Ich habe gestern meine Freundin mal zu dem Thema befragt, die ist Neurologin in einer der bekanntesten Rehaeinrichtungen Europas. Sie weiß von keinem Patienten der alkoholisiert und Radgefahren ist, zur Zeit sind auf den 3 Stationen 3 mit Alkoholfolgen, alles Stürze im Haushalt, "zu Gast" (Stiege, Tisch/Möbel).
Ist natürlich nicht statistisch, und die sieht nur die Worst Case Szenarien - abgesehen vom Tode. Vielleicht sollte man bei den ganzen Statistiken auch bedenken, dass viele erstmal heim gehen ihren Rausch ausschlafen und dann kommt auch das leidvolle Erwachen. Die verfälschen auch die Statistik.
Was ich noch mit in das Thema aufnehmen würde wären Scooterfahrer - glaube gerade in den Städten Sonntags morgen aus der Disco - ist das schon eine Alternative um schnell ins Bett zu kommen (obs daheim oder im KH ist entscheidet dann unter Umständen der Schutzengel, die Knautschzone ist es nicht.
Was ich überhaupt nicht verstehe (und sicher nicht Teil der Diskussion ist): Erstens, Alkohol ist die akzeptierteste aller Gesellschaftsdrogen (das liest man hier auch durch den Zeilen raus), und zweitens, für den Körper ein Neurotoxin (Nervengift) welches über einen gewissen Zeitraum vom Körper abgebaut werden muss, was gerade in einem Sportforum wo Gesundheit eine Voraussetzung als auch ein netter Nebeneffekt ist, eigentlich nicht als was angesehen werden sollte, das man für gut heißen müsste, ganz grenzwertunabhängig. Für diese Fakten kann es keine 2 Lager geben. Wenn einer seinem Körper schaden will, soll er es machen, aber nicht verlangen dass die Gesellschaft Akzeptanzkriterien schafft, das ist jetzt meine Meinung die sehe ich aber auch in anderen Dingen so, wo es auch mich betreffen würde.