• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Rollwiderstand Pannenschutzband bei Rennen!

AW: Rollwiderstand Pannenschutzband bei Rennen!

Hallo

Das Pannenschutzband macht bei mir sehr gute Arbeit am Stadtrenner . Verrutschen tut da nichts und der Schlauch geht auch nicht kaputt. Das Material ist sogar so weich, dass sich die einzelnen Fäden der Karkasse am Pannenschutzband abzeichnen.

Im Rennen würde ich dagegen nie mit den Teilen fahren. Man merkt schon, dass es etwas unkomfortabler rollt und man nen bissel langsamer unterwegs ist als sonst. Gerade wenn man mal ans Limit geht, kommt das richtig stark zum tragen.
Ich schätze den Verlust durch das Pannenschutzband mit ca. 5 Watt ein. Das mag wenig klingen, reicht aber wenn man am Limit fährt und krampfhaft versucht bei einer Gruppe mitzuhalten um doch irgendwann abreißen lassen zu müssen.
Und das ist man nicht nur ein paar zehntel-KM/H langsamer sondern einige KM/H langsamer weil der Windschatten fehlt.

Beste Grüße
Nordisch

Der nur noch auf dem Stadrenner das Pannenschutzband fährt, wo u.a. damit pannenanfällig gewordenen Rennereifen bis auf die Karkasse hinunter gefahren werden.
Ansonsten kann ich auf lediglich 1 Platten auf 10.000 km mit 2 Sätzen Rennreifen von Michelin (Krylion Carbon, P2R) verweisen. Parallel dazu hatte 3 Platten auf 4500 km mit einem günstigen Crossreifen. Zudem kommen noch ein paar pannenfreie 100 km mit anderen Reifensätzen. Macht also 4 Platten auf 15.000 km und dabei einen schönen Rollgenuss. Muss jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Von meinem derzeitigen Standpunkt lass ich das Pannenschutzband lieber weg mit Ausnahme des Stadtrenners.
 
AW: Rollwiderstand Pannenschutzband bei Rennen!

Kann mir das jemand erklären?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei ca. 9bar Druck im Schlauch da unten auf einer Aufstandsfläche von vielleicht 10mm² soviel Walkarbeit stattfindet, dass es so deutlich wie manche es empfinden spürbar ist.
Und warum erhöht das Band die zu verrichtende Walkarbeit so extrem?

Die Fragen sind nicht als Provokation gedacht sondern ehrliches Interesse.

allgemein werden reifen und schlauche in ihrer wirkung unterschätzt. da beeinflusst jedes detail den rollwiderstand.
hier ein bisschen text aus einem anderen thread:

Dass die Reifen und insbesondere die Schläuche tatsächlich so viel bringen sollen, kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen.

Die Schläuche liegen innen, haben also mit Reibung nur sehr bedingt etwas zu tun. Es mag bei 74g aufgrund des wenigeren Materials entsprechend weniger Walkarbeit nötig sein, gut. Der Gewichtsunterschied dagegen ist vernachlässigbar. Denn wir haben es ja in der Ebene mit einer gleichförmigen Bewegung zu tun, da wird nichts beschleunigt. Hast du die entsprechenden Werte dazu auch aus tour etc.?

(...)

Die ausgangswerte stammen aus einem tour test (11/2006). bei einem gleichen reifen (conti supersonic) kommen bei sonst konstenten werten bei 30km/h und 85kg sytemgewicht. Latex: 23,9 Watt; Butyl 104g: 32,1 Watt; die anderen werte liegen entsprechend dazwischen. zwischen 104g und 74g Butyl liegen in diesem test 3,3 Watt (direkt aus der grafik abzulesen).
ein anderer test online, bestätigt auch den vorteil von latex. wird also wohl so sein, auch wenn es zunächste abwägig scheint.
 
AW: Rollwiderstand Pannenschutzband bei Rennen!

Gerade fürs Rennen würde ich in jedem Fall darauf verzichten:
Strecken werden eigentlich immer gekehrt; die Wahrscheinlichkeit dass Du einen Platten fährst ist doch eh sehr gering, vor allem bei dem Druck, den Du bei einem Rennen im Reifen hast; es ist klar mehr Gewicht und Walkarbeit.
Gruß!
 
Zurück