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[Laufradbau] Fragen rund um den Laufradbau

Seit wann ist stress relieving gleich Abdrücken?
Bei solchen eigenartigen Kommentaren kann ich nur noch Lachen über den Meister und seinen selbsternannten Padawan ;)
 

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Re: [Laufradbau] Fragen rund um den Laufradbau
Seit wann ist stress relieving gleich Abdrücken?
Du hast den Artikel von Sheldon Brown gelesen, wo die Methode von Jobst Brandt erklärt ist?

[ ] Ja
[ x ] Nein

Im ersten Absatz des Abschnitts über "Setzen der Speichen und Spannungsabbau" ist es erklärt.

Ach so, ich vergaß. Der Meister weiß natürlich alles und muss nichts mehr nachlesen.
 
Sorry, aber das ist Unsinn. Was soll am Laufradbau esoterisch sein?

es gibt x Wege um ein stabiles Laufrad zu bauen und viele tun so als ob Laufradbau Voodoo wäre. Manche Konzepte wirken halt unsinnig, halten aber dennoch. Wie oft wurde schon gestritten ob nun die Zugspeichen Kopf innen oder außen liegen sollte. Hält ja scheinbar beides da es in verschiedenen Ländern teils gegensätzliche Prämissen dazu gibt. Oder das Verlöten von Speichenkreuzungen. Macht heute fast keiner mehr, galt früher als unverzichtbar.
 
Geh mal den Link lesen und komm dann wieder Meister...
Darin kommt nämlich auch dein Spruch vor mit dem "Oh, ich hab schon mehr zerstört als du aufgebaut"
Täglich grüßt das Murmeltier :D

Ich habe keinen copyright auf "stress relieving"
 
Weißte was...? Bisher kam ja in der Hinsicht nicht mehr von Dir, als "Jobst Brandt hat es geschrieben....".

Erkläre doch mal das Konzept mit eigenen Worten. Und vor allem, was "Stresspunkte" bei einer Speiche, resp. einem Metall sein sollen.

Das wäre doch mal was anderes..................
 
Kann man gern drüber lachen. Du hast sie ja zur Spirale gedreht, was ich noch lustiger finde :D
Auch ein Profi ist nur ein Mensch. Hat mal jemand, der hier im Forum aktiv ist, geschrieben (LR-Bauer). Und eben: Zange+Leder, so wie oben geschrieben ;)
Und: es ist nicht meine Methode, ich machs mit Luftdruck ;)
Und außerdem macht man es eh nur für die letzte Umdrehung. Der einzigste, der das versteht, ist aber @Osso. Du schiebst einen Film vom ständigen Gegenhalten mit der Rohrzange :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Weißte was...? Bisher kam ja in der Hinsicht nicht mehr von Dir, als "Jobst Brandt hat es geschrieben....".

Erkläre doch mal das Konzept mit eigenen Worten. Und vor allem, was "Stresspunkte" bei einer Speiche, resp. einem Metall sein sollen.

Das wäre doch mal was anderes..................

Dir mangels wohl am Textverständnis ;)

Schau mal auf deine Beiträge und fass dir mal an die Nase.
Für die Erklärung muss ich dir ne Rechnung chargen und ich setze vorraus, dass du 5 Jahre Voodoostudium inkl. Nebenfach Esoterik mit Nachweis absolviert hast.
Da beide bzw. drei Bedingungen nicht erfüllt sind bzw. nicht erfüllt werden können, verweise ich dich auf die FAQ (frequently asked questions).
 
Was denn, kannste nicht oder willste nicht...?

Hier etwas Hilfe: kommt von hier.

"... Nach dem Kaltverformen springt Stahl immer um einen bestimmten Betrag zurück (Speichen sind alle aus Draht kaltgezogen). Diese Rückverformung geschieht, weil ein Teil des Materials seine Fließspannung überschreitet und ein Teil nicht. Die unterschiedlichen Bereiche arbeiten gegeneinander unter Zugspannung bzw. unter Druckspannung. Wenn die Speiche gezogen wird, werden Bereiche, die bis kurz unter die Fließgrenze gedehnt sind, weiter gedehnt."

"... Wenn die Speichen in ihre Form gebogen werden, fließt das Material lokal, und zusätzlich aufgebrachte Spannung bewirkt, dass diese Stellen gedehnt bleiben. Da Metalle im Bereich der Fließspannung eine kurze Lebensdauer haben, müssen diese Spannungen abgebaut werden, um die Speichen langlebiger zu machen."

"... Diese Spannungsspitzen können abgebaut werden, indem die Speichenspannung kurzfristig erhöht wird, so dass die Stellen mit der höchsten Vorspannung sich dauerhaft plastisch verformen. Wenn die Spannungsüberhöhung zurückgenommen wird, springen diese Bereiche nicht in ihren Urprungszustand zurück, sondern ihr Spannungsniveau ist auf die Durchschnitts-Spannung der Speiche abgesenkt."

In Fett, das um was es geht, kursiv die strittigen Punkte...... es gibt noch ein paar mehr aber das wiederholt sich.

Noch ein paar Stichworte wie: Fließgrenze, Fließspannung....

