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Einbruch in Fahrradgeschäft in Arnsberg: Rennräder für 120.000 Euro gestohlen

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Re: Einbruch in Fahrradgeschäft in Arnsberg: Rennräder für 120.000 Euro gestohlen
War da nicht mal ein Beitrag hier im Forum?
Die Diebe klappern Radclubs ab und eruieren den "Bedarf" bzw. machen "Angebote". Ich kann mich da an Länder wie die Ukraine oder die Slowakei erinnern. Mit diesen Listen gehen sie dann auf Shoppingtour.
Die brauchen sich die Mühe mit Radclubs heute gar nicht mehr machen. Viele Händler präsentieren ihre sündteuren Bike stolz in den Kleinanzeigen. So auch hier einer in der Region. Der wurde in den letzten 3 Jahren schon 2x Leergeräumt. Das Gelände ist komplett mit einen hohen Stahlmattenzaun umzäunt. Die Einfahrt hat ein schweres Eisentor. Problem ist hier aber die Lage ist mitten in einem Industriegebiet wo Nachts nichts los ist mit direkter Anbindung zu Schnellstraße die nach 6km oder nach 10km je zu einer BAB führt. Wenn man da zügig unterwegs ist bist mit einem Transporter in 2 Stunden raus aus DE.
 
Wer ein eigenen Haus hat, sollte sich lieber einen gescheiten Tresor kaufen - unserer wiegt gut eine Tonne, ist über Erdanker im Fundament verankert, und mit der Alarmanlage vernetzt, inklusive "stummem Alarm" bei Raubüberfall mit erpreßter Tresoröffnung...
😳 sapperlott.

Passen da auch größere Wertsachen (hauptsächlich aus Carbon) rein?
Frage für einen Freund... :)
 
Wer ein eigenen Haus hat, sollte sich lieber einen gescheiten Tresor kaufen - unserer wiegt gut eine Tonne, ist über Erdanker im Fundament verankert, und mit der Alarmanlage vernetzt, inklusive "stummem Alarm" bei Raubüberfall mit erpreßter Tresoröffnung...
Wenn ich sowas lese bin ich immer einfach sehr froh nichts wertvolles zu besitzen 😁
 
War da nicht mal ein Beitrag hier im Forum?
Die Diebe klappern Radclubs ab und eruieren den "Bedarf" bzw. machen "Angebote". Ich kann mich da an Länder wie die Ukraine oder die Slowakei erinnern. Mit diesen Listen gehen sie dann auf Shoppingtour.
Mögliche Käufer aus der Ukraine haben gerade andere Sorgen. Das immer gleiche Stereotyp des kriminellen Schlitzohrs aus Osteuropa braucht man wohl kaum zu bemühen. Da gibt es auch genügend potenzielle Käufer im In- und Ausland. Zur Not können die auch Gruppen, Laufräder und Co einzeln verkaufen.
 
Ich war vor ein paar Jahren auf Dienstreise in Skopje und bin da in der Pause mal an die Straße raus. Dies war ein Anstieg von der Stadt raus auf einen Aussichtspunkt. Ich bin da fast vom Glauben abgefallen, wie viel hochwertige Rennräder ich da gesehen habe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Räder alle legal erworben wurden.
 
Was ich bei solcher Art von Diebstählen ja nicht verstehe:
Wer sollen die Abnehmer sein?
Wenn mir jemand z.B. ein Dogma out of the box um €6000,- anbieten würde, hätte ich ernste Bedenken ob es sich dabei nicht um Hehlerei handelt.
Wer mit Hirn kauft sowas?
Man kann so a Radl ja nicht beim Hersteller registrieren, man hat ka Rechnung, null Garantien und sollten an irgendeiner Stelle Mängel auftauchen kannsta die Gurke um den Hals hängen.
 
