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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Die Firma hat eigentlich einen guten Ruf.
Zumindest bei Boxen.

Tochter hat die Ultima 40. Für kleines Budget absolut in Ordnung.
Beim Hochtonbereich und der Räumlichkeit geht mehr aber ich sage mal bis 800 € bei Lautsprechern wird es schwer etwas Besseres zu finden.

400 € für das Paar Lautsprecher, 80 € für den Yamaha Verstärker. Tuner, CD Spieler und auch noch ein Tapedeck gab es geschenkt.

Morgen oder am nächsten Wochenende kommt der Fernseher etwas höher an die Wand und auf das Board kommt noch ein Plattenspieler.

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Tochter hat die Ultima 40. Für kleines Budget absolut in Ordnung.

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Ich hatte eine Dual Anlage, stand noch in meinem Elternhaus. Nachdem wir das ausgeräumt haben, habe ich die hier beim Wertkauf abgegeben, soll einer Freude dran haben, hatte ich wohl 30Jahre nicht mehr benutzt.
Teufel bietet ja Plattenspieler-Sets an, auch CD-Player dabei. Würde mir wohl reichen, um alte Platten (ca.150St.) und CD's (ca. 100St.) ab und zu hören.
 
Mal eine, vielleicht ganz unvernünftige, Frage.

Gibt es brauchbare Dreher in 2025 wo man mal ne Platte hören kann ohne stundenlang an alten Duals basteln zu müssen oder vom billigen Plastik und der Qualität enttäuscht zu werden?

Also ein Neugerät was eben funktioniert und keine Unmengen kostet.
Ich rate ab. Besser einen robusten gebrauchten Thorens, sowas wie den TD318, den kriegt man in vernünftigem Zustand ab 200 €. Viel Gebastel hat man da nicht, evtl. ein neuer Riemen oder ein Nadeleinschub.
 
bis 800 € bei Lautsprechern wird es schwer etwas Besseres zu finden

... wenn man den Eigenbau außen vor lässt.
Schreibe ich nur, weil das immer wieder vergessen wird! Nur als Beispiel schaue man bei SpectrumAudio. Klar, das kann und will nicht jede/r, aber es ist eine Welt, auf die immer mal hingewiesen werden muss.

Dann baut man zum Beginn einen Standlautsprecher mit einem Breitbänder.

Obwohl es für den Anfang viel leichter ist, einen Dipollautsprecher (nur 3 Bretter), bei dem die umlaufende Bespannung viel mehr Arbeit gemacht hat, als der eigentliche Lautsprecher, hinzuwerkeln. Das ist meine Einstiegsempfehlung in den Selbstbau (Bretter vom Baumarkt sägen lassen, Löcher mit der Stichsäge als einfachste Lösung). Das kostet 220 Euro plus 20 Euro für die Spanplatten und man hat es an einem Wochenende zusammen.

Vom Klang ist man so überrascht - denn was ist denn schon zu erwarten von 3 Brettern und einem "Durchsagelautsprecher" für Höhen und Mitten plus 4 Bässen - dass man noch einen noch größeren Dipol baut :-)

Alle Beispiele spielen hier noch in verschiedenen Zimmern und ich käme nicht auf die Idee, die durch einen "Markenlautsprecher" zu ersetzen. Die sind, bis auf RFT BR 25, alle verkauft.
 
... wenn man den Eigenbau außen vor lässt.
Schreibe ich nur, weil das immer wieder vergessen wird! Nur als Beispiel schaue man bei SpectrumAudio. Klar, das kann und will nicht jede/r, aber es ist eine Welt, auf die immer mal hingewiesen werden muss.

Dann baut man zum Beginn einen Standlautsprecher mit einem Breitbänder.

Ich kenne Herrn Vollstädt von Spectrumaudio. ;)
Die Tuby steht vor der Rolle.
Darauf steht die kleine Dayton mit Weiche nach Vorschlag von Udo Wohlgemuth.

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Von "DonHighend" habe ich auch mal was nachgebaut.
https://www.donhighend.de/
Bereits hier, mit Ringradiator ist der Hochtonbereich klar besser und es ist eine deutliche Räumlichkeit da, als bei Teufel.

