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Tour de France 2018

Habe auch mal weiter gesucht: Die Etappen werden wohl dieses Jahr auch etwas anders gefahren als die letzten Jahre. Eher ein Ausscheidungsrennen als den letzten Berg Vollgas. Erklärt auch die Probleme mit den Karenzzeiten:

Vayer:" If THOMAS 70kg : 1 : Colombière 21min47s, 7,5 km à 8,5% (966m/1607m), 433 watts étalon , 6,2 w/kg. 2 : La Rosière 25min58s, 10,45 km à 6,7% 421 watts étalon, 6w/kg. 3 : Huez 41min16s, 13,8 km à 8,1% 400 watts étalon, 5,65 w/kg"


Weiterhin hat Vayer getwittert:
"Froome is not the Froome's 2013 Ventoux. He never was anymore. QUINTANA ! Where is Quintana ? Only 28 y/old. No more sugar in blood ?" :D

Vayer ist ein sehr merkwürdiger Vogel, die Frage, was mit Quintana los ist ist aber mehr als berechtigt. Mit 28 über den Zenit drüber? Traurig aber nicht ausgeschlossen (und er wäre auch nicht der Erste, dem das so ging ....)
 
Machen diese Listen überhaupt Sinn? Bei unterschiedlichen Etappenverläufen/Gesamthöhenprofilen und unterschiedlichen Terminen der jeweiligen Etappen innerhalb der Tour oder auch Wetterbedingungen?
Die Liste selbst ist nur eine Liste. Die Frage ist eher, ob und, wenn ja, welche Interpretationen dieser Liste Sinn ergeben.
 
Wer am Sonntag meinte, die Klassementfahrer müssen auch Kopfsteinpflaster können, dem kann man jetzt natürlich nur entgegenhalten, dass man als Sprinter eben auch über die Berge können muss.
Fe, das gilt schon immer, aber nun hat sich anscheinend etwas verändert (siehe Beitrag von @pjotr). Ganz fair scheint mir diese vereinfachte Sicht nicht.
 
Ganz riesig fand ich gestern übrigens auch Geschke. Bis wenige Kilometer vor dem Ziel hat er seinen Chef unterstützt. Es gab da den Moment, als er schon abgehängt schien, er aber noch mal alle Kraft zusammennahm und nach vorne sprintete, um Dumoulin ein Gel (?) zu geben?

Der Simon musste hier mal Erwähnung finden! Danke.
 
Die haben doch nur auf Nibali gewartet. Echt faire Geste von Froome finde ich. Aber er kann es sich leisten fair zu sein. Ein Bardet weniger, wie man gestern sah.
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Als alle vier kurz vor Ziel auf einer Höhe fuhren, haben die sichtbar ein paar Worte hin- und her gewechselt.Froome hat vorher ins Mikro gesprochen.
Vielleicht ging es dabei darum, ob man auf Nibali wartet.Wenn es denn so war, ganz klar faire, sportliche Geste.
Ich erinner mich an 2015 und 2017, wo Aru und Nibali Froome attackierten, als er technische (!) Probleme hatte.
Das ist natürlich nicht vergleichbar mit einem Sturz. Die Schutz- Argumentation war jeweils, das ein Fahrer ja auch wegen körperlicher Schwäche ein technisches Problem simulieren könne, um kurz zu verschnaufen. Deshalb müsse man das vom bekannten, ritterlichen Ehrenkodex abkoppeln.
 
Was für eine Etappe, ich musste sie leider in der Konserve sehen und war natürlich ohne es zu wollen bereits über das Ergebnis informiert. Da dachte ich erst: Schon wieder Sky, wie langweilig. Aber als ich die Bilder sah. Was für ein Drama. Ich würde sagen, das war die spannendste Ankunft seit mindestens drei, vier Jahren. Froome mit einer Minikrise. Wow.


Meiner Meinung nach fährt Froome auf low carb Basis, war schon beim Giro so und die Eurosport Moderatoren lachten ob des dämlichen Verhaltens Froomies. (Unterzuckert - wer kennt’s nicht?)
Andere runter schubsen, falsch abbiegen usw.

Und dann kam das berühmte kleine Fläschchen (Carb pur) meiner Meinung nach, und dann der epische Climb und Solo.

