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Der "Nimm Du es - ich kann/will/darf nicht..." Thread

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Re: Der "Nimm Du es - ich kann/will/darf nicht..." Thread
Meine Erfahrung ist – aus uralten (Boots-, Maschinen-/Auto-Fahrrad- etc) Lagern allerdings, die immer (wenig) gelaufen sind oder in ihrem ‚Sud‘ wieder gängig gemacht (!) wurden,

— daß Kein! (nur gutes?) Lagerfett wirklich (wesentlich gebrauchswertmindernd) aushärtet/verharzt —

Welche konkreten Erfahrungen mit durch Alterung schlecht gewordenem Lager-Fett gibt es hier denn wirklich, bzw. wie wirkt sich das jeweils konkret aus?

Meine beiden extrem Punkte sind opak weißes Campafett in einer quasi ungelaufenen Nabe, das komplett blockierend verharzt schien. Einmal gängig gemacht läuft sie wieder perfekt. Sauberes, wie neues Fett kenne ich aus über 100 Jahre alten Lagern und Fettdosen (Salzwasser-, Graphit- uvam Fett…).

Von Anderen höre ich von ‚modernem‘ Lagerfett, das sich schnell „auswäscht“ und bei offener Dose festgeworden scheint (leichtes Erwärmen soll aber bislang immer geholfen haben).

Ich habe und hatte, privat und im Berufsleben, regelmäßig mit verharztem Fett an diversen Stellen zu tun, deshalb tausche ich das Fett regelmäßig aus.

Ich bin aber weder Fahrradmechaniker noch Chemiker.
 
Ich arbeite lieber mit dem Campa Kristal-Fett, weil es so schön transparent ist. Ist auch Goldstaub, deshalb:
Mit welcher vergleichbaren Fettsorte kann man die Dose auffüllen, wenn sie leer ist?

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Zum Thema gibt's ja sogar einen eigenen Faden: https://www.rennrad-news.de/forum/t...nd-reinigungsmittel-die-glaubensfrage.186140/

Selbereiner habe ich mal ein Radl BJ 1965 mit Campa-Teilen einer Komplettrevision unterzogen. Dabei eine fensterkittähnliche Masse aus den diversen Lagern mit der Spachtel raus gekratzt und entsorgt.

Bin erst später drauf gekommen dass ich da ein Vermögen weggeschmissen habe - das war originales Campa-Fett. Noch dazu von Meister Rickert himself appliziert, also gleich mindestens drei Mal so wertvoll.

Je nun, auch recht. :D

Gruß aus dem Wein/4, André.

P.S.: Dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten, lesen somit auf eigene Gefahr, als Privatschreiber übernehme ich keine Garantie, Haftung, pipapo, was weiß ich... :rolleyes:
 
Zum Thema gibt's ja sogar einen eigenen Faden: https://www.rennrad-news.de/forum/t...nd-reinigungsmittel-die-glaubensfrage.186140/

Selbereiner habe ich mal ein Radl BJ 1965 mit Campa-Teilen einer Komplettrevision unterzogen. Dabei eine fensterkittähnliche Masse aus den diversen Lagern mit der Spachtel raus gekratzt und entsorgt.

Bin erst später drauf gekommen dass ich da ein Vermögen weggeschmissen habe - das war originales Campa-Fett. Noch dazu von Meister Rickert himself appliziert, also gleich mindestens drei Mal so wertvoll.

Je nun, auch recht. :D

Gruß aus dem Wein/4, André.

P.S.: Dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten, lesen somit auf eigene Gefahr, als Privatschreiber übernehme ich keine Garantie, Haftung, pipapo, was weiß ich... :rolleyes:
Das solltest Du den Zeugen Campagnolos nicht erzählen. Sonst stehst Du am Ende noch in deren Monatsheft "Der Schalthebel"
 
— daß Kein! [EDIT: sauberes] Lagerfett wirklich (wesentlich gebrauchswertmindernd) aushärtet/verharzt…
Ich habe und hatte, privat und im Berufsleben, regelmäßig mit verharztem Fett an diversen Stellen zu tun, deshalb tausche ich das Fett regelmäßig aus.
Verharzen (nicht: verdreckungsbedingte Verfestigung) sauberen (!) Fetts iSv echter Gebrauchswertminderung kenne ich nicht —

ist jemandem schon eine verharzte (also nicht nur etwas Wärme und/oder Bewegung benötigende) Fettdose untergekommen?

In meiner Erfahrung ist ein Austausch sauberen Lagerfetts beim Fahrrad nur bei besonders oxidationsfreudigen Fetten, Hochleistungsansprüchen, oder nach Luft-/Wasser-/Dreck-/Sonnen- etc. Einwirkung wirklich erforderlich gewesen (Losbrechmoment, effektive Reibung und Dichtung).

Ich achte und ehre berufliches oder/und privates Ethos, suboptimales Fett nirgendswo zu dulden.

Ich stelle aber tatsächlich fest, dass die Technologie hier an vielen Stellen eher durch Umsatzförderung, und durch Verkaufen der Kosteneinsparungen und geplanten Obsoleszenz als fortschrittlich geprägt ist (vgl. Langzeitstabilität von Graphit-, ‚Salzwasserbeständigem‘/Boots- etc. Fett).

Kann also irgendjemand konkrete (Gebrauchswerteinschränkungen durch verharztes sauberes, nicht verschmoddertes Lagerfett im Fahrradbereich berichten?

Vergilbung und (weitestgehend) umkehrbare Verfestigung,
fensterkittähnliche Masse
sind schon genannt (zu letzterem ist allerdings nicht bekannt, ob der Fensterkitt wieder zum laufen gebracht hätte werden können (also eher kognitiv verharzt war), und/oder durch besondere Einwirkungen entstanden ist.

… dem Laien-Chemiker scheint es keinen (nichtkommerziellen) Grund zu geben, in Fahrradfett Dinge hineinzugeben, die oxidationsanfällig sein könnten.
 
Gute Lösung,wenn das Campafett versagt,dann übernimmt das Shimano Fett die Notschmierung
Ist ein Bereich wo Fett eher kontraproduktiv ist, möchte ich meinen.

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sind schon genannt (zu letzterem ist allerdings nicht bekannt, ob der Fensterkitt wieder zum laufen gebracht hätte werden können (also eher kognitiv verharzt war), und/oder durch besondere Einwirkungen entstanden ist.
Interessant.

Was machst Du in so einem Fall?

Dank und Gruß aus dem Wein/4, André.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und der Rest glaubt an das Märchen vom Campa Fett,was zugekauft wurde
In den 80er Jahren gab es einen Hersteller-Wechsel: das zuvor eher leicht gelbliche Campa-Fett, erschien nun weiß.
Zumindest das weisse Fett stammt von Klüber. Die alten Dosen mit Aufdruck "Made in Italy" sollen wohl von AGIP gekommen sein. Offiziell hat Campa dies aber nie bestätigt ( oder dementiert ).
 
[Fett zu Fensterkitt verharzt]
Was machst Du in so einem Fall?
opak weißes Campafett in einer quasi ungelaufenen Nabe, das komplett blockierend verharzt schien. Einmal gängig gemacht läuft sie wieder perfekt
Ich war zu faul, das Lager aufzumachen und hab das Laufrad eingespannt, geföhnt und einfach mit Schmackes gedreht - was sollte groß kaputtgehen? Im Dichtungsspalt (also beim direkten Luftkontakt) ist ein wenig gelblich-weiß Eingetrocknetes/Festverharztes, das aber nicht fühlbar stört, sondern weiter Dichtungsaufgaben erfüllt…
 
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