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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Ich will einfach nochmal nerven...😉
Was ist denn davon zu halten ?

https://www.magnat.de/de/detail/index/sArticle/1090
Das ist mWn eigentlich ein Yahorng. Die technische Performance (Gleichlauf 0,08%) ist vielleicht €100 wert, entspricht also noch nicht mal dem, was man in der Hochzeit der Schallplatte bei Quelle und Neckermann für unter DM 100 bekommen hat.

Unter €2,5k kauft man beim Plattenspieler wirklich idR besser gebraucht oder man greift zu Pioneer PLX-1000, Technics SL-40CBT, SL-100c oder SL-1500.
 
Wie alles, kann man alles auch die HIFI Diskussion auf die Spitze treiben, die technischen Grundlagen sind bekannt.
Meist sind die technischen Grundlagen leider eben genau nicht bekannt. Ich versuche es mal mit einem Bild:

Wie überall gibt es auch bei HiFi verschiedene Qualitätsstufen. Als Bild fungiert Schraubkranz und Kette.

Natürlich kann man mit einem billigen 5-fach Schraubkranz (also nicht indexierte Schalterei) und Kette aus China fahren (Variante 1); man kommt auch sicherlich den Berg rauf. Aber man muss halt schon etwas Glück haben, dass das Ding nicht heftig eiert und sich auch nicht gleich bei erster richtiger Last quasi selbst zerlegt. auch mit der Billigkette wird man zwischen den Ritzeln schalten können, aber es wird halt nicht ganz so einfach und schnell funktionieren wie mit einer hochwertigeren Kette.

Nimmt man dagegen einen Einsteiger-Schraubkranz mit Kette in gleicher Qualitätsstufe von z.B. Shimano (Variante 2), dann eiert der Schraubkranz nicht wirklich bzw. garantiert nicht so, als dass man Angst haben müsste und auch mit der Kette geht das Schalten schon merklich einfacher und schneller.

Nimmt man von Shimano dagegen einen 600er, Dura Ace Schraubkranz oder einen Solchen von Suntour, Maillard oder Regina und eine Kette von SEDIS, Shimano, Regina und Co. (also auch ein hochwertigeres Exemplar)(Variante 3), dann wird das Schalten schon zum Vergnügen, die einzelnen Ritzel werden spielend leicht und zuverlässig getroffen, die Kette läuft viel ruhiger.

Wenn man nun noch einen Schraubkranz und eine Kette der vorgenannten Hersteller in Leichtbau (Variante 4) nimmt, dann kostet das zwar gleich ein Vielfaches, dafür schafft ein trainierter Fahrer den Berg dann quasi "eine Sekunde" schneller hinauf und der Eisdielen-Flitzer darf vor der bar auch von Anderen offiziell so richtig bewundert werden. ;)

Betrachtet man das Preis-/Leistungsverhältnis, dann fährt man wahrscheinlich mit Variante 3 am Besten und kann mit Variante 2 aber immer noch sehr gut leben, Variante 1 sollte man auf jeden Fall immer meiden und Variante 4 ist High End und braucht eigentlich kein Mensch - zumindest kein Normalo.
 
Kette aus China fahren

Das ist sooooo langweilig, dieses Chinabashing, im Jahr 2025.
Die können alle nichts. Nur Müll. Das ist alles Osten.

Liest du noch Zeitungen und guckst die Nachrichten (auf VHS) aus den frühen 90ern?
Hochmut und so ...

Immerhin, Japan ist inzwischen anerkannt.
 
Meist sind die technischen Grundlagen leider eben genau nicht bekannt. Ich versuche es mal mit einem Bild:

Wie überall gibt es auch bei HiFi verschiedene Qualitätsstufen. Als Bild fungiert Schraubkranz und Kette.

