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Verschleißfestigkeit von 12fach-Ketten

Weil sie es praktisch tut.
Zumindest bei mir (Shimano 12s vs Shimano 11/10/9/8s).
+1

Meine 11fach-Shimano-Ketten hatten auch nie so das ewige Leben. Ein bekannter Mechaniker meinte mal zu mir als es noch kein Road 11f gab, dass er immer die XTR 12f-Ketten für 11f. nehme und die ewig hielten. Das mache ich seit seinem Rat genauso und er hatte Recht: Die Ketten halten deutlich länger durch. Geht natürlich genauso mit XT-Ketten … habe ich so an meinem Stahlrenner mit 11f DA Kassette, Campa-Kurbel und Campa-Leitrollen. ;)
 
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Warum sollte eine 12s Kette länger halten wie eine 11s.
Vielleicht weil sich Ketten nicht nur in der Kompatibilität zur Ritzelanzahl sondern auch in der Materialbeständigkeit, Geometrie, Oberflächenhärte und der Beanspruchung verändert und verbessert haben?
Es ist sowieso sinnfrei von "der Kette" zu schreiben, denn schon innerhalb eines Herstellers und einer Zuordnung finden sich gravierende Qualitätsunterschiede. Die günstigeren Ketten von Sram wie Rival konnte ich schnell vernichten, eine Force oder Red Flattop hält mit 10.000 km bei mir fast eine Saison.
 
Vielleicht weil sich Ketten nicht nur in der Kompatibilität zur Ritzelanzahl sondern auch in der Materialbeständigkeit, Geometrie, Oberflächenhärte und der Beanspruchung verändert und verbessert haben?
Es ist sowieso sinnfrei von "der Kette" zu schreiben, denn schon innerhalb eines Herstellers und einer Zuordnung finden sich gravierende Qualitätsunterschiede. Die günstigeren Ketten von Sram wie Rival konnte ich schnell vernichten, eine Force oder Red Flattop hält mit 10.000 km bei mir fast eine Saison.
Das wird zwar gerne eingeworfen, jedoch übernehmen manche Kettenhersteller solche Änderungen auch für 10-fach, 9-fach, 8-fach Ketten bisweilen. Denn, die Technologie ist mal per se unabhängig, ob 12-fach oder 9-fach, denn der Unterschied liegt in der Breite der Kette. Vom technischen Aufbau her sind es alles Rollen-Buchsenketten.
Tendenziell besteht bei schmaleren Ketten eine höhere Flächenpressung, da die gleichen Kräfte auf weniger Fläche (im Zahneingriff) aufgeteilt werden, wodurch eben die Spannung im Material zunimmt, was wiederum dem Verschleiß förderlich ist. Zumindest in der Theorie und auf den ersten Blick. Klar liegt der Teufel im Detail und es lässt sich nicht ganz pauschalieren.
Allerdings, vergleicht man (gute) 8-fach mit 12-fach Ketten, dann haben erstere schon ganz andere Standzeiten. Da kommt kaum eine 12-fach Kette ran. Nicht zuletzt auch deshalb, weil durch den 12-fach Trend zumindest am MTB, die kettenblätter kleiner wurden, wodurch die Zugkraft in der Kette zugenommen hat, was eben zugleich auch die Spannung im Material erhöht und so den Verschleiß. Tendenziell zumindest bei sonst konstanten Bedingungen (gleiche Kurbellänge, gleiche Tretkraft, gleiche Kadenz). Hersteller arbeiten eben mit anderen Materialien dem entgegen, was bisweilen den Preis der Kette treibt. Beim Rennrad sind 1-fach Kettenblätter an der Tretkurbel noch selten, aber mit 13-fach bisweilen auch im Kommen.
Natürlich darf man nicht pauschalieren und deshalb gibt es so unterschiedliche Erfahrungswerte, wie lange eine Kette hält, denn die Range geht immer von/bis und ist bisweilen erheblich.
Ich selbst bin momentan noch mit einer 1/2" x 1/8" Kette am Renner & Getriebenabe ganz old-school unterwegs. Aber das ist ein anderes Thema. Sie läuft nach über 6000 km wie am Beginn. Bin gespannt, wie es weiter geht.
 
