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Mit dem Roubaix graveln, aber welcher Reifen?

rene1906

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Hi,
ich habe ein 2021 Roubaix (also noch max. 33 Reifenbreite) und möchte damit auch mal abseits der Straße auf Feldwegen etc fahren, aber mir dafür auch kein extra Gravelbike zulegen. Als LRS habe ich noch den DT Swiss R470 da.
Problem bereitet mir die Reifenauswahl und um ehrlich zu sein, habe ich auch null Ahnung von Gravelreifen. Da der Trend der Reifenhersteller ja immer weiter Richtung breitere Reifen geht und das aktuelle Räder auch hergeben, bin ich da natürlich jetzt mit meiner 33er Breite eingeschränkt. Der Pathfinder von Specialized wird ja nicht mehr in der Breite angeboten und bei Vittoria bin ich da im Cyclocross Bereich.
Freue mich über gute Ideen...
 

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Re: Mit dem Roubaix graveln, aber welcher Reifen?
Du könntest einen pannensicheren 32mm Straßenreifen nehmen.

Viel Profil wird eh nicht reinpassen.

Pirelli Race, Michelin Pro 5, Contis AS TR, Challenge Strada Bianca.

Wenn man weiß man tut kommt man damit weiter als mancher denkt. Ich bin das in meinem Supersix so komplett im Harz Offroad gefahren.

Sind die 32/33mm so angeben oder ist das auch real das Limit? Meistens wird da mit sehr viel sehr konservativer Reserve kalkuliert.
 
die 33 gibt Specialized offiziel an. Habe aber auch gehört, dass 35 möglich sein sollen.
Da Deine Felge ja konservative 20mm Innenweite hat dürfte der Reifen in der Breite ja auch nicht so explodieren. Kannst ja einfach bei dem montierten Reifen mal die Breite mit nem Messschieber messen und mit nem Imbus in verschiedenen Breiten mal die mm an Freigang ermitteln die aktuell vorhanden sind. Und was dann im Zweifel übrig bleiben wird.

Ich bin das in der o.g. Form so gefahren. Zu knapp würde ich es vielleicht nicht ausreizen. In meinem Fall hätte ich 35mm statt 32mm montieren können, aber da war dann wirklich nur noch sehr wenig Platz. Da will man dann keinen Kiesel mehr mit hochziehen...

Stollen in irgendwelche Richtungen schränken den Freigang halt meistens zusätzlich ein und sind wir mal ehrlich, wenn man Stollen braucht, ist ein umfunktioniertes Rennrad vielleicht eh das falsche Rad.
 
  • Challenge Dune/Almanzo
  • Vittoria Dugast Pipistrello/Pipisquallo
  • Vittoria Terreno T10/T30
  • etc. etc...
 
Bei 35mm gäbe es noch den Schwalbe G-One RS in schwarz oder RS Pro in 💩Wall. Den G-One R (Pro), den G-One Comp (Plus).

Sobald du 35mm unterbringen kannst wird die Auswahl deutlich größer.
 
Bei 35mm gäbe es noch den Schwalbe G-One RS in schwarz oder RS Pro in 💩Wall. Den G-One R (Pro), den G-One Comp (Plus).

Sobald du 35mm unterbringen kannst wird die Auswahl deutlich größer.
Aber theoretisch 35mm als stabiler Slick und 35mm mit Stollen sind 2 ganz andere Baustellen wenn man sowas für ein Rennrad plant. Da sind 2 oder 3mm die so ein Seitenstollen aufträgt ganz schnell zuviel.
 
  • Challenge Dune/Almanzo
  • Vittoria Dugast Pipistrello/Pipisquallo
  • Vittoria Terreno T10/T30
  • etc. etc...
Welchen Vorteil siehst du bei diesen Reifen in einem Rennrad Setup? Keiner dieser Reifen hat meines Wissens und Erfahrung nach nennenswert mehr Grip als ein Straßenreifen (auf der Straße eher deutlich weniger) dafür aber schlechteren Pannenschutz und schlechtere Rollperformance. Vittoria T30 pro cotton gibt es einen ganz frischen brr Test wo der wirklich richtig mies rollt. Die challenge cx Reifen kamen dabei auch nie gut weg, was sich 1 zu 1 mit meiner Erfahrung deckt (im Gegensatz zu den gravel Reifen) und dugast ist ggfls irgendwie ziemlich speziell in so einem Kompromiss setup, oder?
 
Ich würde zunächst die maximale Reifenbreite an der engsten Stelle (meistens hinter dem Tretlager) ermitteln. Bei Crossrädern ist der Durchlass meistens großzügig bemessen, damit Schlammpackungen kein Problem sind. Ich konnte an meinem Crosser (Baujahr 2011) problemlos 42er Reifen montieren. Besorg dir einfach einen Altreifen und Probier es aus, was passt.
 
Wenn ich euch richtig verstehe, kann ich im Grunde dann auch einfach meine Vittoria Corsa Pro fahren.
Mir ist es grundsätzlich wichtig, die LRS zu trennen.
 
Wenn ich euch richtig verstehe, kann ich im Grunde dann auch einfach meine Vittoria Corsa Pro fahren.
Mir ist es grundsätzlich wichtig, die LRS zu trennen.
Hast Du denn mal einen 33er oder 35er testen können, wie viel Platz bleibt? In mein Speci passen 35er Slicks rein. Wichtig ist ob Du nur trocken fährst oder auch bei matschigem Wetter, und dann ob ein runder Slick oder eine Profilvariante gewünscht ist. Gut passen sollte der Schwalbe X-One RS in 33, der bleibt auf der 20c bei 32mm.
 
Hast Du denn mal einen 33er oder 35er testen können, wie viel Platz bleibt? In mein Speci passen 35er Slicks rein. Wichtig ist ob Du nur trocken fährst oder auch bei matschigem Wetter, und dann ob ein runder Slick oder eine Profilvariante gewünscht ist. Gut passen sollte der Schwalbe X-One RS in 33, der bleibt auf der 20c bei 32mm.
Aber bei den Stollen muss er aufpassen wie Sau, weil die zusätzlich zur eigentlichen Karkassenbreite und Höhe auftragen. Und außerdem ziehen die Profilreifen mehr Matsch und Steine, weshalb er dann eigentlich mehr Clearance braucht.
 
Wenn ich euch richtig verstehe, kann ich im Grunde dann auch einfach meine Vittoria Corsa Pro fahren.
Mir ist es grundsätzlich wichtig, die LRS zu trennen.
Meiner Erfahrung nach ist das Hauptmerkmal in so einem "Gravel mit Rennrad Einsatz" die Breite. Ob man dann sowas wie nen Corsa Pro dafür her nimmt hängt eher davon ab, wie sensibel man mit seinem Material ist und wie hoch die Toleranz für platte Reifen ist. Wenn der Corsa 28mm hat oder so, kauf einfach was breiteres.
 
Aber bei den Stollen muss er aufpassen wie Sau, weil die zusätzlich zur eigentlichen Karkassenbreite und Höhe auftragen. Und außerdem ziehen die Profilreifen mehr Matsch und Steine, weshalb er dann eigentlich mehr Clearance braucht.
Deshalb führt nichts an einem Selbstversuch und der Frage Matschfahrer ja/nein vorbei.
 
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