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Scheibenbremsen beim Rennrad

AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Also ich habe Scheibenbremsen am Crossrad, ist aber vorwiegend für meinen Allwetter-Alltagsgebrauch gedacht. Bei Trockenheit bringen sie keinen Vorteil.
Nachteile:
- Hebelweg der STI ist grenzwertig lang (Hebelweg der Zusatzbremshebel ist ok)
- andere Laufräder passen nicht
- schwerer, da Gabel und Hinterbau verstärkt
- Bremsbeläge schleifen bei (kräftigem) Wiegetritt

bis auf das gewicht resultieren alle nachteile daraus, dass scheibenbremsen beim renner sehr selten sind. beim mtb war es am anfang auch nicht anders, aber der markt war dafür da und es wurde entsprechend entwickelt.
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Da ist schon noch ein ...
... Vorteil: (mehr oder weniger extreme) Seiten- und Höhenschläge bedeuten keinen Tourabbruch mehr. Keine Notzentrierung unterwegs.

Was ich mich schon lange frage: Fahrt ihr alle permanent Rennen oder Marathons? Ausschliesslich mit Materialkontrolle? Darf man an RTFs mit Scheibenbremsen nicht teilnehmen?
Hmmm..., ich traue mich mal zuzugeben, dass ich keine Rennen fahre, nicht mal "trainiere"; ich fahre zum Spaß. Wen kümmert schon die UCI?:aetsch:

Im Profi-Rennbetrieb sind Bremsscheiben, wie es sie derzeit gibt, bestimmt unpraktisch, so schnell wie die Mechaniker die Räder rausreissen und wieder einbauen.
Obwohl: Die Doppel-Mini-Bremsscheibe vom Smolik sah schon interessant aus. Und auch der Dirk Zedler wartet bspw. darauf, dass sich die Scheibenbremsen an RR weiterentwickeln. Und rennmässige Funktion und Stil bieten heute schon, finde ich, die Xentis Clincher Trekking. (Wo die im Kurs liegen, weiss ich aber nicht.) Oder sind die auch wieder nicht erlaubt?

Nur meine 2ct.
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Also ich hatte in der Vergangenheit eher das Problem die Bremskräfte auf die Straße zu bekommen. Die schmalen Rennradreifen haben zu wenig Auflagefläche, um die Bremskräfte wirkungsvoll zu übertragen.

In der Regel blockiert zumindest das Hinterrad auch bei trockener Straße recht schnell bei einer kräftigen Bremsung.

Wozu brauche ich da noch eine stärkere Scheibenbremse?
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Da ist schon noch ein ...
... Vorteil: (mehr oder weniger extreme) Seiten- und Höhenschläge bedeuten keinen Tourabbruch mehr. Keine Notzentrierung unterwegs.

Was ich mich schon lange frage: Fahrt ihr alle permanent Rennen oder Marathons? Ausschliesslich mit Materialkontrolle? Darf man an RTFs mit Scheibenbremsen nicht teilnehmen?
Hmmm..., ich traue mich mal zuzugeben, dass ich keine Rennen fahre, nicht mal "trainiere"; ich fahre zum Spaß. Wen kümmert schon die UCI?:aetsch:

Im Profi-Rennbetrieb sind Bremsscheiben, wie es sie derzeit gibt, bestimmt unpraktisch, so schnell wie die Mechaniker die Räder rausreissen und wieder einbauen.
Obwohl: Die Doppel-Mini-Bremsscheibe vom Smolik sah schon interessant aus. Und auch der Dirk Zedler wartet bspw. darauf, dass sich die Scheibenbremsen an RR weiterentwickeln. Und rennmässige Funktion und Stil bieten heute schon, finde ich, die Xentis Clincher Trekking. (Wo die im Kurs liegen, weiss ich aber nicht.) Oder sind die auch wieder nicht erlaubt?

Nur meine 2ct.

Ich für meinen Teil bin früher-lange ist's her- Rennen und RTF gefahren.Heute fahr ich nur noch die RTF die bei mir um die Ecke sind.
Das ist neben dem Gewicht der Grösste Nachteil.Ausserdem reichen Felgenbremsen völlig aus,damit kriege ich die Räder schon zum blockieren.Scheibenbremsen fände ich für ein RR eher gefährlich.
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Scheibenbremsen fände ich für ein RR eher gefährlich.