Das wird zwar gerne eingeworfen, jedoch übernehmen manche Kettenhersteller solche Änderungen auch für 10-fach, 9-fach, 8-fach Ketten bisweilen.
8-, 9- und 10-fach-Ketten sind deutlich billiger als 11 oder 12-fach. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass die - mit mehr Aufwand verbundenen - Änderungen auch in die Budget-Klasse durchgereicht werden.
 
Das wird zwar gerne eingeworfen, jedoch übernehmen manche Kettenhersteller solche Änderungen auch für 10-fach, 9-fach, 8-fach Ketten bisweilen. Denn, die Technologie ist mal per se unabhängig, ob 12-fach oder 9-fach, denn der Unterschied liegt in der Breite der Kette. Vom technischen Aufbau her sind es alles Rollen-Buchsenketten.
Tendenziell besteht bei schmaleren Ketten eine höhere Flächenpressung, da die gleichen Kräfte auf weniger Fläche (im Zahneingriff) aufgeteilt werden, wodurch eben die Spannung im Material zunimmt, was wiederum dem Verschleiß förderlich ist. Zumindest in der Theorie und auf den ersten Blick. Klar liegt der Teufel im Detail und es lässt sich nicht ganz pauschalieren.
Allerdings, vergleicht man (gute) 8-fach mit 12-fach Ketten, dann haben erstere schon ganz andere Standzeiten. Da kommt kaum eine 12-fach Kette ran. Nicht zuletzt auch deshalb, weil durch den 12-fach Trend zumindest am MTB, die kettenblätter kleiner wurden, wodurch die Zugkraft in der Kette zugenommen hat, was eben zugleich auch die Spannung im Material erhöht und so den Verschleiß. Tendenziell zumindest bei sonst konstanten Bedingungen (gleiche Kurbellänge, gleiche Tretkraft, gleiche Kadenz). Hersteller arbeiten eben mit anderen Materialien dem entgegen, was bisweilen den Preis der Kette treibt. Beim Rennrad sind 1-fach Kettenblätter an der Tretkurbel noch selten, aber mit 13-fach bisweilen auch im Kommen.
Natürlich darf man nicht pauschalieren und deshalb gibt es so unterschiedliche Erfahrungswerte, wie lange eine Kette hält, denn die Range geht immer von/bis und ist bisweilen erheblich.
Ich selbst bin momentan noch mit einer 1/2" x 1/8" Kette am Renner & Getriebenabe ganz old-school unterwegs. Aber das ist ein anderes Thema. Sie läuft nach über 6000 km wie am Beginn. Bin gespannt, wie es weiter geht.
deine Theorie in Ehren, meine praktische Erfahrung von 9 bis 12-fach sieht die Sache halt ganz anders. Das ist aber kein Gefühl, sondern das sind Fakten. Bei mir hat jedes Rad und jeder Laufradsatz ein eigenes Logbuch auf Excel und ich habe deswegen einen guten Überblick über die Standzeiten. Da liegen die modernen 12-fach Ketten einfach vorn, warum auch immer.
 
