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Pinion-Rennrad mit Getriebeschaltung und Gates Carbon Drive von Hilite

Pinion-Rennrad mit Getriebeschaltung und Gates Carbon Drive von Hilite

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Die schweizer Custom-Schmiede Hilite bietet neu ein Pinion-Rennrad mit Getriebeschaltung P1.18 und Gates Carbon Drive an. Mit ihrem "Pinion"-Getriebe haben die Tüftler Christoph Lermen und Michael Schmitz für die größte Innovation im Fahrrad-Antriebsbereich in den letzten Jahren gesorgt. Ein anstelle des Tretlagers im Pinion-kompatiblen Rahmen verbautes Getriebe sorgt für 18 Gänge mit gleichmäßiger Abstufung und einer Übersetzungsbandbreite von 636 Prozent.

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Pinion-Rennrad mit Getriebeschaltung und Gates Carbon Drive von Hilite
 

Flat Eric

Machen ist wie wollen , nur krasser .
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Aaaaah, du fährst also Single Speed! :daumen:

Nö , eigentlich nicht ( noch nicht ? ) , aber der Wirkungsgrad einer Kettenschaltung als Antrieb liegt bei 99% , ein Zahradpaar hat nur ca. 95% , ein Zahnriemen ca. 93% , und wenn ich mir das ganze so rein technisch anschaue , frag ich mich was das ganze ( wenn ohnehin nur ca. 200 Watt Antriebsleistung da ist ) eigentlich verbessern soll, das Vorwärtskommen sicherlich nicht .
Mehr nicht :rolleyes:
 

BW-72

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Der theoretische Wirkungsgrad einer neuwertigen(!) aber eingefahrenen, perfekt eingestellten(!), gut geschmierten(!) und sauberen(!) Kettenschaltung liegt bei guten Wetterbedingungen(!) und Straßenzuständen(!) vielleicht bei 99% - in der Realität würde ich das also eher bezweifeln! ;)
Und selbst wenn in der Realität der Wirkungsgrad von gekapseltem Getriebe und Riemen etwas schlechter sein sollte gibt es doch Vorteile, auch wenn sie woanders liegen.
Soll doch jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist ...
 

orchida

Mitohneglied
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Da find ich die Rohloff-Nabe sinnvoller....

Einerseits ja, andererseits nein. Die Rohloff ist ziemlich hecklastig, bei der Pinion liegt der Schwerpunkt in der Mitte (Tretlager). Ich bevorzuge aber dennoch die Rohloff, weil in jedes Rad einbaubar und zudem auch günstiger.
 

vorTrieB

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Schönes Ding! Vielleicht für Rennen nicht unbedingt geeignet, aber sonst für so ziemlich jede Fahrt um so besser. Wo gibt's das sonst: Ein Renrad, mit dem Du (abgesehen vom Reifenwechsel) 10.000 Kilometer ohne Wartung fahren kannst?

Allerdings: Ein Bremsschaltgriff muss schon noch her. Eine Spezialrennradversion mit 2 statt 3 * 6 Gängen und entsprechend weniger Gewicht wäre außerdem schön.

Zu beachten: Die Gates-Riemen funktionieren großartig, sind aber höchst sensibel gegen Quer-Kräfte. Nach Stürzen dürften sie in der Regel auszutauschen sein. Das geht dann ziemlich ins Geld...
 

Flat Eric

Machen ist wie wollen , nur krasser .
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Der theoretische Wirkungsgrad einer neuwertigen(!) aber eingefahrenen, perfekt eingestellten(!), gut geschmierten(!) und sauberen(!) Kettenschaltung liegt bei guten Wetterbedingungen(!) und Straßenzuständen(!) vielleicht bei 99% - in der Realität würde ich das also eher bezweifeln! ;)
Und selbst wenn in der Realität der Wirkungsgrad von gekapseltem Getriebe und Riemen etwas schlechter sein sollte gibt es doch Vorteile, auch wenn sie woanders liegen.
Soll doch jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist ...

