Machen viele kleine Hügel fit für die Alpen?

JA1

Aktives Mitglied
man braucht nicht einmal viele kleine hügel, um fit für die alpen zu werden. regelmäßiges indoor cycling training mit den richtigen intervallen und offensichtlich der richtigen dauer, können einen auch fit für lange anstiege machen:
wegen des dauerhaft schlechten wetters und meines (über-) vollen stundenplanes konnte ich seit weihnachten kaum lange draußen fahren … wenn ich seit weihnachten 5 mal draußen war … dann ist das schon viel.
allerdings verbrachte ich wegen meines arbeitsplanes mindestens 7, oft auch 9 stden, wenn ich für kollegen eingesprungen bin, auf dem indoor cycling bike.
back to back classes, 135min, wurden "endurance" intervalle gefahren.
60 min classes wurden vo2max intervalle oder recovery gefahren.
ab dem 16. 4. war ich auf Mallorca, fuhr eine für mich sehr gute zeit rauf zum Randa und zum San Salvador und kletterte very relaxed Sa Calobra und den Puig. auf meiner zweitlängsten tour mit start in Son Veri kletterte ich über Esporles bis Valdemossa, Valldemossa down zum traffic circle und zurück, Deja, nach Soller und den Colle de Soller und zurück die rolling hills über Sta Maria del Cami und Algaida nach Son Veri. (hab ein paar fotos von dieser tour reingestellt)
in den zwei wochen bin ich fast 750 meilen kreuz und quer über die insel immer mit start in Son Veri geradelt… die längste tour nach Formentor und zurück.
ok … ich bin zwar nicht die härtesten alpenpasse gefahren, war aber sehr überrascht, was ich nach 4 monaten (fast) ausschließlich indoor training literally auf die beine gestellt habe.
:cool:
 
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lordad

Aktives Mitglied
Auch ich wohne in einer eher flachen bis welligen Umgebung und konnte keine langen Anstiege trainieren. Bei dem ersten Alpenurlaub war das damals aber kein Problem. Das wichtigste ist das Du die Streckenlänge in den Beinen hast. Wenn Du konstant 200 Watt, als Beispiel treten kannst, ist das egal ob Du das in den Alpen fährst oder im Flachen. 200 Watt bleiben 200 Watt. Nur Du bist in den Alpen langsamer.

Damit der wichtigste Satz , der eigentlich fast alles klärt hier nicht untergeht ^^

Eigene Erfahrung kann ich leider nicht mit den Alpen , sondern nur mit einem vermutlich ähnlichen Anstieg in Kroatien dienen
Von Bribir über Bater auf den Gipfel -> 13,14km 611hm 5% Steigung.
Ich bin davor nur so 8-11% fränkische Rampen mit einer Dauer von 6-8 Minuten gefahren und ansonsten auschließlich flachland.

Aus Vorsicht bin ich es konservativ angegangen und mit + 210 Watt dahingeradelt um einfach mal zu schauen.
Ergebnis : Nach 50min mit 213w avg. war ich vollkommen entspannt am Gipfel angekommen. Hab nichtmal richtig geschwitzt/geschnauft. (War aber halt eben der Erstversuch und da lieber save als sorry )

Der einzige Unterschied ist dass ich die 8min Rampen mit 300watt hochknalle und das 50Minuten Ding halt locker hochrolle.....
Der Transfer war überhaupt kein Problem.

200 Watt sind eben 200 Watt... ob es 0% oder 5% sind spielt da keine Rolle....
schwierig wirds nur wenn man zu schnell losfährt oder wenn zwischendurch kurze Passagen sind bei denen man halt keine Wahl hat wie viel man tritt... weil sie ~13% + haben und man reintreten muss um überhaupt nicht stehen zu bleiben....

Diese 5-6% Dinger sind allerdings bei ruhiger Herangehensweise (Herzfrequenz oder Powermeter) auch für Flachlandradler kein Thema
 
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fn2

Aktives Mitglied
ich habe übrigens seit früher 10 kg abegenommen (bzw. 8 kg, weil ich versuche, zuzunehmen).

Interessanterweise habe ich jetzt in der Ebene Probleme, hinterher zu kommen. Da halte ich mich lieber weiter hinten auf, weil es Ziel ist, nicht hinten rauszufallen...

Aber wenn es bergauf geht, habe ich das Gefühl, als wenn die Spitze stehen bleibt. Da, wo ich früher gesagt hatte, dass sie anziehen, bleiben sie plötzlich stehen...

Manchmal ist es in der Ebene so anstrengend, dass ich mir wünsche, dass bald eine Steigung kommt, um zu entspannen.
In der Ebene verstecke ich mich hinter einem scheinbar Übergewichtigen, um möglichst viel Windschatten zu bekommen, aber er drückt ohne Ende, während ich auf Anschlag fahre... ich brauche alle meine Motivation, um hinten dran zu bleiben.

Aber komischerweise sehe ich diese Leute nicht wieder und wir fahren zu fünft weiter mit ein paar dünnen Jugendlichen...

Momentan ist es es so, dass ich mir wünsche, dass es bergauf geht, weil es dann locker geht.

Wenn du alleine fährst, ist es bergauf anstrengender, was aber rein psychologisch begründet ist. Ob es wirklich schwerer geht, wirst du nur herausfinden, wenn du mit anderen zusammen fährst.

Bergauf ist die Leistung/kg entscheidend. Das kann man auch in der Ebene trainieren. Wenn man im Windschatten fährt, ist es bergauf natürlich anstrengender, aber bei Alleine-Fahrten ist es Einstellungssache.
 
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