• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Zu großer Rahmen? Machbar oder verkaufen?

Anzeige

Re: Zu großer Rahmen? Machbar oder verkaufen?
out=draussen oder out =outfit?
Bei letzteren Ist es ja immer das selbe von daher..irgendwo muss man anfangen.
Ja, das sollte Outfit heißen. Klar muss man irgendwo anfangen und aller Anfang ist schwer. Ich finde die hier gezeigten Bilder aber schon irgendwie sinnlos. Ein bisschen mehr Mühe kann man sich ja schon geben und wenigstens alles aus dem selben Winkel, bei identischer Haltung und im besten Fall in geeigneter Kleidung zeigen.
 
"Lehrmeinungen" sind Anhaltspunkte für Anfänger.
...die ihm m.E. überhaupt nichts helfen, weil er erst mal die Lehrmeinungen für Komfort, komfort/sportlich und sportlich kennen müsste. Wenn die Lehrmeinung dann "slam your stem" ist und "möglichst große Überhöhung", wie nicht selten hier zu lesen, dürften ne Menge Hobbyletten-Anfänger auf falschen ersten Rädern unterwegs sein....

Meine Frau und ich benutzen bspw. für die grundlegende Einstellung unserer Räder myvelofit.com. Je nach Auswahl des "Grundinteresses" der Ausrichtung kommen da komplett andere Einstellungen heraus, ohne daß eine der Einstellungen falsch wäre; und dann werden weiter noch individuell nach Gefühl und ErFAHRung kleine Änderungen vorgenommen. Deshalb finde ich die Aussage von @Genussfahrer61 zur Oberkörperneigung durchaus passend.

Schönes zweites Adventswochenende Euch allen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind wieder deine typischen sinnentleerten Allgemeinsätze, die @Cluesen nicht weierhelfen.
Allgemeine, grundsätzliche Infos und Gedankenanregungen helfen in einem solchen Fall wohl mehr, als festgefasste Meinungen, wie jemand auf einem RR zu sitzen hat. Und das ohne die Person zu kennen nur anhand eines Bildes und wenigen vagen Aussagen.
 
...die ihm m.E. überhaupt nichts helfen, weil er erst mal die Lehrmeinungen für Komfort, komfort/sportlich und sportlich kennen müsste. Wenn die Lehrmeinung dann "slam your stem" ist und "möglichst große Überhöhung", wie nicht selten hier zu lesen, dürften ne Menge Hobbyletten-Anfänger auf falschen ersten Rädern unterwegs sein....
Auf einem RR sollte man schon wie auf einem RR sitzen. Ich erinnere mich noch, wie wir als Kinder unsere RRLenker um 180° nach oben gedreht haben, weil das bequemer war. Aber Hauptsache man hatte ein 10Gang RR. Andere Räder hatten damals keine oder nur weniger Gänge. (3Gang Bonanza).
Heute sind Gravelräder angesagt, obwohl für viele ein Trekkingrad geeigneter wäre und entsprechend sitzen sie dann auf dem Gravelbike.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch fahre ich mein Cannondale Synapse in Werkseinstellungen und komme dabei auf max 1 cm Überhöhung (je nachdem, wo ich am Sattel messe).
Ich bin überrascht, wie sportlich man damit fahren kann, je nachdem, wie man den Lenker fasst, bzw. wie tief man den Oberkörper durch Beugung der Arme absenkt. Man wird weniger in die Vorgaben des Rades gezwungen und kann komfortabel auch lange Strecken im Unterlenker fahren und wenn man diesen ganz vorne in der Biegung fasst, hat man schön flache Unterarme.
Also ich war mir beim Kauf sicher, daß ich zur Erstinspektion viele Spacer entfernen lasse - das hat sich nach den ersten 300km sehr geändert.
Wenn man im Netz schaut, sieht man in der Regel ja nur mördermässige Überhöhungen und für Profis ist das auch sicherlich Gusto, auch wenn ich das Gefühl habe, daß hier gerade eine Diskussion startet, ob weniger Überhöhung nicht oft mehr Aero bedeuten würde.
Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall eine interessante "Erfahrung" gemacht und werde mir noch etwas Zeit lassen, da beim Synapse nur endgültig entfernt werden kann.
 
