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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

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Re: Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz
Es könnte auch sein, dass man das Ganze gar nicht so global sehen muss. Vielleicht haben sie sich bei Canyon einfach nur verkalkuliert. Sollte ja vorkommen, besonders wenn das wirtschaftliche Umfeld so ist, dass die Dinge nicht mehr von selbst laufen und man aktiv agieren muss.
 
Es könnte auch sein, dass man das Ganze gar nicht so global sehen muss. Vielleicht haben sie sich bei Canyon einfach nur verkalkuliert. Sollte ja vorkommen, besonders wenn das wirtschaftliche Umfeld so ist, dass die Dinge nicht mehr von selbst laufen und man aktiv agieren muss.
Bzw. handelt es sich einfach um Anpassungen. Der Corona-Boom konnte mit der Bestandsmannschaft nicht gestemmt werden, also wurde Personal aufgebaut. Jetzt geht es halt andersrum...aber es scheint ein perfektes Thema zu sein, auf welches man seine eigenen Befindlichkeiten und Feindbilder projizieren kann.
 
Mir ist einigermaßen unverständlich, wie man die extrem zugenommene Konzentration von Kapital so weit ausblenden kann, dass man lieber weiter über Umweltauflagen und Bürokraten (in Zeiten von easy 2 Grad Erwärmung) als den Ursachen der Misere schimpft.
Wenn sich extrem große Vermögen aus der Finanzierung des Gemeinwesens verabschieden, leiden darunter eben auch essentielle Instrumente wie sehr gute Bildung für alle kids. Und ja, wenn die Milliardärsfamilie nicht z.B. kreativ bei der Erbschaftssteuer gespart hätte, hätte ein Landeshaushalt Kohle für z.B. bestimmte Bildungsprogramme. Da ist der obszöne Reichtum der einen Antagonist zu gleichberechtigtem Zugang zu Resourcen für andere, die sich z.B. privat keine Nachhilfe leisten können.
Wenn ein wichtiger Teil nicht in Renten- und Krankenversicherung einzahlt, muss der Staat diese Systeme am Leben halten. Er kittet hier (schlecht) die Folgen dieser Entsolidarisierung - aber das ist auch bäh weil der böse Umverteilungsstaat, sollen sie halt selber gucken, wo sie ihre Altersarmut verbringen.

Bis wir das - bald - geklärt haben, würde ich an der Stelle von Canyon das Prosponsoring bei Movistar killen. Auch wenn ich das blau immer nett finde und auch nicht glaube, dass das viele Arbeitsplätze rettet. Aber wenn die Marke in Spanien nach den vielen Jahren bei dem Verein immer noch nicht etabliert sein sollte, muss man sich eh langsam mal was anderes einfallen lassen 🙃.
 
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Mir ist einigermaßen unverständlich, wie man die extrem zugenommene Konzentration von Kapital so weit ausblenden kann, dass man lieber weiter über Umweltauflagen und Bürokraten (in Zeiten von easy 2 Grad Erwärmung) als den Ursachen der Misere schimpft.
Wenn sich extrem große Vermögen aus der Finanzierung des Gemeinwesens verabschieden, leiden darunter eben auch essentielle Instrumente wie sehr gute Bildung für alle kids. Und ja, wenn die Milliardärsfamilie nicht z.B. kreativ bei der Erbschaftssteuer gespart hätte, hätte ein Landeshaushalt Kohle für z.B. bestimmte Bildungsprogramme. Da ist der obszöne Reichtum der einen Antagonist zu gleichberechtigtem Zugang zu Resourcen für andere, die sich z.B. privat keine Nachhilfe leisten können.
Wenn ein wichtiger Teil nicht in Renten- und Krankenversicherung einzahlt, muss der Staat diese Systeme am Leben halten. Er kittet hier (schlecht) die Folgen dieser Entsolidarisierung - aber das ist auch bäh weil der böse Umverteilungsstaat, sollen sie halt selber gucken, wo sie ihre Altersarmut verbringen.