Die werde ich demnächst mal furnieren.
Vielleicht kann mir @byf vier Zierringe aus Alu für die Chassis drehen. Da muss ich ihn mal freudlich fragen.

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Die haben alle ein schönes Finish verdient!

Genau deshalb muss ich meiner Tochter mit Selbstbau gar nicht erst anzukommen. Ich habe noch keinen gefunden, der MDF mit all dem Aufwand gut und preiswert lackieren kann.
Furnieren habe ich noch nicht gemacht. Ist aber geplant.
 
Dafür kann ich SaRaiFo empfehlen! Meine gezeigten Tuby sind damit furniert (Nussbaum) und dann gewachst/poliert. Lässt sich auch sehr gut in allen möglichen Farben beizen (dann helles Furnier wählen, Birke z.B.).

Für mich ist das viel einfacher zu verarbeiten, als echtes Furnierholz. Geklebt hab ich mit der Bügelmethode.
 
Dafür kann ich SaRaiFo empfehlen! Meine gezeigten Tuby sind damit furniert (Nussbaum) und dann gewachst/poliert. Lässt sich auch sehr gut in allen möglichen Farben beizen (dann helles Furnier wählen, Birke z.B.).

Für mich ist das viel einfacher zu verarbeiten, als echtes Furnierholz. Geklebt hab ich mit der Bügelmethode.

Darf ich Dir hierzu Fragen per PM stellen, oder wird das hier ansonsten zu OT?
 
Genau deshalb muss ich meiner Tochter mit Selbstbau gar nicht erst anzukommen. Ich habe noch keinen gefunden, der MDF mit all dem Aufwand gut und preiswert lackieren kann.
Furnieren habe ich noch nicht gemacht. Ist aber geplant.
Furnieren ist kein Hexenwerk, MDF zu lackieren auch nicht. Die schwarze Schallwand habe mit der Dose lackiert. Mir langt‘s.
 

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... wenn man den Eigenbau außen vor lässt.
Ja, die Cheap Trick der Klang & Ton sind seit Jahren quasi der plakative Beweis wie weit man mit sehr günstigen Chassis kommen kann. Die Meisten davon sind sogar besser als jede Teufel Box.

Dann baut man zum Beginn einen Standlautsprecher mit einem Breitbänder.

Obwohl es für den Anfang viel leichter ist, einen Dipollautsprecher ...
Ja, auch damit kommt man sehr weit, wenn man mit den natürlichen bzw. systemimmanenten Limitierungen eines Breitbänders klar kommt. Dafür können diese Chassis bei kleinen Besetzungen sehr erstaunliches leisten und in Mehrweg-Applikationen und ggf. Dipol "integriert" macht das richtig Spaß. Ich besitze heute noch alle meine Breitbandchassis.

Dipol ist übrigens eigentlich die älteste "Gehäusekonstruktion", wobei das ja eigentlich gar kein vollständiges Gehäuse darstellt. Mit Ausnahme der Hornkonstruktionen waren alle alten Theater- und Kino-Applikationen z.B. eigentlich Dipol-Konstruktionen oder Kombinationen aus Dipol und Hornvorsatz.
 
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Das macht die Werbung - je mehr Werbung desto bessere Kritiken. Aber speziell die Boxen/ Lautsprecher sind billigster Chinaplunder, deren Rest nicht besser
Ganz so krass würde ich das nicht sehen. Die Dinger sind Soundverbieger und Schönfärber, wer transparenten, ehrlichen Sound sucht, ist da sicher falsch, aber sooo schlecht sind die Sachen auch nicht.
Meine Tochter hat ihr ganzes altes HIFI Geraffel durch Teufel 2.1 Aktivlautsprecher für ihr Laptop ersetzt, kommt damit klar und ist glücklich über den gesparten Platz.
Die Ansprüche sind verschieden, auch hier stellt nicht jeder seine Anlage so auf, dass es den optimalen Klang herausholt.
 
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Die Idee noch einen Dreher für den Dachboden anzuschaffen war echt bescheuert.

Nun hab ich das einmal im Kopf und nun Google ich das ganze Wochenende bei KA, eBay und Co.
Ihr kennt das ja sicher, auch vom Rad.

Gebrauchte in Abholnähe sind leider hier in der östlichen Provinz eher selten oder es ist Schrott.
 
