Sehr wahrscheinlich. Ich war mit den paar Bestellungen zufrieden (und überrascht darüber).muss man sicher bald Ersatz suchen.
Genug OT meinerseits.
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Sehr wahrscheinlich. Ich war mit den paar Bestellungen zufrieden (und überrascht darüber).muss man sicher bald Ersatz suchen.
Pfff Anfänger, ich bin laut Spotfiy 83Laut der Spotify-Statistik habe ich ein musikalisches Alter von 62 Jahren. Frau ist 59 und unsere Kinder sind beide 61.
Ahhh schön. So geht amtliches Lautsprecherbauen. Da kommen Erinnerungen hoch. Vor dem Rennradkram habe ich mich so tief in Lautsprecher und HiFi eingefuchst, es war kurz vor Wahnsinn. Carlson-Coppler fand ich auch immer reizvoll, aber da ist wohl unter 50 Hz tote Hose. Hätte ich Platz und wahnsinnige handwerkliche Fertigkeiten würde ich wohl nur direktgeladene Hörner zum Hören benutzen. Aber 35 Hz muss schon sein, da wird es wirklich groß...Im Eifer des Gefechtes verkennt hier die HiFi-Gemeinde leider immer wieder und grundsätzlich, dass das eigentlich zwei vollkommen unterschiedliche Diskussionen sind. Die "aber ich hör´s doch"- Fraktion spricht von Erfahrung und versucht anders lautende Einschätzungen zu diskreditieren, vergisst dabei aber gänzlich, dass Höreindrücke bei Lautsprechern erstens mehrheitlich vom Raum und eben nicht den Lautsprechern (allein) bestimmt werden und zudem die Psychoakustik die treibende Kraft hinter diesen Eindrücken ist und die Physik halt leider unumstößlich und auch Fakt ist.
Technisch betrachtet definiert sich ein guter Lautsprecher allerdings gänzlich anders als in der Gemeinde immer wieder postuliert. Die akustische Abbildung hängt von Laufzeiten und Phasenverläufen ab, was wiederum von der Güte der Chassis, also deren Magnetfeld, Membran und Aufhängung, der Frequenzweiche und deren Bauteilen sowie der Position der Chassis bzw. der Schwingspulen auf der Schallwand zueinander abhängt.
Die mechanischen Fertigkeiten und Qualitätsmerkmale eines Chassis sind darüber mit dem Ohr wegen der psychoakustischen Effekte leider nur ganz schwer detektierbar, wobei es hierbei dann auch um das Verzerrungsverhalten jedes einzelnen Chassis geht.
Ein Lautsprecher als Ganzes produziert in Abhängigkeit von der Frequenz gerne auch mal bis zu 30% Verzerrungen; je höher die Güte des Chassis, desto geringer fallen diese Verzerrungen aber aus. Das Ziel wäre hier immer deutlich unter 10% zu bleiben, was aber bei eigentlich fast allen modern gefertigten Chassis eher in die Kategorie Wunschdenken gehört. Bei Chinaware liegen wir hier eher sehr deutlich darüber und idR eher im Bereich > 20 %.
Die technische Sicht macht auch keine Aussage über unterschiedliche Ansprüche sondern über die Wertigkeit und damit den Wert - bekomme ich für den Geldeinsatz eine realistische und vernünftige Leistung.
Der Selbstbau allerdings zeigt schon seit Jahren auf, dass das teuerste am Lautsprecher eigentlich das Gehäuse und dessen (wohnzimmertaugliches) Finish darstellt.
Natürlich kommen aus so einem angeblichen Billigheimer auch Töne raus und die größten Schwächen fallen dem menschlichen Ohr zumindest nicht so negativ auf, als dass es in der Seele oder dem Ohr gleich schmerzt, aber die Pries-/ Leistung stimmt halt ganz einfach nicht und man kauft eine technische Qualität, welche sehr deutlich unter dem liegt, was man mit Selbstbau für gleiches Geld hinbekäme oder auf dem Gebrauchtmarkt für kleines Geld findet. Selbst wenn man die Sicken mancher Chassis heute erneuern und ggf. auch ein paar Bauteile der Weiche ersetzen müsste, ist das eigentlich immer noch der bessere Kauf.
P.S.: Ich habe in der Vergangenheit auch schon Lautsprecher from scratch selbst gebaut - also keine Bauvorschläge nachgebaut.
