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Nackenschmerzen wegen falschem Rahmen?

  • Ersteller Ersteller Col1n
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Ich weiss ja nicht in welchem finaziellem Rahmen sich deine Suche bewegt, aebr wenn du das carver günstig bekommen kannst, dann sehe ich eigentlich keinen Grund auf ein nahezu identisches/sogar kürzeres Canyon 56er Roadlite auszuweichen. Wenn, dann würde ich die 58 empfehlen, da die ein echtes plus (nämlich in der SR-Höhe) bieten. Alternativ kannst du dir ja die Ultimate AL Modelle ansehen, die sind etwas niedriger wie die Roadlite (17SR und 566OR bei RH58). Bei canyon ist halt das Problem, dass du, es sei denn du wohnst bei Koblenz, nicht Probe fahren kannst. Alternativ auch Cannondale caad8 in 56 oder, oder, oder... was es halt so gibt beim den Händlern in deiner Nähe. Inzwischen hat fast jede Marke 'Komfortmodelle' im Programm.
Letzlich kann dir keiner genau sagen was du brauchst geschweige denn, wie sich deine Anforderungen an deine Sitzposition mal ändern werden.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass mit der Zeit (Alter / Beschwerden) der Wunsch nach Komfort steigt, aber auch da gibts genau gegenteilige Beispiele von Leuten, die mit 50 anfangen 10.000km im Jahr zu trainieren und bei Marathons alles in Grund und Boden fahren.
Wenn du dir klar bist, wie du deine nähere radsportliche Zukunft siehst und ob du eher nackenschonend oder sportlicher sitzen möchtest, kannst du mit deinen Anforderungen und deinem Wissen um die Zusammenhänge bei der Geometrie viel selbstbewusster zum Händler gehen und bist ihm nicht so ausgeliefert. Leider gibts es auch bei RR-Händlern Typen die keine Ahnung von nix haben und nur verkaufen wollen/können.
 
Vooooorsicht mit den (fast) 50-Jährigen... :oops:

Aber du hast schon recht - klar soll das ganze RR-Fahren sein, zur Hollandrad-Kategorie zähle ich mich noch nicht (hab ja auch meinen Stolz). Trotzdem soll der Komfort, sprich angenehme Sitzposition, etc. im Vordergrund stehen, ich fahre keine Rennen. Wie gesagt Ausdauer, lange Touren. Und das am liebsten schmerzfrei...:rolleyes:

Ich werde versuchen deiner Empfehlung mal nachzugehen und sehen, wo ich einen Canyon mal probefahren kann. Oder was in vergleichbarer Geometrie.
Fazit: Beim 56 bleiben, längeres Steuerrohr, kürzeres Oberrohr.

Ich hoffe ich finde was in der Kategorie zum Testen, danach bin ich schlauer.


Eh ich's vergesse:

Der da: :bier: ist für Eure gesamthaft guten Tips, die mich auf jeden Fall ein Stück weiter gebracht haben.

Super Forum, super Leute, super Sache :daumen:


!!!!!!! DANKE !!!!!!!
 
Bitte gerne, dafür sind wir da. Das mit den 50 ist gar nicht böse gemeint. Es gibt halt 50er, die viel sportlicher fahren als ich als Mitte30er, nicht mehr nicht weniger. Landläufig geht man ja einfach davon aus, dass man sich schon im meinem Alter sportlich abreagiert hat ;)

Fazit: Beim 56 bleiben, längeres Steuerrohr, kürzeres Oberrohr.
Kürzeres Oberrohr (als beim Carver) würde ich nicht unbedingt sagen, man buckelt mehr, wenn das OR zu kurz ist. Das kann auf Dauer auch Probleme geben. OR55/56 halte ich für ok. Wie gesagt 1-2 cm oder so kann man über Lenker und Vorbau auch rausholen. Zu kurzes OR kann u.U. auch zu Schuh-Vorderrad Kollisonen führen, je nach Schuhgröße.
 
Hallo seb,
sehe deine Antwort erst jetzt nachdem ich meine grad geschrieben hatte.

