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Haltbarkeit Schaltungsrädchen

Osso

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Bei meinen CX sind nach 2000km die Schaltungsrädchen hin. das untere Umlenkrädchen hat kau noch Zähne, eher kleine Spitzen. Ich mach die praktisch nach jeder Fahrt sauber, sollte also nicht an schlechter Pflege liegen,.
Meine Frage : Gib es Unterschiede in der Haltbarkeit der Rädchen oder investiert man da bei alternativen Anbietern vor allem in die Lager, was für mich keinen Sinn machen würde.
 
Die erste Frage, die mir dazu einfällt, ist "warum schon nach 2.000 km kaputt?"
An meinem Schelchtwetterbike habe ich jetzt ca 40.000 km runter und die original Shimano Schalträdchen sind noch OK. Allerdings mache ich die auch nur ca 3x im Jahr Sauber.:D Will Sagen, den Kit abkratzen wenn es dann mal zuviel wird.

Womit reinigst Du denn?
 
Meine Frage : Gib es Unterschiede in der Haltbarkeit der Rädchen oder investiert man da bei alternativen Anbietern vor allem in die Lager, was für mich keinen Sinn machen würde.
Lagerung scheint doch eine Rolle zu spielen. Die original Shimanos sind oben gleitgelagert, unten ab Ultegra Kugeln. Die gleitgelagerten können so schwer laufen, dass sie nahezu blockieren (keine Schmierung, Dreck). Dann sind die Zähne ruckzuck kurz. Hatte ich auch schon öfters und bin zu Tacx gewechselt. Die unteren Shimanos ab Ultegra sind gut. Kann man weiterverwenden.
 
ach so, So kann der Zusammenhang natürlich sein. Dann werde ich doch mal zu Tacx wechseln. Ich hab die am normalen Rennen und meine die Schaltqualität ist auch ein bisschen besser
 
Ich fahre seit Jahre nur noch Tacx mit Kugellager.
Halten > 10000 km in manchmal Dreck aber insgesamt nicht viel.
Meistens halten die Lager langer als die Radchen selbst, 1x Lager vorzeitig Lager kaputt bisher.
 
über 27tkm im MTB und Alltageinsatz Schaltung funktionierte auch damit Problemlos

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2000km ist wirklich zu wenig für die kleinen Rollen .... normal halten selbst die einfachen Shimano Röllchen entspannt über 15000km durch. Versuche Deine mal gegen Shimano Röllchen zu tauschen und beobachte dann mal das Verschleißverhalten.
 
Ich fahre seit Jahre nur noch Tacx mit Kugellager.
Halten > 10000 km in manchmal Dreck aber insgesamt nicht viel.
Meistens halten die Lager langer als die Radchen selbst, 1x Lager vorzeitig Lager kaputt bisher.

Lager vor Einsatz öffnen (auf einer Seite Dichtung abhebe(l)n), dann mit Fett (Mein Tipp: Das weiße marine grease von Liquimoly) richtig vollstopfen und wieder zumachen. Das erhöht die Lebensdauer enorm.
 
Lagerung scheint doch eine Rolle zu spielen. Die original Shimanos sind oben gleitgelagert, unten ab Ultegra Kugeln. Die gleitgelagerten können so schwer laufen, dass sie nahezu blockieren (keine Schmierung, Dreck). Dann sind die Zähne ruckzuck kurz. Hatte ich auch schon öfters und bin zu Tacx gewechselt. Die unteren Shimanos ab Ultegra sind gut. Kann man weiterverwenden.

Habe hier ein 6700er Ultegra Schaltwerk, das 2000 km am Randonneur in Einsatz ist.
Kurioserweise ist das untere Röllchen deutlich abgenutzter.
Vielleicht auch wichtig für Ultegra - die Gleitlagerung des einen Röllchens ist aus Keramik, keine Metallhülse.
Das einzuordnen überlasse ich dir/anderen. Und das Ergebnis würde mich interessieren.

