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Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

crank_girlie

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... also eine Triple-Kurbel mit noch größeren Blättern, beispielsweise 57/46/34.
http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,46,56&RZ=13,14,15,16,17,18,19,21,24,27&TF=100&UF=2099&SL=2

Die Überlegung ist, Ebene komplett auf einem möglichst großen mittleren Blatt bei feinster Gangabstufung zu fahren, also mit 18er Ritzel.
Wegen den größeren Blättern würde dann ein 13er-Abschlussritzel genügen, was besser als ein 12er läuft.

Ist sowas überhaupt vernünftig mit dem 105er Triple-Umwerfer für 50/39/30 schaltbar? Die Zähnedifferenz der großen Blätter wäre ja die gleiche.
Wahrscheinlich ist der Radius des Umwerfers ein Problem. Würde es dann noch mit 56/46/34 gehen oder wäre der Ultegra-Triple-Umwerfer geeigneter?

Mir spukte diese Idee vor längerer Zeit mal durch den Kopf, als ich noch nicht von 2-fach überzeugt war. Sie ist jetzt nicht mehr aktuell, aber es wäre schon interessant zu erfahren, ob jemand Praxiserfahrungen damit gemacht hat.

Kommentare zur wahrscheinlich gewöhnungsbedürftigen Optik sind ebenfalls willkommen.:rolleyes:
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Für was brauchst du dann das 56/57er Kettenblatt?

Notwendig hat das niemand, weil es ja Alternativen gibt.
Aber vielleicht hat jemand an einem 46er-Blatt besonderen Gefallen gefunden und ausprobiert, wie gut sich das mit einem 56/57er für dicke Bergab-Gänge in einer Triple kombinieren lässt. Falls ja, dann wüsste ich halt gerne, wie sich das in der Praxis bewährt hat.
Wenn der Umwerfer diese Kombination nicht zuverlässig schaltet, hätte sich die Idee sowieso erledigt.


Schon klar, 52/42/30 wäre zweifellos die ökonomischste Lösung, ein möglichst grosses mittleres Blatt zu fahren. Leider hat Shimano dieses bei den 10-fach Gruppen aufgegeben.
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Das wäre dann statt der Heldenkurbel mit Rettungsring quasi eine kompakte mit Sprint-Turbo? :D

Ich weiß, ist nicht so originell, aber da Du ja auf die Spreizung eh in der Kassette verzichten möchtest, hast Du mal eine 11-28er mit Halfstep Kurbel gegengerechnet?
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Das wäre dann statt der Heldenkurbel mit Rettungsring quasi eine kompakte mit Sprint-Turbo? :D
Genau!

Ich weiß, ist nicht so originell, aber da Du ja auf die Spreizung eh in der Kassette verzichten möchtest, hast Du mal eine 11-28er mit Halfstep Kurbel gegengerechnet?
Interessanter Vorschlag. Das wäre dann wohl etwa 47/44/34 : http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,44,47&RZ=11,12,13,14,15,17,19,21,24,28&TF=100&UF=2099&SL=2
47/11 als dickster Gang würde reichen und auch die Lücken bei 15-17-19 wären mit Zick-Zack Schaltarbeit vorne zu schließen.
Nur würde ich den Umwerfer von 20-45km/h am liebsten gar nicht bedienen müssen, sondern fein abgestufte Gänge hinten durchschalten können.
Dann schon eher konventionellere 53/42/32 http://www.ritzelrechner.de/#KB=32,42,53&RZ=12,13,14,15,16,17,19,21,24,27&TF=100&UF=2099&SL=2
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Nur würde ich den Umwerfer von 20-45km/h am liebsten gar nicht bedienen müssen, sondern fein abgestufte Gänge hinten durchschalten können.

Etwas annähernd ähnlich konfiguriertes haben wir an unserem Renntandem (siehe Galerie). Mit 55/42/30 und 13-26 Kassette 10-fach fahren wir überwiegend auf dem 55-er und können hinten in angenehm feinen Schritten schalten. Auf dem Single-Rennrad ist das sicherlich nur Fahrern mit besonderem Drehmoment vorenthalten. Bergab oder bei Rückenwind sollte das aber auch DEine genannten Bedürnisse befriedigen. Die Schaltperformance zwischen 42-er und 55-er ist top. Probleme haben wir stellenweise zwischen 42-er und 30-er.
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

... Probleme haben wir stellenweise zwischen 42-er und 30-er.

