• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Ernährung vor, während und nach dem Fahren

In 2 Stunden wirst du selbst bei Knallgas >300 Watt vollgefüllte Glykogenspeicher nur schwer leerbekommen.

Gab aber mal von Robert Gorgos in nem Podcast die Aussage (glaube bei Scyence), dass schon ab halbleeren speichern der Körper Signale sendet, dass es eng wird. Ähnelt dann dem "Mundspüleffekt", nur in die andere Richtung. Habe dazu aber nie was wissenschaftlich Fundiertes gefunden.

Zusammengefasst: rein mit dem Zeug, Haben ist besser als brauchen :-).

Nein 60-90min moderates Tempo oder 30-60min „Knallgas“ und der Glykogenspeicher ist leer.

Dabei ist die Leber nach 12-24h wieder gefüllt und das Muskelglykogen nach 24-48h. Dabei ist es dem Körper übrigens völlig egal ob du nach dem Training 500g KH reinfährst er geht trotzdem nicht schneller.

Wenn ich also die Hälfte vom Muskelglykogen durch KH während dem Training erhalte, ist der Speicher spätestens nach 24h wieder voll. Sofern genug KH zugeführt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus der Praxis: ich Pendel Dienstag und Mittwoch je Stecke 1:45 - hinzu immer Grundlage 125W Schnitt - zurück immer Intervalle.

Ich habe bei keiner Strecke KHs in der Flasche, was ich allerdings mache, beim umziehen für den Rückweg gibt es etwas KH haltiges (habe immer Gummibärchen im Spind, wenn der Tag sehr anstrengend war evtl auch mal eine Cola) - ich würde schätzen zweimal im Jahr nehme ich ein Gel auf der Strecke.

Meine FTP liegt allerdings auch nur bei 210 🤷‍♀️

Bei Wochenumfängen von ~12h bin ich sehr entspannt - bei größeren Umfängen achte ich mehr auf die Zufuhr.
 
Nein 60-90min moderates Tempo oder 30-60min „Knallgas“ und und Glykogenspeicher ist leer.

Dabei ist die Leber nach 12-24h wieder gefüllt und das Muskelglykogen nach 24-48h. Dabei ist es dem Körper übrigens völlig egal ob du nach dem Training 500g KH reinfährst er geht trotzdem nicht schneller.

Wenn ich also die Hälfte vom Muskelglykogen durch KH während dem Training erhalte, ist der Speicher spätestens nach 24h wieder voll. Sofern genug KH zugeführt werden.
Is doch total einfach, 1g KH sind als Faustformel ca. 1 Watt pro Stunde, 1g Fett 2 Watt pro Stunde.
Bei Glykogenspeichern von 400 - 500g kannst dir ja ausrechnen, wie lange was reicht.
Bei moderatem Tempo ist noch soviel Fettstoffwechsel dabei, dass die sicher nicht in 90 min leer sind.

Mit ner 400er Schwelle bekommst die Speicher auch in ner Stunde leer, ja, wobei da sicher dann auch noch etwas Fett dabei ist.

//edit: und wie auch schon von anderen geschrieben: ist doch völlig müßig die Diskussion, wenn man's nicht konkret an Leistungswerten und Schwellen festmacht. Ist doch ein riesen Unterschied, ob jemand 300 Watt Standgas in Zone 2 fährt (und massiv Fett dabei hat) oder einer mit 250 Watt im HIT unterwegs ist.
 
Du musst viel Leistung treten, denn selbst eine Stunde 400W sind gerade mal 1440kj.
Das Erklärmodell "wenn der Speicher Muskelglykogen erst mal leer ist braucht er > 24h um von leer auf voll zu kommen, egal wie viele Kalorien man nach der Belastung durch den Magen scheucht" ist aber mit das beste was ich in diesem Thread bisher gelesen habe. Kann ich zwar nicht mit Laborstudien belegen (bin nicht so der Studienleser...), aber da sehe ich auch als erklärter Nicht-Druckbetanker (100g wären bei mir eher die Dosis für einen ziemlich langen Tag als für eine Stunde) keinen Widerspruch zur eigenen Erfahrung.