Finanzieller Rahmen bewegt sich so plusminus 1500 Euro, in der Hoffnung, da was gescheites für nen Einsteiger
zu finden, mit dem man aber auch noch mitwachsen kann, und das es auch in 5 Jahren vielleicht noch tut.

Mit dem Alter Gewichtung auf Komfort, da liegst du genau richtig !!

In der Nähe von Koblenz wohne ich leider nicht, ich müsste mir also was Geometrie-Gleiches hier in der Nähe suchen.
Ob 56 oder 58, ich glaube jetzt gelernt zu haben, dass mich bei meiner Problematik auch die beiden Komponenten Steuerrohrlänge (eher länger) und Oberrohrlänge (eher kürzer) weiter bringen, wenn ich sie stärker beachte.

Absolut richtig - mit dem was ihr mir hier verklickert habt, kann man schon deutlich anders zum Händler gehen und suchen, Grundwissen schadet nicht...:)
 
Das Roadlite ist ja nur eine mögliche Option - ich habe viele weitere aufgezählt. Wenn Du nicht sicher bist, was Du brauchst, dann bist Du beim Händler besser aufgehoben. Sebastiano hat ja das Roubaix vorgeschlagen - vielleicht kannst Du es ja auch mal probefahren.
Generell solltst Du mal unterschiedliche Händler ablaufen und mehrere Modelle testen um ein Gefühl zu bekommen, was Du brauchst, wenn Du ein neues Rad kaufen willst.
 
Schreib doch mal, wo du wohnst oder such im Regionalforum nach guten Händlern in deiner Nähe, als Novize sollte eine Probefahrt schon sein.
 
Ich habs auch nicht böse aufgefasst.
Wäre was anderes wenn du mir angeboten hättest, mir auf die andere Strassenseite zu helfen...

Aber so... kann ich mich nur bei dir bedanken...;)
 
Ich wohne in Singen-Hohentwiel (Nähe Bodensee).
Muss mich mal umsehen, was für Händler es mit welchem Sortiment gibt.

Das Roubaix bin ich kurz probe gefahren, allerdings das 58. Gefühlt zu gross.

Kurze Probefahrt fürs gefühl ist zwar ein netter Zug des Verkäufers, aber wie dir das Rad bei einer 100km-Tour
liegt und du dich danach fühlst kannst du trotzdem nur ahnen.
Das ist auch der Punkt der schreckt. Man zahlt viel Kohle und dann soll es auch passen.
 
Dann musst Du eben dieses dem Verkäufer vermitteln - kein Kauf nach 5 min Probefahrt! Manche geben das Rad ja auch für eine Stunde weg und ne Stunde ist schon aussagekräftig.
 
Größere Specialized-Läden zum Beispiel (so war es zumindest 2012 als in noch in einem Spec Concept Store gearbeitet hab) bieten Leihräder auch übers WE an, die Leihgebühr kann man sich auf den Kaufpreis anrechnen lassen. Gibts vielleicht von anderen auch?

In deiner Ecke kenn ich mich leider gar nicht aus. Versuchs doch mal im Regionalforum.
 
Zum Thema Steuerrohr noch einen Einwand. Die "Komfortmodelle" haben lange Steuerrohre. Im Endeffekt "erkauft" man sich damit aber nur eine gefälligere Optik bei gleicher Sitzposition, der Vorbau kann auf der selben Höhe montiert werden, man kann jedoch alle Spacer weglassen. Ausnahme natürlich bei echten oder falschen Rückenkranken, die zum 19cm Steuerrohr dann trotzdem einige cm Spacer benötigen. Wenn es also um die Optik geht, sieht ein 90mm Vorbau am 56er Oberrohr imho falscher aus, als einen Rahmen mit kürzerem Steuerrohr und ein paar Spacern zu fahren.

Die Roubaix-Geometrien habe ich auch noch nicht richtig verstanden, oder ich verstehe das mit dem Reach nicht wirklich? Mit dem längeren Oberrohr wird der Sitzwinkel flacher und der Reach vergrößert sich nur minimal (Oberrohr wird von 56 zu 58er Rahmen 17mm länger, der Reach jedoch nur 5mm). D.h. bei gleicher Position über dem Tretlager muss der selbe Fahrer seinen Sattel beim größeren Rahmen etwas weiter nach vorne stellen und hat dann effektiv einen 5mm längeren Rahmen, der Lenker kommt aber direkt 3cm höher?