In meiner Ultegra 52/39/30 hatte ich testweise ein triple 38er TA-Alizé und der Schaltvorgang von 30->38 war trotz der kleinen Zähnedifferenz auch nicht so schnell und zuverlässig, wie ich es gerne gehabt hätte. Ich meine, es lag an den simpleren Steighilfen und Schaltweichen des 38er.
Was für 42er und Umwerfer habt ihr denn am Renntandem?
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Was für 42er und Umwerfer habt ihr denn am Renntandem?
...ist 'ne FSA Carbon Tandem Garnitur (vorne 175, hinten 170) mit den 2008-er 10-fach Pro Blättern von FSA (das 42-er hat natürlich sämtliche Schalthilfen, das 30-er nicht). Das 55-er ist 'n Stronglight CT Zeitfahrblatt. Der Typ aus 'm Tandem-Laden hat das wohl irgendwie günstig geschossen und 'n 55-er von FSA war gerade nicht da. Mir scheint auch der Abstand zwischen 30-er und 42-er größer zu sein, als zwischen groß und Mitte...kann aber auch täuschen. Zwischen groß und Mitte sind es auch "nur" 3 oder 4 Micro-Shifts am Campa-Ergo, zum Granny sind es eher 6...und man sollte nicht zu schnell durchrattern bzw. auf die Kettenposition hinten achten. Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass schalten auf dem Tandem deutlich anspruchsvoller ist.
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

(...) Die Überlegung ist, Ebene komplett auf einem möglichst großen mittleren Blatt bei feinster Gangabstufung zu fahren, also mit 18er Ritzel.
Wegen den größeren Blättern würde dann ein 13er-Abschlussritzel genügen, was besser als ein 12er läuft.(...)

Abgesehen von verschiedenen Problemen mit Umwerfer, Schaltwerkskapazität, Optik, Gewicht etc. scheint mir das auf den ersten wie auch auf den zweiten Blick eine Totgeburt zu sein.

Das 56er/57er wird noch unsinniger als das 52er/53er bei der üblichen 3fach-Kurbel. Nicht das Mittlere ist zu klein, das Grosse ist zu gross. Andersrum wäre es sinnvoll: Das grosse Kettenblatt soviel kleiner machen, dass man es in der Ebene mit feiner Gangabstufung fahren kann. Wenn man das mit einer 3fach-Kurbel rechnet, landet man bei der MTB-Kurbel oder bei der "Treking-Rad-Kurbel"...
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

@max-cady: Danke für die Info.
Schon die Tandem-Faltrennräder von www.bikefriday.com gesehen? Der Extra-Clou: Man kann daraus auch ein Single-Rennrad zusammen stecken.

Abgesehen von verschiedenen Problemen mit Umwerfer, Schaltwerkskapazität, Optik, Gewicht etc. scheint mir das auf den ersten wie auch auf den zweiten Blick eine Totgeburt zu sein.

Das 56er/57er wird noch unsinniger als das 52er/53er bei der üblichen 3fach-Kurbel. Nicht das Mittlere ist zu klein, das Grosse ist zu gross. Andersrum wäre es sinnvoll: Das grosse Kettenblatt soviel kleiner machen, dass man es in der Ebene mit feiner Gangabstufung fahren kann. Wenn man das mit einer 3fach-Kurbel rechnet, landet man bei der MTB-Kurbel oder bei der "Treking-Rad-Kurbel"...

Immerhin, bei 56/46/34 würden das mittlere und kleine Blatt der Hobbyfahrer-tauglichen 46/34 Kompaktkurbel entsprechen. Das sollte sich ebenso komfortabel fahren lassen, vorausgesetzt der Umwerfer schaltet das zuverlässig.
Ich stimme Dir ansonsten zu. Das dritte Riesenblatt eigens für Abfahrten wäre sehr teuer erkauft. Allein schon die Optik :eek:
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

@crank_girlie:
Deine Ausgangsfrage bezog sich doch aber nicht auf solche Falträder mit 20" Laufrädern.
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Für Spezialeinsätze wurde ich mir ein solcher Triple schon zusammenschnitzen. Ich denke dabei an z.B. den Mersey 24 oder Trondheim-Oslo. Dort wo man bei lange Abfahrten mächtig mittreten möchtet. Aber dann eher etwas in der Richtung 54/44/34 oder 54/44/36. Bei Stronglight LX100 ist dies problemlos machbar (und ich hab fast alle Einzelteile auf Lager).
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

@crank_girlie:
Deine Ausgangsfrage bezog sich doch aber nicht auf solche Falträder mit 20" Laufrädern.

Auf das Faltrad-Beispiel mit der 56/46/34-Kurbel bin ich zufällig bei der Recherche gestossen. Klar, mit 20" Laufrädern wären grosse Gänge ohne solch ein Riesenblatt nur durch Getriebenabe realisierbar. Insofern ist dieses Beispiel hinsichtlich der Übersetzung nicht vergleichbar mit 28" Laufrädern, worauf sich meine Ausgangsfrage bezog. Zumindest zeigt es, dass es einen Umwerfer gibt, der das schalten kann. Fragt sich nur wie gut.