Vor Benutzung der neumodichen Dampfeisenbahn wird ausdrücklich gewarnt, da durch den Luftdruck, der bei hohen Geschwindigkeiten bis zu 20 mph entsteht, die Atmung aussetzen kann! ;-)
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

- Hebelweg der STI ist grenzwertig lang (Hebelweg der Zusatzbremshebel ist ok)
Die BB7 Road ist für RR-Bremshebel gemacht. Da sollte es mit dem Hebelweg passen. Was für eine Bremse hast du?


Hmmm..., ich traue mich mal zuzugeben, dass ich keine Rennen fahre, nicht mal "trainiere"; ich fahre zum Spaß. Wen kümmert schon die UCI?:aetsch:
Als Hobbylusche fahre ich bei Nässe sehr vorsichtig. Auch mit einer besser dosierbaren Bremse würde bei mir vermutlich kein richtiger Spass aufkommen. Sobald die Strasse trocken ist, vermisse ich die Scheibenbremse nicht. Prinzipiell dagegen bin ich aber nicht, ausprobiert habe ich noch keine. Das Geräusch von schleifenden Scheibenbremsen, das ich bei manchen MTB‘lern schon gehört habe, finde ich allerdings etwas abschreckend. :rolleyes:


In der Regel blockiert zumindest das Hinterrad auch bei trockener Straße recht schnell bei einer kräftigen Bremsung.
Dann brems nur vorne.


Vor Benutzung der neumodichen Dampfeisenbahn wird ausdrücklich gewarnt, da durch den Luftdruck, der bei hohen Geschwindigkeiten bis zu 20 mph entsteht, die Atmung aussetzen kann! ;-)
Darum fährt man heute elektrisch. :)
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Warum haben sich die Scheibenbremsen nicht beim Rennrad durchgesetzt ?

Ich kann mir nur vorstellen das die keinerlei Vorteile bieten. Meine gut eingestellten Cantilever Bremsen heben mich sofort aus dem Sattel wenn ich die zu fest anziehe...Bremsen tun die super.
Ist es vielleicht das hohe Gewicht ?
Ausserdem finde ich, das Scheibenbremsen einen zu hoher Auwand sind. Da müssen die Räder und die Gabel usw...extra dafür vorbereitet werden...ist ein großer Nachteil wie ich finde...:confused:

So wie Du Dein Posting formulierst frage ich mich nach dem Sinn des Threads......

z.b. bei cannondale fündig.

Nicht mehr erhältlich sein 2007...

.Aber ich glaube nicht das geübte Crosser sowas kaufen.

Wieviel von geübten Crossern bzw. Rennradlern sind im allgemeinen unterwegs.....Der überweigende Teil der Radler sind typische Feierabend-/Hobbyradler, die dahingehend kaum differenzieren können.

- Hebelweg der STI ist grenzwertig lang (Hebelweg der Zusatzbremshebel ist ok)
- Bremsbeläge schleifen bei (kräftigem) Wiegetritt

Dann sind Deine Bremsen nicht richtig eingestellt. Zugegebenermaßen haben aber die Shimano-STI einen etwas größeren Leerweg als z.B. Campagnolo

Also ich hatte in der Vergangenheit eher das Problem die Bremskräfte auf die Straße zu bekommen. Die schmalen Rennradreifen haben zu wenig Auflagefläche, um die Bremskräfte wirkungsvoll zu übertragen.

Absolut korrekt. Trotzdem bin ich froh, die lästigen Felgenkneifer losgeworden zu sein.......

[URL=http://fotos.rennrad-news.de/photos/view/126754][/URL]
 
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Ok, das Teil sieht ziemlich cool aus. Das muss ich zugeben. Da passt die Scheibenbremse auch optisch ran. (Zumindest mal von der Rückseite)

Weisst Du was das Gewichtsmässig ausgemacht hat?
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Die BB7 Road ist für RR-Bremshebel gemacht. Da sollte es mit dem Hebelweg passen. Was für eine Bremse hast du?