Das wird zwar gerne eingeworfen, jedoch übernehmen manche Kettenhersteller solche Änderungen auch für 10-fach, 9-fach, 8-fach Ketten bisweilen. Denn, die Technologie ist mal per se unabhängig, ob 12-fach oder 9-fach, denn der Unterschied liegt in der Breite der Kette. Vom technischen Aufbau her sind es alles Rollen-Buchsenketten.
Tendenziell besteht bei schmaleren Ketten eine höhere Flächenpressung, da die gleichen Kräfte auf weniger Fläche (im Zahneingriff) aufgeteilt werden, wodurch eben die Spannung im Material zunimmt, was wiederum dem Verschleiß förderlich ist. Zumindest in der Theorie und auf den ersten Blick. Klar liegt der Teufel im Detail und es lässt sich nicht ganz pauschalieren.
Allerdings, vergleicht man (gute) 8-fach mit 12-fach Ketten, dann haben erstere schon ganz andere Standzeiten. Da kommt kaum eine 12-fach Kette ran. Nicht zuletzt auch deshalb, weil durch den 12-fach Trend zumindest am MTB, die kettenblätter kleiner wurden, wodurch die Zugkraft in der Kette zugenommen hat, was eben zugleich auch die Spannung im Material erhöht und so den Verschleiß. Tendenziell zumindest bei sonst konstanten Bedingungen (gleiche Kurbellänge, gleiche Tretkraft, gleiche Kadenz). Hersteller arbeiten eben mit anderen Materialien dem entgegen, was bisweilen den Preis der Kette treibt. Beim Rennrad sind 1-fach Kettenblätter an der Tretkurbel noch selten, aber mit 13-fach bisweilen auch im Kommen.
Natürlich darf man nicht pauschalieren und deshalb gibt es so unterschiedliche Erfahrungswerte, wie lange eine Kette hält, denn die Range geht immer von/bis und ist bisweilen erheblich.
Ich selbst bin momentan noch mit einer 1/2" x 1/8" Kette am Renner & Getriebenabe ganz old-school unterwegs. Aber das ist ein anderes Thema. Sie läuft nach über 6000 km wie am Beginn. Bin gespannt, wie es weiter geht.
Wo gibt es noch (gute) 8-Fach Kette mit den Änderungen die sich bei den aktuellen Ketten entwickelt haben
 
Denn, die Technologie ist mal per se unabhängig, ob 12-fach oder 9-fach, denn der Unterschied liegt in der Breite der Kette. Vom technischen Aufbau her sind es alles Rollen-Buchsenketten.
Das sind alles Rollenketten welche dank des Lagerkragens der Innenlaschen ohne Buchse auskommen.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil durch den 12-fach Trend zumindest am MTB, die kettenblätter kleiner wurden, wodurch die Zugkraft in der Kette zugenommen hat, was eben zugleich auch die Spannung im Material erhöht und so den Verschleiß.
Der Trend bei 11-fach/12-fach am MTB ging eher zu größeren Kettenblättern wenn man Gleiches mit Gleichem gegenüberstellt. Bei 1x-Antrieben ist heute meist standardmäßig ein Kettenblatt 32z/34z dabei. Die niedrigen Entfaltungen wurden dann mit den Riesenritzeln hinten realisiert (geringere Kettenkraft). Bis 8-fach gab es max. ein 34Z-Ritzel (Megarange-Kassette). Für die niedrigen Gänge war dann ein entsprechend kleines Kettenblatt mit bis runter auf 22Z im Einsatz.

Ich sehe das Hauptproblem heute eher darin, daß solche 1x-Antriebe häufig ab Werk mit Pedelecs kommen die dann praktisch nur in der Ebene gefahren werden. Da die Entfaltung bei KB mit 32/34Z nach oben begrenzt ist schalten viele Nutzer in den schnellsten Gang und nudeln das Ritzel so in Nullkommanix runter.
 
deine Theorie in Ehren, meine praktische Erfahrung von 9 bis 12-fach sieht die Sache halt ganz anders. Das ist aber kein Gefühl, sondern das sind Fakten. Bei mir hat jedes Rad und jeder Laufradsatz ein eigenes Logbuch auf Excel und ich habe deswegen einen guten Überblick über die Standzeiten. Da liegen die modernen 12-fach Ketten einfach vorn, warum auch immer.

Ich kann das bestätigen. 10fach hat nicht so lange gehalten wie 11fach. Und 12fach ist noch länger haltbar, und das sogar am MTB, wo es deutlich schmutziger zugeht.
 
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8-, 9- und 10-fach-Ketten sind deutlich billiger als 11 oder 12-fach. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass die - mit mehr Aufwand verbundenen - Änderungen auch in die Budget-Klasse durchgereicht werden.
Die Preise im Consumer Bereich orientieren sich leider nicht nur an den Materialpreisen/Herstellkosten, sondern vor allem, was Kunden bereit sind zu zahlen für das jeweilige Produkt. Das dürfte bekannt sein. Legt jemand 60-80€ für eine Kette am Tresen wird kaum ein Anbieter weniger verlangen dafür, auch wenn das Produkt von seinen Produktionskosten nur marginal über jenen einer 8-/9-fach Kette liegt.
Das sind alles Rollenketten welche dank des Lagerkragens der Innenlaschen ohne Buchse auskommen.