Froome faehrt nur auf Wasser und Brot - derzeit. Man achte auf ein Fläschchen. Asterix lässt grüßen!
;)
 

Wenn man sich das anschaut, sieht es aus, als würde jemand aus dem Pulk gegen Nibalis Hinterrad treten. Sieht man sich die bewegten Bilder aus @Johnny77 s Link an, schiesst von links etwas plötzlich hervor.

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Und da hört es nun wirklich auf ! Ich wünsche mir, das diese Person exemplarisch ermittelt und belangt wird. Als Team würde ich Strafanzeige stellen. Die Bilder lassen sich sicher auswerten und Personen ermitteln. Es tauchen bestimmt noch mehr Handy Videos mit der Zeit auf anderen Plattformen auf
 
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Wenn man sich das anschaut, sieht es aus, als würde jemand aus dem Pulk gegen Nibalis Hinterrad treten:

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Und da hört es nun wirklich auf ! Ich wünsche mir, das diese Person exemplarisch ermittelt und belangt werden könnte. Als Team würde ich Strafanzeige stellen
Er hängt sich mit dem Lenker ganz klar an dieser Schlaufe auf. Dem hat keiner ins Rad getreten.
 
Du meinst Froome will noch ein bisschen Gewicht machen vor den Pyrenäen... :cool: und packt dann die SIS - Wundertüte aus. Wov. Na wir können gespannt sein :)
 
Ein Punkt der letzte Woche schon mal vom MTS-DS angesprochen wurde und für das Aus der Sprinter ebenfalls von Bedeutung sein könnte, ist, dass durch die Verkleinerung der Teams die Belastung für die einzelnen Fahrer größer geworden ist. Seine These war IIRC, dass viele Fahrer jetzt einfach mehr arbeiten müssen, öfter selber zurück zum Wagen, Flaschen holen etc., mehr vorne fahren, selber Lücken zufahren usw. - und er hat daraus letzte Woiche schon die Prognose abgeleitet, dass mit mehr Aufgaben zu rechnen sei. Scheint so, als wenn sich die Verkleinerung der Teams nicht wie von den Befürwortern behauptet, zu Lasten der sportlich dominanten Teams auswirkt, sondern, die trifft, die eh auf der letzten Rille fahren.

Also ein zu ergänzender Punkt ist noch die Spezialisierung: Kittel und Groenevegen sind m.E. Paradebeispiele für echte Sprinter, die einfach nicht gut Berge fahren können.

Beim Giro war es ziemlich normal, dass die Sprinter vor den Bergen alle ausgestiegen sind. Wenn die Veranstalter dieses massive Aussteigen nicht wollen, müssen sie einfach die Etappengestaltung überdenken. Seien wir ehrlich: Nach der ersten Woche ist der Drops doch für die meisten Sprinter eh gelutscht. Es kommt jetzt noch am Freitag vor dem Zeitfahren eine Flachetappe und dann die Schlussetappe auf der Champs-Elysée.
 
Die letzte Etappe ist eine bedeutende Etappe gewesen, die nun einen Makel hat.
 
Er hängt sich mit dem Lenker ganz klar an dieser Schlaufe auf. Dem hat keiner ins Rad getreten.

Ich hab es mir jetzt zig mal angeschaut. Ich seh da keine Schlaufe. da schiesst was plötzlich von links raus. Für die, die wie ich Verschwörungstheorien lieben: das wirkt mit den Nebellbomben zusammen schon wie ein inszeniertes Ding
 
Sprint Royal 2018: Quintana in der Schlussetappe knapp von seinem Landsmann (21 Jahre, 52 kg) übersprintet. Degenkolb: die letzten 3000 HM heute haben mir den Zahn gezogen. Glückwunsch an die Leichtmatrosen.
 
Nach der ersten Woche ist der Drops doch für die meisten Sprinter eh gelutscht. Es kommt jetzt noch am Freitag vor dem Zeitfahren eine Flachetappe und dann die Schlussetappe auf der Champs-Elysée.

Genau! Wäre diese nicht ganz sooo unbedeutende letzte Etappe in Paris nicht. Das ist halt nicht irgendeine Etappe der Tour. Wäre ich Geldgeber und müsste mit Ansehen, wie mein Sprinter Paris -aus den heuer eingetretenen Umständen- verpasst, wüsste ich, was ich der ASO mitteilen würde. Und das betrifft ja gleich etliche Sponsoren in diesem Jahr. Freuen werden die sich ganz sicher nicht.
 
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