Nur die absoluten Minutenzahlen, die passen ganz sicher nicht zu meiner Erfahrung. Bei nem 60er all out habe ich noch nicht mal Zeit zum Wasser zu greifen, aber meine persönlichen Bestmarken in dieser Kategorie stammen von Tagen wo ich am Vortag genau das gleiche versucht hatte. War selber reichlich überrascht dass das noch als positive Vorbelastung funktionieren kann, aber "so leer dass auffüllen >>24h dauert" kann's dann wohl schwerlich gewesen sein. Dass Druckbetanker schneller an diesem Punkt sind wenn's sie ausnahmsweise mal nur Wasser fahren sollte allerdings auch niemanden überraschen.

(nein, ich behaupte immer noch nicht dass Wasser der Weg an die Weltspitze ist 🙄 Aber was hier mache als "unmöglich" betrachten, das sagt mir nur dass es anscheinend einen recht ausgeprägten Gewöhnungseffekt gibt an Maximalversorgung, self fulfilling prophecy und so)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier treffen durchaus interessante Meinungen auf fundiertes Wissen und gefühlte Wahrheiten… verrückt, aber so muss das wohl.

In Muskeln und Leber sind um die 10.000kj nur schnell verfügbare Energie gespeichert. Wenn man tagsüber gut isst, abends 2.500kj beim Training durchjagt und danach entsprechendes Abendessen zu sich nimmt, kommt man auch in den nachfolgenden Trainingseinheiten in keine Schwierigkeiten wenn man während des Trainings mal keinen Zucker reinkippt.
Okay…?
Ich habe gestern knappe 2.200 kcal (also diese 10.000 kj — da muss man auch noch auf Einheiten achten…) — in 2 Std. durchgefahren… fand das ganz gut, dass ich schon ab Minute 20 etwas Zucker reinkippen konnte — aus diversen hier im Thema angeführten Gründen!
… und man kann auch noch mehr verheizen wenn man entsprechend mehr leistet.

Du musst viel Leistung treten, denn selbst eine Stunde 400W sind gerade mal 1440kj.
Nee, eben —> Kcal !!! Nicht Kj … in Kj vieeeel größere Zahl ;)

völlig müßig die Diskussion, wenn man's nicht konkret an Leistungswerten und Schwellen festmacht. Ist doch ein riesen Unterschied, ob jemand 300 Watt Standgas in Zone 2 fährt (und massiv Fett dabei hat) oder einer mit 250 Watt im HIT unterwegs ist.

Ganz genau das.
Immer wieder aufs Neue…!

Wenn Herbert mit seiner 200W Schwelle seine 3h, weg „dieselt“ in Z2, dann braucht es halt weniger Brennstoff, als wenn Abrahamsen ein paar Stunden Z2 bei 370W fährt — da ist dann egal ob da noch ein bisschen Fett durch geht und er super effizient ist; der braucht seeehr viel Essen um das zu können! Vor / während / nach dem Spass.

Da ich Radfahren nur als dicker, großer Kerl mit etwas mehr Leistung kenne, kann ich mir diese ganzen „ich fahre auch 4h nur auf Wasser Stories“ halt nicht vorstellen — andersherum kann sich der lang und (verhältnismäßig) langsame, drahtige Dieselfahrer offensichtlich nicht vorstellen was passiert wenn man ein paar Stunden gen 300W fahren möchte… gib mir Zucker!!! 😂
 
Du musst viel Leistung treten, denn selbst eine Stunde 400W sind gerade mal 1440kj.

Nein man muss nicht viel Leistung treten um die leer zu bekommen dafür gibt es mehrere Gründe:

ca. 80g Lebergylcogen werden zurückgehalten für Lebensnotwendige Funktionen wie Blutzuckerstabilisierung etc. Somit kommt eigentlich kaum Energie aus der Leber da diese meist nur 100-150g speichert.

Muskelglykogen ist lokal, also die 300-500g hast du nicht im Oberschenkel sondern auf den ganzen Körper verteilt und das ändert sich auch nicht wenn die Beine leer sind, dann bleibt das Glycogen trotzdem in den anderen Muskeln. Zudem ist die Glykogenmenge stark von der Muskelmasse abhängig. Was wiederum bedeutet dass Radfahrer nicht besonders viel gespeichert haben da die Beinmuskeln nicht besonders viel Masse haben.