Natürlich kann man mit einem billigen 5-fach Schraubkranz (also nicht indexierte Schalterei) und Kette aus China fahren (Variante 1); man kommt auch sicherlich den Berg rauf. Aber man muss halt schon etwas Glück haben, dass das Ding nicht heftig eiert und sich auch nicht gleich bei erster richtiger Last quasi selbst zerlegt. auch mit der Billigkette wird man zwischen den Ritzeln schalten können, aber es wird halt nicht ganz so einfach und schnell funktionieren wie mit einer hochwertigeren Kette.

Nimmt man dagegen einen Einsteiger-Schraubkranz mit Kette in gleicher Qualitätsstufe von z.B. Shimano (Variante 2), dann eiert der Schraubkranz nicht wirklich bzw. garantiert nicht so, als dass man Angst haben müsste und auch mit der Kette geht das Schalten schon merklich einfacher und schneller.

Nimmt man von Shimano dagegen einen 600er, Dura Ace Schraubkranz oder einen Solchen von Suntour, Maillard oder Regina und eine Kette von SEDIS, Shimano, Regina und Co. (also auch ein hochwertigeres Exemplar)(Variante 3), dann wird das Schalten schon zum Vergnügen, die einzelnen Ritzel werden spielend leicht und zuverlässig getroffen, die Kette läuft viel ruhiger.

Wenn man nun noch einen Schraubkranz und eine Kette der vorgenannten Hersteller in Leichtbau (Variante 4) nimmt, dann kostet das zwar gleich ein Vielfaches, dafür schafft ein trainierter Fahrer den Berg dann quasi "eine Sekunde" schneller hinauf und der Eisdielen-Flitzer darf vor der bar auch von Anderen offiziell so richtig bewundert werden. ;)

Betrachtet man das Preis-/Leistungsverhältnis, dann fährt man wahrscheinlich mit Variante 3 am Besten und kann mit Variante 2 aber immer noch sehr gut leben, Variante 1 sollte man auf jeden Fall immer meiden und Variante 4 ist High End und braucht eigentlich kein Mensch - zumindest kein Normalo.
Und wo würdest Du Teufel einordnen - ich würde vorschlagen, so bei 2-3?
Mit technischen Grundlagen meinte ich, dass die Hersteller und Freaks wissen, wie man die einzelnen Komponenten baut. Die Soundbegeisterten wissen i..d.R. dann auch, worauf sie beim Probehören achten müssen, damit die von Ihnen bevorzugte Musik gut rüber kommt. Dann hängt es leider auch noch vom Geldbeutel ab, was möchte ich haben und was kann/will ich bezahlen....
 
Meist sind die technischen Grundlagen leider eben genau nicht bekannt. Ich versuche es mal mit einem Bild:

Wie überall gibt es auch bei HiFi verschiedene Qualitätsstufen. Als Bild fungiert Schraubkranz und Kette.

Natürlich kann man mit einem billigen 5-fach Schraubkranz (also nicht indexierte Schalterei) und Kette aus China fahren (Variante 1); man kommt auch sicherlich den Berg rauf. Aber man muss halt schon etwas Glück haben, dass das Ding nicht heftig eiert und sich auch nicht gleich bei erster richtiger Last quasi selbst zerlegt. auch mit der Billigkette wird man zwischen den Ritzeln schalten können, aber es wird halt nicht ganz so einfach und schnell funktionieren wie mit einer hochwertigeren Kette.

Nimmt man dagegen einen Einsteiger-Schraubkranz mit Kette in gleicher Qualitätsstufe von z.B. Shimano (Variante 2), dann eiert der Schraubkranz nicht wirklich bzw. garantiert nicht so, als dass man Angst haben müsste und auch mit der Kette geht das Schalten schon merklich einfacher und schneller.

Nimmt man von Shimano dagegen einen 600er, Dura Ace Schraubkranz oder einen Solchen von Suntour, Maillard oder Regina und eine Kette von SEDIS, Shimano, Regina und Co. (also auch ein hochwertigeres Exemplar)(Variante 3), dann wird das Schalten schon zum Vergnügen, die einzelnen Ritzel werden spielend leicht und zuverlässig getroffen, die Kette läuft viel ruhiger.