Hier meine Breitbänder auf dem School of Sound in Berlin - CORAL Beta 10 in Bassreflex
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Oder mein 2-Weg-Horn - JBL 15" im Carlsson-Coupler, Altec 1" Druckkammertreiber an Pioneer/ TAD 300 Hz Horn
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Und diesem unter´s Röckchen g´schaut - die selbstentwickelte Weiche
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Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...ampaign=socialbuttons&utm_content=app_android
Wenn das Ding in der Nähe wäre ....
Der -6 dB Punkt liegt bei 35 Hz. Wie stimmig das wird hängt auch ein wenig vom Frequenzband nach oben und viel wichtiger von der Trennfrequenz zwischen Tief- und Mittelton ab. Das gezeigte Pioneer/ TAD Horn ist ein 300 Hz Horn; insofern wurde auch dort getrennt und der 1" Druckkammertreiber nur bis 16kHz "gezogen". Das spielt dann ziemlich sonor, saftig, ansatzlos, schnell und bewegend. Sowas muss man aber immer selbst gehört haben, um zu verstehen, was wirklich geht.Carlson-Coppler fand ich auch immer reizvoll, aber da ist wohl unter 50 Hz tote Hose. Hätte ich Platz und wahnsinnige handwerkliche Fertigkeiten würde ich wohl nur direktgeladene Hörner zum Hören benutzen. Aber 35 Hz muss schon sein, da wird es wirklich groß...
Das ist fett! So stellt man sich das vor...Der -6 dB Punkt liegt bei 35 Hz. Wie stimmig das wird hängt auch ein wenig vom Frequenzband nach oben und viel wichtiger von der Trennfrequenz zwischen Tief- und Mittelton ab. Das gezeigte Pioneer/ TAD Horn ist ein 300 Hz Horn; insofern wurde auch dort getrennt und der 1" Druckkammertreiber nur bis 16kHz "gezogen". Das spielt dann ziemlich sonor, saftig, ansatzlos, schnell und bewegend. Sowas muss man aber immer selbst gehört haben, um zu verstehen, was wirklich geht.
Echte 35 Hz - also sauber und clean bei vollem Pegel - sind schon gar nicht so einfach darstellbar. Zuerst spielen Einem da Raumresonanzen einen Streich, dann hat man da evtl. Treiber mit zu großem Hub und es wird matschig und dann ist das auf jeden Fall eine (große) Platzfrage. Die Philips Kino-Basshörner für einen Basstreiber je Kanal benötigen z.B. etwa 3 auf 3 Meter Hornmundöffnung und um 2 Meter Tiefe - hier am Bild wurde der Hornmund nochmals verlängert, damit 25 Hz wirklich bei vollem Pegel möglich werden.
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Bestückt ist das mit Altec 515B im Bass, einem Holznachbau eines Altec 1505 mit 1,4" Druckkammertreiber (Philips 5502) und einem vom 1505 inspirierten DIY-Miniatur 15-zelligen Horn mit modifiziertem JBL 075, digitale Studio-Weiche (Sony SRP F700) und je Seite drei selbstgebaute Röhrenverstärker (EL34 push pull für den Bass, EL84 triode mode für die Mitten und eine 300B SE für den Hochton). Die Trennfrequenzen liegen hier bei 300 Hz und 8kHz das "bespielbare Band" reicht bei vollem Pegel von 25 Hz bis ca. 18 kHz.
Und das geht sensationell gut.
Ich habe jetzt länger überlegt, ob wir das Thema hier wirklich weiterspannen sollen; für Viele geht das vielleicht schon zu tief in die Materie. Allerdings ist es eine gute Möglichkeit den Unterschied zwischen angeblich erlangter Erfahrung ("aber ich hör´s doch") und der Physik in Sachen Lautsprecher nochmal zu verdeutlichen.Ich habe auf der High End in München ...
Tonabnehmer habe ich gewechselt und es funktioniert alles. Genaue Einstellung werde ich vornehmen wenn meine Schablone angekommen ist. Erstmal kommt Musik raus und es klingt erstmal ziemlich gut...So liebe Experten...
Plattenspieler habe ich inzwischen auch angeschlossen.
Leider ist der rechte Kanal total leise, quasi nicht vorhanden. Es liegt nicht am Verstärker, wenn ich die Stecker tausche ist es umgekehrt, ich tippe auf den Tonabnehmer (weiß nicht ob das so heißt). Kann ich das irgendwie testen?
Danke
Ja, gleiches System wie bei @GTdanni.Tonabnehmer habe ich gewechselt und es funktioniert alles. Genaue Einstellung werde ich vornehmen wenn meine Schablone angekommen ist. Erstmal kommt Musik raus und es klingt erstmal ziemlich gut...
