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Tannheimer

Zipfelklatscher

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Hat jemand von euch die 220 beim Tannheimer gefahren?
Eure Erfahrungsberichte würde mich interessieren, besonders wegen dem Wetter. Bin selbst nur die 130 gefahren, konnte daher in Kienzerle am Campingplatz die ganze Gruppe mit Marcel in die Gewitterfront fahren sehen. Hoffe, ihr seid alle gut durchgekommen. Bei uns gab es einige Stürze, besonders bei den Viehgittern.
 
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maierhelmi

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Also ich bin in die 220 gefahren (glaub, zum 9. Mal, seit es den Tannheimer gibt). Mei, was wollt ihr lesen? Bin tatsächlich zum allerersten Mal mit Rucksack und darin enthaltenen Regenklamotten gefahren. Hab lange gezögert, war dann aber heilfroh, dass ich das Zeug dabei hatte. Nach der Startschleife über Grän hats dann ja praktisch schon begonnen mit Regen. Heftig wurds dann bei der Auffahrt zum Oberjoch und vor allem runter nach Wertach. Dazu böiger Wind. Da sind bereits viele raus in alle möglichen Unterstände. Hab das Tempo sofort raus genommen, war mir echt zu gefährlich. Jungholz oben dann Regenjacke raus und drüber. Nach dem da schon immer mehr raus sind, mal ganz kurz überlegt, ob das Sinn macht, weiterzufahren. Vorsichtig runter nach Wertach und hoch Ellegghöhe. Irgendwie gings dann schon. Regen wurde bisschen weniger, Wind etwas ruhiger. Natürlich klatschnass. Hab mir dann immer Zwischenziele gesetzt. Riedbergpass hoch, Labe angefahren. Oben dann schon kein Regen mehr und kein Wind und sogar mal ne blaue Lücke zu sehen. War da echt froh, nicht ausgestiegen zu sein. Runter Hittisau, gute Gruppe bis Au, Labestation. Zäh, sehr zäh hoch zum Hochtannberg und dann mit richtig starker, kleiner Gruppe vor nach Weissenbach. Heftiger Wind, aber mehr seitlich als wie sonst im Lechtal von Vorne. War ok. Ärgerlich nur ein "Mitfahrer", der sich permanent weigerte, auch mal im Wind zu fahren. Gaichtpass ging so lala, oben dann fetter Gegenwind bis nach Tannheim. Zum Heulen. Wollte wie 2018 unter 8 Stunden einfahren, keine Chance. Gut, 10 Minuten habe ich dank Wetter schon alleine nach Kranzegg liegen gelassen (Sicherheit vorrangig) und mehr war bei den Bedingungen an diesem Tag einfach nicht drin. Letztendlich wurdens dann 8.15 brutto und 7.57 netto auf dem Garmin. War 2 Tage danach allerdings noch richtig tilt. Kälte und Nässe zu Beginn haben Spuren hinterlassen, auch im Kopf.

Hab für mich persönlich entschieden, das Teil durchzuziehen, hab aber vollen Respekt vor den Leuten, die abgebrochen haben. Keine Ahnung, ob ich nicht auch raus wäre, wenn das (Un)wetter nicht besser geworden wäre. Da ich aus der Region komme und die Strecke fast bei mir am Haus vorbeigeht, wäre das öfters machbar gewesen. Ein paar Mal hab ich echt dran gedacht. Andererseits war es auch motivierend für mich, dass doch viele auch im Rennen geblieben sind. Vor Jahren (damals ging die Strecke noch übers Hahntennjoch) hats oben am Joch geschneit und ein Stück weiter unten extrem geregnet, 20 Minuten später war wieder die Sonne da.....

Extrem schwierige Situation auch für den Veranstalter. Was tun?? Langdistanz canceln und alle auf die 130 schicken?? Was mit den Labestationen auf Lang, was mit den vielen Helfern? Was sagen die Leute, die auf die Langdistanz wollen?? Vom Unwetter war bis kurz vor dem Start im Wetterbericht nicht die Rede. War zwar Regen angekündigt, aber so derb mit Blitz und Donner eben nicht. Daheim hab ich mir natürlich was anhören können, könnt ihr euch sicher vorstellen. Wie kann man nur, muss das sein etc.... Aber jetzt so mit Abstand betrachtet würde ich alles genauso wieder machen. Hoffmer mal auf gute Verhältnisse 2020. Wäre dieses Jahr absoluter Teilnehmerrekord geworden, jammerschade. Hunderte sind gar nicht erst zum Start gekommen.
 

Petzi_Polatzki

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Hallo.

Mal ne andere Frage.
Weiß jemand ob der tannheimer irgendwann mal wieder übers hahntenjoch gehen wird oder wie die Stellungnahme der Veranstalter dazu ist?
Wenn ich mich recht erinnere wurde das doch wegen der Baustelle am Arlberg umgeleitet vor ein paar jahren... Mittlerweile ist doch aber die Baustelle schon Vergangenheit...

Schöne Grüße
 

maierhelmi

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soweit ich weiß (kenne den Veranstalter ganz gut) aktuell wohl keine Überlegungen in der Richtung. Gründe: Großteil der Teilnehmer findet aktuelle Strecke interessanter/attraktiver - Ortsdurchfahrten St. Anton, Imst und vor allem Landeck waren immer problematisch wegen hohem Verkehrsaufkommen - Motorradfahrer Hahntennjoch u.a. Den Rest bringen die behördlichen Auflagen mit sich wie z.B. Verzicht auf Linksabbieger). Interessant wäre es aber schon, wenn die Strecke jährlich wechseln würde. Also 1x Flexen/Hahntennjoch, im Folgejahr Riedberg/Hochtannberg. Für "offizielles Statement" einfach mal das OK anschreiben.
 

Petzi_Polatzki

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Hallo.

Danke für die info.
Das ok habe ich schon Kontaktiert aber nicht mal ne Antwort bekommen... Deswegen klasse das du so schnell antwortest.

Das mit den durchfahrten war blöd.
Ich dachte auch eventuell war das Joch am Ende gerade von Imst auch zu schwer bzw. heftig für viele deswegen eher die Entscheidung für die "deutlich" einfachere Variante...

Grüße
 

maierhelmi

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spielt sicher mit eine Rolle, dass das Joch am Ende für viele Starter eine echte Hürde war. Bin glaub ich bis auf 2x immer mitgefahren und kenne beide Varianten sehr gut. Am Hahntenn haben sich Dramen abgespielt :rolleyes: so ganz wohl war mir bei der Highspeed-Abfahrt Flexen runter nach St.Anton und weiter nach Landeck nie. Viel Verkehr, rustikale Mitfahrer.... das Hauptproblem dürften aber wie immer die immer höher werdenden bürokratischen Hürden sein. Da bist als Veranstalter ja echt fast im Kittchen. Die Entscheidung, vor 14 Tagen starten zu lassen bei DEM Unwetter hätte ich nicht treffen wollen....

Versuchs mal direkt beim Tourismusverband Tannheimer Tal. Ich meine, dass die OK-Verbindung immer nur mit Beginn der Ausschreibung und kurz nach der Veranstaltung steht. OK-Chef ist der Michael Keller.
 
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