Die erste Frage wäre, erklärt Brandt den Fertigungsprozeß richtig? Speichen werden gezogen, okay, das heißt der Draht wird gezogen. ( Hier mal in aller Kürze von DT, was sie eben weiter geben: Fertigungsprozeß.)

Das Ziehen ist nur ein Teil der Fertigung. Ihre ( höhere) Festigkeit erhalten Speichen durch Kaltschmieden.

Mir würde es reichen, wenn genau zwei Punkte so hinreichend dargelegt werden können, dass seine Theorie nachvollziehbar wäre:

Was sind das für Spannungen, die angeblich in der Speiche sein sollen und warum sollten sie da sein? Seine Erklärung ist da mehr als unzureichend. Er beschreibt das ja in einem Zustand, in dem keine weitere Kraft auf das Werkstück ausgeübt wird

Abbau dieser "Spannungen": Zum einen muß was da sein, was abgebaut wird und dann: Wenn man die Speichen mit einem Werkzeug durchknetet erhöht sich die Vorhandene Vorspannung um etwa 10%. Selbst bei hohen Vor-Spannungen wird das weit unter der Grenze der plastischen Verformung sein.

Nun, bitte.......
 
Kann man gern drüber lachen. Du hast sie ja zur Spirale gedreht, was ich noch lustiger finde :D
Auch ein Profi ist nur ein Mensch. Hat mal jemand, der hier im Forum aktiv ist, geschrieben (LR-Bauer). Und eben: Zange+Leder, so wie oben geschrieben ;)
Und: es ist nicht meine Methode, ich machs mit Luftdruck ;)
Und außerdem macht man es eh nur für die letzte Umdrehung. Der einzigste, der das versteht, ist aber @Osso. Du schiebst einen Film vom ständigen Gegenhalten mit der Rohrzange :D

Tut mir leid - ich habe nichts zur Spirale gedreht, noch drehe ich den besagten Film.
Ich stand nur an bereits vor 2 mm gelängten Revos, an die ich auf 40.000 km nie Hand angelegt hatte. -
etwas, was ich von der Sapim Laser nicht kenne. ;)

Insofern, komm mal auf den Boden, Alladin. :D

Jedoch weiß ich gut, dass dünnere Speichen, bei hohen Spannungen etwas mehr Aufwand bedeuten.
Wobei der Aufwand beim Erstaufbau sehr überschaubar ist. Beim Nachzentrieren wird es ekliger, erst recht mit Alunippeln. ;)

Ich muss mir mit meinen Kampfgewicht und meiner Kraft, aber auch keinen Kopf über Laser auf der Antriebsseite machen.
Und bei um die 1000 N am Vorderrad war die Laser für mich nie ein Problem.
 
Klar meinte ich die Revos. Die Diskussion hab ich ja noch im Kopf. Als ich sie zum ersten mal testhalber eingesetzt habe, hast die die Story wieder erzählt. Ich kannte sie aber schon, weil Du sie schon 2x vorher erzählt hattest. Es gibt da keinen Unterschied. Die verarbeiten sich beide gleich :D
 
Klar meinte ich die Revos. Die Diskussion hab ich ja noch im Kopf. Als ich sie zum ersten mal testhalber eingesetzt habe, hast die die Story wieder erzählt. Ich kannte sie aber schon, weil Du sie schon 2x vorher erzählt hattest. Es gibt da keinen Unterschied. Die verarbeiten sich beide gleich :D

Beim drehen der Nippel, sind sie vergleichbar - jedoch längen sie sich stärker im Anpassungsprozess - z.B. beim Zusammenziehen von 2 gegenüberliegenen Speichenkreuzungen oder halt über einen langen Zeitraum des Fahrens. Das ist auch bei den DT Comp der Fall.

Hier hatte ich mit DT immer einen höheren Aufwand als mit Sapim. Bei den DT muss ich diesen Prozess häufiger durchführen, bis die Speichenspannung nicht mehr abfällt.

Alter Mann, deine Erinnerung lässt zu Wünschen übrig. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nur eine kleine Zwischenbemerkung: Die 1,5mm Speichen haben bei Überlastungen, gemeint sind eben die kurzen heftigen, die Tendenz nicht zu reißen, sondern sich nur plastisch zu verformen. ( Das tun natürlich auch andere Speichen, aber dickere, steifere brechen eher..)
Ich konnte beobachten, dass Laser dann spürbar und meist auch sichtbar "wellig" werden, beim Ausbau sich regelrecht kringeln wie ein Schweine-Schwänzchen. Die Revos scheinen aus irgendeinem Grund dieses nicht, oder nicht in dem Maße zu tun, sind aber deutlich länger - es scheint, als könnte man sie wieder anziehen, aber tatsächlich sind sie eigentlich austauschreif - man merkt es dann wenn sich die Gewinde bis weit über den Nippel herausschrauben. Ausgebaut waren die dann auch nicht mehr ganz gerade.
Das war aber auch nur ein paar Mal beobachtet. Das muß in der form nicht immer so sein.
 
ok. Also so, wie es auch bei dem LR von @Nordisch war. Er spannte und spannte und irgendwann war Schluss mit dem Gewinde. Es gibt bei denen keine "optische Rückmeldung", so wie bei den Laser.
 
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