Ich kenne diese Stories aus Partnerschaften auch zu Genüge und ebenso wie Degger muss ich sagen, dass ich damit immer mehr meine Freiheiten dank meiner Frau zu schätzen weiß. Das war auch vorher schon so, jedoch habe ich es ein Stück weit auch als Selbstverständlich gesehen. Auch weil es anders bei uns nie funktionieren würde...
Mein Haupt "Hobby" ist Motorsport. Ich fahre Rennen in der Langstrecke am Nürburgring und zusätzlich mit Rennkarts auf nationaler und internationaler Ebene. Das bindet mal locker genauso viel Zeit wie die meisten "Hobbyfahrer" hier im Forum, die weit über 10h Training pro Woche zusammen kriegen.
Abends ist man in der Garage um zu schrauben und am Wochenende zwischen März und Oktober fast durchgehend weg. Oft genug von Donnerstagfrüh bis Sonntagnacht.
Wenn es da Diskussionen um jedes Wochenende gäbe, würde unsere Beziehung nicht funktionieren ! Meine Frau ist zum Glück damit aufgewachsen (wir sind Anfang 30 aber schon 16 Jahre zusammen) und hat den ganzen Werdegang mit durch gemacht und ist zudem extrem tolerant.
Andererseits höre ich so oft von Gleichgesinnten, dass reichlich Diskussionen (Streit !!) aufkommen. Das wäre mich für mich echt ein No-Go und Gift in der Beziehung.
Manchmal überspanne ich den Bogen sogar. Neben dem extrem zeitintensiven Motorsport habe ich eine lange Zeit mein ganzes Leben inkl. Berufswahl darauf ausgelegt (im Rennteam gearbeitet, oft 6-Tage-Woche, 40h Mo-Fr + viele Überstunden und 2h Auto fahren pro Tag) spiele Fußball, fahre Kart und jetzt Rennrad.
Inzwischen auch mit Haus und Kind. Heute bin ich mehr zu Hause als früher ohne Kind. Da war es normal, dass ich 4v5 Tagen erst gegen 22 Uhr zu Hause war. Heute bin ich nach der Arbeit gegen 18 Uhr zurück, dafür aber oft in der Garage oder beim Sport.
Trotzdem kommt da wenig Gegenwehr und meine Frau freut sich wenn ich leidenschaftlich in einem Thema versinke und dadurch Begeisterung ausstrahle. Im Gegenzug weiß sie auch, dass ich ungenießbar bin wenn ich einen geplanten Tag auf der Rennstrecke nicht machen kann, weil iwas dazwischen kommt. Das ist für uns beide besser, wenn sowas nicht vorkommt
Natürlich hat auch sie ihre Freizeit, spielt Tennis und geht zudem wirklich leidenschaftlich in der Kinderbetreuung auf.
Wir haben damit eine gute Harmonie für Beide gefunden und ergänzen uns gut. Sie weiß auch genau, dass ich da bin, wenn es drauf ankommt. Kann aber auch damit leben, das halbe Jahr an den Wochenenden alleine zu sein.
Manche Highlights machen wir auch gemeinsam. 24h-Rennen am Nürburgring oder Kart-WM in Italien bieten sich als Erinnerung fürs Leben an und werden oft zusammen erlebt. Das schweißt auch zusätzlich zusammen, muss vom Partner aber auch gewollt sein.
Ich könnte jetzt blöde Sprüche bringen wie "die richtige Erziehung machts" oder "man muss sich auch mal durchsetzen können". In Wahrheit ist das Leben aber viel komplexer...

Ich finde aber schon, dass man ein bisschen Verständnis immer erwarten können sollte. Das gehört zu einer Partnerschaft dazu. Und im Idealfall sollte die eigene Freude auch Freude beim Partner auslösen. Ich freue mich ja auch über Erfolge von ihr im Sport, bei der Arbeit oder wenn sie einfach iwo Spaß dran hat !
