• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Welches Innenlager

thedeep

Neuer Benutzer
Registriert
8 Dezember 2014
Beiträge
17
Reaktionspunkte
0
Hallo,

ich bin neu hier und habe heute meinen ersten Rennrad-Rahmen erstanden.
Ich komme ursprünglich aus dem MTB Bereich.

Mein Rahmen ist ein Raleigh Mercury - wenn ich das Internet korrekt bemüht habe so umrum 1990. Vorweg für jeden dem der Rahmen nicht gefällt und der an mir zweifelt, es hatte einen bestimmten Grund, warum es der Rahmen sein sollte :)

Jetzt möchte ich den Rahmen allerdings neu aufbauen und da das Innenlager mehr als rau läuft, muss auch dieses getauscht werden. Mein magischer Zollstock misst 68mm Gehäusebreite - mein MTB Wissen sagt mir jetzt BSA - kann das stimmen?

Fotos anbei.

Geplant wäre dann eine Ultegra 6500er Kurbel, weil diese optisch gut zum Rahmen passt wie ich finde. Ich möchte weitestgehend auf einen allzu modernen Look bei den Anbauteilen verzichten.

Für hilfreiche Tipps bin ich sehr dankbar!



 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist noch ein "old skool" innenlager mit separate Schalen und Kugel(ringe)
Ausbauen:
Ring linke Seite mit Hakenschlussel (oder Wasserpumpzange) losen (linksum)
Schale links ausdrehen mit Bahco oder so etwas (linksum), Welle ausnehmen.
Schale rechts ausdrehen mit passende Schlussel oder in Schraubstoch klemmen und Rahmen drehen.
Achtung: Breite innenlagerhulse des Rahmens 68 mm ist BSA.....
68 mm > rechtsum losdrehen
 
Danke für die Anleitung!
Nur um auf Nummer sicher zu gehen Ersatz ist mittels "modernem" BSA Octalink Lager für die 6500er Ultegra also möglich?
 
Super, für den neuen Kram hab ich auf jeden Fall alles da, meine MTB baue ich in der Regel selbst, ich habe allerdings null Erfahrungen mit Stahlrahmen, da wollte ich auf Nummer sicher gehen. Vielen Dank, du warst mir eine große Hilfe!
 
Da ich so dankbar für die großartige Hilfe hier war ein kleines Statusupdate:

medium_DSC_0413.JPG
medium_DSC_0416.JPG

medium_DSC_0419.JPG


Lenker (Deda Elementi Speciale
50879.jpg
)
und Vorbau (Deda Elementi Murex
dedaelementi_classic_stem_murex.jpg

) Sind im Zulauf, Bremsen sollen es die Tektro R539 werden für dich ich noch wegen der Beläge schauen muss, aber das ist ein anderes Thema :-)
 
okay den Bereich im Tretlager habe ich jetzt - selbstverständlich - komplett gefettet. - wozu das Öl? Rostschutz von innen? dann sollte es ja reichen das durch das Sattelrohr reinlaufen zu lassen um es dann durch Bewegung des Rahmens zu verteilen?
 
okay den Bereich im Tretlager habe ich jetzt - selbstverständlich - komplett gefettet. - wozu das Öl? Rostschutz von innen? dann sollte es ja reichen das durch das Sattelrohr reinlaufen zu lassen um es dann durch Bewegung des Rahmens zu verteilen?
Wäre schlauer gewesen VOR (!) dem Tretlagereinbau per Röhrchenverlängerung In Unterrohr,Sitzrohr, Kettenstreben zu sprühen...
Desgleichen bei ausgebauter Gabel in Oberrohr Steuerrohr,Unterrohr...
Gabelscheiden nicht vergessen!
Das Tretlagergehäuse ist auch nicht plangefrässt...
 
Das wieder ausbauen um dann zu sprühen ist ja kein großer Akt.

Was wären hier die Nachteile beim nicht plangefräßten Gehäuse? Immerhin ist das Teil so knapp 25 Jahre alt geworden :-D Müsste halt nur nen Shop hier finden der es für nen fairen Preis macht, da mir dafür schlicht das Werkzeug fehlt.

Danke schonmal für die hilfreichen Antworten, an sowas wie die Hohlraumbersiegelung muss man erstmal denken beim ersten Stahlrad. :)

Allerdings ist auch zu erwähnen, es sind zumindest keine bewussten Regenfahrten geplant. Das wird fürs erste ein astreines Schönwetterbike. Für fieses Wetter hab ich meine Kumpels mit den dicken Reifen.
 
Was wären hier die Nachteile beim nicht plangefräßten Gehäuse? Immerhin ist das Teil so knapp 25 Jahre alt geworden :-D Müsste halt nur nen Shop hier finden der es für nen fairen Preis macht, da mir dafür schlicht das Werkzeug fehlt.

Wenn's ein Cartridge Innenlager ist, kein Problem (Bild ist mir nicht ganz klar)
 
Ist es.

Okay ich werde dann die Hohlraumversiegelung machen und Planfräsen nur, wenn es ein super Preis ist - wenngleich ich das Handwerk gern unterstütze.
Das Planfräsen macht man , damit die Lagerschalen li. + re. exakt fluchten , das ist aber nur notwendig wenn es einzelne Schalen sind , wenn das ein Patronenlager ist , das von "selbst" die Lagerflucht einhält , kannst du darauf verzichten .
Warum Raleigh aber die Flächen nicht gefräst hatte bleibt ein Geheimnis , das ist eigentlich Pfusch .
 
Danke für die Erklärung - ich fürchte nur ich habe den Zeitpunkt einer möglichen Reklamation beim Hersteller latent überschritten :D
 
Zurück