Dazu kommt der Wirkungsgrad und da wird’s interessant, der liegt beim Radfahren nämlich bei nur 20-25%.

So jetzt sagen wir etwa 40g kommen aus der Leber und 200g aus den Muskeln sind wird bei 240g.

Wenn man jetzt rund 300w Fährt liegt die
Verteilung bei rund 85% KH und 15% Fett. (300w FTP angenommen)

Bei 300w über 60min = 4500kj x 0,85 = 3825kj macht etwa 225g KH/h.

Jeder der auch arbeitet wird zudem nicht mit Randvollen Speichern zum Training kommen.

Das ganze ist natürlich hauptsächlich bei intensiven Fahrten der Fall. Bei niedrigen Intensitäten wird bedeutend mehr Energie aus Fett bereitgestellt und somit reichen die Speicher auch länger. Bei rund 200w ist man bei selbigen Rechenbeispiel bei etwa 2:40h.

Wenn man jetzt allerdings 80g KH pro Stunde zuführt verringert sich der Glycogenverbrauch auf etwa 20g pro Stunde. Somit kann man theoretisch locker über 10h Fahren. Da wird dann eher die Ermüdung und Dehydrierung ein Thema aber nicht mehr die Energie.

Aber am Ende ist es mir eigentlich auch relativ Wurscht was andere machen. Wer ein harter Hund sein will kann sich von mir aus gern Stundenlang ohne zusätzliche Energie auspowern. Ich mache das jedenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Prinzip versucht man hier ein uraltes Thema mit seinen eigenen Erfahrungen in eine entweder oder Diskussion zu führen.
Wenn man sich die Mühe macht, die KI zu befragen gibt es grundlegende einfache Informationen, die eine Substitution spätestens ab 1 Stunde Belastung empfehlen.
Hier mal ein KI Auszug zu der Frage ob es wissenschaftliche Belege gibt.
Ja, die Empfehlungen zur Kohlenhydratzufuhr (KH) während des Ausdauersports basieren auf umfangreicher wissenschaftlicher Forschung und Meta-Analysen, die die positiven Auswirkungen auf die Leistung belegen.

Wissenschaftliche Grundlagen
  • Verzögerung der Ermüdung: Kohlenhydrate sind die primäre Energiequelle für den Körper bei intensiver und langanhaltender Belastung. Studien haben gezeigt, dass die Zufuhr von Kohlenhydraten während des Trainings dazu beiträgt, den Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten und die Glykogenspeicher in Muskeln und Leber zu schonen, was die Ermüdung verzögert und die Ausdauerleistung verbessert.
  • Dosis-Wirkungs-Beziehung: Die Wirksamkeit der Kohlenhydratzufuhr ist umso größer, je länger die sportliche Betätigung dauert. Für Aktivitäten von mehr als 60 Minuten wird die Zufuhr von 30 bis 90 Gramm KH pro Stunde empfohlen, basierend auf einer Vielzahl von Studien und Positionspapieren führender Sportorganisationen.
  • Optimale Aufnahme: Forschungen, unter anderem von Jeukendrup et al., haben gezeigt, dass die maximale Oxidationsrate von exogen zugeführten Kohlenhydraten (über die Nahrung aufgenommene) durch die intestinalen Transporter begrenzt ist. Die Kombination von verschiedenen Kohlenhydratarten, wie Glukose und Fruktose in einem 2:1-Verhältnis, kann die Aufnahmerate auf bis zu 90 Gramm pro Stunde erhöhen, indem unterschiedliche Transportsysteme im Darm genutzt werden.

Studien und Meta-Analysen
Zahlreiche randomisierte, placebokontrollierte Studien und systematische Reviews haben die ergogene (leistungssteigernde) Wirkung der Kohlenhydratzufuhr bestätigt. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2023, die 136 Studien einschloss, zeigte einen signifikanten Leistungsanstieg in Gruppen mit Kohlenhydratzufuhr im Vergleich zu Kontrollgruppen, die nur Wasser oder ein Placebo erhielten.
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die aktuellen, personalisierten Ernährungsempfehlungen im Ausdauersport, wie sie beispielsweise vom Gatorade Sports Science Institute (GSSI) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) herausgegeben werden.

