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klassische RR-photos

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Moin Jean,

auch ich habe die Bilder mit Begeisterung betrachtet und die Texte dazu gelesen. Toll, daß Du das so aufbereitet hast!

Es wäre auch gar nicht schlimm, noch mehr von Deinen Gescihten zu lesen :floet:

Grüße
Marius
 
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@schnulli,

richtig, die Taschenlampen waren ursprünglich nicht für den Zweck gedacht, deshalb mußten sie so präpariert werden, daß keine Vibrationen während der Fahrt entstehen.
Wir hatten einen Begleitwagen (1966 war es der Peugeot 404 von René Herse, von ihm selbst und seiner Tochter Lily abwechselnd gefahren), damals war die Betreuung nur bei den Kontrollpunkten zugelassen, wo man die tagsüber überflüßigen Batterien abgeben konnte.
Die Generation davor hatte noch keinen Begleitwagen, manche Teilnehmer haben nach Absprache mit den Kontrollpunkten mit vorausgeschickten Postpäckchen gearbeitet: so konnten sie sich unterwegs selbst versorgen.
LG

Jean
 
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damals war die Betreuung nur bei den Kontrollpunkten zugelassen, wo man die tagsüber überflüßigen Batterien abgeben konnte.

Diese Regel gilt noch immer. Obwohl die Fahrer immer Beleuchtung dabei haben sollen laut den derzeitigen Regeln.

Das System mit den Batterielampen wird noch immer von Velo Orange propagiert, die verkaufen noch immer Schellen um Batterielampen am Gepäckträger zu montieren.
 
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Servus, allerseits,

ich habe einige Fotos eingestellt.
Sie sind in:

Sonstiges
Rennen
Landschaft
Fun

LG

Jean
 
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@101.20,

René Herse hat Italiener angestellt.
Gebaut wurden die Rahmen in seiner Werkstatt in Levallois-Perret (nordwestliche Vorstadt von Paris).
LG

Jean
 
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Ha, das sit ja witzig, Alex Singer sitzt auch in Levallois-Perret. Ich hatte R. Herse eigentlich eher in Ostfrankreich vermutet, also irgendwo in der Gegend zwischen Dijon und St. Etienne.
 
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@Bonanzero,

der Laden von René Herse war 12 rue du Président Wilson: den gibt es nicht mehr.
Alex Singer ist 53 rue Victor Hugo: Ernst Csuka wird dieses Jahr 80, ich habe noch vor fünf Jahren mit ihm telefonisch gesprochen, er hat damals meinen Tandem gebaut, allerdings nicht für mich, die Maschine habe ich erst nach der Scheidung der Besitzer erworben...
Die beiden o.a. Straßen verlaufen ziemlich parallel.
Levallois-Perret war damals eine Hochburg des Radsports: es gab einen großen Verein
(Vélo-Club de Courbevoie-Asnières): Levallois-Perret liegt genau dazwischen.
LG

Jean
 
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Hallo Jean,
nochmals vielen Dank das Du uns an deinem Archiv teilnehmen läßt.
Ich war jetzt sehr lange auf deiner Foto Seite beschäftigt,wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr aufhören zu stöbern.
Wirklich unglaublich,was Du über die Jahre gesammelt hast,aber vor allem
deine radsportlichen Leistungen.
Man fühlt sich beim lesen in diese Zeit versetzt und kann nur von diesen Momenten träumen,die Du erlebt hast.
Du kennst Sie ja alle,von denen wir PBP-Fahrer nur mal gehört haben.
Die Fotos haben einen so wunderbaren ,ergreifenden Stil und die genauen Beschreibungen dazu.
Bitte versorge uns weiter mit deinem Wissen,oder wie sieht es mit einem Buch aus? ;)
 
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@Fiets,

nicht zu danken. Es macht mir sehr viel Spaß wieder ins Archiv einzusteigen:
ich finde manchmal Sachen wieder, die ich schon längst vergessen hatte.
Alles ist in Koffern und sonstigen Umzugskartons, die ich seit Jahren nicht mehr angerührt habe.
Dadurch, daß ich sehr jung angefangen habe (bei meinem ersten P. B. P. war ich gerade 18) habe ich viele Randonneurs aus früheren Generationen sehr gut gekannt, und sie haben mich wiederum sehr schnell kennengelernt.
Nun, es ist schon eine Weile her, und von den ersten zehn Teilnehmern von 1966 sind wir nur noch zu siebt.
Gewiß gibt es da Stoff für mehrere Bücher, aber sowas kann nur Insider interessieren, und die meisten wissen schon, was ich zu erzählen habe.
LG

Jean
 
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Gewiß gibt es da Stoff für mehrere Bücher, aber sowas kann nur Insider interessieren, und die meisten wissen schon, was ich zu erzählen habe.