56er (Carver Evolution meines Bekannten, Probe-gefahren)
Oberrohr 555
Reach 388
Stack 559
Steuerrrohr 150

58er (Spezialized Roubaix, Empfehlung des Händlers)
Oberrohr 582
Reach 392
Stack 622
Steuerrohr 225
Wenn man die Daten vergleicht, "macht" das Roubaix aus fast 3cm längerem Oberrohr gerade mal 4mm längeren Reach. Das du das 58er als zu groß empfindest, liegt also entweder an einer nicht passend eingestellten Position über dem Tretlager (du sitzt weiter hinten, als auf dem Carver und es ist dir auf der kurzen Testfahrt nicht aufgefallen), oder (wahrscheinlicher) an der Position des Lenkers. Dafür ist dann die Kombination aus Steuerrohrlänge und Vorbaulänge verantwortlich und ob letzter positiv oder negativ verbaut ist. Vielleicht passt dir das 58er mit einem 100er Vorbau, oder beim Carver muss noch etwas umgestellt werden.

Dazu hat es sich zumindest für mich als Trugschluss erwiesen, dass ein hoher Lenker gleichbedeutend mit entspanntem Sitzen ist. Auf dem Rennrad hat man nun mal mehr Gewicht auf dem Vorderrad, damit die Arme/Schultern das nicht komplett alleine tragen müssen (was zu Verspannungen führt), muss die Position so passen, dass sich das Körpergewicht auf Sattel, Pedale und Hände verteilt. Der Rumpf z.B. kann mehr Haltearbeit übernehmen, wenn man nicht so aufrecht sitzt. Kurz und hoch greifen (Hollandrad) ist erstmal bequem, aber taugt beim Rennrad nicht, weil man in der Position über Stunden zu viel Gewicht nur auf dem Hintern hat und alle Schläge direkt in die Wirbelsäule gehen, von der Aerodynamik mal abgesehen. Weit und hoch greifen ist da schon besser, da kann der Rumpf aber noch nicht genug Haltearbeit übernehmen und Hände/Arme/Schultern werden überbelastet. Zu kurz und zu tief lässt einen Buckeln.
Nacken- und Schulterschmerzen kommen also von einer falschen Position und von zu schwacher Haltemuskulatur. Wenn du sonst MTB fährst, arbeitest du mit dem Oberkörper wahrscheinlich mehr, als der gemeine Rennradfahrer. Für die flache und gestreckte Position auf dem Rennrad nützt das u.U. nichts, da hilft Rumpftraining und während der Fahrt immer mal aufstehen, etwas auf dem Sattel hin- und herrutschen, öfters umgreifen, nicht nur die drei Hauptpositionen, sondern auch dazwischen.

Zeig mal ein Foto vom Carver, darf auch mies sein, man muss nur mal die Einstellung erkennen können. Manchmal sind Lenker und/oder Hebel so eingestellt, dass es gar nicht bequem sein kann. Oder der Sattel ist so weit vorne, dass Hände/Schultern zu viel Gewicht tragen müssen. Und dann sag mal ein-zwei Worte zur Ausstattung und was dein Bekannter sich für einen Preis vorstellt.
Ich würde auf das Carver setzen. Du kannst es dir quasi ausleihen wann du willst bzw. es steht schon bei dir? Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, vllt. mal den Vorbau zu wechseln, Lenker umzustellen, ein paar Touren in voller Montur zu fahren und dann das Rad zu kaufen, wenn es passt. Mit verschiedenen Lenkerformen kann man auch jede Menge rausholen, Kompaktlenker bei zu langem Oberrohr und kurzem Steuerrohr, Standard wenn zu kurz und hoch. Geslopte Rahmen lassen optisch negativ montierte Vorbauten mit flacherem Winkel zu, da kommt der Lenker bei ausreichender Vorbaulänge wieder etwas höher und es ist wieder ein Spacer weniger notwendig ;)

