Goderian
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Lieber pro AnnoPost Counter bitte in Relation. Wir reden hier ja auch von W/kg und nicht von Watt
Also P/Tag![]()
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Lieber pro AnnoPost Counter bitte in Relation. Wir reden hier ja auch von W/kg und nicht von Watt
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Es ist meines Erachtens auch das Hauptproblem an strukturierten Trainingsplänen, über längere Zeiträume/Jahre: Anfangs ist man allein deshalb motiviert, weil es was Neues, Vielversprechendes ist.. aber auf Dauer ist es schwierig, Trainingspläne sinnvoll an den eigenen Biorhythmus anzupassen. Irgendwann läuft es dann zu sehr auseinander, und es ist schwierig, wieder Fuß zu fassen. Vom Mikro- bis zum Makrozyklus.
befinde mich damit schon in einem Bereich, wo man sich fragt, was mit wirklich strukturierter und optimierter Herangehensweise (von Training, Ernährung bis Regeneration) noch so möglich wäre.
Vorteil: Ich bin flexibel, plane quasi im Extremfall erst Minuten vor der Einheit, was genau ich mache, meist jedoch wenige Stunden vorher, wenn sich familiär ein Zeitfenster öffnet. Nachteil: Langfristige Planungen nur sehr bedingt möglich, wirkt letztlich relativ zufällig und beliebig (was es faktisch nicht sein muss, da man ja doch sehr gezielt die Belastung/Dauer beeinflusst im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten/Tagesform usf.).
Es schließt sich auch nicht aus, dass man zumindest eine Art Wochen-Mikrozyklus aufbaut, und insbesondere das Thema Erholung und Körpergefühl kann man ja trotzdem einbauen. Wenn an einem Tag schlechte Beine, dann guckt man halt am nächsten Tag, und wenn ich's mir am Wochenende gegeben habe, dann ist Montags Ruhe, oder auch mal so in der Woche.. eben ganz nach Körpergefühl und Laune. Und wenn ich merke, dass der Körper Randale will, dann lass ich auch die Pferde raus, und zwinge ihn nicht in irgendwelche woke Grundlagen-Kagge.
@Pompööös
Sofern Du wirklich mal 4 oder 8 Wochen einen Plan machen willst, erstelle Dir am besten vorab 5-6 feste WO für jeweils LIT, MIT und HIT, so dass Du diese völlig flexibel reinpacken kannst. Somit artet es nicht in Stress aus, wenn Du plötzlich Zeit hast. Ist halt die Frage, ob Du der Typ bist für wirklich feste Intervalle oder nicht.
1. Nein, jedenfalls nicht pauschal im 3:1 Modus. Das ist eine Idee für Hobbysportler, aber keine für Leistungsentwicklung in dem von Dir angesprochenen Bereich.An genau diesem Punkt stehe ich aktuell gerade. 1. Soll ich einen wirklich durchstrukturierten Plan mit (Meso- Marko u. Mikrozyklen, z.B. 3:1, drei Wochen steigern und dann Pause etc.) aufsetzen oder so weitermachen wie bisher? 2. Wie sah bisher aus: Eigentlich alles nach eigenem Ermessen, ein guter Mix aus Grundlage und Intensität, mal Threshold, dann wieder VO2max und zwischendurch eine Tempofahrt, Zwiftrace etc. Feste Entlastungwochen gar keine, allenfalls mal Urlaubsunterbrechungen oder Krankheitszwangspausen.
Vorteil: Ich bin flexibel, plane quasi im Extremfall erst Minuten vor der Einheit, was genau ich mache, meist jedoch wenige Stunden vorher, wenn sich familiär ein Zeitfenster öffnet. Nachteil: Langfristige Planungen nur sehr bedingt möglich, wirkt letztlich relativ zufällig und beliebig (was es faktisch nicht sein muss, da man ja doch sehr gezielt die Belastung/Dauer beeinflusst im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten/Tagesform usf.).
3. Ganz aktuell stehe ich bei FTP 316 (4,5 w/kg) und befinde mich damit schon in einem Bereich, 4. wo man sich fragt, was mit wirklich strukturierter und optimierter Herangehensweise (von Training, Ernährung bis Regeneration) noch so möglich wäre. Immer vor dem Hintergrund - und da sind wir wieder beim Kernthema des Threads -, 5. dass man eben kein 20-jähriger Jüngling ohne Verpflichtungen ist, sondern ein Mittvierziger mit Familie und Beruf im Nacken.
4. Wenn Du Dich das ernsthaft fragst, würde ich Dir empfehlen Dsich da professioneller aufzustellen und es eben zu versuchen.