Da könntest du dich gewaltig irren. PBP hat eine enorme Flucht genommen, Artikel über PBP erschienen vor 2 Jahre in viele Radzeitschriften und auch in der 'normalen' Presse. Die Provinzzeitung aus meiner Region hat sogar einen Reporter und einen Fotografen nach Paris geschickt (einehemaliger World Press Foto Gewinner). In 2003 hat eine Britische Cineastin einen ganzen Film über PBP gedreht. Sicherlich wurde interesse an Bücher oder einfach die Geschichten auf eine Webseite existieren.
 
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@Ivo,

Du könntest Recht haben, ich bin jetzt ziemlich weit entfernt von diesem Kreis.

Etwas anderes; sagt Die der Name Kasteren irgendwas?
Er war ein Landsmann von Dir, und war im Jahre 1961 mit dabei. Ich habe ihn nicht gekannt, es war vor meiner Zeit, aber er hat einen solchen Eindruck hinterlassen, daß ich sehr oft von ihm gehört habe.
Die Chroniker, oder Historiker wie mein Freund Bernard Déon (letztes Jahr ist er verstorben) bezeichnen ihn als "Riese"...
Nur 7 Teilnehmer waren schneller als er, obwohl er ein normales Rad hatte, ohne Gangschaltung (Übersetzung 48x19), und gewöhnliche Schuhe, wie man sie in der Stadt trägt, angehabt hat. Nach ganz 58 Stunden und 47 Minuten war er zurück in Paris...
Ich habe es noch nicht genau nachgeprüft, aber es konnte sein, daß er der erste Niederländer gewesen ist, der an P.B.P. teilgenommen hat.
Was sagst Du dazu?
LG

Jean
 
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Es muss noch jemand gegeben haben der früher PBP gefahren ist, in de Zeit als es noch massig Kriegsschäden entlang der Strecke gab. Leider kann ich nicht mehr bei meine übliche Quelle nachfragen, Jan Harmsen ist vor 3 Wochen gestorben. Der hätte dies bestimmt gewusst.

Edit:
Hab mitlerweile den Bericht gefunden. In '56 hat ein gewisser Leo Batenburg teilgenommen. Er fuhr mit dem Rad aus Brabant nach Paris, fuhr PBP und dan mit dem Rad zurück. Die Skans von einen Zeitungsbericht hab ich gerade gefunden.
 
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@Ivo,

tazsächlich hast Du Recht.
Ich habe gerade genauer nachgeschaut: im Jahre 1956, als mein Freund Roger Baumann (er wird bald 80) gewonnen hat, findet man im Klassement einen Van Bazenburg (?) mit 74 Stunden und 8 Minuten. Ferner war ein Teilnehmer namens Vork mit 86 Stunden und 15 Minuten, und mit 88 Stunden und 55 Minuten kamen zusammen ins Ziel Van der Weerd, Hetzler, Oudshoorn, millenaar, und Van Krenningen.
Ein gewisser Vervat hat 91 Stunden und 27 Minuten gebraucht, Pafort 92 Stunden und 7 Minuten, Van Mildert, Van Rheenen, und Krynen 93 Stunden und 18 Minuten.
Es waren einfach andere Zeiten...
LG

Jean
 
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Von den ersten PBP Teilnehmer aus den Niederlanden ist sehr wenig bekannt. Organisiert wurde da nur was ab anfang 80-er. Vorher machte man das nur als Privatinitiative. EIner der von dir genannten Nahmen, Millenaar, ist ein bekannter Nahme aus der Sportweld von Noord-Brabant, eine an Belgien grenzende Provinz.
Ich hab den Zeitungsbericht mit Interview mit van Batenburg unter meine Fotos hochgeladen.
 
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@Ivo,

ich habe es gesehen, kann es, wie Du denkst, nur mühsam lesen, es reicht aber, es ist unglaublich, was wir da zusammen herausgraben. 1980 war schon ein Datum, wo P.B.P. schon eine Massenveranstaltung geworden war, ganz anders als früher, wo faktisch jeder jeden gekannt hat.
Es hat zwar überhaupt nichts mit dem Radsport zu tun, aber ich sage es trotzdem hier: die Masse vertrage ich nur an einem einzigen Ort in der Welt, nämlich an der Münchner Wies'n...
Und von Kasteren, nie was gehört? 1966 war er nicht dabei, nach dem eigentlich großen Erfolg von 1961 konnte man denken, er wäre mit einer anständigen Ausrüstung zurückgekommen: wer weiß, was er für Wunder vollbracht hätte?
LG

Jean
 
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Den Zeitungsbericht hab ich gefunden auf der Niederlädnischen E-Mailliste über PBP. Die NL Szene ist noch recht übersichtlich da spricht sich sowas schnell herum.
Eigentlich gehöre ich aber ursprunglich mehr zur Szene rundum Tournai in Wallonien, dort bekam ich meine Randonneurausbildung vor allem von Michel Cordier, der Nachbar von André Tignon.
 
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Servus, allerseits,

ich habe heute wieder einige Fotos aus meinem Archiv eingestellt, teilweise sind sie weit vor meiner Zeit aufgenommen worden. Wenn Interesse besteht, würde ich sehr gern weitermachen.
LG

Jean
 
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