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PA10/LE (1978)

welches sollte ich los werden
Wieso loswerden? Eins für'n Sonntag und eins für die Feierabend-Runde ... :p:D

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Potential? Wert?

Wenn Dir beide von der Größe her passen, dann kannst Du sie nutzen. Die Überarbeitung und ein in den Originalzustand zurückversetzen wird bei Beiden in Sachen Kosten ungefähr ähnlich zuschlagen und wertmäßig unterschieden sie sich nicht.

Viel "schlimmer": Das da hineingelegte Geld wirst Du nur schwerlich wieder retour bekommen, da es sich um die untere Mittelklasse bzw. im Peugeot-Segment um das erste echte Rennrad und somit die Einstiegsklasse in die Welt der Rennräder handelt. Auch ist der aktuelle Zustand jetzt bei Beiden nicht so, als daß man wirklich sagen könnte die seien außergewöhnlich und damit besonders erhaltenswert oder nach der Überarbeitung doch mehr wert als andere PA-10. Eher im Gegenteil werden sich bei egal welchem finanziellen Aufwand, den Du mit ihnen betreibst, beide eher am unteren Ende des Preisrahmens orientieren müssen - leider.

Für die Überholung kommen schnell über € 300 zusammen und das ist mAn sehr tief gestapelt, da wohl eher und nach Dienen Bildern zu urteilen auch und neben den Fehlteilen neue Speichen und Felgen anstehen werden. Ob da jemand ein M10*1 Gewinde in das Simplex-Schaltauge geschnitten hat, ändert an einer Werteinschätzung dagegen eher wenig.

PA-10 in renoviertem Zustand und Originallack werden auch auf absehbare Zeit nicht über € 350 erzielen, zumal Du die höherwertigen Modelle PR-10, PX-10 und PY-10 noch unter € 400 in besserem Zustand findest, als Deine beiden PA-10 heute sind. Zumindest in Frankreich. Im derzeitigen Zustand wird es zumindest hier im Forum schwer um € 100 zu erzielen.

Finanziell geht sich dass also in keinem Fall aus. Deshalb kann ich Dir nur anraten, das auch nur dann anzugehen, wenn Du Dir ein PA-10 zum Fahren und Benutzen aufbauen willst.
 
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Hi Leute, eine Expertenhilfe bräuchte ich noch: Der Lack am weißen 66er ist vorne leicht vergilbt. Wie bekomme ich das hässliche Gelb am besten weg? Habt ihr da Erfahrungen gemacht? Poliert und mit Aceton habe ich es schon versucht. Jetzt würde ich als nächstes wohl zum Lackentferner greifen und ganz vorsichtig versuchen, die erste, gelbliche Klarlackschicht zu entfernen. Was meint ihr? Danke & Gruß
 
Hi Leute, eine Expertenhilfe bräuchte ich noch: Der Lack am weißen 66er ist vorne leicht vergilbt. Wie bekomme ich das hässliche Gelb am besten weg? Habt ihr da Erfahrungen gemacht? Poliert und mit Aceton habe ich es schon versucht. Jetzt würde ich als nächstes wohl zum Lackentferner greifen und ganz vorsichtig versuchen, die erste, gelbliche Klarlackschicht zu entfernen. Was meint ihr? Danke & Gruß
Probiere es mit feiner Stahlwolle oder 1200er (oder noch feinerem) Schmirgelpapier. Anschließend aufpolieren.
 
Oh man, bist du dir da 100%ig sicher? Was bedeutet das für das Fahrrad? Unbrauchbar bzw. sogar gefährlich oder brauchbar und nicht „schön“? Oberrohr ist komplett gerade. Unterrohr bis auf die kleine Delle auch. Danke dir!
 
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Oh man, bist du dir da 100%ig sicher? Was bedeutet das für das Fahrrad? Unbrauchbar bzw. sogar gefährlich oder brauchbar und nicht „schön“? Oberrohr ist komplett gerade. Unterrohr bis auf die kleine Delle auch. Danke dir!

Bei der Wandstärke der Cadre Allege als Stadtrad wahrscheinlich noch brauchbar und nur latent gefährlich, aber in jedem Fall beyond economical repair und wertlos. Die Beule im Unterrohr spricht für einen ordentlichen Bumms.

Wäre es ein blau/gelbes PX oder ein PY aus den 70ern, würde ich damit einen Rahmenbauer aufsuchen, aber bei dem PA lohnt das definitiv nicht.

...Schade um den hübschen Rahmen, aber der ist leider fällig für seine letzte Reise...
 
Ich fall um... jetzt habe ich den anderen Rahmen mit dem Lineal gecheckt und das ist rausgekommen :( wohl das gleiche Problem wie beim 66er oder? Kann ja nicht wahr sein! Da wurde ich wohl abgezockt oder die Verkäufer wussten es auch nicht besser...

Lassen die Räder sich denn noch ohne große Probleme im Stadtverkehr einsetzen oder wäre euch das zu riskant? Lässt sich die „Bruchsicherheit“ irgendwie testen?
 

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Ich fall um... jetzt habe ich den anderen Rahmen mit dem Lineal gecheckt und das ist rausgekommen :( wohl das gleiche Problem wie beim 66er oder? Kann ja nicht wahr sein! Da wurde ich wohl abgezockt oder die Verkäufer wussten es auch nicht besser...

