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Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Bodybuilder

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Hallo Radsportler,

nach mehreren Jahren mit einer Standardkurbel (52/39 -12/27) habe ich gestern eine Kompaktkurbel (50/34) ans Rad gebaut. Heute war ich die ersten 100km damit unterwegs.
Die Idee war, wegen der kleineren Entfaltung bei höherer Trittfrequenz mit geringerem Puls gleich schnell über die Hügel zu kommen und beim Radmarathon an Ausdauer zu gewinnen.

Aber das klappt in der Praxis nicht wirklich. An einem Hügel mit 4 bis 6 Prozent Steigung fängt entweder das Gehoppel an, oder die Kette läuft auf den kleinen Ritzeln so schräg, dass sie am Umwerfer schleift. Ich habe das Bedürfnis aufs große Blatt zu schalten. Dann aber trete ich mit zu viel Kraft. Jedenfalls sehe ich mich zu dauerndem Schalten genötigt und verliere den Rythmus.
Einzig an steileren Hügeln mit deutlich über 8 Prozent stellt sich die erhoffte Erleichterung in Form eines etwas geringeren Pulses ein.

Ich finde das alles sehr ärgerlich und werde morgen die normale Kurbel wieder ans Rad stecken und die nur 100km alte Kompakte in den Schrank legen.

Gruß,

Bodybuilder
 

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Re: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Moin,

so so, doch ganze 100 km getestet und nicht geschafft die Gewohnheiten mehrer Jahre umzustellen.

Gruß k67
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

@bodybuilder
da hast du völlig recht. der riesige sprung der "klassischen kompaktkurbel"("kkk" :D) ist kontraproduktiv. ich habe nach einigen jahren des rumprobierens den sprung von 11 zähnen für mich als optimal entdeckt, kompakt hat ganze 16. prozentual ist der unterschied noch gravierender: als optimal empfinde ich 21%, kompakt hat gar 32%. wenn man nicht zu viel bandbreite braucht (also nicht im hochgebirge wohnt) ist es mit einer etwas enger gestuften kassette mit einer kompaktkurben( wie gesagt, der mit 50-34) fast schon grausam. mit einer enger gestuften kurbel hingegen hat man immer eine gute frequenz und muss nicht dem kettensschräglauf hinterherschalten.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

ich habe dieses Jahr auf Malle mal ne Kompaktkurbel gefahren...war/ist auch nicht mein Fall...ich war ständig am Schalten - großes Blatt, kleines Blatt

hmm, vlt. gewöhnt man sich mit der Zeit daran bzw. stellt sich entsprechend um.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich finde das alles sehr ärgerlich und werde morgen die normale Kurbel wieder ans Rad stecken und die nur 100km alte Kompakte in den Schrank legen.

bevor das fast ungefahrene stück im schrank vergammelt, würde ich mich erbarmen und mich ihrer annehmen. kannst mir also gern 'ne pn schreiben. ich finde kompaktkurbeln nämlich super. allerdings fahre ich darauf auch nur 46/34...
schöne woche!
der schneckenwolf
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Moin,

ichhabe vor kurzem auf Kompakt gewechselt, habe aber gleich eine Abstufung mit lediglich 14 Zähnen Unterschied gewählt statt der 16 Zähne bei 50/34. Das macht einen wesentlichen Unterschied, ist aber letztendlich nicht viel anders als bei 53/39. Ich bin sehr zufrieden damit und lasse mir das 34er Blatt für Touren im Hochgebirge liegen. Ist dann ja schnell drangeschraubt. Warum fast alle Kompaktkurbeln mit 50/34 verkauft werden, verstehe ich allerdings auch nicht!!!

Gruß

René
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Am Anfang bin ich auch nicht gut klargekommen und habe die Kompakt gehaßt und ständig hin- und hergeschaltet. Nach ca. 500km hatte ich mich dran gewöhnt und kann eine deutliche Verbesserung der Fahrtechnik verzeichnen. Wenn man die dann mal hat, kann man auf dem 34er ohne größere Probleme 35km/h treten. Für mich als Mädchen reicht das auf dem Flachen meistens. Das 50er reicht bei mir für 72,5km/h was in den meisten Fällen auch bergab schnell genug ist. Ich würde die Kompakt dranlassen und an der Fahrtechnik arbeiten.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Hab auch einige Zeit benötigt, um mich an die Kompakt zu gewöhnen. Auf jeden Fall hat sie mich zu einer höheren Trittfrequenz erzogen (und fahre bis >30kmh nur auf dem kleinen Blatt), was ich definitif nicht als negativ empfinde. Schalte inzwischen kaum noch vorne. Allerdings werde ich irgendwann auch auf 48/34 umsatteln, wenn mein 50er mal runter ist.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

72,5km/h?????