Wenn man nun noch einen Schraubkranz und eine Kette der vorgenannten Hersteller in Leichtbau (Variante 4) nimmt, dann kostet das zwar gleich ein Vielfaches, dafür schafft ein trainierter Fahrer den Berg dann quasi "eine Sekunde" schneller hinauf und der Eisdielen-Flitzer darf vor der bar auch von Anderen offiziell so richtig bewundert werden. ;)

Betrachtet man das Preis-/Leistungsverhältnis, dann fährt man wahrscheinlich mit Variante 3 am Besten und kann mit Variante 2 aber immer noch sehr gut leben, Variante 1 sollte man auf jeden Fall immer meiden und Variante 4 ist High End und braucht eigentlich kein Mensch - zumindest kein Normalo.
Manch einer will aber gar nicht den Berg rauf sondern nur zum Bahnhof;

Das ist sooooo langweilig, dieses Chinabashing, im Jahr 2025.
Die können alle nichts. Nur Müll. Das ist alles Osten.
Als Sinnbild für schlechte Qualität kann man sich dessen schon bedienen. Zumal wenn ne Kette dann nur 3,50 kostet.

Die können alle nichts. Nur Müll. Das ist alles Osten.
Du scheinst traumatisiert?
 
Im Eifer des Gefechtes verkennt hier die HiFi-Gemeinde leider immer wieder und grundsätzlich, dass das eigentlich zwei vollkommen unterschiedliche Diskussionen sind. Die "aber ich hör´s doch"- Fraktion spricht von Erfahrung und versucht anders lautende Einschätzungen zu diskreditieren, vergisst dabei aber gänzlich, dass Höreindrücke bei Lautsprechern erstens mehrheitlich vom Raum und eben nicht den Lautsprechern (allein) bestimmt werden und zudem die Psychoakustik die treibende Kraft hinter diesen Eindrücken ist und die Physik halt leider unumstößlich und auch Fakt ist.

Technisch betrachtet definiert sich ein guter Lautsprecher allerdings gänzlich anders als in der Gemeinde immer wieder postuliert. Die akustische Abbildung hängt von Laufzeiten und Phasenverläufen ab, was wiederum von der Güte der Chassis, also deren Magnetfeld, Membran und Aufhängung, der Frequenzweiche und deren Bauteilen sowie der Position der Chassis bzw. der Schwingspulen auf der Schallwand zueinander abhängt.

Die mechanischen Fertigkeiten und Qualitätsmerkmale eines Chassis sind darüber mit dem Ohr wegen der psychoakustischen Effekte leider nur ganz schwer detektierbar, wobei es hierbei dann auch um das Verzerrungsverhalten jedes einzelnen Chassis geht.

Ein Lautsprecher als Ganzes produziert in Abhängigkeit von der Frequenz gerne auch mal bis zu 30% Verzerrungen; je höher die Güte des Chassis, desto geringer fallen diese Verzerrungen aber aus. Das Ziel wäre hier immer deutlich unter 10% zu bleiben, was aber bei eigentlich fast allen modern gefertigten Chassis eher in die Kategorie Wunschdenken gehört. Bei Chinaware liegen wir hier eher sehr deutlich darüber und idR eher im Bereich > 20 %.

Die technische Sicht macht auch keine Aussage über unterschiedliche Ansprüche sondern über die Wertigkeit und damit den Wert - bekomme ich für den Geldeinsatz eine realistische und vernünftige Leistung.

Der Selbstbau allerdings zeigt schon seit Jahren auf, dass das teuerste am Lautsprecher eigentlich das Gehäuse und dessen (wohnzimmertaugliches) Finish darstellt.

