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LRS WHR-600 Rissbildung

Velodog (FA 3")

Affe auf 'm Schleifstein
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Das Hinterrad meines Shimano LRS des Schlechtwetterrades zeigt nach 7000km in den Felgen, dort wo die Speichen rauskommen bei diversen Bohrungen Rissbildungen ( ca.3 mm ).

Kann ich das ignorieren?
Ist es sinnvoll, die Nabe und die Speichen weiterzuverwenden und eine neue Felge zu kaufen?
Oder ab in die Tonne?
 
Tonne! Die waren wohl schlecht eingespeicht.

Definitiv nicht ;)


Das ist ein Dauerproblem bei schweren Fahrern.
Hatte ein guter Rennradkollege (ca. 90 kg) auch, alle 5000-10.000 km.

Sein Sohn ist Zweiradmechaniker, hat, da er den besten Abschluss in seinem (Lehrstellen)bundesland gemacht, gute Kontakte in die Radbranche.
Shimano selbst redet von einer schlechten Legierung bei einigen dieser Felgen.
Aber auch, das zweite Modell, was er für seinen Vater wirklich sehr gut eingespeicht hat, hatte bald den selben Schaden.

Er ist noch eine Menge Kilometer mit den Rissen gefahren und hat dann den LRS an eine leichte Fahrerin verschenkt.
Ich weiß nicht, ob repariert.

Die Felge selber, war wohl trotz guter Beziehungen nicht sehr billig. Ich weiß nicht, ob nun 70 oder 100 €, auf jeden Fall weit über den Preis herkömmlicher Felgen.

Er fährt nun weiter sein Tune Naben mit CXP 33, hält perfekt.

Zum Versagen:

halbradiale Einspeichung, radial auf der Antriebsseite, nur 20 Speichen: das ist einfach nichts für schwere auf die Dauer


Shimano ist inzwischen völlig ab davon.
 
Meine Meinung steht!

N80 kann ja gern eine Garantie aussprechen und dann bei Bruch der Felge, durch z.B. ein hartes Bremsmanöver, die Gewähr übernehmen, Wird er aber nicht machen.
 
Also, etwas differenzierter: Felgen zum Altmetall. Die Naben mit neuen Felgen aufbauen? Einerseits sind das sehr schöne Konuslagernaben, hinten sogar Oversize, andererseits ist das die eine Serie Freilauf mit aussenliegenden Klinken (macht alle Welt so, nur Shimano nicht und hat damit bei den wenigen Ausnahmen irgendwie Probleme gehabt?!?!?)
Ausserdem muss man sich dann schon überlegen, wie man das mit den Speichen macht. Original weiterverwenden?
Kildemoes mit extra dafür entwickelten Naben und für leichte Fahrer kann klappen.
Also, entweder was für einen schönen neuen Satz (aber nicht für Standardlaufradbauer) oder ab in die Bucht damit.
 
Meine Meinung steht!

N80 kann ja gern eine Garantie aussprechen und dann bei Bruch der Felge, durch z.B. ein hartes Bremsmanöver, die Gewähr übernehmen, Wird er aber nicht machen.

Recht hast du, ich empfehle auch nicht damit weiter zu fahren.

Schrieb nur, dass es beim Kollegen gut ging, wie auch bei anderen, die lange mit gerissenen Ksyriums noch unterwegs war.
 
Zum Plan:

Das Vorderrad würde ich auf jeden Fall behalten.

Wie WW sagte sehr gute Naben und außerdem ist es ein sehr aerodynamisches Laufrad (nabenseitige Nippel, glatter Übergang Felge-Speiche), kaum schlechter als viele Laufräder mit 50 mm Carbonfelge.

Als Hinterrad, lass dir eine Ultegra (bei den üblichen Verdächtigen) oder gar Dura Ace Nabe (bei 4thebike oder CNC Hamburg) mit 32 oder 28 Speichen einspeichen, dann hast du ewig Ruhe.

Habe ein ähnliches Konzept, Laufradsatz mit Ultegra Naben (28/32 Loch) und zusätzlich den WH-R 600 Nachfolger die WH-6600 als Laufrad für Zeitfahren und schnelle kurze Rennen.


Über das alte Hinterrad freut sich EBAY.
 
Wird natürlich nur als "Defekt" und Bastlerobjekt gekennzeichnet.

Nix mit "nur am Schönwetterrad, keine 100 km gelaufen" oder so.:D

Genau, das versteht sich, denke ich von selbst.

Man kann aber wohl nicht alles voraussetzen.

Da schreibt man mal etwas kürzer ...
(Weil Kritik kam, dass ich sonst zuviel schreibe und zu wenig voraussetze ...)
 
Die guten Naben möchte ich bei diesen Rädern doch mal anzweifeln.

Seit ich den 600er Laufradsatz habe, das sind inzwischen bestimmt schon 7 Jahre, versuche ich immer wieder mal die Lager rubbelfrei einzustellen.Ohne Erfolg.
 
Die guten Naben möchte ich bei diesen Rädern doch mal anzweifeln.

Seit ich den 600er Laufradsatz habe, das sind inzwischen bestimmt schon 7 Jahre, versuche ich immer wieder mal die Lager rubbelfrei einzustellen.Ohne Erfolg.


Zu lange falsch eingestellt gefahren?

Die Naben müssen ganz leichtes Spiel haben, bevor sie ins Gabel/Hinterbau gesetzt werden und der Schellspanner geschlossen wird.
Die Schnellpspanner stauchen die Achse nämlich mit 300-900 kg.
 
Bestätigt nur meine Ansicht, das alle Shimano Naben unterhalb DA in Materialqualität, Leichtlauf etc. eigentlich nur noch untere Schiene sind.................................:D

Oder anders ausgedrückt: Shimano Naben entweder preiswert oder richtig teuer. Alles dazwischen lohnt Geld oder Mühe nicht....................

Aber nun gut, die allgemeine Qualität genau dieser Nabe kenne ich nun gerade nicht. Aber selbst wenn sie noch taugt, halte ich den Neuaufbau für eher schwierig, weil doch ein paar Spezialteile wie bestimmte Nippel nötig sind.

Das Kildemoes Muster ist per se allerdings weniger schwierig, wenn man ein paar Sachen bedenkt. Es lohnt eigentlich wirklich nur, wenn man die Spannung auf beiden Seiten so weit ausgleichen kann, dass links und rechts die Speichenspannung recht nah beieinander ist, so dass rechts nicht über etwa 1200 N angezogen werden muß. Werden rechts noch verhältnismäßig dicke Speichen verwendet, sollten eher großflächige Unterlegscheiben verwendet werden.
 
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