Bis wir das - bald - geklärt haben, würde ich an der Stelle von Canyon das Prosponsoring bei Movistar killen. Auch wenn ich das blau immer nett finde und auch nicht glaube, dass das viele Arbeitsplätze rettet. Aber wenn die Marke in Spanien nach den vielen Jahren bei dem Verein immer noch nicht etabliert sein sollte, muss man sich eh langsam mal was anderes einfallen lassen 🙃.
Das ist politische Bildung: Die zu niedrige Erbschaftssteuer für Milliardäre ist die Ursache für die deutsche Bildungsmisere. Und in Ländern ohne Erbschaftssteuer ist die Bildung noch schlechter.
 
So jemand in den örtlichen Radshop: "Guten Tag, ich will Rennradfahren, was brauche ich alles?". Bei Canyon wird man als kompletter Laier oft überfordert von Angebot und/oder muss sich informieren, was man braucht und man muss sich selbst entscheiden, z. b. bei der Rahmengröße, Schaltung usw.
Im Radshop wird das alles für Einen gemacht, man muss nur die EC-Karte mitbringen.
Wieso sieht man dann derartig häufig wie die sog. Laien, Einsteiger, Anfänger usw Canyon fahren bzw gern auch noch die überaus putzigen unboxing Videos zahlreich ins Netz stellen, in denen sie ihr weißes Canyon aus einem Karton frickeln? Gepaart mit #endlichmeinerstesrennrad u.ä. !
Unabhängig ob Mann oder Frau.
 
Schau Dir mal Hr. Van der Poel an falls Du Zweifel an langweiligem Design und Performance von Canyon hast
Ich gehe mal davon aus, dass MvdP einen deutlichen Einfluß darauf haben kann, welches Design seine Räder haben sollen nur reichen seine Ideen, oder Er hat keine, nicht dafür aus, entsprechende Designkonzepte für den breiten Markt anzubieten. Im Vergleich dazu war und ist Specialized z.B. schon deutlich besser aufgestellt, obwohl die sich ja auch schon jahrelang auf Tarmac und Crux ausruhen und nichts neues mehr bringen.
 
Ich füge noch hinzu, dass die Anbieter aus China mit ihren Rahmen und Fahrradteilen natürlich auch keinen Einfluss auf den Wettbewerb hier in Deutschland oder der EU haben. Die werden selbstverständlich von diesen Unternehmen belächelt, die gerne die ganzen Haftungs-, Sicherheits- und Umweltauflagen erfüllen, wo hingegen der Anbieter aus Fernost einfach mal so das Prüfsiegel, das CE-Zeichen oder sonst was aufdruckt.
Wobei es auch dort mittlerweile seit Jahren anerkannte und seriöse Hersteller gibt. Habe mir vor über zehn Jahren einen Rahmen von HongFu gekauft. der ist heute noch top in Ordnung.
 
Mir ist einigermaßen unverständlich, wie man die extrem zugenommene Konzentration von Kapital so weit ausblenden kann, dass man lieber weiter über Umweltauflagen und Bürokraten (in Zeiten von easy 2 Grad Erwärmung) als den Ursachen der Misere schimpft.
Wenn sich extrem große Vermögen aus der Finanzierung des Gemeinwesens verabschieden, leiden darunter eben auch essentielle Instrumente wie sehr gute Bildung für alle kids. Und ja, wenn die Milliardärsfamilie nicht z.B. kreativ bei der Erbschaftssteuer gespart hätte, hätte ein Landeshaushalt Kohle für z.B. bestimmte Bildungsprogramme. Da ist der obszöne Reichtum der einen Antagonist zu gleichberechtigtem Zugang zu Resourcen für andere, die sich z.B. privat keine Nachhilfe leisten können.
Wenn ein wichtiger Teil nicht in Renten- und Krankenversicherung einzahlt, muss der Staat diese Systeme am Leben halten. Er kittet hier (schlecht) die Folgen dieser Entsolidarisierung - aber das ist auch bäh weil der böse Umverteilungsstaat, sollen sie halt selber gucken, wo sie ihre Altersarmut verbringen.

