat.
 
Aber Regeln sind kein Ersatz oder Gegenpol zu Kontrolle, sondern deren Voraussetzung. Ohne diese gibt es weder präventive Wirkung noch eine Grundlage für gezielte Ahndung.


Und dein Verweis auf Schmerzensgeld oder sworks ist nichts anderes als Polemik. Niemand diskutiert Promillegrenzen, um Unfälle „billiger“ zu machen, sondern um sie zu vermeiden. Dass Kontrolle nicht perfekt ist, macht Regeln nicht zynisch, sondern notwendig.
 
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