KI Ende.
Wenn man diesen Link folgt kommt, man an neuere Hersteller und Informationen.
https://www.scienceinsport.com/sports-nutrition/de/science-carbohydrate-loading-running/
Ich habe diesen Thread nun einige Jahre verfolgt und festgestellt, das man mit den Maltorechnern manchmal gar nicht hinkommt und pro Stunde noch ein Gel benötigt um nach 3h maximaler Ausdauerleistung nicht komplett einzubrechen. Und maximal kann man auch mit optimaler Energiezufuhr herbeiführen, wenn man die Intensität nur etwas steigert. Da muss man nur 60 -90 Minuten warten und dann hilft die KH Dosis auchh nicht mehr. Insofern sind die Diskussionen die ja hier mehr durch Meinungen fundiert sind, sicherlich in erster Hinsicht auf Intensitätsfragen und weniger auf das KH Dosisthema zurückzuführen.
Ich wiederhole auch nochmal den Effekt von mehrtägigen Belastungen, bei dem die Glykogenspeicher anscheind bis zur nächsten Belastung nicht vollständig regeneriert werden. Insofern ist für die Vieltrainierer sicherlich die Tagesdosis wichtig und lange Nüchternphasen, z.B. beim Training sind nicht günstig. Das sind aber ganz alte Erkenntnisse (siehe mal Saltin usw.)
 
locker über 10h fahren oder über 10h locker fahren? Was ist wenn man praktisch über 10h fährt?
Man kann locker 10h locker Fahren aus Energietechnischer Sicht. In dem Fall rund 66% FTP

Wenn man länger fahren will muss ganz einfach die Intensität weiter runter damit weniger Energie verbraucht wird.

Ist ja nix anderes als wenn man auf die Power Duration Curve sieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst viel Leistung treten, denn selbst eine Stunde 400W sind gerade mal 1440kj.
Das stimmt, aber um die 1440 kJ Arbeit zu verrichten braucht man aufgrund des Wirkungsgrades die 4 bis 5-fache Energie.
In der Praxis ist es bei mir aber auch so, dass ich problemlos 2 Stunden mit 80% der 270er FTP ohne KH-Zufuhr fahren kann. Das mache ich allerdings nicht so oft, weil ich vermute! daß ich mit KH eine schnellere Regeneration erreiche.
 
So jetzt sagen wir etwa 40g kommen aus der Leber und 200g aus den Muskeln sind wird bei 240g.

Wenn man jetzt rund 300w Fährt liegt die
Verteilung bei rund 85% KH und 15% Fett. (300w FTP angenommen)

Bei 300w über 60min = 4500kj x 0,85 = 3825kj macht etwa 225g KH/h.
Selbst in dem Beispiel fährst du an der FTP (weiß glaub jeder, wie lange das geht) über eine Stunde aus deinen Speichern. Außerdem wieder hochindividuell, wie groß die Speicher sind. Punkt mit dem Glykogenspeicher in den Beinen ist vollkommen richtig, der kann niedriger sein (habs nicht nachgerechnet).

Der Punkt war doch nur: selbst ne Stunde absolutes Knallgas wirst du in den meisten Fällen aus den Speichern fahren, eher mehr. Dass es hoch sinnvoll ist trotzdem zuzuführen, steht für mich völlig außer Frage, mache ich auch und das eher am oberen Ende.
 
Ihr natürlich Recht, der Wirkunsggrad ist mir gestern irgendwie abhanden gekommen,

Das war aber sogar noch richtig:

Du musst viel Leistung treten, denn selbst eine Stunde 400W sind gerade mal 1440kj.

Die Coaches sprechen ja auch bis zu dem Punkt noch von kj, da es einfach die Leistung ist, die getreten/eingebracht werden muss, "..ab 4.000 kJ kriegt er immer Probleme..".. erst wenn es um den Körper und dessen Verbrauch, die Ernährung geht, herrscht ein gewisser Konsens, dann von kcal zu reden.