Natürlich kommen aus so einem angeblichen Billigheimer auch Töne raus und die größten Schwächen fallen dem menschlichen Ohr zumindest nicht so negativ auf, als dass es in der Seele oder dem Ohr gleich schmerzt, aber die Pries-/ Leistung stimmt halt ganz einfach nicht und man kauft eine technische Qualität, welche sehr deutlich unter dem liegt, was man mit Selbstbau für gleiches Geld hinbekäme oder auf dem Gebrauchtmarkt für kleines Geld findet. Selbst wenn man die Sicken mancher Chassis heute erneuern und ggf. auch ein paar Bauteile der Weiche ersetzen müsste, ist das eigentlich immer noch der bessere Kauf.

P.S.: Ich habe in der Vergangenheit auch schon Lautsprecher from scratch selbst gebaut - also keine Bauvorschläge nachgebaut.

Hier meine Breitbänder auf dem School of Sound in Berlin - CORAL Beta 10 in Bassreflex

Anhang anzeigen 1713617

Oder mein 2-Weg-Horn - JBL 15" im Carlsson-Coupler, Altec 1" Druckkammertreiber an Pioneer/ TAD 300 Hz Horn

Anhang anzeigen 1713616

Und diesem unter´s Röckchen g´schaut - die selbstentwickelte Weiche

Anhang anzeigen 1713615

Weisst du zufällig worin sich FLAT 10 und BETA 10 unterscheiden ?
Von erstgenannten habe ich noch ein Paar und überlege was ich damit anstelle.
Grober Plan war auch BR-Gehäuse und ggfls noch JBL 2405/2402 oben drauf .
 
ohne jetzt alles zu verteidigen/bzw. kaufen zu müssen was aus china kommt,
aber zb. fiio hat einige sehr gute dap (digital audio player) im portofolio,
und sind auch allgemein anerkannt.(nur mal so als beispiel)

ist halt auch wirklich die frage welche hörgewohnheiten,
in welchen räumlichkeiten, für welche zwecke
und nicht zuletzt was der geldbeutel sagt.

dem einen reicht eine mittelgute anlage aus kleinanzeigen zusammengekauft
(mir zb.)
der andere möchte ein neugerät für 2500,- mit goldener nadel
und wieder ein anderer eine büroanlage mit bluetooth und kleinen speakern.

etwas differenzierterer ansatz wäre manchmal wünschenswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weisst du zufällig worin sich FLAT 10 und BETA 10 unterscheiden ?
Ja. Die lohnen sich Beide und sind auch Beides exzeptionell gute Breitbänder. Je nach Anwendung lohnt aber auch ein Blick auf die 8 Zoll Varianten.

Der Korpus der Flat ist übrigens aus Blech, Jener der Beta aus Guß, die Membranen sind mWn ident, wobei die Flat eine Dustcap aufweist, bei der Beta sich die Membran aber um einen feststehenden konturierten Pin (sieht aus wie eine Mini-Zitruspresse) für ein angepaßtes Abstrahlverhalten herum bewegt. Die Schwingspulen sollen unterschiedliches Wicklungsverhältnis haben und die Beta angeblich einen leicht größeren Magneten. Die Sicke besteht bei beiden Modellen aus gummiertem Stoff, die Membran an sich aus geschöpftem Papier.

BR geht sowohl mit der FLAT als auch der Beta gut, wird aber halt schon recht groß. Dafür muss wenig bis gar nicht korrigiert werden. Im Horn dagegen hilft eine leichte Korrektur.

JBL 2405/2402 spielt natürlich sauberer als die H-24 oder H-40 und wäre für den damaligen Bauvorschlag - ich glaube der firmierte unter Monitor 1 - aus wahlweise Flat 10 oder Beta 10 in breitem BR mit Schlitz oder mind. drei runden BR-Öffnungen gepaart mit H-40 eine Bereicherung.

P.S.: Ich hab´ für meine Beta sogar noch einen Satz NOS-Membranen eingelagert.
 
