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RRN Wintertraining 25/26: Pläne, Fragen & Antworten

Danke, Du hast es verstanden.
Ich habe das Problem, dass ich MIT ohne Probleme mit einigen Watt mehr fahren kann.
Bei HIT geht mir aber kräftemäßig schneller die Puste aus als die HF hoch.
Im Blog von Joe Friel habe ich vor kurzem gelesen, dass in meinem Alter (über 67J) die Muskelfasern für die Maximalkraft überproportional zurückgehen.
Das mag eine Erklärung sein. Ich habe allerdings die Maximalkraft auch nicht sonderlich trainiert, sondern die Kraftausdauer.
Jetzt frage ich mich, an welcher Schraube ich drehen soll.
Die Pausen verlängern oder die Intensität verringern?

Ich trainiere überhaupt keine MAX Kraft. Ich würde erstmal die Pausen verlängern und schauen, ob das ausreicht. Ich persönlich komme da kraftmäßig noch nicht an meine Grenzen, weil das im Prinzip ja steady state ohne Spitzen ist. Meine W´ erholt sich auch in den relativ kurzen Pausen immer ganz gut.

In den Mittwochs Rennen, wenn da mal häufiger brutale Spitzen drin sind, sieht es dann ganz anders aus, da muss ich dann im zweiten Teil schon ab und zu heftiger rausnehmen, damit es bis zum Schluss passt. Beispiel vom letzten Mittwoch, W´total im Keller.

MiRe.png
 

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Re: RRN Wintertraining 25/26: Pläne, Fragen & Antworten
Beispiel vom letzten Mittwoch, W´total im Keller.
Völlig ernst gemeinte Frage: Hab ich da irgendetwas physiologisch falsch verstanden? Wie kann dein W'bal negativ werden? Nicht korrekt eingestellt? Seit der (korrekten) Einstellung so stark verändert? Ist das W'-Modell einfach generell eher trainingstheoretischer Natur?
Vgl. dazu auch gestern abend im Sabbelthread.
 
Bei @Popa Chubey ist es so, dass er seine FTP im Gegensatz zu vielen anderen im wirklichen Renneinsatz ermittelt (sprich über ca. 1h). Da er nach dem Rennen vermutlich noch so halb ansprechbar ist :P, wird seine FTP sicherlich etwas drüberliegen als eingestellt. Somit passt es dann nicht ganz mit der Anzeige, aber für ihn ist es perfekt so, weil er immer weiß, was er wirklich im Rennen real treten kann.
 
Bei @Popa Chubey ist es so, dass er seine FTP im Gegensatz zu vielen anderen im wirklichen Renneinsatz ermittelt (sprich über ca. 1h). Da er nach dem Rennen vermutlich noch so halb ansprechbar ist :P, wird seine FTP sicherlich etwas drüberliegen als eingestellt. Somit passt es dann nicht ganz mit der Anzeige, aber für ihn ist es perfekt so, weil er immer weiß, was er wirklich im Rennen real treten kann.
Wobei die FTP nicht direkt was mit der W` zu tun hat ;)
 
Bei @Popa Chubey ist es so, dass er seine FTP im Gegensatz zu vielen anderen im wirklichen Renneinsatz ermittelt (sprich über ca. 1h). Da er nach dem Rennen vermutlich noch so halb ansprechbar ist :P, wird seine FTP sicherlich etwas drüberliegen als eingestellt. Somit passt es dann nicht ganz mit der Anzeige, aber für ihn ist es perfekt so, weil er immer weiß, was er wirklich im Rennen real treten kann.

Genauso ist es.
 
Da er nach dem Rennen vermutlich noch so halb ansprechbar ist :P, wird seine FTP sicherlich etwas drüberliegen als eingestellt. Somit passt es dann nicht ganz mit der Anzeige, aber für ihn ist es perfekt so, weil er immer weiß, was er wirklich im Rennen real treten kann.
Das ergibt Sinn. Danke!

Ja, direkt nicht, aber indirekt dann wieder schon. Wenn man die FTP erhöht/verringert, fährt man sich bei gleichem W' schneller/langsamer in den Keller lt. der ICU-Anzeige.
Kommt vermutlich drauf an, ob du relativ oder absolut betrachtest, oder?

Bei 110% FTP fährst du dich bei hoher FTP natürlich bei gleichem W' schneller "leer" als bei niedriger FTP.
Wenn du allerdings beide Male z.B. 30 W oberhalb der FTP fährst, sollte das bei gleichem W' rechnerisch auch auf dieselbe Zeit hinauslaufen, die du brauchst bis W'bal=0J.