Überhöhung sagt relativ wenig für verschiedene Menschen aus. Bei Langbeiner ist der Sattel hoch, dafür ragt aber der Oberkörper weniger rauf. Beim Kurzbeiner umgekehrt. Das ergibt große Unterschiede in der Überhöhung, aber die Schulterhöhen sind je nach Körperwinkel gar nicht mehr so unterschiedlich. Armlänge spielt mit rein usw .
Je flacher der Oberkörper umso mehr gilt aber die Überhöhung absolut. Langbeiner dürften da mehr Probleme haben.
Am Ende ist doch nur der Oberkörper und Hüftbeuger Winkel als Maß für Sportlichkeit oder Komfort aussagekräftig, wenn alles sauber eingestellt ist. Wie man ihn erreicht ist doch egal.
OK Winkel absolut zur Vertikalen, da man sich ja bei gleichem Hüftbeuger auch nach vorne rotieren kann s. TT
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Vorbau tiefer zu machen, um die Überhöhung zu vergrößern bringt halt nur was, wenn man anschließend auch die Position halten kann, also in den Drops oder Puppie paws. Wenn man danach einfach weiter oben greift um doch wieder aufrecht zu sitzen, ist es kontraproduktiv.
 
Auf einem RR sollte man schon wie auf einem RR sitzen.
Und einmal mehr eine dogmatische Lehrmeinung.

A. Wer bestimmt, wie man auf einem RR sitzen darf/soll/muss?
Du, das Forum, der Nachbar, die Gesellschaft, der Fahrer?

B. Wo liegen die Grenzen ?
Sind 40 oder 35 Grad noch konform?

C. Was ist besser/sinnvoller?
Mit 45 oder 50 Grad Körperneigung unter Beschwerden konform auf dem RR zu sitzen oder mit nur 35 oder 40 Grad völlig beschwerdefrei stundenlang entspannt fahren zu können?
 
Noch fahre ich mein Cannondale Synapse in Werkseinstellungen und komme dabei auf max 1 cm Überhöhung (je nachdem, wo ich am Sattel messe).
Ich bin überrascht, wie sportlich man damit fahren kann, je nachdem, wie man den Lenker fasst, bzw. wie tief man den Oberkörper durch Beugung der Arme absenkt. Man wird weniger in die Vorgaben des Rades gezwungen und kann komfortabel auch lange Strecken im Unterlenker fahren und wenn man diesen ganz vorne in der Biegung fasst, hat man schön flache Unterarme.
Also ich war mir beim Kauf sicher, daß ich zur Erstinspektion viele Spacer entfernen lasse - das hat sich nach den ersten 300km sehr geändert.
Wenn man im Netz schaut, sieht man in der Regel ja nur mördermässige Überhöhungen und für Profis ist das auch sicherlich Gusto, auch wenn ich das Gefühl habe, daß hier gerade eine Diskussion startet, ob weniger Überhöhung nicht oft mehr Aero bedeuten würde.
Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall eine interessante "Erfahrung" gemacht und werde mir noch etwas Zeit lassen, da beim Synapse nur endgültig entfernt werden kann.
Du sprichst einen wichtigen Punkt an. Ich habe bei der ersten Inspektion die Spacer entfernen lassen. Damit war ich gezwungen, mehrheitlich in „Standardsitzposition“ zu fahren, d.h. über längere Zeit mit flachen Unterarmen oder am Unterlenker zu fahren war schmerzhaft. Und auch in der Grundposition haben sich spätestens nach 4h Rücken, Nacken und Schultern gemeldet.

Nach rund 1000km habe ich den Spacerturm wieder montieren lassen. Damit kann ich je nach Lust und Laune auch mal länger stark gebeugt mit nahezu horizontalen Unterarmen sehr sportlich an den Hoods fahren oder auch eine lange Alpenpassabfahrt am Unterlenker. Die wechselnden Sitzpositionen sind sehr entspannend und Langstrecken sind auch kein Problem mehr.
 
Zurück