Maltodextrin geht bis 20.000 g/mol. Ja, die Dauer der Kettenspaltung ist nicht proportional zur Kettenlänge, und von weiteren Faktoren abhängig, aber kürzer verdaut schneller. Keine Ahnung warum du hier auf eine Seite verlinkst, die zu dem Ergebnis kommt, dass das Zeug nix bringt und wo es was bringt, die Vergleichssubstanz unpassend UND die Testbedingungen nicht realistisch sind.
Wenn müsste man es mit langkettigem Maltodextrin vergleichen. Es würde nur dann was bringen, wenn es 1. mindestens genauso magengängig wäre wie das und 2. schneller muskelverfügbar.
So bleibt es dabei, dass schon das Studiendesign zeigt, dass hier Vorteile herbeistudiert werden, die praxisirrelevant sind. Wo es praxisrelevant wäre, wird nicht verglichen. Damit ist doch alles gesagt. Sicher ist nur, dass man damit viel Geld verdienen kann, so wie mit Leitungswasser in Flaschen.
Wir drehen uns hier im Kreis und es bleibt eh jedem freigestellt, sich sonstwas für Zeug reinzutun, zu beliebig hohen Preisen und mit beliebigen Versprechen. Es bringt einen ja nicht um, ja macht sogar schneller, denn die Brieftasche wiegt weniger.
Am Ende ist das Ganze auch hochindividuell, grade wenn es um hohe Mengen geht. Man kann sich viel Malto reinkippen, was ankommt ist individuell verschieden, bei Fructose/Glukose noch mehr. Und dann auch noch alles abhängig von Wettkampfprofil, Wetter etc.
Daher sind diese Tipps hier eh alle sinnbefreit, da nicht sicher übertragbar. Kann es nur als Fehler meinerseits verbuchen, hier überhaupt mal wieder reingeschaut zu haben.