Ich war vor ein paar Jahren auf Dienstreise in Skopje und bin da in der Pause mal an die Straße raus. Dies war ein Anstieg von der Stadt raus auf einen Aussichtspunkt. Ich bin da fast vom Glauben abgefallen, wie viel hochwertige Rennräder ich da gesehen habe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Räder alle legal erworben wurden.
In allen dieses Ländern gibt es eine besitzende Klasse, darfst nie vergessen.
Und die haben Geld, dagegen sind angesehene hanseatische Unternehmer Groschenzähler. Und damit mein ich aber noch nicht die Oligarchen.
Und in der Slowakei hab ich das vor 10 Jahren erlebt.
Gebrauchtwagenhändler, Mercedes S350 inkl. Kasseler Kennzeichen, Audi A8 inkl. Hamburger Kennzeichen und noch a Haufen anderer. Für Handyfotos war keine Zeit mehr, denn wie ich mit meinem Auto stehen geblieben bin sind schnurstracks zwei glatzköpfige Typen auf auf mich zu marschiert und dass mir nachfahren und mich womöglich aufmischen, dazu hab ich wenig Lust gehabt zumal ich damals schlecht bewaffnet war.
 
Was ich bei solcher Art von Diebstählen ja nicht verstehe:
Wer sollen die Abnehmer sein?
Wenn mir jemand z.B. ein Dogma out of the box um €6000,- anbieten würde, hätte ich ernste Bedenken ob es sich dabei nicht um Hehlerei handelt.
Wer mit Hirn kauft sowas?
Man kann so a Radl ja nicht beim Hersteller registrieren, man hat ka Rechnung, null Garantien und sollten an irgendeiner Stelle Mängel auftauchen kannsta die Gurke um den Hals hängen.
Das sind wohl die selben Abnehmer, welche auf die Preise von Fake Internetshops hereinfallen.
Wenn der Preis niedrig genug ist, setzt bei vielen anscheinend das Gehirn aus.
 
😳 sapperlott.

Passen da auch größere Wertsachen (hauptsächlich aus Carbon) rein?
Frage für einen Freund... :)
das nicht; die bikes stehen aber im Haus mit vollständiger Außenhautabsicherung und direktem Draht zu "Wach und Schließ". Ja, klingt paranoid, aber wir wurden hier auf dem Dorf bestohlen, und das Gefühl, daß da Fremde im begehbaren Kleiderschrank hinter dem Schlafzimmer in wirklich allen Sachen herumgewühlt haben, wir uns über Monate nicht mehr wohl im Haus fühlten, das möchte ich einfach vermeiden...
Am Ende hat die Versicherung anständig den Schaden ersetzt, wobei es sicher geholfen hat, daß ich über alle teuren Schmuckstücke Gutachten besaß. Aber diese Gefühl ist halt extrem unangenehm...
Ursache war wohl, daß der Verkäufer, der das Haus 2006 errichtet und 2012 an uns verkauft hat, die "Bauschlösser" drin gelassen hat - da stand ABUS drauf, und so dachten wir uns nichts dabei. Die sind aber mit Schlagtechnik innerhalb von Sekunden geöffnet, und dann geht man ganz elegant und unauffällig zur Haustür 'rein.
Jetzt andere Schlösser von EVVA verbaut, die kann man nicht so einfach picken... Also, Eigenheimbesitzer, schaut Euch mal kritisch Eure "Sicherheits"schlösser an!
 
Das sind wohl die selben Abnehmer, welche auf die Preise von Fake Internetshops hereinfallen.
Wenn der Preis niedrig genug ist, setzt bei vielen anscheinend das Gehirn aus.
Ich denke, das sind nicht zwingend die gleichen Kreise - wer auf fake shops hereinfällt, ist dumm. Wer Hehlerware kauft, ist skrupellos, und der Verlust von Herstellergarantien etc. wird natürlich eingepreist. Vielen ist wohl auch schlicht nicht klar, daß gehehlt Ware nie ordnungsgemäß erworben werden kann, und dann durchaus von der Polizei beschlagnahmt werden kann...
 
