Bianchi-Hilde
Keine Ahnung aber große Fresse
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Viele mögen sich erinnern, dass ich immer mal wieder die Geschichte erzählt habe, wie ich in den Sommerferien 1992 im Radladen arbeitete, um mir einen Traum erfüllen zu können, einen Colnago. Was so etwas für einen kleinen Jungen aus der DDR bedeutete, können die Zonis hier sicher beurteilen. Da fühlte man sich gleich wie Olaf Ludwig oder einer der beiden Uwes.
Egal, ich schuftete und am Ende war er mein. Nur die Kohle für einen standesgemäßen Aufbau fehlte natürlich immernoch als Schüler, also fuhr ich, was ich bezahlen konnte. Viel Ultegra.
Dann kam das Trainingslager 1994 in Cesenatico. Wir fuhren geradeaus und ein entgegenkommender Fiat bog links ab. Nun ja, ich konnte kein italienisch, war überfordert und so war er weg und damit auch die Kohle. So sah er aus danach
Das Unterrohr war geknickt zwischen den Schalthebeln. Nachdem ich schon längt ersatz hatte, bot mir mein Trainer an, den mal mitzunehmen zu Willy Elsner, der könnte ihn ja vielleicht reparieren.
Als er zurückkam, war ich entsetzt. Das Ding wog gefühlt ein kg mehr, das Unterrohr war zu kurz und damit das Fahrverhalten recht lebendig. Dazu war die Lackierung in silbergrau (DDR Nationalmannschaft) in einer Qualität, die konnte man mit dem Fingernagel abschaben. zudem saßen Lotreste an der Muffe. gruselig.
Er wurde dann zu einem Winterrad mit Resten aufgebaut und noch einige Jahre gefahren, ehe er an der Front eines Ford Sierra zerschallte, der mir in einer Kurve auf meiner Straßenseite entgegenkam. Nicht ohne immerhin für einen Totalschaden an dem"Youngtimer" zu sorgen.Vielleicht half es dabei auch, denn ich mit dem Helm voran durch die Windschutzscheibe flog.
Nun ja, eigentlich geisterte in meinem Kopf seit Jahren die Idee, den Rahmen danach, ein Master Olympic in Ariostea-Team-Design noch einmal zu bekommen, aber in den letzten 10 Jahren habe ich den nur zwei-dreimal gesehen und nie in meiner Größe.
Und dann kam dieses Rad auf einmal in die Kleinanzeigen geflattert.
Ich überlegte ein wenig lang, dann war es weg. Aber schon am nächsten Tag meldete sich ein @Andreas_KRS bei mir und verkündete, er hätte es wegen der Teile gekauft und würde mir den Rahmen gerne abgeben. Und so fand der doch noch den Weg zu mir.
Egal, ich schuftete und am Ende war er mein. Nur die Kohle für einen standesgemäßen Aufbau fehlte natürlich immernoch als Schüler, also fuhr ich, was ich bezahlen konnte. Viel Ultegra.
Dann kam das Trainingslager 1994 in Cesenatico. Wir fuhren geradeaus und ein entgegenkommender Fiat bog links ab. Nun ja, ich konnte kein italienisch, war überfordert und so war er weg und damit auch die Kohle. So sah er aus danach
Das Unterrohr war geknickt zwischen den Schalthebeln. Nachdem ich schon längt ersatz hatte, bot mir mein Trainer an, den mal mitzunehmen zu Willy Elsner, der könnte ihn ja vielleicht reparieren.
Als er zurückkam, war ich entsetzt. Das Ding wog gefühlt ein kg mehr, das Unterrohr war zu kurz und damit das Fahrverhalten recht lebendig. Dazu war die Lackierung in silbergrau (DDR Nationalmannschaft) in einer Qualität, die konnte man mit dem Fingernagel abschaben. zudem saßen Lotreste an der Muffe. gruselig.
Nun ja, eigentlich geisterte in meinem Kopf seit Jahren die Idee, den Rahmen danach, ein Master Olympic in Ariostea-Team-Design noch einmal zu bekommen, aber in den letzten 10 Jahren habe ich den nur zwei-dreimal gesehen und nie in meiner Größe.
Und dann kam dieses Rad auf einmal in die Kleinanzeigen geflattert.
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