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Welches Produkt in schlechter Qualität hast du gekauft?
Über welchen Anbieter?
Warum hast du es gekauft, obwohl du glaubtest zu wissen, dass es eh Müll ist?
Werkzeug, Elektronik-Kleinkram, dies und das. Gekauft hier und da in der Annahme, dass es für den Zweck reicht.

Über englische Autos hörte ich mal "You only get what you pay for", das passt natürlich überall. Und in China ist viel Müll produziert worden. Der Gedanke, dass ein Teil nicht nur aussehen muss wie ein was-auch-immer ist dort aber inzwischen angekommen.

Für das von mir bemühte Klischee (dass ich ein Klischee bemüht habe, ist Dir aber schon aufgefallen?) muss man sicher bald Ersatz suchen.
 
Mal eine, vielleicht ganz unvernünftige, Frage.

Gibt es brauchbare Dreher in 2025 wo man mal ne Platte hören kann ohne stundenlang an alten Duals basteln zu müssen oder vom billigen Plastik und der Qualität enttäuscht zu werden?

Also ein Neugerät was eben funktioniert und keine Unmengen kostet.

Grüße aus Bad Dürrenberg
Gibt es in Leipzig keine guten gebrauchten Klassiker?
 
Eher bei 1 und dort in der Mitte.
https://hifi.de/test/teufel-ultima-40-im-test-neuer-look-und-alles-noch-besser-228749
In Kürze
"Für den hier verlangten Preis liefern die Teufel Ultima 40 geradezu unverschämt viel Klangqualität. Wenn dich der ab und an etwas zu kräftige Bass nicht stört – oder genau dein Ding ist – kannst du dir mit diesen Boxen eine erste, ernstzunehmende HiFi-Anlage aufbauen. "
Ich schrob ja "Schönspieler und Soundverbieger", aber das Das Paar kostet 370€, und die meisten Hörer in dem Preisbereich wollen ja Bumm Bumm...
 
Ich schrob ja "Schönspieler und Soundverbieger" ....
Wir reden leider immer noch vollkommen aneinander vorbei. Ich äußere mich zur technischen Qualität und nie zu individuellen Klangbewertungen, weil diese mehrheitlich von anderen Faktoren (1. Psychoakustik und bei Lautsprechern 2. vom Raum) getrieben und weder verlässlich noch übertragbar oder allgemeingültig sind.

Bei der technischen Qualität geht es unter Anderem auch um den Verzerrungsanteil, den die Chassis produzieren. Damit Du ein kleines Gefühl für die Qualität de vier Treiber bekommst, machen wir doch einfach mal die kaufmännische Kalkulation:

Von den knapp €370 VK gehen in D 19% MWSt (~€70) weg, um die 10% (~€30) werden für die Zoll- und Versandabwicklung fällig, dann will Teufel ja verdienen und das kalkuliert sich idR mit 100% Aufschlag (~€135).

Also kostet dieser LS inkl. Herstellkosten, Zoll, EUSt und Versand aus China gerade mal €135. Zoll und EUst machen etwa 23% (~€31) aus, der Versand verteilt sich natürlich auf die Menge an Teilen im Container, wird aber bei etwa €30 liegen und der Hersteller in China macht das ja auch nicht zum Spaß sondern will was verdienen und muss sein Personal und Steuern und Co. bezahlen (ebenfalls kalkulatorisch 100% Aufschlag aka ~€50). Bleiben Herstellkosten in Höhe von €50 und davon entfallen €30 auf das Gehäuse und die Lackierung und gerade mal €20 auf die Treiber/ Chassis und die Weiche.

Je billiger der Treiber desto schlechter die Fertigungsqualität und desto höher auch die Verzerrungen. Weist ein Treiber höhere Verzerrungen auf, dann hat das Auswirkungen auf das Phasenverhalten, die zeitrichtige Wiedergabe und somit auf Räumlichkeit und Detailtiefe sowie über/ auf den gesamten Frequenzbereich betrachtet auch auf die Tonalität.