Das ist nach meiner Rechnung selbst bei 50-11 noch eine 126er-Tretfrequenz .....

Und 35km/h mit dem kleinen?

Das ist bei 34-13 auch immerhin schon eine 106er-TF. Und wenn du hinten 12-27 oder 12-25 statt 11-28 haben solltest, was ich vermute, ist es sogar schon eine 114er-TF.

Ich habe derzeit dreifach und überlege auch, mir eine Kompaktkurbel dranzubauen.

Grundsätzlich ist dazu der Thread hier:

http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=24862

(kleine Übersetzungs-FAQ von Rex Felice)

ganz gut, aber Praxiserfahrungen fehlen halt. Für mich wäre die Hauptfrage, welche Kettenblätter man nimmt. Sinnvoll erscheint mir, dass man im Flachen immer mit dem großen fährt (dann braucht man nicht schalten) und am Berg dann halt mit dem kleinen (würde hier deutlich zu einem 34er tendieren). Dann braucht man aber ein eher kleines großes (46, 48) und als Ritzelpaket (alles für Shimano) vielleicht doch das 11-28er statt dem 12-27 von SRAM. Ich habe etwas Bedenken, dass das bei leichtem Gefälle noch das vernünftige Treten zulässt und außerdem, dass die Abstufung wegen des großen Ritzelbereichs eventuell nicht fein genug ist für komfortables Fahren im Flachen. Deswegen bin ich auch an Praxiserfahrungen interessiert.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Kommt bei der Kurbelentscheidung halt wirklich drauf an was für ein Streckenprofil man hauptsächlich fährt und in welchen Geschwindigkeitsbereichen, das sollte man für sich analysieren. Ich bin Flachland-Tiroler, darum 3fach, da kann ich hier alles auf dem 39er fahren und brauch vorne gar nicht schalten. Über ne Autobahn-Brücke kommt man ja auch locker mit dem 39er drüber und im Flachen ist das 39er auch für 40 km/h noch gut mit flockiger 110er -120er TF... Langsam kommt sowas wie Form auf, da wird die TF dann doch schonmal zu hoch und das 52er könnte so langsam ab und an herhalten wenn's doch mal richtig zügig werden soll, bin aber noch schaltfaul :p . Das bisher unbenutzte 30er ist dann halt dran, wenn es doch mal in die Berge gehen sollte, auch die schon vorhandene Hüft-Arthrose :eek: wird's mir danken wenn es dann maximal leicht geht. Wie gesagt, Profil, Speed und bevorzugte TF analysieren und schauen wo die Blattwechsel stattfinden würden ...
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

72,5km/h?????

Das ist nach meiner Rechnung selbst bei 50-11 noch eine 126er-Tretfrequenz .....

Und 35km/h mit dem kleinen?

Das ist bei 34-13 auch immerhin schon eine 106er-TF. Und wenn du hinten 12-27 oder 12-25 statt 11-28 haben solltest, was ich vermute, ist es sogar schon eine 114er-TF.

Ich habe derzeit dreifach und überlege auch, mir eine Kompaktkurbel dranzubauen.

Grundsätzlich ist dazu der Thread hier:

http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=24862

(kleine Übersetzungs-FAQ von Rex Felice)

ganz gut, aber Praxiserfahrungen fehlen halt. Für mich wäre die Hauptfrage, welche Kettenblätter man nimmt. Sinnvoll erscheint mir, dass man im Flachen immer mit dem großen fährt (dann braucht man nicht schalten) und am Berg dann halt mit dem kleinen (würde hier deutlich zu einem 34er tendieren). Dann braucht man aber ein eher kleines großes (46, 48) und als Ritzelpaket (alles für Shimano) vielleicht doch das 11-28er statt dem 12-27 von SRAM. Ich habe etwas Bedenken, dass das bei leichtem Gefälle noch das vernünftige Treten zulässt und außerdem, dass die Abstufung wegen des großen Ritzelbereichs eventuell nicht fein genug ist für komfortables Fahren im Flachen. Deswegen bin ich auch an Praxiserfahrungen interessiert.