Ganz so krass würde ich das nicht sehen. Die Dinger sind Soundverbieger und Schönfärber, wer transparenten, ehrlichen Sound sucht, ist da sicher falsch, aber sooo schlecht sind die Sachen auch nicht.

Die Ansprüche sind verschieden, auch hier stellt nicht jeder seine Anlage so auf, dass es den optimalen Klang herausholt.
Im Eifer des Gefechtes verkennt hier die HiFi-Gemeinde leider immer wieder und grundsätzlich, dass das eigentlich zwei vollkommen unterschiedliche Diskussionen sind. Die "aber ich hör´s doch"- Fraktion spricht von Erfahrung und versucht anders lautende Einschätzungen zu diskreditieren, vergisst dabei aber gänzlich, dass Höreindrücke bei Lautsprechern erstens mehrheitlich vom Raum und eben nicht den Lautsprechern (allein) bestimmt werden und zudem die Psychoakustik die treibende Kraft hinter diesen Eindrücken ist und die Physik halt leider unumstößlich und auch Fakt ist.

Technisch betrachtet definiert sich ein guter Lautsprecher allerdings gänzlich anders als in der Gemeinde immer wieder postuliert. Die akustische Abbildung hängt von Laufzeiten und Phasenverläufen ab, was wiederum von der Güte der Chassis, also deren Magnetfeld, Membran und Aufhängung, der Frequenzweiche und deren Bauteilen sowie der Position der Chassis bzw. der Schwingspulen auf der Schallwand zueinander abhängt.

Die mechanischen Fertigkeiten und Qualitätsmerkmale eines Chassis sind darüber mit dem Ohr wegen der psychoakustischen Effekte leider nur ganz schwer detektierbar, wobei es hierbei dann auch um das Verzerrungsverhalten jedes einzelnen Chassis geht.

Ein Lautsprecher als Ganzes produziert in Abhängigkeit von der Frequenz gerne auch mal bis zu 30% Verzerrungen; je höher die Güte des Chassis, desto geringer fallen diese Verzerrungen aber aus. Das Ziel wäre hier immer deutlich unter 10% zu bleiben, was aber bei eigentlich fast allen modern gefertigten Chassis eher in die Kategorie Wunschdenken gehört. Bei Chinaware liegen wir hier eher sehr deutlich darüber und idR eher im Bereich > 20 %.

Die technische Sicht macht auch keine Aussage über unterschiedliche Ansprüche sondern über die Wertigkeit und damit den Wert - bekomme ich für den Geldeinsatz eine realistische und vernünftige Leistung.

Der Selbstbau allerdings zeigt schon seit Jahren auf, dass das teuerste am Lautsprecher eigentlich das Gehäuse und dessen (wohnzimmertaugliches) Finish darstellt.

Natürlich kommen aus so einem angeblichen Billigheimer auch Töne raus und die größten Schwächen fallen dem menschlichen Ohr zumindest nicht so negativ auf, als dass es in der Seele oder dem Ohr gleich schmerzt, aber die Pries-/ Leistung stimmt halt ganz einfach nicht und man kauft eine technische Qualität, welche sehr deutlich unter dem liegt, was man mit Selbstbau für gleiches Geld hinbekäme oder auf dem Gebrauchtmarkt für kleines Geld findet. Selbst wenn man die Sicken mancher Chassis heute erneuern und ggf. auch ein paar Bauteile der Weiche ersetzen müsste, ist das eigentlich immer noch der bessere Kauf.

P.S.: Ich habe in der Vergangenheit auch schon Lautsprecher from scratch selbst gebaut - also keine Bauvorschläge nachgebaut.

Hier meine Breitbänder auf dem School of Sound in Berlin - CORAL Beta 10 in Bassreflex

Coral Beta 10 School of Sound.jpg


Oder mein 2-Weg-Horn - JBL 15" im Carlsson-Coupler, Altec 1" Druckkammertreiber an Pioneer/ TAD 300 Hz Horn

Carlsson Coupler, JBL Altec, Pioneer.jpg


Und diesem unter´s Röckchen g´schaut - die selbstentwickelte Weiche

Weiche Carlsson unter´s Röckchen geschaut.jpg
 
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Im Eifer des Gefechtes verkennt hier die HiFi-Gemeinde leider immer wieder und grundsätzlich, dass das eigentlich zwei vollkommen unterschiedliche Diskussionen sind. Die "aber ich hör´s doch"- Fraktion spricht von Erfahrung und versucht anders lautende Einschätzungen zu diskreditieren, vergisst dabei aber gänzlich, dass Höreindrücke bei Lautsprechern erstens mehrheitlich vom Raum und eben nicht den Lautsprechern (allein) bestimmt werden und zudem die Psychoakustik die treibende Kraft hinter diesen Eindrücken ist und die Physik halt leider unumstößlich und auch Fakt ist.