Lassen die Räder sich denn noch ohne große Probleme im Stadtverkehr einsetzen oder wäre euch das zu riskant? Lässt sich die „Bruchsicherheit“ irgendwie testen?
Hallo,
So wie es aussieht, hast du echt Pech gehabt. Vielleicht den Verkäufer ansprechen, es kann doch kein Zufall sein, das beide Rahmen gestaucht sind, oder? Zur Sicherheit der Rahmen kann ich mangels Fachkenntnis nichts sagen. Selber würde ich sie aber nicht fahren, da der Kaufpreis das Bruchrisiko, so es denn besteht, nicht aufwiegt. Ging mir auch schon so, wie vermutlich vielen andern hier, in Zukunft hast du nun ein Auge für gestauchte Rahmen. Was mir beim letzten gestauchten Rahmen geholfen hat : schnell entsorgt, dann musste ich ihn nicht mehr sehen.
Lass dir nicht den Spaß verderben an klassischen (Renn)Rädern.
Gruß Peter
 
Auch gebogene/gestauchte Stahlrohre stellen kein Risiko dar , deine Gabel ist doch auch krass "verbogen" , schon wenn die hergestellt ist , ist die doch "verbogen" , aber so was von...:eek:
Solange die Radflucht noch stimmt , kannst du beide Rahmen fahren .
 
Nun ja, sofern sich eine Gabel/Rohr durch eine schnelle Kraftübertragung verbiegt, halte ich nicht die Biegung für gefährlich, sondern eher die unkontrollierbaren Auswirkungen respektive Haarrisse im Rohr, die bei einer erneuten "unkalkulierbaren" Kraftübertragung brechen könnten. Was meint ihr denn? Lassen sich die Räder noch im normalen Stadtgebrauch (U-Bahn und zurück) fahren oder ist das Risiko (bspw. durch Unebenheiten auf der Straße, kleiner Schlaglöcher etc.) zu unkalkulierbar, um die Rahmen weiterzufahren? Bricht ein solcher Rahmen eher ruckartig oder nach und nach? Hoffe auf Erfahrungswerte! Gruß & Danke vorab​
 
Das Risiko eines Rahmenbruchs halte ich für überschaubar, ich würde mir aber die Gabeln mal genau ansehen, insbesondere den Gabelschaft am Übergang zum Gabelkopf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Auffahrunfälle spurlos an den Gabeln vorübergegangen sind.
Wenn der Rahmen tatsächlich brechen sollte, was bei der geringen Verformung unwahrscheinlich ist, breitet sich der Riss langsam aus und es bricht erst ein Rohr. Das merkt man, ehe es zum Unfall kommt. Das Gabelschaftrohr dagegen ist heikel.
Der verzogene Rahmen lässt sich richten, bei den einfachen Stahlrohren des PA 10 hätte ich da keine bedenken. Es gibt dazu spezielles Richtwerkzeug, das ist also eine übliche Reparatur.
 
Ok, dann prüfe ich heute Abend mal die Gabel und insbesondere den Gabelschaft. Das gibt mir ja zumindest ein wenig Mut, dass das Fahrrad noch für den Stadtverkehr einsetzen kann. Danke & Gruß
 
Also hab mal die Gabel abgenommen und wie erwartet, ist diese auch ein wenig (ziemlich mittig) gebogen. Kann aber keine Risse, Dellen, Brüche feststellen. Bekomme aber die Schelle unten auch nicht ab (ggf. könnte darunter was sein?). Seiten der Gabel sind gerade. Lediglich das Gewinde ist ein wenig beschädigt, muss aber nicht durch den Aufprall sein. Was meint ihr? Danke & Gruss

Das mit dem Gewinde ist das typische Schadensbild eines viel zu lockeren Steuersatzes - die Gabel hat mit der Rückseite an der oberen Steuersatzschale aufgelegen. Fahr- und Lenkbewegungen in Verbindung mit dem beim Fahren entstehenden Druck geben ihr dann ziemlich schnell den Rest. Das Ergebnis sieht dann so aus.

....Meiner Ansicht geht das schon sehr tief in die Substanz des Gabelschafts. Das ist leider Schrott. :(
 
Von der Seite sieht es ein bisschen besser aus...

Aber auch wenn die Gabel durchhält und nicht brechen wird: Das Rad ist ein schönes Peugeot PA10 aus den 1960ern. Damals noch lag das Model direkt unter dem PX10, und das Alter macht es (relativ) selten. Allerdings ist der Rahmen durch den Frontaufprall gestaucht und entwertet, von der Gabel ganz zu schweigen. Auch wenn du das Rad wieder fahrbereit machen kannst werden Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis stehen. Bevor du in das Teil Geld investierst, würde ich die Taler lieber nehmen, und solch ein Model im guten Zustand suchen. Kostenmäßig dürfte das sogar deutlich günstiger kommen, als in dieses Exemplar zu investieren...
 
Ja, da hast du recht. Hab jetzt nur dran gedacht, dass ich das Rad dann einfach so lasse und es wenigstens noch in der Stadt verheize. Selbst wenn es nicht mehr 100% die Spur hält oder in 1-2 Jahren den Geist aufgibt... Werd noch max. 30-40€ reinstecken, um es fahrtüchtig zu machen, lernen bzw. hab ich schon dazu gelernt und dem Rad die letzte Ehre erweisen. Ab jetzt hab ich ein besseres Auge und suche mir fürs nächste Projekt was heiles ;)
 
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