Ein "Gespür" ist halt keine seriöse Aussage. Und ja, an den Datein einer Diagnostik kann man Porgonose treffen, ob die eintreten ist nochmal eine andere Sache. Anhand eines "FTP" eine Aussage zu treffen ist schlichtweg unseriös.Manche Leistungsdiagnostiker haben da ja tatsächlich ein Gespür für.
(Siehe Wintertraining)
1. Nein, jedenfalls nicht pauschal im 3:1 Modus. Das ist eine Idee für Hobbysportler, aber keine für Leistungsentwicklung in dem von Dir angesprochenen Bereich.
2. Klingt jetzt erstmal (nicht böse sein) nicht sehr durchdacht. Könnte für eine Menge Talent sprechen.
3. Klingt schonmal einigermaßen ordentlich
4. Wenn Du Dich das ernsthaft fragst, würde ich Dir empfehlen Dsich da professioneller aufzustellen und es eben zu versuchen.
5. Gerade dann braucht es genaue Planung und Monitoring inkl. entsprechender Anpassung.

Nein, ich würde gar keinen festen Rhythmus vorschlagen, sondern das individuell je nach Reaktion und Müdigkeit entscheiden. Zugegeben fällt einem das selbst meist schwerer als wenn man von außen Input/Betreuung hat.Danke für den Input. Also dann würdest du 4:1 vorschlagen, am besten progressiv vier Wochen ansteigende Belastung und dann eine Ruhewoche (50-60% Volumenreduktion und keine höheren Intensitäten)?
Hinsichtlich Talent: Faktisch war ich halt schon von Anfang an sehr schnell schnell (wenn man so will) und konnte mich seit ich Ende 2023 angefangen habe (mehrmonatige Unterbrechungen inklusive) sukzessive steigern. Obwohl (oder vielleicht auch weil?) ich unterwegs natürlich so ziemlich alles falsch gemacht habe, was man falsch machen kann. Aber das macht halt schon neugierig und ist ein Teil meiner Motivation: Einfach mal herausfinden, was noch so geht. Schnell fahren ist schon cool, noch schneller fahren noch viel cooler!
Zu Punkt 4: Wie geht man da am besten vor? Ich würde ja sagen, dass ich meine Vereinzelung aufgeben sollte und man den Schritt in einen Verein wagen. Da hat man dann Anschluss und lernt Leute mit Erfahrung kennen, kann sich inspirieren lassen etc.
Bei Punkt 5 bin ich halt komplett am Schwimmen, wie man hier sinnvoll verfahren könnte. Ich lese ja gerade ein Trainingsbuch mit vielen sinnvollen Tipps, aber wie ich das jetzt auf mich beziehen und umsetzen sollte, das ist mir noch nicht ganz klar geworden.
Nein, zumindest in den individuellen Coachings gibt es kaum jemanden der/die vorher keine Intensitäten gefahren wäre. Es geht da eher um die Modellierung im Detail. Übrigens nicht nur von Intensitäten, sondern auch in Bezug auf Umfang und Regeneration.Jipp, deswegen die Frage, woher sie kamen.. interessant wäre da halt, ob sie sich verbessert haben, weil sie letztlich mehr/weniger von irgendwas gemacht haben als vorher. Wenn jemand vorher keine Intensität gemacht hat, ist es ja klar, dass er deutlich zulegt.
Was heißt denn "nach Reaktion" entscheiden? Wie misst man das?Nein, ich würde gar keinen festen Rhythmus vorschlagen, sondern das individuell je nach Reaktion und Müdigkeit entscheiden. Zugegeben fällt einem das selbst meist schwerer als wenn man von außen Input/Betreuung hat.
Es gibt hierfür einerseits klassische Elemente aus der Trainingswissenschaft wie z.B. Ruhe HF, Reaktion der HF in der Belastung, RPE, Rückmeldung des Athleten, , HRV, andererseits aber auch Mini Tests im Trainingsbetrieb, die Auskunft über den Ermüdungszustand geben.Was heißt denn "nach Reaktion" entscheiden? Wie misst man das?
lbst treffen. (Ich möchte auch tunlichst vermeiden in eine Art "Verkaufsgespräch" zu geraten ...).
Ganz grundsätzlich sei gesagt, dass ein guter Coach durch eine Mischung aus Theorie (Trainerausbildung und/oder sportwissenschaftliches Studium) und Praxis (an sich selbst und/oder durch Erfahrung mit Athleten) bei den wichtigen Aspekten der Leistungsentwicklung weiterhelfen kann.

Es sich zu fragen, heißt tatsächlich nicht, es probieren zu müssen. Wie Du sagst, dazu müsste man sich anders aufstellen, einiges umkrempeln.. um dann am Ende wieviel zu erreichen? Daher wäre tatsächlich im Vorfeld die Antwort auf die Frage schön, wo man den landen könnte. Dann kann man selbst überlegen, ob es einem die 1 oder 10% wert ist.![]()