Der Trend bei 11-fach/12-fach am MTB ging eher zu größeren Kettenblättern wenn man Gleiches mit Gleichem gegenüberstellt. Bei 1x-Antrieben ist heute meist standardmäßig ein Kettenblatt 32z/34z dabei. Die niedrigen Entfaltungen wurden dann mit den Riesenritzeln hinten realisiert (geringere Kettenkraft). Bis 8-fach gab es max. ein 34Z-Ritzel (Megarange-Kassette). Für die niedrigen Gänge war dann ein entsprechend kleines Kettenblatt mit bis runter auf 22Z im Einsatz.
Mit Einzug der 1-fach Kettenblätter (30-36Z.) am MTB hat man sich von der Zähnezahl her quasi am mittleren Kettenblatt ehemaliger 3-fach Kurbeln orientiert (32-34Z.)
Es macht aber einen Unterschied, wie lange/viel mit den kleinsten Kettenblättern wie bei 2-/3-fach gefahren wurde. Also z.B. mit 22/24 Z., wo klarerweise die Kettenzugkraft auch hoch ist, aber durch das Schalten der Kette auf verschiedene Zähnezahlen eben variabel bleibt. Größeres Kettenblatt an der Kurbel führt zu kleinerer Kettenzugkraft und vice versa. Bei 1-fach Kettenblätter gibt es diese Variabilität nicht - hier kann man diese nur durch die Pedalkraft variieren.
Die immens großen Ritzel am Hinterrad sind dann die Folge daraus, weil sonst niemand die Übersetzung mehr treten kann - vor allem beim heutigen Trend im Radsport (der ist ohnehin schon bald 10-15 Jahre im Kommen), mehr Trittfrequenz zu fahren, statt kraftbetont. Auch das kann ein Grund für die längere Haltbarkeit heutiger Ketten sein, denn es erhöht sich dabei die Umlaufgeschwindigkeit bei (leicht) abnehmender Zugkraft in der Kette.
Ich sehe das Hauptproblem heute eher darin, daß solche 1x-Antriebe häufig ab Werk mit Pedelecs kommen die dann praktisch nur in der Ebene gefahren werden. Da die Entfaltung bei KB mit 32/34Z nach oben begrenzt ist schalten viele Nutzer in den schnellsten Gang und nudeln das Ritzel so in Nullkommanix runter.
Klar, der E-Motor erhöht dann nochmals die Zugkraft in der Kette, da deren Ritzel - je nach Modell - klein sind. Bosch ist da besonders auffällig.

8-10.000 km waren mit 8-/9-fach Ketten gar nicht selten am Rennrad, nahmen aber dann bei 10-fach ab. Wobei hier Pflege, Fahrstil, Terrain usw. zentral sind.
 
Was sind denn eigentlich die (Material)Änderungen bei neueren Ketten?
Keine Ahnung, meine Sram 11fach war auf jedenfalls die langlebigste die ich je hatte

bei den Eagle Ketten gibt es Unterschiede, dieGX am Stadtrad relativ schnell durch

Die X01 am Reiserad ist jetzt erst 3000 km alt und noch top
 
Keine Ahnung, meine Sram 11fach war auf jedenfalls die langlebigste die ich je hatte

bei den Eagle Ketten gibt es Unterschiede, dieGX am Stadtrad relativ schnell durch

Die X01 am Reiserad ist jetzt erst 3000 km alt und noch top
auch meine Erfahrung und die von Kollegen: GX taugt nichts, X01 und XX1 hält ewig
 
Weil sie es praktisch tut.
Zumindest bei mir (Shimano 12s vs Shimano 11/10/9/8s).
Für welche Shimano 12s Ketten hast du da Erfahrungswerte?
Auch für CN-M8100/7100/6100?

