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offtopic-thread für espressomaschinen, Schallplatten, alte Schuhe, Rechenschieber und Sonstiges

Und dann noch zum trost was für die Saarländer
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Re: offtopic-thread für espressomaschinen, Schallplatten, alte Schuhe, Rechenschieber und Sonstiges
der Duc Scrambler aus den 70er nachempfunden. Schau dir mal aktuelle Transformer-Enduros ohne Retro-Anlehnung an, da sollte dir der Unterdschied schon auffallen.
 
der Duc Scrambler aus den 70er nachempfunden. Schau dir mal aktuelle Transformer-Enduros ohne Retro-Anlehnung an, da sollte dir der Unterdschied schon auffallen.

Ein runder Scheinwerfer ist ein klares Indiz für Retrö, wenn ich mir die Formen der heutigen Scheinwerfer so anschaue ?
 
Das bleibt ja nich aus wenn man die orginale nicht kennt,dann nimmt man an das Retro Krad wäre eine neu auflage
Bestes Beispiele wären der Mini,Fiat 500,VW Beatle
Ein User erkennt ja an der Honda Clubman eine gewisse ähnlichkeit mit ner Velocet Ich lach mich put
Nur Triumph hat das mit der Bonneville gut hinbekommen,hier erkennt man die Vorfahren
https://socalmotorcycles.com/Motorc...-Brea-CA-c463ffa8-f6e6-4869-ac3d-a8240026a455
 
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Ich überleg gerade, welches Retroprodukt ich akzeptabel finde, aber es gibt eigentlich keines. Gut die Conti GP Classic sind keine schlechten Reifen und kommen an echtem Alteisen ganz gut, aber auch hier wurde Designmässig viel falsch gemacht. V. a. die Beschriftung.

Ach ja und bezgl. Moppeds. Früher hiess es: Wer Motorräder nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, ist ein Japaner :D
 
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Ach ja und bezgl. Moppeds. Früher hiess es: Wer Motorräder nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, ist ein Japaner :D
Über den Spruch habe ich am Anfang meiner "Motorradfahrerkarriere" auch gelacht. Mit zunehmender Erfahrung und den verschiedensten Motorrädern jedoch musste ich das Erkennen, was Olddutsch hier darstellt:
Aber nur kurz haben de Japaner kopien hergestellt.Sie waren auf dem Markt mit besseren kopien u hatten zeit neues n zu konstruieren u auf den Markt zu bringen mit erfolg...
Und nicht nur das: Ich bin, rückblickend auf die Motorradindustrie und ihre Historie, durchaus der Meinung, dass wir es den Japanern zu verdanken haben, dass überhaupt noch Motorräder gebaut werden. Sie erst haben erkannt und konsequent umgesetzt, was sich in der 2. Hälfte der 60er Jahre in den USA entwickelte: Dort erkannte man das Motorrad als Freizeitgerät, während in Europa das Motorrad vielfach noch billiger Autoersatz war. Die wenigen technisch aufwendigen Konstruktionen europäischer Machart konnte sich hier kaum einer leisten und viel zu lange wurden hier "bierernste" Maschinen gebaut, wo man lackseits zwischen schwarz und schwarz wählen konnte. Als die Europäer die Entwicklung erkannten, welche da aus Japan kam, war es für viele hiesige Hersteller schon zu spät...
 
Die Japaner waren damals u heute flexibler,wenn nur ein 3.Platz beim GP raussprang, dann tauchten sie 3 rennen später mit einem überarbeiteten Motorrad wieder auf..Da wurde noch an der Rennstrecke tel nach J. übemittelt was dem Rennfahrer nicht passte
In Europa wurde erst im Werk ursachen forschung betrieben
Massgeblich an der verteufelung der jap. Motorradtechnik waren die Motorradpäpste K.Hertwig u E. Leverkus ( Klacks ) schuld,die die Deutsche Schule des Zweirades vertreten haben
 
Tauchen wir noch ein wenig in die J.Motorradentwicklung der 60ziger Jahre ein
Die Daten der Honda CB 450 K0 haben sich in mein Gehirn eingebrannt
Hier gabs 1965 käufliche Renntechnik,da war dann schluss mit lustig englischer Maschinen
Aus dem Gedächnis ein paar Daten
450 CC
42 PS / 8500
Knapp 100 PS/L
170 KmH
Kettengetriebene 2 Nockenwellen
Drehstab Ventielfedern !
 
Aber nur kurz haben de Japaner kopien hergestellt.Sie waren auf dem Markt mit besseren kopien u hatten zeit neues n zu konstruieren u auf den Markt zu bringen mit erfolg
Das war nicht nur in der Motorradbranche so. Auch für die Photoindustrie und die Unterhaltungselektronik gilt speziell für deutsche Unternehmen "Hochmut kommt vor dem Fall".
Es war zwar schon ein paar Jahre früher, etwa Mitte der 1930er als der Reichsbahn Lokomotivdezernent Richard Paul Wagner bei einer Besichtigung und Vorführung einer Lokomotove des Franzosen André Chapelon, seines Zeichens Wagners Pendant bei der Paris-Orléans Bahn, ob der modernen Technik und Kleinheit der extrem leistungsfähigen Maschine die Devise ausgab "Das ist eines deutschen Ingenieurs nicht würdig".
Das ist ist zwar eine Episode aus der Zeit der Dampfmaschine, aber nur allzu oft habe ich auch heute den Eindruck, daß dies noch die vorherrschende Meinung an vielen Orten, nicht nur der Industrie der Fall ist.
 
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