Vielen Dank an alle und besonders @ad-mh für die Empfehlung. Ich denke für's erste reicht mir das
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Die technischen Details sind mir bekannt. Auch, dass die Messe nicht optimal ist. Aber einen grds. Eindruck bekommt man schon...Ich habe jetzt länger überlegt, ob wir das Thema hier wirklich weiterspannen sollen; für Viele geht das vielleicht schon zu tief in die Materie. Allerdings ist es eine gute Möglichkeit den Unterschied zwischen angeblich erlangter Erfahrung ("aber ich hör´s doch") und der Physik in Sachen Lautsprecher nochmal zu verdeutlichen.
Die High End ist garantiert eine gute Möglichkeit Dinge zu bestaunen und anzuhören, die man sonst nicht zu Gesicht und zu Hören bekommt. Eine klangliche Einschätzung ist unter Messebedingungen allerdings schwierig und auch garantiert nicht allgemeingültig. Viele der Aussteller haben mit nur drei Tagen Aufbauzeit nicht genug Zeit das SetUp auf den Raum hin auszurichten und manche der Räume sind akustisch betrachtet echte Katastrophen. Wenn´s also angeblich nicht klingt wie erwartet, dann muss das nicht unbedingt immer an den Geräten liegen. Aber ...
... Hörner sind ja seit ein paar Jahren wieder so richtig en vogue. Sphärische, Kugelwellen- oder Traktrix-Hörner haben die technische Eigenschaft, dass sehr deutlich beamen. Die Abstrahlcharakteristik führt dazu, dass sich das je nach Sitzposition zwischen den beiden Lautsprechern sehr unterschiedlich anhören kann und frontloaded genauso wie backloaded Hörner im Bass falsch abgestimmt können im Oberbass hörbar schnalzen. Weniger beamen übrigens Multizell-Hörner und Jen, welche auf "constant directivity" hin designt wurden.
... es sind die technischen Eigenschaften, welche bereits vor dem ersten gespielten Ton Auskunft über die zu erwartende Darstellungsqualität geben. Neben den technischen Parametern und Qualität der Treiber sind dies Gehäuseform, Breite und Form der Schallwand (das inkludiert auch die Form/ das Design und die Kontur eines Horns) sowie Volumen des Gehäuses (bei einem Dipol geht das Volumen auch nicht in Richtung unendlich und die Länge der Seitenwangen definiert die untere Grenzfrequenz mit). Es macht also durchaus Sinn sich mehr mit den technischen Fakten auseinander zu setzen.
Wenn Dir die Cessaro schon gefallen hat, dann versuche doch mal die Orgon von Heiner Basil Martion oder die Alpha, Beta und/ oder Gamma von David Haigner hören zu können. Aber auch die Treiber von Wolf von Langa sind ein Hinhören wert; damit lassen sich auch sehr schöne und gut klingende Konstrukte herstellen. Ich habe hier häufiger Vintage Designs von Altec z.B. (VOTT, Kino-Duplex) hören und genießen können. Klar muss hier aber auch sein, dass das kein Mainstream mehr sondern eher echte und ziemlich abgefahrene sowie auch technisch Upper Class ist.
Das war z.B. eine VOTT A-7 mit Wolf von Langa Fieldcoils bei Vienna Vibes
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Und dies ein DUAL EDS-1000 Umbau von Frank Schroeder mit einem seiner Tonarme, einem modifizierten Ortofon SMG-212 und einem Schick 12" für SPU-A.
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Und ich hab nun einfach nen AT 120 bestellt.
Anhang anzeigen 1715288
Probelauf mit meiner Lieblings LP
Anhang anzeigen 1715289
Für das was ich damit vorhabe scheint das erstmal ganz gut zu Klingen.
Nicht zuviel nachdenken über das ganze Qualitätsgerede und Platten auflegen und hören...hören hörenUnd ich hab nun einfach nen AT 120 bestellt.
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Probelauf mit meiner Lieblings LP
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Für das was ich damit vorhabe scheint das erstmal ganz gut zu Klingen.
...was einander ja nicht ausschließen muss. Manche, mich eingeschlossen, möchten halt "Ihre" Musik so hören, wie sie ihnen wichtig ist.Nicht zuviel nachdenken über das ganze Qualitätsgerede und Platten auflegen und hören...hören hören
Verstehe und das ist auch OK so....was einander ja nicht ausschließen muss. Manche, mich eingeschlossen, möchten halt "Ihre" Musik so hören, wie sie ihnen wichtig ist.
Es wäre doch Verschwendung, auf Rilleninformation (oder meinetwegen bit-info) zu verzichten, oder?![]()