Wegen gleicher Innenbreite sollten Sh. 12f Ketten auch auf Sh. 10f Antrieben fahrbar sein, oder? Macht das jemand? Ich könnte so beim Bergrad noch etwas Gewicht sparen. ;)
 
Wieso ist das von Belang wieviel Km eine Kette hält?
Wenn sie lt. Kettenlehre gelängt ist oder man es sogar beim schalten merkt wird sie getauscht. Fertig.
Hat das Wissen ob sie jetzt 4tsd km, 8tsd km oder 10tsd km gehalten hat irgendeinen Einfluss?
Logisch dass ich mir die kauf, die am längsten hält aber der Rest ist doch wurscht.
 
Es gibt ja auch e-bike Ketten. Anscheinend sind die für die dort auftretenden höheren Drehmomente angepasst.
Falls das wirklich so sein sollte, müssten diese Ketten auf einem Adrenalin-betriebenen Radl ja viel, viel länger halten...denk i ma. Oder etwa nicht?
 
Es gibt ja auch e-bike Ketten. Anscheinend sind die für die dort auftretenden höheren Drehmomente angepasst.
Falls das wirklich so sein sollte, müssten diese Ketten auf einem Adrenalin-betriebenen Radl ja viel, viel länger halten...denk i ma. Oder etwa nicht?
Die sind lediglich fuer hoehere Drehmomente spezifiziert bzw. getestet und freigegeben. Das erreicht man z.B. durch angepasste Toleranzen beim vernieten. (Also die gleichen Ketten wie "normal", aber mit Fertigungslosen/Lots, die da etwas widerstandfaehiger sind) Alternativ auch einfach bewust einen Tacken mehr Speck am Niet/Aussenlasche hineindesigned.

Ueber den Verschleiss sagt das aber nichts aus.
 
Wieso ist das von Belang wieviel Km eine Kette hält?
Wenn sie lt. Kettenlehre gelängt ist oder man es sogar beim schalten merkt wird sie getauscht. Fertig.
Hat das Wissen ob sie jetzt 4tsd km, 8tsd km oder 10tsd km gehalten hat irgendeinen Einfluss?
Logisch dass ich mir die kauf, die am längsten hält aber der Rest ist doch wurscht.

Eigentlich ist das ziemlich belanglos, in Relation zu den übrigen Kosten spielt das kaum eine Rolle. Für mich primär nice-to-know. Früher habe ich Buch geführt über Neu- und Verschleissmass, welche Kette bei welchem Km-Stand montiert, Laufleistung ausgerechnet etc. Habe dann irgendwann damit aufgehört, zu viel Aufwand für wenig Erkenntnisgewinn. Bei meinen 5'000 km die ich noch fahre und auf 4 Räder verteile, who cares, ob die Kette 3 oder 5 Jahre hält? Meine Ketten (Campa 11fach Chorus, Shimano 12fach XT/XTR, SRAM 13fach RED) kosten zwischen 30 und 40 €.

Es werden aber sicher ein paar Fahrer mit 20'000 km im Jahr ankommen, wo es eine Rolle spielt, ob man die Kette 2, 3 oder 5 Mal im Jahr ersetzen muss (und alles nichts kosten darf und sowieso alles zu teuer ist).

Der Grund der Diskussion ist imho aber eher derjenige, dass behauptet wird, früher hätten Ketten länger gehalten. Ich bin erst seit 9fach dabei und in meiner Wahrnehmung hat sich Laufleistung nicht reduziert, resp. andere Parameter wie Einsatz, Pflege, Art des Gebrauchs spielen eine grössere Rolle.
 
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Der Grund der Diskussion ist imho aber eher derjenige, dass behauptet wird, früher hätten Ketten länger gehalten. Ich bin erst seit 9fach dabei und in meiner Wahrnehmung hat sich Laufleistung nicht reduziert, resp. andere Parameter wie Einsatz, Pflege, Art des Gebrauchs spielen eine grössere Rolle.
Das kann ich nicht bestätigen aus meiner Erfahrung ab 6fach mit rund 350k km.

Es gab zwar einzelne überraschend langlebige Exemplare einer Charge, aber am mit Abstand standfestesten bisher habe ich XTR 12s Ketten erlebt, warum auch immer.
 
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