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Rennrad versichern für Mallorca

empty123

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Hey, Mitte Februar möchte ich wieder für eine Woche mit meinem eigenen Rad und natürlich per Flugzeug nach Mallorca reisen. Das Rennrad hat aktuell in Deutschland keine Versicherung mehr. Für die Woche auf Mallorca würde ich es jedoch gerne vor allem gegen Diebstahl absichern. Könnt ihr mir Versicherung nennen, die eine Versicherung für maximal ein Monat abschließen lassen und entsprechend den Aufenthalt auf Mallorca mit absichern?
 
Ganz unabhängig davon, ob es passende Kurzzeitverträge gibt, könntest Du einmal gedanklich durchspielen, ob Du nach dem Urlaub von Deinem 14tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machst. Also kurz vorher abschließen und danach widerrufen. Selbst, wenn Versicherungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist (was meist der Fall ist), hättest Du i.d.R. Anrecht auf anteilige Rückerstattung eines (z.B.) Jahresbetrages.
 
Die Nutzung der Widerrufspflicht im konkreten Fall halte ich für moralisch fragwürdig. Man sollte für in Anspruch genommene Leistungen auch korrekt bezahlen und sich nicht quasi über Widerrufsrechte Leistungen erschleichen. Bei Häufung solcher Fälle würden die Versicherungen den Versicherungsbeginn regelmäßig nach der Widerrufsfrist setzen. Das bringt dann insbesondere diejenigen in Probleme, die tatsächlich kurzfristig eine Deckung benötigen.
 
Die Nutzung der Widerrufspflicht im konkreten Fall halte ich für moralisch fragwürdig.

Ich hatte noch überlegt, ob ich einen Disclaimer zum Thema "Moral" darunter setze, hab mir dann aber überlegt, dass dies beim Thema "Versicherungen" schon jeder für sich bewerten mag. Alle Versicherungen lassen Bestandskunden regelmäßig in Altverträgen versauern, bzw. teurer werden, nur Neukunden erhalten marktgerechte Konditionen. Also kein Grund, auf seine gesetzlich eingeräumten (und teils aus gutem Grunde erstrittenen) Möglichkeiten zurückzugreifen.

Aber wer diese Möglichkeit aus "moralischen Gründen" nicht nutzen möchte, gern. Ich zeige nur die Möglichkeiten auf, die das Gesetz uns bietet. Übrigens bezahlt er für seine "in Anspruch genommene Leistung korrekt", nämlich ggf. anteilig die Woche oder 14 Tage. Und, Versicherungen haben risikotechnisch eh immer alles eingepreist.
 
Einen Disclaimer hätte ich tatsächlich für sinnvoll gehalten und "eh immer alles eingepreist" heißt nicht anderes als dass der Ehrliche für den Kreativen mitbezahlt. Da das Versicherungsangebot für den angefragten Fall eh dünn bis nicht vorhanden ist, kann man sich ja mal überlegen, warum das so ist.
 
Ganz unabhängig davon, ob es passende Kurzzeitverträge gibt, könntest Du einmal gedanklich durchspielen, ob Du nach dem Urlaub von Deinem 14tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machst. Also kurz vorher abschließen und danach widerrufen. Selbst, wenn Versicherungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist (was meist der Fall ist), hättest Du i.d.R. Anrecht auf anteilige Rückerstattung eines (z.B.) Jahresbetrages.
Warum kotzen mich solche "Empfehlungen" an?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Warum kotzen mich solche "Empfehlungen" an?
Leider einfach ein Abbild der Gesellschaft. Ich leiste mir Rennrad und Urlaub, aber wenn ich ein paar Mücken sparen kann, egal wie moralisch schlecht oder fragwürdig, dann mache ich das. (das ICH seht hier für alle)
Option: für eine Woche einfach ein Rad leihen und sich keine Gedanken machen.
 
Fairerweise muß man sagen, dass Versicherungen auch keine Moral haben. Es gibt hundertausende von Beispielen, in denen das Verhalten und die Praktiken der Vers. schon mehr als fragwürdig ist. Warum das so ist, wissen wir auch alle.

Ich würde mir auch in Malle ein Rad ausleihen. Damit ist alles abgedeckt.
 
Ach herrje, es wurden hier im Forum mal Tipps gegeben, ein Joyn-Abo abzuschließen und sofort zu kündigen, um ein D+ Abo zu erhalten, es wird regelmäßig die Rücksendemöglichkeit (..nichts anderes als die nette Umschreibung von Widerruf) von Versendern genutzt, alles mit indirekten Kosten(umlagen) für den Verbraucher verbunden. In einem anderen Thread geht es darum, wie man um die Vertragsstrafen der privaten Parkraumbewirtschafter herumkommt, obwohl die Rechtslage klar ist (..Inkasso? Aussitzen! Anwalt!). Ich finde es nicht verwerflich, einfach nur rein rechtlich auf gewisse Möglichkeiten, in manchen Fällen aber auch Risiken, hinzuweisen.
 
