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Schlauchreifen

hallo es passt zwar nicht 100 % zum thema aber sollte mann sich besser schlauchreifen oder besser drahtreifen für sein rennrad holen ? ich weis natürlich das man unterschiedliche felgenblätter braucht
 
Es heißt Felge / Felgen und nicht anders. Das Rad besteht aus Nabe, Speichen, Felge und Reifen.....

Wenn Du eine Schlauchreifenfelge hast, benötigst Du Schlauchreifen und wenn Du eine Hakenfelge hast, eben Drahtreifen. Schlauchreifen sind anspruchsvoller im Umgang und teurer, Drahtreifen unkomplizierter im Alltag.
 
Also,
Felgenblätter gibt es als Begriff nicht.

Es gibt Felgen für Drahtreifen (Clincher) und Felgen für Schlauchreifen. Bei wikipedia ist es wunderschön erklärt, ich kann das so nicht.

Unter Vor und Nachteilen ist alles gesagt.
(Wobei die bei Schlauchreifen genannten hervorragen Rolleigenschaften mittlerweile bei guten Drahtreifen ebenfalls gegeben sind)

Für den Alltag sind Draht- oder sogenannte Faltreifen (vereinfacht: faltbarer Draht) wesentlich besser handhabbar.
 
Schlauchreifen erweisen sich im nachhinein als „Schlaureifen", kommt es während einer Abfahrt plötzlich zu einem totalen Druckverlust — etwa, weil man über einen Flaschenboden gefahren war und dies zu einem Reifenplatzer führte.
Mir ist es bereits mehrmals so zugestoßen, daß mir abwärts, bei höherer Geschwindigkeit und dazu in Schräglage, der Reifen am Vorderrad geplatzt war, ohne, daß dies zu einem Kontrollverlust über das Rad führte, wo sich ein Draht- oder gar Faltreifen mit großer Wahrscheinlichkeit zuerst von der Felge gelöst und hiernach das Vorderrad schlagartig blockiert hätte.
Dies ist für mich, neben den Vorzügen von Schlauchreifen, auch mit sehr geringem Druck sicher auf der Felgen zu verbleiben und es so dem Fahrer zu ermöglichen, auf Regenfahrten von der so erzielbaren, größeren Auflagefläche und Bodenhaftung zu profitieren, ein weiteres entscheidendes Sicherheitsargument für die Verwendung von Schlauchreifen.

Desweiteren bin ich mir sehr sicher, Schlauchreifen am Straßenrand problemlos und schnell (ohne Eile in etwa 15 Minuten, sicher auch schneller möglich) wechseln zu können; dagegen habe ich zu Hause einmal für einen Continental Drahtreifen, trotz Reifenhebern und korrekter Vorgehensweise, zwei Stunden gebraucht; auf der Strecke hätte ich gewiß aufgegeben und wäre mit dem Bus heimgefahren.
Drahtreifen assoziiere ich mit Gebrauchsrädern, Einfachrädern, Sporträdern, Damenrädern, Kinderrädern, Trekking-Rädern der Marke „Sch(n)auff” (diese sieht man meist in Mehrzweckabteilen der Bahn, wo sie von ausgelaugten, aber dennoch ordnungsliebenden Hans-Günther oder Heinz-Jürgen nach der Radtour des Kleingärtnervereines, in Sicherungsgurten fein säuberlich verstaut, heimgeführt werden); Schlauchreifen dagegen verbinde ich mit Rennrädern.

Vielleicht aber bin ich in dieser Hinsicht zu anspruchsvoll und traditionalistisch, gehört für mich doch beispielsweise auch die überwiegende Unterlenkerfahrt an Stelle einer Dauer-Komfortfahrt in Oberlenkerhaltung zur Erscheinung eines Rennradfahrers zwingend dazu, womit sich die meisten Hobbyisten für ein in meinen Augen Rennradsport-typisches Auftreten disqualifizieren. Ebenso verhält es sich mit der höchstzulässigen Durchmesser des größten Ritzels, Größe und Anzahl der Kettenblätter sowie der maximal zulässigen Leibesfülle. Wobei natürlich jeder auch sorgenfrei so fahren kann, wie es ihm bequem ist und danach, was sein Rücken zuläßt und letztlich muß ich ja auch nicht für ihn anhalten, wenn er um einen Schlauch winkt, den ich ja sowieso nicht für ihn dabei habe.

Mal etwas Anderes: Was ist eigentlich mit dem Benutzer „Sixx” geschehen, der diese Diskussion 2005 startete? Im “Last Minute” -Bereich ist noch sein für 2016 geplantes ToH zu finden — weiß jemand von Euch, ob der Betreffende eigentlich noch lebt? Gespenstisch...
 
Vielleicht aber bin ich in dieser Hinsicht zu anspruchsvoll und traditionalistisch, gehört für mich doch beispielsweise auch die überwiegende Unterlenkerfahrt an Stelle einer Dauer-Komfortfahrt in Oberlenkerhaltung zur Erscheinung eines Rennradfahrers zwingend dazu, womit sich die meisten Hobbyisten für ein in meinen Augen Rennradsport-typisches Auftreten disqualifizieren. Ebenso verhält es sich mit der höchstzulässigen Durchmesser des größten Ritzels, Größe und Anzahl der Kettenblätter sowie der maximal zulässigen Leibesfülle. Wobei natürlich jeder auch sorgenfrei so fahren kann, wie es ihm bequem ist und danach, was sein Rücken zuläßt und letztlich muß ich ja auch nicht für ihn anhalten, wenn er um einen Schlauch winkt, den ich ja sowieso nicht für ihn dabei habe.

Was für eine ignorante Aussage. Vielleicht solltest du dir ein elitäres Hobby suchen....

Ich bin der Meinung dass Radsport etwas mit Stil zu tun hat - aber Jeder/Jede soll den Sport so betreiben, wie sie das für angemessen halten. Ich werde weiterhin den Oberlenkerfahrern, Dreifachkurblern, Drahtreifenfahrern, Bergritzel-Mitschleppern, Vollschlanken und allen Anderen meine Hilfe anbieten, falls sie diese benötigen...:D
 
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