(Und da zufälligerweise die Umrechnung kJ in kcal Faktor 4, und der Wirkungsgrad des Körpers "1/4" ist, sind halt 1.000 kJ erbrachte Leistung zufällig auch (ca.) 1.000 kcal verbranntes Zeugs.)
 
Selbst in dem Beispiel fährst du an der FTP (weiß glaub jeder, wie lange das geht) über eine Stunde aus deinen Speichern. Außerdem wieder hochindividuell, wie groß die Speicher sind. Punkt mit dem Glykogenspeicher in den Beinen ist vollkommen richtig, der kann niedriger sein (habs nicht nachgerechnet).

Der Punkt war doch nur: selbst ne Stunde absolutes Knallgas wirst du in den meisten Fällen aus den Speichern fahren, eher mehr. Dass es hoch sinnvoll ist trotzdem zuzuführen, steht für mich völlig außer Frage, mache ich auch und das eher am oberen Ende.
Nach 1 h FTP fällt man per Definition vom Rad :crash:
 
Nach 1 h FTP fällt man per Definition vom Rad :crash:
Nein, das ist nicht die Definition. Deine Aussage kommt nur aus der Tatsache, dass alle, die sowas testen, gegen Ende nochmal alles raushauen, um den Wert etwas nach oben zu treiben - was aber schon nicht mehr Sinn der Sache ist.
 
Wer den Motor von Quinn Simmons hat, braucht bei Z2 Fahrten knapp 1k Kalorien pro Stunde.

https://www.strava.com/activities/16972547275

adw.jpg



Ich brauche für eine ähnliche Fahrt rund 2k Kalorien weniger.

ad.jpg


Wer auf WT Niveau fährt und hier im Forum schreibt: Gratulation. Für meinen Motor reicht weit weniger Verpflegung aus, es hat also auch seine Vorteile :D
 
Wer den Motor von Quinn Simmons hat, braucht bei Z2 Fahrten knapp 1k Kalorien pro Stunde.

https://www.strava.com/activities/16972547275

Anhang anzeigen 1726831


Ich brauche für eine ähnliche Fahrt rund 2k Kalorien weniger.

Anhang anzeigen 1726832

Wer auf WT Niveau fährt und hier im Forum schreibt: Gratulation. Für meinen Motor reicht weit weniger Verpflegung aus, es hat also auch seine Vorteile :D


Das ist übrigens m.E. auch ein gutes perfektes Beispiel dafür, dass man sich (zonentechnisch) viel zu sehr mit Pros vergleicht, obwohl Z2 bei uns, bei ihm, bei Pogi, physiologisch etwas komplett anderes bedeutet.

Denn auch wenn es bei "uns" das Gleiche bedeutet, bzgl. % der FTP, so passieren in den Körpern vom Energiedurchsatz komplett andere Dinge.

Vielleicht ist für uns alle auch die gefühlte Anstrengung die Gleiche, aber wer das mit knapp 300 Watt fährt, der muss seinen Körper ganz anders versorgen (die Speicher sind ja nicht soo unterschiedlich), da werden die Energien komplett anders bereitgestellt als bei einem, der eben mit 170 Watt fährt. Trotz dessen, dass man sich aufgrund prozentualer Verhältnisse in ähnlichen Bereichen wähnt.

Beim Pro(!) bewegt sich in Z2 der Stoffwechsel schon am oberen Ende seiner Dauerleistungsfähigkeit, während die Hobbette noch große Reserven hat. Ersterer ist durchsatzlimitiert, Zweiter substratlimitiert. Beim Pro ist Z2 bei "näher an Z3", obwohl sie es nicht ist. Deswegen sollten Pros Z3 auch eher meiden, Hobbetten wiederum öfter mal einstreuen.

Oder, wie ich immer zusagen pflege, Pogi fährt nicht 5h Z2, Pogi fährt 5h 320 Watt. Wer das können will, sollte anfangen, 300 Watt zu fahren, und nicht Z2. Etwas überspitzt gesagt, aber mal sacken lassen. ;)
 
Zurück