Deshalb schrob ich, dass jede Cheap Trick aus der Klang & Ton technisch besser wäre und dass Teufel in Kategorie 1 gehört. Da ändert auch keine bezahlte Werbung von Quereinsteigern (die meisten HiFi-Redakteure sind leider nicht vom Fach) nichts dran.

P.S.: Der Materialeinsatz ist mit €50 sogar großzügig bemessen. Normalerweise sagt man, dass dieser nur etwa 10% des VK in D ausmache.
 
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Wir reden leider immer noch vollkommen aneinander vorbei. Ich äußere mich zur technischen Qualität und nie zu individuellen Klangbewertungen, weil diese mehrheitlich von anderen Faktoren (1. Psychoakustik und bei Lautsprechern 2. vom Raum) getrieben und weder verlässlich noch übertragbar oder allgemeingültig sind.

Bei der technischen Qualität geht es unter Anderem auch um den Verzerrungsanteil, den die Chassis produzieren. Damit Du ein kleines Gefühl für die Qualität de vier Treiber bekommst, machen wir doch einfach mal die kaufmännische Kalkulation:

Von den knapp €370 VK gehen in D 19% MWSt (~€70) weg, um die 10% (~€30) werden für die Zoll- und Versandabwicklung fällig, dann will Teufel ja verdienen und das kalkuliert sich idR mit 100% Aufschlag (~€135).

Also kostet dieser LS inkl. Herstellkosten, Zoll, EUSt und Versand aus China gerade mal €135. Zoll und EUst machen etwa 23% (~€31) aus, der Versand verteilt sich natürlich auf die Menge an Teilen im Container, wird aber bei etwa €30 liegen und der Hersteller in China macht das ja auch nicht zum Spaß sondern will was verdienen und muss sein Personal und Steuern und Co. bezahlen (ebenfalls kalkulatorisch 100% Aufschlag aka ~€50). Bleiben Herstellkosten in Höhe von €50 und davon entfallen €30 auf das Gehäuse und die Lackierung und gerade mal €20 auf die Treiber/ Chassis und die Weiche.

Je billiger der Treiber desto schlechter die Fertigungsqualität und desto höher auch die Verzerrungen. Weist ein Treiber höhere Verzerrungen auf, dann hat das Auswirkungen auf das Phasenverhalten, die zeitrichtige Wiedergabe und somit auf Räumlichkeit und Detailtiefe sowie über/ auf den gesamten Frequenzbereich betrachtet auch auf die Tonalität.

Deshalb schrob ich, dass jede Cheap Trick aus der Klang & Ton technisch besser wäre und dass Teufel in Kategorie 1 gehört. Da ändert auch keine bezahlte Werbung von Quereinsteigern (die meisten HiFi-Redakteure sind leider nicht vom Fach) nichts dran.
Im Endeffekt entscheidet, wieviel Klang man für welchen Preis bekommt und ob man damit zufrieden ist. Der Musikkonsument hört keine Messwerte.
Die Marge von Teufel finde ich nicht verwerflich. Kalkuliere einmal eine E-Schaltung fürs Fahrrad, da ist mehr Aufregerpotential:)
 
Der Musikkonsument hört keine Messwerte.
Genau das ist der ganz große Trugschluss. ;)

Die Marge von Teufel finde ich nicht verwerflich .... Aufregerpotential ...
Habe ich doch überhaupt nicht geschrieben; wie kommt man nur darauf?. Ich schrob die Kalkulation sei normal.

P.S.: Wenn ich mich über etwas aufregen wollen würde, dann wären das die Themen Menschenrechte und Umweltschutz oder Arbeitsplätze und Kaufkraftentzug. Aber das interessiert heute anscheinend eh Keinen mehr so richtig, wenn man sich die Masse ansieht, die lustig und ohne nachzudenken beim Bezos in seinem Plundershop einkauft.
 
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