Technisch betrachtet definiert sich ein guter Lautsprecher allerdings gänzlich anders als in der Gemeinde immer wieder postuliert. Die akustische Abbildung hängt von Laufzeiten und Phasenverläufen ab, was wiederum von der Güte der Chassis, also deren Magnetfeld, Membran und Aufhängung, der Frequenzweiche und deren Bauteilen sowie der Position der Chassis bzw. der Schwingspulen auf der Schallwand zueinander abhängt.

Die mechanischen Fertigkeiten und Qualitätsmerkmale eines Chassis sind darüber mit dem Ohr wegen der psychoakustischen Effekte leider nur ganz schwer detektierbar, wobei es hierbei dann auch um das Verzerrungsverhalten jedes einzelnen Chassis geht.

Ein Lautsprecher als Ganzes produziert in Abhängigkeit von der Frequenz gerne auch mal bis zu 30% Verzerrungen; je höher die Güte des Chassis, desto geringer fallen diese Verzerrungen aber aus. Das Ziel wäre hier immer deutlich unter 10% zu bleiben, was aber bei eigentlich fast allen modern gefertigten Chassis eher in die Kategorie Wunschdenken gehört. Bei Chinaware liegen wir hier eher sehr deutlich darüber und idR eher im Bereich > 20 %.

Die technische Sicht macht auch keine Aussage über unterschiedliche Ansprüche sondern über die Wertigkeit und damit den Wert - bekomme ich für den Geldeinsatz eine realistische und vernünftige Leistung.

Der Selbstbau allerdings zeigt schon seit Jahren auf, dass das teuerste am Lautsprecher eigentlich das Gehäuse und dessen (wohnzimmertaugliches) Finish darstellt.

Natürlich kommen aus so einem angeblichen Billigheimer auch Töne raus und die größten Schwächen fallen dem menschlichen Ohr zumindest nicht so negativ auf, als dass es in der Seele oder dem Ohr gleich schmerzt, aber die Pries-/ Leistung stimmt halt ganz einfach nicht und man kauft eine technische Qualität, welche sehr deutlich unter dem liegt, was man mit Selbstbau für gleiches Geld hinbekäme oder auf dem Gebrauchtmarkt für kleines Geld findet. Selbst wenn man die Sicken mancher Chassis heute erneuern und ggf. auch ein paar Bauteile der Weiche ersetzen müsste, ist das eigentlich immer noch der bessere Kauf.

P.S.: Ich habe in der Vergangenheit auch schon Lautsprecher from scratch selbst gebaut - also keine Bauvorschläge nachgebaut.

Hier meine Breitbänder auf dem School of Sound in Berlin - CORAL Beta 10 in Bassreflex

Anhang anzeigen 1713617

Oder mein 2-Weg-Horn - JBL 15" im Carlsson-Coupler, Altec 1" Druckkammertreiber an Pioneer/ TAD 300 Hz Horn

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Und diesem unter´s Röckchen g´schaut - die selbstentwickelte Weiche

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Habe ja nicht behauptet, dass Teufel LS High End sind, und ich besitze auch keine und werde mir auch keine kaufen. Für viele Musik Konsumenten reicht das, und P/L mit Selbstbau oder Gebrauchtkauf zu messen, ist auch nicht ganz fair.
Wie alles, kann man alles auch die HIFI Diskussion auf die Spitze treiben, die technischen Grundlagen sind bekannt. Wenn ich allerdings weder die Aufnahmen, noch die Ohren und den richtigen Aufstellungsort habe, ist das alles nicht zielführend, und die Brot und Butter Anlage reicht.
Andernfalls ist dann wie 100.000€ Küche, bei der man nur die Mikrowelle nutzt...
 
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