Bis wir das - bald - geklärt haben, würde ich an der Stelle von Canyon das Prosponsoring bei Movistar killen. Auch wenn ich das blau immer nett finde und auch nicht glaube, dass das viele Arbeitsplätze rettet. Aber wenn die Marke in Spanien nach den vielen Jahren bei dem Verein immer noch nicht etabliert sein sollte, muss man sich eh langsam mal was anderes einfallen lassen 🙃.
Beim ersten Absatz stimme ich Dir voll zu. Ist auch so ein Triggerthema vom mir, seitdem ich vor langer Zeit gemerkt habe, wie weit weg die sog. "Besserverdiener", die hier so ziemlich alles zahlen, von den wirklich Reichen, die im Verhältnis sehr wenig zahlen, entfernt sind. Da gibt es so eine schöne Darstellung, wenn das Vermögen von 95% der Deutschen auf einem DIN A4 Blatt dargestellt sind, ist der reichste Deutsche inzwischen 10km von diesem Blatt entfernt (vor ~12 Jahren waren es noch 3,2km).
Hat aber mit Canyon nichts zu tun.
Zum Thema: Canyon hat heute trotz Rückgang lt. Interview immer noch mehr Umsatz als vor Corona, ich denke, dass sie selber am besten abschätzen können, wie sie sich mittel- und langfristig aufstellen müssen. Ob sich z.B. Sponsoring lohnt, sollte Canyon anhand der Zahlen beurteilen können.
 
Beim ersten Absatz stimme ich Dir voll zu. Ist auch so ein Triggerthema vom mir, seitdem ich vor langer Zeit gemerkt habe, wie weit weg die sog. "Besserverdiener", die hier so ziemlich alles zahlen, von den wirklich Reichen, die im Verhältnis sehr wenig zahlen, entfernt sind. Da gibt es so eine schöne Darstellung, wenn das Vermögen von 95% der Deutschen auf einem DIN A4 Blatt dargestellt sind, ist der reichste Deutsche inzwischen 10km von diesem Blatt entfernt (vor ~12 Jahren waren es noch 3,2km).
Hat aber mit Canyon nichts zu tun.
Zum Thema: Canyon hat heute trotz Rückgang lt. Interview immer noch mehr Umsatz als vor Corona, ich denke, dass sie selber am besten abschätzen können, wie sie sich mittel- und langfristig aufstellen müssen. Ob sich z.B. Sponsoring lohnt, sollte Canyon anhand der Zahlen beurteilen können.
Zumal selbst unter "Linken" durchaus diskutiert wird das man die unteren 80-90% der Einkommen deutlich niedriger besteuern könnte, der Spitzensteuersatz gesenkt werden könnte - solange man eben auf gerechte Weise an die oberen 10-20% ranginge.

Aber ja hat nix mit Canyon zu tun
 
Dürfte auch viel mit den Aliexpress-Käufern zu tun haben. Gibt ja hier im Forum sehr viele davon, die teilweise sogar Hinweise geben, wei Einfuhrzölle zu umgehen sind. Hinzu kommen die Chinahändler, die Importware als Eigenentwicklung bepreisen.
Komm bitte in der Realität an! Du scheinst nicht zu wissen wie schwierig die Lebensumstände für einen Großteil der Bevölkerung geworden sind!? Mit ihren Einkünften decken immer mehr gerade so die aktuellen Lebenserhaltungskosten! Und ich spreche nicht von Hilfskräften oder Grundsicherungs-Empfängern, nein gut ausgebildete Arbeitnehmer!!! Ich arbeite im sozialen Bereich und sehe regelmäßig welch Einkommen diese große Schicht zur Verfügung hat, für Hobby, Reisen usw. bleibt wenig bis gar nichts übrig! Und dann gibt es solche wie Du die diese "Aliexpress-Käufer" für solche Situationen verantwortlich machen? Denk bitte nochmal nach und komm raus aus deiner Blase! Und noch ein kleiner Gedankenstoß, deine europäischen Unternehmen nutzen China um die Gewinne für sich zu maximieren, welch Moral wendest Du dann an es dem Privat-Käufer zu untersagen?
 
Zumal selbst unter "Linken" durchaus diskutiert wird das man die unteren 80-90% der Einkommen deutlich niedriger besteuern könnte, der Spitzensteuersatz gesenkt werden könnte - solange man eben auf gerechte Weise an die oberen 10-20% ranginge.

Aber ja hat nix mit Canyon zu tun
Hatten wir auch schon im Parallelthema: Die oberen 10% fangen - je nach Quelle - bei etwas über 80T€ an. Die oberen 3% bereits bei 130-140T€. Das sind bestimmt nicht die, die dringend noch höher besteuert werden müssen.
 