Bin jetzt 2h weg. Klavier Unterricht, gibt ja noch was anderes als radfahren. 😂
Geben oder nehmen? So oder so, viel Spaß. Vermisse mein Klavier, muss derzeit auf nem Yamaha P-133 herumstümpern. Immerhin hat man immer eine gute Ausrede wenns nicht so klingt wie man will 😇
 
eine Frage zur nächsten Woche: das ist ja als "Entlastung" bzw. "Erholung" gelabelt, hat aber so viel Belastung wie diese bzw. letzte Woche und "nur" zwei Stunden weniger als die LIT-Woche mit viel Umfang.
🤨

was genau ist da der Plan dahinter?

hab jetzt gesehen, dass bei einer Einheit steht, dass man sie auch ausfallen lassen kann. das entschärft das ein bisschen...
 
eine Frage zur nächsten Woche: das ist ja als "Entlastung" bzw. "Erholung" gelabelt, hat aber so viel Belastung wie diese bzw. letzte Woche und "nur" zwei Stunden weniger als die LIT-Woche mit viel Umfang.
🤨

was genau ist da der Plan dahinter?

hab jetzt gesehen, dass bei einer Einheit steht, dass man sie auch ausfallen lassen kann. das entschärft das ein bisschen...

Dafür dann das Mittwoch Rennen einsetzen. 😂 😂 😂
 
eine Frage zur nächsten Woche: das ist ja als "Entlastung" bzw. "Erholung" gelabelt, hat aber so viel Belastung wie diese bzw. letzte Woche und "nur" zwei Stunden weniger als die LIT-Woche mit viel Umfang.
🤨

was genau ist da der Plan dahinter?

hab jetzt gesehen, dass bei einer Einheit steht, dass man sie auch ausfallen lassen kann. das entschärft das ein bisschen...
Wir haben hier wohl noch verschiedene Vorstellungen von "viel Umfang". Die erste LIT Woche war eine zum Reinkommen. Diese Woche hat selbst in der B-Gruppe noch unter 9h, und kaum Intensität, das ist auf jeden Fall eine REG Woche. Die LIT Wochen werden noch deutlich umfangreicher werden.
Es sei nochmal darauf verwiesen, dass es sich hier um ein anspruchsvolles Programm handelt, das versucht das Maximum herauszuholen. Entwicklung im Ausdauersport geht zu einem ziemlich hohen Grad über Umfang, da wird auch in REG Wochen nicht aufgehört zu trainieren.
 
Diese Woche hat selbst in der B-Gruppe noch unter 9h
das kommt drauf an, wie man den Plan interpretiert.
wenn man die Intervals-Zeiten nimmt sind es 10:45; wenn man das Maximum der "x bis y" Zeitangaben nimmt sind sogar 12:45.
aber ja, das Minimus ist auf der anderen Seite bei 8:15.
muss man dann eben für sich überlegen, was passt.

dass es anspruchsvoll ist (und noch anspruchsvoller wird), ist ebenso klar wie dass man nicht aufhört zu trainieren.
mich hat nur gewundert, dass die angegebene Belastung nicht niedriger ist, als in den Wochen zuvor. aber das relativiert sich ja auch, wenn man den Plan entsprechend interpretiert.
 
das kommt drauf an, wie man den Plan interpretiert.
wenn man die Intervals-Zeiten nimmt sind es 10:45; wenn man das Maximum der "x bis y" Zeitangaben nimmt sind sogar 12:45.
aber ja, das Minimus ist auf der anderen Seite bei 8:15.
muss man dann eben für sich überlegen, was passt.

dass es anspruchsvoll ist (und noch anspruchsvoller wird), ist ebenso klar wie dass man nicht aufhört zu trainieren.
mich hat nur gewundert, dass die angegebene Belastung nicht niedriger ist, als in den Wochen zuvor. aber das relativiert sich ja auch, wenn man den Plan entsprechend interpretiert.
Die Belastung, die Intervsls und andere Programme angeben solltest Du Nicht zu ernst nehmen. Das ist der Versuch etwas zu quantifizieren, was man so nicht quantifizieren kann. Entwickelt ja von TP um eine Software zu verkaufen. Zur Trainingsplanung aber eben nur bedingt geeignet.
Beispiel: Eine LIT Woche mit 20h ohne jede Intensität wird einen viel höheren Belastungswert haben als eine HIT Woche mit 6x1h Training. Auch die Trainingszeit ist mehr als 3x so hoch. Aber die Last für Deinen Körper ist in der HIT Woche ganz sicher höher. Das wird dir aber keine dieser Zahlen abbilden.
Ein Stück weit ist das genau so gewollt. Auch TP verfährt hier nach dem Motto: „Miles make Champions“.
 
was spricht eigentlich dagegen den trainingsplan für einen längeren zeitraum im voraus freizugeben?
würde meine neugierde stillen und mir die zeitplanung erleichtern. 😇
 
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