Ich glaub, du hast da nen Rechenfehtler drin. Warum fahre ich mit 34/13 ne 106er Frequenz und muss dann mit 34/11 schneller treten? :confused:

Ich fahre halt viel Flach und nicht sehr schnell (27er-28er Schnitt in der Gruppe, sonst alleine eher 25er). Da reicht das kleine Blatt, oder eben ein48er großes, was ja bald dran kommt.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

72,5km/h?????

Das ist nach meiner Rechnung selbst bei 50-11 noch eine 126er-Tretfrequenz .....

Und 35km/h mit dem kleinen?

Das ist bei 34-13 auch immerhin schon eine 106er-TF. Und wenn du hinten 12-27 oder 12-25 statt 11-28 haben solltest, was ich vermute, ist es sogar schon eine 114er-TF.

Ich habe derzeit dreifach und überlege auch, mir eine Kompaktkurbel dranzubauen.

Grundsätzlich ist dazu der Thread hier:

http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=24862

(kleine Übersetzungs-FAQ von Rex Felice)

ganz gut, aber Praxiserfahrungen fehlen halt. Für mich wäre die Hauptfrage, welche Kettenblätter man nimmt. Sinnvoll erscheint mir, dass man im Flachen immer mit dem großen fährt (dann braucht man nicht schalten) und am Berg dann halt mit dem kleinen (würde hier deutlich zu einem 34er tendieren). Dann braucht man aber ein eher kleines großes (46, 48) und als Ritzelpaket (alles für Shimano) vielleicht doch das 11-28er statt dem 12-27 von SRAM. Ich habe etwas Bedenken, dass das bei leichtem Gefälle noch das vernünftige Treten zulässt und außerdem, dass die Abstufung wegen des großen Ritzelbereichs eventuell nicht fein genug ist für komfortables Fahren im Flachen. Deswegen bin ich auch an Praxiserfahrungen interessiert.

Meine neue Kurbel gab es nicht 3-fach und 2-fach kommt nicht in Frage, weil ich mit 39 einfach nicht überall komfortabel hochkomme. Ich habe den Luxus von 2 Laufrädern für hinten. Eins mit 11-23 und eins 12-27. Da entscheide ich nach Bedarf. Du hast schon recht einen Tod muß man sterben und wenn ich weiß, dass es richtig raufgeht nehm ich 12-27. Wenn ich überall mit 34/23 hochkomme genieße ich die feinere Abstufung. Auch ohne 2 Laufräder ist das Umschrauben vom Ritzelpaket aber wohl kein Hexenwerk. Das 50er ist manchmal tatsächlich etwas -alles, aber dafür wirst Du auch beim Bergabfahren nicht abgehangen (das mit der 126er TF kommt hin :D )
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich glaub, du hast da nen Rechenfehtler drin. Warum fahre ich mit 34/13 ne 106er Frequenz und muss dann mit 34/11 schneller treten? :confused:

Neee ... da ist kein Rechenfehler drin (glaube ich), vielleicht habe ich es aber etwas missverständlich ausgedrückt:

Wenn du vorn mit 34 fährst und hast ein 11-28er-Ritzepaket drauf, kannst du als größten Gang 34-13 (also: 34:13*2,1m*60min/h*106/min=35km/h) fahren. Hast du ein 12-27er-Ritzelpaket drauf, kannst du nur 34-14 (also: 34:14*2,1m*60min/h*114/min=35km/h) fahren.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich sehe das Problem nicht. Ich kann mit dem kleinen 34er-Kettenblatt bis ca 30 km/h kurbeln und mit dem großen ab 24 km/h. Das reicht mir an Überschneidung. Im Flachen brauche ich das kleine Kettenblatt so gar nicht mehr. Da war mit Klassisch ständig der Wechsel zwischen 39/13 oder 53/21 angesagt. Das ist der Bereich den ich am häufigste frequentiere und jeweils eine Übersetzung mit schräger Kette.