Das ist fraglos richtig , aber bei gleichem technischen Zustand , also beides gut , und davon geht man ja bei solchen Betrachtungen aus , ist die Differenz halt da .
Eine rostige versteifte Kette auf abgefiedelten Ritzeln ist ja kein Vergleich .
Und das mit der wartungsarmmut wird die Praxis zeigen , wenn denn einen nennenswerte Stückzahl im Einsatz war , bei der Menge an Bauteilen im Zusammenspiel ist das durchaus nicht sicher .
 

BW-72

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Das ist fraglos richtig , aber bei gleichem technischen Zustand , also beides gut , und davon geht man ja bei solchen Betrachtungen aus , ist die Differenz halt da .
Damit hebt man die theoretischen Vorteile des einen Systems hervor und unterschlägst gleichzeitig die praktischen Vorteile des anderen.
Ich fahre gerne in der Praxis und nicht nur aus finaziellen Gründen nicht jeden Tag mit neuem Material! ;)

Eine rostige versteifte Kette auf abgefiedelten Ritzeln ist ja kein Vergleich .
Das ist das eine Extrem, der absolute technische Bestzustand ist das andere.
Der gepflegte Normalzustand befindet sich irgendwo dazwischen! Aber das sind dann eben keine 99% Wirkungsgrad mehr!
 

Hoeze

MItglied
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Nö , eigentlich nicht ( noch nicht ? ) , aber der Wirkungsgrad einer Kettenschaltung als Antrieb liegt bei 99% , ein Zahradpaar hat nur ca. 95% , ein Zahnriemen ca. 93% , und wenn ich mir das ganze so rein technisch anschaue , frag ich mich was das ganze ( wenn ohnehin nur ca. 200 Watt Antriebsleistung da ist ) eigentlich verbessern soll, das Vorwärtskommen sicherlich nicht .
Mehr nicht :rolleyes:

Also, dass ein Stirnradpaar nur einen Wirkungsgrad von 95% hat kann ich nicht glauben.
Eine Stirnradstufe hat einen Wirkungsgrad von 98% (schrägverzahnt) bis 99,5% (geradverzahnt). 95% Sind eher noch bei einer Kette wenn sie nicht optimal geschmiert ist (Tauchschmierung) und schräg läuft (Schaltung).
 

FunkBass

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Die schweizer Custom-Schmiede Hilite bietet neu ein Pinion-Rennrad aus Titan mit der Getriebeschaltung P1.18 und Gates Carbon Drive an. Pinion? Gates was?



Positiv ist die Gewichtsverteilung und die großen Verschleiß / Wartungsintervalle.
Negativ wäre für mich der recht hohe Q-Faktor wie beim MTB sowie die großen Gangsprünge, ein feiner abgestuftes Rennradgetriebe wäre super
vielleicht was fürs Gravelbike?
 

lowridervonquaeldich

Allesfahrer
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Interessantes Konzept aber für mich nicht wirklich zu Ende gedacht.
Richtig leicht wird ein Rad mit einem Pinion Getriebe nicht werden und die 636% Übersetzungsbereich braucht es am Rennrad auch nicht. Wobei die Gangsprünge mit durchgängig 11,5% schon gut sind. Es gibt zwar kleinere Pinion Getriebe mit 6, 9, oder 12 Gängen aber da sind die Gangsprünge für's Rennrad deutlich zu groß und viel leichter wird's auch nicht.

Pinion mit Gates Riemen fährt sich übrigens prima und vom Gefühl her deutlich leichter als Rohloff mit Kette. Dazu kommt, daß es praktisch wartungsfrei ist.
Nur warum dann Felgenkneifer und keine Ösen für anständige Schutzbleche?

Mit Scheibenbremsen, festen Schutzblechen und SON Lichtanlage gäbe das ein perfektes Schlechtwetter- und Winter-Rennrad.
 
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