Hey, Mitte Februar möchte ich wieder für eine Woche mit meinem eigenen Rad und natürlich per Flugzeug nach Mallorca reisen. Das Rennrad hat aktuell in Deutschland keine Versicherung mehr. Für die Woche auf Mallorca würde ich es jedoch gerne vor allem gegen Diebstahl absichern. Könnt ihr mir Versicherung nennen, die eine Versicherung für maximal ein Monat abschließen lassen und entsprechend den Aufenthalt auf Mallorca mit absichern?
Warum bist du der Annahme, dass dein Fahrrad auf Mallorca eher geklaut wird als hier?
 
Die Geschichte mit dem Widerruf kommt für mich natürlich auch nicht infrage. Ich suche aber nach wie vor Empfehlungen für entsprechende Versicherungen die Kurzzeitverträge anbieten.
 
Ach herrje, es wurden hier im Forum mal Tipps gegeben, ein Joyn-Abo abzuschließen und sofort zu kündigen, um ein D+ Abo zu erhalten, es wird regelmäßig die Rücksendemöglichkeit (..nichts anderes als die nette Umschreibung von Widerruf) von Versendern genutzt, alles mit indirekten Kosten(umlagen) für den Verbraucher verbunden. In einem anderen Thread geht es darum, wie man um die Vertragsstrafen der privaten Parkraumbewirtschafter herumkommt, obwohl die Rechtslage klar ist (..Inkasso? Aussitzen! Anwalt!). Ich finde es nicht verwerflich, einfach nur rein rechtlich auf gewisse Möglichkeiten, in manchen Fällen aber auch Risiken, hinzuweisen.
Ach herrje, weil andere "Empfehlungen" nix taugen, kann man auch untaugliches Zeug posten!
 
Weil es im radkeller des Hotels steht und am Flughafen theoretisch vom Band geklaut werden kann.
Dann musst aber auch einen Versicherung finden die genau solche Fälle auch abdeckt.
Farg doch einfach bei bekannten Bike-Versicherungen mal an was die dir raten. Vielleicht hat ja da eine was im Programm. Dazu müsst man habe selber etwas aktiv werden. Was aber heute dank Email ja schnell erledigt sein sollte.
 
Fairerweise muß man sagen, dass Versicherungen auch keine Moral haben. Es gibt hundertausende von Beispielen, in denen das Verhalten und die Praktiken der Vers. schon mehr als fragwürdig ist. Warum das so ist, wissen wir auch alle.
Sehe ich auch so. Moral und Versicherungen sind 2 Dinge, die sich gegenseitig ausschließen. Habe ich selbst schon zu oft erlebt und versichere mich nur noch gegen Schäden, die mich finanziell ruinieren würden. Ein geklautes oder beschädigtes Fahrrad gehört da nicht dazu.
 
Ich habe bereits welche angefragt, wollte allerdings auch auf reale Erfahrungswerte hier aus dem Forum zurückgreifen
 
Ein zweiter, pragmatischer Erfahrungstipp noch (..sorry, auch wieder die eigentliche Frage umschiffend, aber ggf. zusätzlich zu Versicherung), der auch das tatsächliche Diebstahl-Risiko mindert: Die Eigenrad(!)-Nutzer nehmen oft auch mal ihr Rad mit aufs Zimmer, wenn das Hotel denn mitspielt. Machen die aber öfter als man denkt, und fragen kost' ja nichts. Es ist einfach ein Unterschied bezüglich des Diebstahlrisikos, ob man ein 08/15-Hürzeler oder ein SL8 in den Keller hängt. Klar sind auch die Zimmer nicht 100% safe, aber es ist schon etwas "nicht ganz so unauffällig" für die Diebe, mit dem Rad durchs Hotel samt Fluren und Lobby zu müssen, statt einfach nur zur Garagentür raus, auf die Straße.
 
Ist es denn so ein hochwertiges Rad das man Angst haben muss wenn es auf der Insel neben vielen anderen Rädern steht? Und falls es ein 14k Colnago ist, hat man kein preiswerteres Trainingsrad für solche Reisespässe? Ich bin selbst oft vor Ort und kenne z.B. die Clubleiterin des Roby, da ist nie ein Rad weggekommen, und da steht richtig Zeug auf den Zimmern. Vielleicht ist das hier einfach viel Wind um Nichts.
 
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