Das ganze ist völlig wertungsfrei und nicht auf euch bezogen. Soll einfach auch mal das Gegenteil aufzeigen und rüber bringen, dass es auch anders geht und nur negative Stimmung zum Hobby nicht alternativlos akzeptiert werden muss. Leider lässt sich so eine Situation aber auch nie "mal eben so" lösen
Mein Haupt "Hobby" ist Motorsport. Ich fahre Rennen in der Langstrecke am Nürburgring und zusätzlich mit Rennkarts auf nationaler und internationaler Ebene. Das bindet mal locker genauso viel Zeit wie die meisten "Hobbyfahrer" hier im Forum, die weit über 10h Training pro Woche zusammen kriegen.
Abends ist man in der Garage um zu schrauben und am Wochenende zwischen März und Oktober fast durchgehend weg. Oft genug von Donnerstagfrüh bis Sonntagnacht.
Wenn es da Diskussionen um jedes Wochenende gäbe, würde unsere Beziehung nicht funktionieren ! Meine Frau ist zum Glück damit aufgewachsen (wir sind Anfang 30 aber schon 16 Jahre zusammen) und hat den ganzen Werdegang mit durch gemacht und ist zudem extrem tolerant.
Andererseits höre ich so oft von Gleichgesinnten, dass reichlich Diskussionen (Streit !!) aufkommen. Das wäre mich für mich echt ein No-Go und Gift in der Beziehung.
Manchmal überspanne ich den Bogen sogar. Neben dem extrem zeitintensiven Motorsport habe ich eine lange Zeit mein ganzes Leben inkl. Berufswahl darauf ausgelegt (im Rennteam gearbeitet, oft 6-Tage-Woche, 40h Mo-Fr + viele Überstunden und 2h Auto fahren pro Tag) spiele Fußball, fahre Kart und jetzt Rennrad.
Inzwischen auch mit Haus und Kind. Heute bin ich mehr zu Hause als früher ohne Kind. Da war es normal, dass ich 4v5 Tagen erst gegen 22 Uhr zu Hause war. Heute bin ich nach der Arbeit gegen 18 Uhr zurück, dafür aber oft in der Garage oder beim Sport.
Trotzdem kommt da wenig Gegenwehr und meine Frau freut sich wenn ich leidenschaftlich in einem Thema versinke und dadurch Begeisterung ausstrahle. Im Gegenzug weiß sie auch, dass ich ungenießbar bin wenn ich einen geplanten Tag auf der Rennstrecke nicht machen kann, weil iwas dazwischen kommt. Das ist für uns beide besser, wenn sowas nicht vorkommt
Wir haben damit eine gute Harmonie für Beide gefunden und ergänzen uns gut. Sie weiß auch genau, dass ich da bin, wenn es drauf ankommt. Kann aber auch damit leben, das halbe Jahr an den Wochenenden alleine zu sein.
Manche Highlights machen wir auch gemeinsam. 24h-Rennen am Nürburgring oder Kart-WM in Italien bieten sich als Erinnerung fürs Leben an und werden oft zusammen erlebt. Das schweißt auch zusätzlich zusammen, muss vom Partner aber auch gewollt sein.
Ich könnte jetzt blöde Sprüche bringen wie "die richtige Erziehung machts" oder "man muss sich auch mal durchsetzen können". In Wahrheit ist das Leben aber viel komplexer...
Ich finde aber schon, dass man ein bisschen Verständnis immer erwarten können sollte. Das gehört zu einer Partnerschaft dazu. Und im Idealfall sollte die eigene Freude auch Freude beim Partner auslösen. Ich freue mich ja auch über Erfolge von ihr im Sport, bei der Arbeit oder wenn sie einfach iwo Spaß dran hat !
Das ganze ist völlig wertungsfrei und nicht auf euch bezogen. Soll einfach auch mal das Gegenteil aufzeigen und rüber bringen, dass es auch anders geht und nur negative Stimmung zum Hobby nicht alternativlos akzeptiert werden muss. Leider lässt sich so eine Situation aber auch nie "mal eben so" lösen