Mein erstes richtiges Rennrad habe ich mittlerweile 4 Jahre. Das ist 56cm hoch, 56,5 cm lang und hat ein 16er SR. Die ersten zwei Jahre bin ich nur sporadisch gefahren, mittlerweile sind einige KM abgerissen (und auch weitere Räder mit anderen Geometrien dazugekommen), so dass ich immer besser darauf sitzen kann. Dabei hat sich je nach Trainingsstand und Einsatzzweck immer wieder die Einstellung verändert, fix ist nur die konische ~2cm Kappe vom Steuersatz. Ansonsten bin ich da von 20mm Spacern plus 90mm positiv montiertem Vorbau für 16 Tage Radreise in untrainiertem Zustand bis 120mm Vorbau positiv und negativ alle möglichen Einstellungen gefahren. Schon eine Weile fix ist der 110mm Vorbau negativ, aktuell sind 15mm Spacer über dem Vorbau, bisher sieht es aus, als ob das bleiben könnte. --> diese Flexibilität fehlt dir mit einem Komfortrahmen.
 
Danke für deine ausführlichen Tips.
Jetzt hast du mich natürlich wieder etwas unsicherer gemacht (macht aber nix, ich will ja vorwärts kommen)...
Den Carver hab ich mir also vom Bekannten ausgeliehen, der eh bei ihm im Keller steht, also hatte ich da netterweise
keinen Zeitdruck und schon 5 längere Ausfahrten machen können. Daher kann ich das Teil (glaube ich) ganz gut beurteilen, mein Nacken halt auch...
Es hat eine Vorbauerhöhung inclusive, mit der ich schon experementiert habe und was ich für ne gute Sache hielt, dass die schon inclusive ist. Ansonsten fehlen mir natürlich allesamt Möglichkeiten zum Experementieren, da ich kein Ersatzteillager habe, um mal dies oder jenes dran zu schrauben. Und - natürlich kann ich die freundliche Leihe zeitlich nicht überstrapazieren. Preislich haben wir uns noch über nichts gross unterhalten, darauf liegt aber nicht mein
Augenmerk, wenn das Ding nicht passt und mir Schmerzen macht, nehme ich es auch nicht geschenkt. Trotzdem nehmen, und dann dies und jenes und später noch solches aus- und umbauen, ich weiss nicht, ob man da nicht gleich
gescheiter zu was Neuem und Passendem greift. "Was nicht passt, wir passend gemacht", ist glaube ich irgendwo so
ein Slogan, aber der muss ja nicht für alles gelten...:)

Trotzdem: Es hat ne 105er-Gruppe, CC 50-34, alles andere von der Stange, Original wurde mir versichert, mehr
Details weiss ich momentan selber nicht. Foto liefere ich gerne heute abend nach.

Dass die SR-Länge beim Carver von 150 etwas niedrig ist habe ich kapiert, durch die Vorbauerhöhung kann ich diese
aber ein stückweit wieder ausgleichen. Ich habe die Erhöhung noch nicht in höchster Stufe versucht (momentan so bei dreivierteil), weil ganz oben dann wohl wirklich die Holland-Einstellung ist und nicht mehr wirklich gut aussieht. Zudem
sieht man dann auch seinen Radcomputer nicht mehr, was jetzt schon schwerer fällt als wenn der Vorbau tiefer eingestellt bleibt.

Ich muss dir zustimmen, dass die Höhe des Lenkers ein Trugschluss ist, wenn es um entspanntes Fahren geht, denn bislang haben die Vorbauerhöhungen nichts zur Schmerzlinderung beigetragen. Somit denke ich auch, dass ein langes SR, bzw. Vorbauerhöhung unter dem Strich nicht die alleinige Lösung ist.
 
