Das könnte natürlich daran liegen, daß Du zu viel bzw. zu verkrampft mit den Beinen strampelst

Mit einer halbwegs ruhigen! Wasserlage des Rumpfes und einem Minimum an Vorwärtsbewegung bedarf es eigentlich nicht viel mehr, als leichtem "Ausgleichsschlenkern" der Beine, um insgesamt gerade im Wasser zu liegen. Ein Absacken der Beine wird oft im Oberkörper ausgelöst, z.B. durch zu ruckartiges Atmen, bzw. durch das im Freiwasser ja leider oft nötige Aufrichten ohne anschliessendes sofortiges Wiederfinden der Wasserlage.
Daß Du mit dem Brett schneller bist (zu sein meinst) liegt evtl. nicht an dessen Auftrieb, sondern an der Blockierung der Beine und der damit verbundenen Konzentration auf die Oberkörperbewegung.
Natürlich zwingt auch der hochgezogene Ar... Kopf und Schultern runter, zumindest aus einer hochgereckten Lage in die Waagerechte.
Insofern, konzentrier Dich auf einen ruhig und waagerecht im Wasser liegenden Oberkörper, schau nicht ständig nach vorn, die normale Blickrichtung beim Kraulen ist nach unten (deshalb sind im Schwimmbad nicht nur längs Linien aufgemalt, sondern auch die Querbalken für die Wende), und lass die Beine locker hinterherschleifen.
Richtig "Gas" aus den Beinen zu geben sowieso was für Sprint und Mittelstrecke (mit entsprechend Wumms aus den Armen). Die Kraft ist beim Triathlon ausserdem besser auf dem Rad und beim Laufen angelegt.
P.S.: Genau wie beim Radfahren wär fürs Schwimmen im Tri ein Umlenkspiegel, der den Blick von "nach unten" auf "nach vorn" richtet (bzw. beim Schwimmen am besten ein Periskop) sicher der Gesamtperformance förderlich

Ich bin trotzdem froh, daß sowas vom Reglement nicht vorgesehen ist. (Müsste eigentlich schon einer drauf gekommen sein, und damit das ganze lt. Regelbuch verboten
😉)