Hatten wir auch schon im Parallelthema: Die oberen 10% fangen - je nach Quelle - bei etwas über 80T€ an. Die oberen 3% bereits bei 130-140T€. Das sind bestimmt nicht die, die dringend noch höher besteuert werden müssen.

Ne vll nicht beim Einkommen, beim Vermögen und Erbschaften sicherlich schon.
Will sagen man muss sie also nicht beim Einkommen mehr belasten, aber sicherlich auch nicht so stark entlasten wie die unteren 90%
Andere Entlastungen wie die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel würden auch die mit 80t aufwärts spüren - je kleiner das Gehalt desto deutlicher. Fände ich einen guten Ansatz der auch kein großes Loch in den Haushalt reißen würde
 
Zumal selbst unter "Linken" durchaus diskutiert wird das man die unteren 80-90% der Einkommen deutlich niedriger besteuern könnte, der Spitzensteuersatz gesenkt werden könnte - solange man eben auf gerechte Weise an die oberen 10-20% ranginge.

Aber ja hat nix mit Canyon zu tun

Klar, das, was der Staat an Einnahmen hat, reicht ja immer noch nicht aus, packen wir noch "Sondervermögen" und weitere Steuererhöhungen oben drauf - Sparen und den Staat auf Kernaufgaben zu reduzieren kommt keinesfalls in Frage.

Der systematisch geschürte Neid auf die bösen "Milliardäre" blendet zum einen aus, dass die echten Superreichen sowieso nicht von lokalen Steuern getroffen werden, weil sie international genügend Alternativen haben. Auch hier dürfte es wie bei Umwelt-, CO2-Auflagen etc. ein Schuss ins Knie werden, wenn man überzieht, denn dann sinken die Einnahmen hier eher. Stichwort auch hier "Grenznutzen".

Zum anderen vergessen die "Linken" immer gerne, dass viel des angeblichen Vermögens gebunden ist, etwa in Maschinen, Fabriken etc. und nicht für "Koks, Nutten und schnelle Autos" drauf geht.
 
Er hat nicht unrecht, für deren Preise baue ich mir zwei individuell auf mich zugeschnittene Räder selbst auf.

Wie war das mit den Äpfeln und Birnen?
Kannst ja für das Forum die Räder auch gerne unentgeltlich aufbauen und nur das Material abrechnen, ist sicher eine super Geschäftsidee...
 
Klar, das, was der Staat an Einnahmen hat, reicht ja immer noch nicht aus, packen wir noch "Sondervermögen" und weitere Steuererhöhungen oben drauf - Sparen und den Staat auf Kernaufgaben zu reduzieren kommt keinesfalls in Frage.

Der systematisch geschürte Neid auf die bösen "Milliardäre" blendet zum einen aus, dass die echten Superreichen sowieso nicht von lokalen Steuern getroffen werden, weil sie international genügend Alternativen haben. Auch hier dürfte es wie bei Umwelt-, CO2-Auflagen etc. ein Schuss ins Knie werden, wenn man überzieht, denn dann sinken die Einnahmen hier eher. Stichwort auch hier "Grenznutzen".

Zum anderen vergessen die "Linken" immer gerne, dass viel des angeblichen Vermögens gebunden ist, etwa in Maschinen, Fabriken etc. und nicht für "Koks, Nutten und schnelle Autos" drauf geht.
Ich sehe keinen "systematisch geschürten Neid". Aber Tatsache ist ja wohl, dass derjenige, der über Milliarden verfügt, Kapital oder was auch immer, Wege findet, Steuern zu umgehen. Das kann der "normale" Arbeitnehmer nicht. Und nein, ich bin sicher kein "Linker", aber wenn so altmodische Werte wie Gerechtigkeit ins Wanken geraten (und sei es nur gefühlt), ist der gesellschaftliche Zusammenhalt - letztlich die Demokratie - gefährdet.

Ich denke schon, dass sich aktuell die Superreichen mit einer Zusatzabgabe an den anstehenden Aufgaben beteiligen sollten. Genauso übrigens, wie ein ausufernder Sozialstaat korrigiert werden muss.

Ich nehme mich auch nicht aus (bin weder superreich noch Tranfer-Empfänger): ich hab in der jetzigen Lage absolut Verständnis für moderate Tarifabschlüsse. Ansonsten wäre es ja billig, immer nur auf "die anderen" zu verweisen, wenns um den "engeren Gürtel" geht.
 
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