Nur kurz zum Foto: so ein Bild habe ich erhofft, aus der Einstellung kann man noch am meisten rausholen.
Wo greifst du beim Fahren hauptsächlich?
1. Lenkerklemmung lösen, Lenker hochdrehen, bis der obere Bogen fast parallel zum Boden verläuft.
2. Ggf. dann die STI lösen und etwas runterschieben, dafür den Lenker wieder etwas zurückdrehen. Da muss man ausprobieren, wie kommt man noch gut in den Unterlenker, von da aus noch an die Bremsen und wie hat man trotzdem eine angenehme Griffposition auf den STI - die idR meistgenutzen Position am Lenker.
3. Danach geht es mit dem Vorbau weiter und du kannst mit einem Kompaktlenker noch eine Menge rausholen (bequemere Position auf den Bremsgriffen, Griffweite und Tiefe verändern).
 
Naja, für ein 56er hat das ja schon ne ganz anständige Überhöhung.

Trainieren Du musst, junger Jedi. Dann dein Nacken besser wird. :D

Kontrolliere auch mal die Sitzhöhe. Die ist verm. zu hoch. Also Schrittlänge messen und dann malnehmen mit 0,885 als Ausgangspunkt und diesen Wert von Mitte Tretlagerachse am Sattelrohr entlang zur Satteloberkante einstellen.
 
nachdem ich zuerst dachte 58 (plus langes SR, plus OR 550-560) wäre der richtige Weg,
empfehlt ihr somit beim 56 zu bleiben und mit den Komponenten zu tunen.

Somit habe ich 2 sauber unterschiedliche Alternativen...:confused:

Die Sattelhöhe sollte nach deiner Formel übrigens passen und ebenso Ferse auf Pedal bei 6 Uhr und ausgestrecktem Bein.
 
Also ich für meinen Teil (als chronisch Nackenkranker) würde dir definitiv zu einem Rad mit höherem SR raten. Nicht nur, das das mit dem Vorbau nicht so prickelnd aussieht (bin sonst echt kein Optikfetischist), wenn man den Vorbau so hochtunen muss, dann passt der Rahmen m.E. einfach nicht, fertig. Die Lenkereinstellung bietet Verbesserungspotenzial, aber ob man damit die zu niedrige Sitzposition grundlegend verbessern kann halte ich für fraglich. Einen Fehler, den ich schon x-Mal gesehen habe ist auch, die Reichweite, also (OR)Länge über die Sattelposition verändern zu wollen. Der Sattel hat nach der Position der Knie über dem Pedal ausgerichtet zu sein, punktum (wenn die Kurbeln waagrecht stehen soll das Lot der Kniescheibe (vorderes Pedal) durch die Pedalachse fallen). Wer es anders macht und trotzdem keine Knieprobleme bekommt hat Glück.

Meine Meinung, such dir ein Rad mit größeres SR-Höhe und bleibe in etwa bei der OR-Länge. Ob das nun ein 56er oder 58er Rahmen wird ist erstmal wumpe. Vielleicht findet sich ja auch in den einschlägiggen Kleinanzeigen was in deiner Nähe? Nach meinem Eindruck stehen hier einfach 2 unterschieldich RR Konzepte (und deren Fürsprecher) gegenüber - (renn-)sportlich vs (touren-)komfortorientiert. Welcher Strömung du dich näher siehst kannst nur du wissen. Letzlich ist aber nur wichtig, dass du den Spaß am RR-fahren nicht durch ein unpassendes Rad verlierst, denn allein um den Spaß gehts doch letzlich, oder?! :)
 
@zaunk:
...also würdest du nicht unbedingt zu einem Wechsel auf 58 tendieren, wenn ich dich richtig verstehe.

Jetzt löse Dich doch endlich von den Rahmenbezeichnungen - letzlich vergeben diese die Hersteller nach eigener Laune. Wichtig ist seine Sitzlänge (d.h OR plus Vorbau) zu kennen und dann die gewünschte Höhe einzustellen.
Versuche doch mal den Lenker aufzurichten, so dass Du die STI halbwegs gerade hast, wie zaunk vorschlug. Dadurch, dass Du die STI jetzt so hast wie auf dem Bild greifst Du tiefer als nötig und wie es mit dem Vorbau eingentlich möglich wäre.
Zum Carver selbst - so schlecht ist die Gurke doch gar nicht! Hängt auch bishen davon ab, was dein Freund dafür haben möchte, aber um erste Erfahrungen zu sammeln eigentlich ganz ok.
 
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