Klaus1: Wolltest du nicht mal ein olles Stahlradl? Mir ist heute eines mit 'nem Rahmen von Rolf Wolfshohl zugelaufen. Rahmendaten: Sitzrohr 53, Oberrohr 54,5, Steuerrohr 12. Weiß, bissi schmutzig, bissi rostig an manchen Stellen, aber eigentlich recht hübsch. Hat 'ne alte 600er-Schaltung und sogar weiße Exage-Hakenpedale. Leider ohne Laufräder. Bei Gelegenheit mach ich Fotos.
@Alle Neuschreiber: Herzlich willkommen und viel Spaß hier und unterwegs. Wäre schön, wenn wir uns auf dem nächsten Treffen kennenlernen.
wolfgangklammt: Ich rolle und das sogar halbwegs gerne, aber absolut unwissenschaftlich und ohne mir dazu irgendwelche Theorien angeignet zu haben. Ich hock' mich in der Winterzeit ca. fünf Monate lang einfach drauf. Vor dem Frühstück, damit's nichts frisches, sondern nur altes Zeugs verbrennt. Ich hock' mich, wie gesagt, drauf, mach voher Fernseher und DVD-Player an, leg eine Folge einer halbwegs seichten Serie ein - meist irgendwas mit Raumschiff Enterprise - und rolle dann los ... 45 Minuten lang, bis die Folge vorbei ist. Anfangs langsamer, am Ende der fünf Monate schneller bzw. viel schneller, halt so, wie's jeweils geht. Während des Rollens achte ich, wenn ich von den Raumschiffen mal absehe, auf zwei Dinge: auf konstante Kurbelumdrehung/Geschwindigkeit und auf meine Herzfrequenz.
Jetzt kann man natürlich sagen, daß es sicher tausend bessere und wissenschaftlich oder sonst wie ausgetüfteltere Rollmethoden gibt, aber das ist halt meine Methode und die wirkt. Zumindest bei mir. Bei mir wirkt sogar vehement. Nicht nur, daß ich mir damit im Winter 2010/11 ganze acht Kilo runtergerollt hab', ich bin im Frühjahr 2011 zumindest anfangs allen anderen in meinem Grupetto nach der Rollerei entweder auf und davongeradelt, oder ich konnte zumindest in gleichwertiger Weise mithalten. Daß ich sowas konnte, war ein total neues Erlebnis für mich.
Ich bin kein Arzt und kann nichts zum Thema Herzprobleme beitragen, ich denke mir aber, daß ein solcher Effeket auch dann eintritt, wenn man mit weit niedrigerer Frequenz kurbelt. Die Konstanz bzw. die Beständigkeit ist es, die den Fortschritt bringt. Davon bin ich jedenfalls überzeugt.
Schönen Abend
Franz