Die 16 Zähne Unterschied sind bei Campa auch kein Thema. Wenn man keine Escape-Billig Ergos hat, kann man da in beide Richtungen Kreuzschalten ohne Übersetzungs-Loch und der Vorgang geht geht bei mir fast so flüssig wie ein normaler Kassetten-Schaltvorgang.

Ich hatte mit Heldenkurbel deutlich mehr Kettenblattwechsel, viel mehr Kettenschrägung, 2 dicke Gänge die ich fast nie nutzen konnte und 2 Berg-Gänge zu wenig um auch an längeren Anstiegen harmonisch klettern zu können.

Ich werde nie wieder ne Heldenkurbel einsetzen.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich hab' auch lange überlegt, ob ich statt dreifach besser kompakt fahren sollte. Hab's dann verworfen:
1. Bei uns ist es ein bisschen hügelig, Berge gibt's nicht. Da komm' ich mit den beiden großen Blätter bestens zurecht. Das kleine brauche ich in unserer Gegend überhaupt nicht.
2. Fahr' ich im Harz oder Weserbergland, kann greif' ich schon mal auf das "Pussyblatt" zurück.
3. Die Abstufung bei einer Kompaktkurbel ist mir einfach zu krass; ich hab' mich einfach gut an mein Setup gewöhnt und lasse es dabei. Außerdem kurbel ich doch lieber die dickeren Gänge...
4. Der Gewichtsnachteil bei 'ner Dreifach-Kurbel ist mir wurscht. Lieber nehm ich selbst noch ein Kilochen ab.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich habe es umgekehrt gemacht. Hatte lange Zeit eine Kompaktkurbel und dann auf dem neuen Rad direkt eine " normale ". Die hat ganze 300 km verrichtet und nun ist wieder eine FSA am Werk. Ich will nichts anderes mehr fahren.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Ich fahre halt viel Flach und nicht sehr schnell (27er-28er Schnitt in der Gruppe, sonst alleine eher 25er). Da reicht das kleine Blatt, oder eben ein48er großes, was ja bald dran kommt.
Ich finde einen 27er-28er Schnitt, (auch in der Gruppe ) recht respektabel, und deinen 25er Schnitt für alleine ist doch auch nicht gerade langsam. Also meinen Respekt hast Du :daumen:
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Neee ... da ist kein Rechenfehler drin (glaube ich), vielleicht habe ich es aber etwas missverständlich ausgedrückt:

Wenn du vorn mit 34 fährst und hast ein 11-28er-Ritzepaket drauf, kannst du als größten Gang 34-13 (also: 34:13*2,1m*60min/h*106/min=35km/h) fahren. Hast du ein 12-27er-Ritzelpaket drauf, kannst du nur 34-14 (also: 34:14*2,1m*60min/h*114/min=35km/h) fahren.

Bei der Kompakt kann man im Notfall sogar 50/27 oder 34/11 fahren geräusch- und störfrei läuft es ab 34/12 und 50/25.
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

also ich bin froh dass ich eine kompakte kurbel drauf habe, wohne im alpenvorland und bin im schnitt 100 höhenmeter auf 10km (auf letztes und heuriges trainingsjahr gerechnet) unterwegs.

gerade wenns dann ordentlich rauf geht (ab +10%) wirds zwar mit dem 34 und 11/27 auch hart aber ich bin auch kein kraftprotz in den beinen ;)

mit 53/38 könnt ich es mir persönlihc nicht vorstellen, schon gar nicht bei radmarathons o.ä. mit bergigem profil. flachetappen ok, aber sobalds richtung berge geht wär bei mir der ofen aus !
 
AW: Kompaktkurbel - in der Praxis ein Flop?

Bin auch super zufrieden mit meiner Kompakt.! Gestern im Schwarzwald gabs selbst bei 16% Steigung und obwohl ich nur ein 25er Ritzel drauf hatte 0 Probleme und in der Abfahrt kann man mit nem 11er Ritzel locker 70 treten. Man muss halt ne hohe TF fahren, aber das laesst sich trainieren. Und sobald man im flachen schneller als 31km/h faehrt, gehts auf dem grossen Blatt mit ner TF > 95 ab.
Ich will nichts anderes mehr fahren. Fuer den Otzi kommt dann noch ne 29er Kassette drauf und ich kann das ganze gelassen angehen :D
 
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