Es ist eine Shimano BR-R505.
http://techdocs.shimano.com/media/t...BR-R505/SI_8E80A_Ge_v1_m56577569830599965.pdf

Dann sind Deine Bremsen nicht richtig eingestellt. Zugegebenermaßen haben aber die Shimano-STI einen etwas größeren Leerweg als z.B. Campagnolo

Bei akkurater Einstellung (gerade noch kein Schleifen) ist der Hebelweg der STI für die BR-R505 tatsächlich ok. Da hast Du recht. Man muss man sie aber schon deutlich häufiger nachjustieren als Caliper-Bremsen (welche mit weniger Hebelweg am STI besser ansprechen). Das meinte ich mit "grenzwertig".
Zugegebenermaßen justiere ich nicht so konsequent nach (ist halt nur das Alltagsrad), weil ich meist in Oberlenkerhaltung mit den Zusatzbremshebeln bremse.
Es liegt wohl auch an der einfachen Konstruktion der BR-R505, wo nur der linke Bremsbelag per Seilzug betätigt wird (die Scheibe wird unter Verbiegung an den rechten Bremsbelag gedrückt). Dennoch bin ich ganz zufrieden mit der BR-R505, zumal ich die einfachere Wartung gegenüber hydraulischen Scheibenbremsen als Pluspunkt sehe.
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Es liegt wohl auch an der einfachen Konstruktion der BR-R505, wo nur der linke Bremsbelag per Seilzug betätigt wird (die Scheibe wird unter Verbiegung an den rechten Bremsbelag gedrückt). Dennoch bin ich ganz zufrieden mit der BR-R505, zumal ich die einfachere Wartung gegenüber hydraulischen Scheibenbremsen als Pluspunkt sehe.

Die BB7 von Avid hat genau das gleiche Funktionsprinzip.

[URL=http://fotos.rennrad-news.de/photos/view/130720][/URL]
 
AW: Scheibenbremsen beim Rennrad

Wie lange brauchst Du bei nem Platten um das HR aus/ein zubauen?

Beim Ausbau gibt es nichts weiter zu beachten, die Scheibe fällt mit dem Rad einfach aus dem Bremssattel heraus. Der Mehraufwand beim Einbau besteht ausschliesslich darin, die Scheibe in den Freiraum zwischen den Bremsklötzen einzuführen, dafür entfällt das Öffnen der Felgenbremse.

Noch eine grundsätzliche Anmerkung zu Scheibenbremsen am Rennrad. Wie ich oben schon geschrieben habe sprechen in erster Linie wohl optische Gründe dagegen, mir gefällt die Disk am Renner auch nicht.
Aus technischer Sicht ist es z.Zt. so, dass es keinen integrierten Bremsschaltgriff mit Hydraulikzylinder gibt. Die Funktion einer Scheibenbremse ist mit Seilzugantrieb jedoch prinzipbedingt schlechter als die der hydraulischen Bremsen. das gilt sowohl für die erzielbare Bremskraft, als auch für die Bremshysterese, die Dosierbarkeit und Ansprechverhalten der Bremse beeinflusst. mit der Hydraulik verbunden ist gleichzeitig auch eine funktionierende automatische Nachstellung.
Die Disk hat eine durch den Bremsenhersteller definierte Reibpaarung Belag/Scheibe, was bei Felgenbremsen prinzipiell Zufall ist.
Felgenhersteller können Felgen für Scheibenbremsen aussschliesslich auf die Belastungen durch Reifen und Speichen abstimmen, die Bremsflächen fallen weg.
Die hier geäusserte Mehrbelastung für Gabel und Rahmen ist längst nicht so groß, wie befürchtet. Am Hinterbau ist praktisch kein Unterschied und die Gabel wird auch mit Felgenbremse so belastet, dass der Hebel am Reifenaufstandspunkt ansetzt und sich über das Ausfallende am unteren Steuerlager abstützt.

Ich halte die Felgenbremse für einen technischen Anachronismus, auf den zu verzichten, es mir am Rennrad aus optischen Gründen schwerfallen würde.
 
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