Für Spezialeinsätze wurde ich mir ein solcher Triple schon zusammenschnitzen. Ich denke dabei an z.B. den Mersey 24 oder Trondheim-Oslo. Dort wo man bei lange Abfahrten mächtig mittreten möchtet. Aber dann eher etwas in der Richtung 54/44/34 oder 54/44/36. Bei Stronglight LX100 ist dies problemlos machbar (und ich hab fast alle Einzelteile auf Lager).

Immerhin gäbe es dafür schöne 54er-Blätter. An 56ern ist die Auswahl ja eher dünn.
Die Kassette würde ich so zusammen stellen:
13-14-15-16-17-18-19-21-24-28 (13-25, 11-28 Mix): http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,44,54&RZ=13,14,15,16,17,18,19,21,24,28&TF=100&UF=2099&SL=2
oder
12-13-14-15-16-17-18-20-23-27 (leider so nicht zu kaufen): http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,44,54&RZ=12,13,14,15,16,17,18,20,23,27&TF=100&UF=2099&SL=2
Und als Umwerfer den Shimano 105 FD-5603 ?
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Immerhin gäbe es dafür schöne 54er-Blätter. An 56ern ist die Auswahl ja eher dünn.
Die Kassette würde ich so zusammen stellen:
13-14-15-16-17-18-19-21-24-28 (13-25, 11-28 Mix): http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,44,54&RZ=13,14,15,16,17,18,19,21,24,28&TF=100&UF=2099&SL=2
oder
12-13-14-15-16-17-18-20-23-27 (leider so nicht zu kaufen): http://www.ritzelrechner.de/#KB=34,44,54&RZ=12,13,14,15,16,17,18,20,23,27&TF=100&UF=2099&SL=2
Und als Umwerfer den Shimano 105 FD-5603 ?

So einen 54-er liegt hier noch herum aus der Zeit als ich noch wild herumprobierte mit verschiedene Übersetzungen (fuhr mal 38/54 mit 15-23).
Bei Trondheim-Oslo wäre 36x23 schon klein genug, beim Mersey 24 dürfte es etwas kleiner sein.
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

(...) Immerhin, bei 56/46/34 würden das mittlere und kleine Blatt der Hobbyfahrer-tauglichen 46/34 Kompaktkurbel entsprechen. Das sollte sich ebenso komfortabel fahren lassen, vorausgesetzt der Umwerfer schaltet das zuverlässig.

Naja, das 46er ist ja eigentlich zu gross, um wirklich universell zu sein. Wirklich universell ist ein 42er. Das 46er bei Kompakt ist ein Kompromiss, da dieses auch die dicken Gänge abdecken und genug Bandbreite bieten sollte. Je kleiner das grosse KB bei Kompakt, desto kleiner die Bandbreite, desto mehr Überschneidungen, desto weniger dicke Gänge.

Wenn du nun ein 46er als mittleres KB fährst, bist du meist auf den grösseren Ritzeln - und damit verbunden eine eher grobe Abstufung - unterwegs. Ob jetzt ein 46er mit 13er Abschlussritzel oder ein 42er mit 12er spielt keine grosse Rolle, mehr noch, Kassetten mit 12er Abschlussritzel gibt es mehr als solche mit 13er und mit kleinerem Kettenblatt ist man automatisch im fein gestuften Bereich der Kassette unterwegs. Wenn es wirklich fein gestuft sein soll, halte ich ein 42er mit 12-23er Kassette für eine ziemlich gute Lösung. Das Problem, dass man auf einem eigentlich zu kleinen Kettenblatt unterwegs ist, lässt sich bei 3fach nicht lösen, ausser man verkleinert die Kettenblätter massiv, wie man das beim MTB getan hat, sodass man auf dem grossen KB fahren kann. Wie man es dreht und wendet, das grundsätzliche Problem der 3fach-Kurbel bleibt bestehen :D
 
AW: Wer hat "very big Triple" ausprobiert?

Das 'grundsätzliche Problem von 3-Fach' sehe ich nicht ein. Man wählt ja das mitlere Blatt so dass die flachen Kilometer gefahren werden auf dem mitlerem Blatt und bei den feinsten Abstufungen hinten. Was dies genau im Sinne von Blattgrösse heisst ist für jeder Radfahrer und jedes Einsatszweck anders. Ich wechsle da heutzutage zwischen 39, 40 und 42. 44 wäre für Spezialeinsätze mit viel Pulkfahren im Flachem. Compact sehe ich eher als Problempunkt wo ich wild herumschalten müsste. Das ist auch der Gründe warum ich am Ende der Experimentierfase bei 3-Fach gelandet bin und dort geblieben (und dieses Experimentieren u.a. mit Compact fand statt als 42-52 noch üblich war).
 
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