.. was aber in der Realität nicht passiert.
Mein Rad wurde auch mal aus dem Keller gestohlen, wieder aufgetaucht ist es in Tschechien.
Obwohl die dortige Polizei wusste, wo mein Rad steht war es den Behörden schlicht egal, die deutsche Polizei hat auch irgendwann gar nicht mehr auf meine Mails reagiert.

Recht haben und Recht durchsetzen sind zwei verschiedene Dinge, natürlich tauchen die gestohlenen Teile wieder auf, die Behörden wissen auch im Prinzip wo, die Käufer wissen im Prinzip auch was sie da tun und die Verkäufer ebenso.
 
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Das sind wohl die selben Abnehmer, welche auf die Preise von Fake Internetshops hereinfallen.
Wenn der Preis niedrig genug ist, setzt bei vielen anscheinend das Gehirn aus.
Na Moment, es is aber schon a Unterschied ob jemand auf einen Fakeshop hereinfällt oder ob er in einer dunklen Seitenstrasse ein Originalverpacktes Colnago um 30% vom NP kauft.
 
Na Moment, es is aber schon a Unterschied ob jemand auf einen Fakeshop hereinfällt oder ob er in einer dunklen Seitenstrasse ein Originalverpacktes Colnago um 30% vom NP kauft.
Ist es nicht, wenn der fake shop eben keine reine Abzocke ist (und nix liefert), sondern dann eben Hehlerware liefert...
Angebot mit super Preis, und das Hirn setzt.
 
Das Problem ist, daß sich kaum ein Schließfachkunde vorher informiert, was wie hoch versichert ist, und v.a. viele Menschen wirklich glauben, daß das eine sichere Aufbewahrung wäre - bei Erbstücken etc. sehr tragisch!
Wer ein eigenen Haus hat, sollte sich lieber einen gescheiten Tresor kaufen - unserer wiegt gut eine Tonne, ist über Erdanker im Fundament verankert, und mit der Alarmanlage vernetzt, inklusive "stummem Alarm" bei Raubüberfall
Schließfächer bei Banken gelten rechtlich als besonders geschützter privater Bereich. Die Bank darf und will in der Regel nicht wissen, was und in welchem Wert dort eingelagert ist. Genau daraus ergibt sich die begrenzte Standardversicherung der Bank, sie kann nur pauschal haften, weil ihr der konkrete Inhalt unbekannt ist.

Eine Mitversicherung ist über die Hausratversicherung möglich, wenn der Vertrag eine entsprechende Schließfachklausel enthält. Der Versicherer verlangt dann im Schadensfall allerdings einen Nachweis über Art und Wert der eingelagerten Gegenstände. Üblich und ausreichend sind zum Beispiel Kaufbelege, Rechnungen, Gutachten, Fotos oder Aufstellungen, die vor dem Schadensfall erstellt wurden.
 
Der Versicherer verlangt dann im Schadensfall allerdings einen Nachweis über Art und Wert der eingelagerten Gegenstände. Üblich und ausreichend sind zum Beispiel Kaufbelege, Rechnungen, Gutachten, Fotos oder Aufstellungen, die vor dem Schadensfall erstellt wurden.
Jaja... und ich ghörert am Schädel ghaut und würd den Teufel tun und den Inhalt des Schliessfaches der Versicherung (=Bank = Finanzamt) bekanntgeben.
 
Das Problem ist, daß sich kaum ein Schließfachkunde vorher informiert, was wie hoch versichert ist,
Ach, ist das so?
Die Banken hüllen sich bei Abschluss des Mietvertrages darüber in Schweigen?
und v.a. viele Menschen wirklich glauben, daß das eine sichere Aufbewahrung wäre - bei Erbstücken etc. sehr tragisch!
Das weisst du? Woher? Hast du eine Umfrage gemacht?

Ich werd bei einigen deiner Beiträge das Gefühl nicht los, dass du alle anderen für dämlich hältst.
Nämlich insofern als dass andere keine derartigen Erfahrungen gemacht haben und daraus ihr Wissen haben.
 
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