Taxc ist eine Option, ist aber wegen des nicht vorhandenen seitlichen Spiels der obere Rolle empfindlicher für Fehleinstellungen.
Schaltet dafür aber bei sehr guter Einstellung knackiger.

Haltbarkeit war bei mir im Gelände ähnlich wie bei Ultegra und DA. Habe einen ähnlich hohen Verschleiß wie @Osso.
 
2000km ist wirklich zu wenig für die kleinen Rollen .... normal halten selbst die einfachen Shimano Röllchen entspannt über 15000km durch. Versuche Deine mal gegen Shimano Röllchen zu tauschen und beobachte dann mal das Verschleißverhalten.

Es sind keine pauschalene Aussagen möglich.

Das Röllchen, was auf der Straße weit über 20.000 km hält, kann bei entsprechenden Dreck so schnell runter sein wie bei Osso.

Und Dreck ist nicht gleich Dreck:
Wo viel Quarzsand ist, sterben Röllchen (und Ketten) früh.
Daegegen ist werbewirksamer schwarzer Humus + Gras am Rad vergleichbar mit Wattebällchen.

Viele Flachländer und gerade Küstenbewohner in Dtl. haben in der Regel trotz weniger Höhenmeter mit einem höherem Verschleiß an den Antriebskomponenten zu kämpfen als die, die etliche Höhenmeter in den Gebirgen schrubben.
Einerseits haben wir etlichen klein geschmirgelten Müll aus Skandinavien per Gletscher angekarrt bekommen.
Anderseits bekommen wir allen möglichen Mist aus den Gebirgsländern ständig mit den Flüssen und Strömen vor die Haustür gekippt.
Und letzterer wurde auf dem langen Transportweg ebenfalls schön klein geschreddert, dass er gut hochgeschleudert werden und sich auf den Antriebskomponenten festsetzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei meinen CX sind nach 2000km die Schaltungsrädchen hin. das untere Umlenkrädchen hat kau noch Zähne, eher kleine Spitzen. Ich mach die praktisch nach jeder Fahrt sauber, sollte also nicht an schlechter Pflege liegen,.
Meine Frage : Gib es Unterschiede in der Haltbarkeit der Rädchen oder investiert man da bei alternativen Anbietern vor allem in die Lager, was für mich keinen Sinn machen würde.

Im Zweifelsfall hilft Alu.

Oder nicht sauber machen und weiches Bett aus Schmierpampe.
 
Da hab ich doch auch noch was:


Lief glaub ich auch so 20000km und hab ich wirklich nur per Zufall erkannt, als ich es mal im Winter auseinander geschraubt habe.

2000km sind schon etwas wenig. War die Kette noch Ok von der Längung her? Wenn die schon sehr verschlissen ist und die Kettenspannung eventuell zu groß ist, dürfte das den Umlenkröllchen schon zusetzen.
 
Taxc ist eine Option, ist aber wegen des nicht vorhandenen seitlichen Spiels der obere Rolle empfindlicher für Fehleinstellungen.
ich hab aber zumindest beim RR auch den Eindruck das die richtig eingestellt sauberer schaltet. Mag sich aber im Dreck anders auswirken.

Ok von der Längung her? Wenn die schon sehr verschlissen ist und die Kettenspannung eventuell zu groß ist, dürfte das den Umlenkröllchen schon zusetzen.
Nein, ketten waren nicht verschlissen, die hatte recht frühzeitig gewechselt. Kettenspannung kann auch kaum sein. Kette ist jedenfalls nicht zu kurz
 
Vielleicht auch wichtig für Ultegra - die Gleitlagerung des einen Röllchens ist aus Keramik, keine Metallhülse.
Das einzuordnen überlasse ich dir/anderen. Und das Ergebnis würde mich interessieren.

Aktuell hab ich weniger Probleme mit Abnutzung. Schmeiße sie irgendwann weg, weil Lager futsch. Die Tacx Kugellager haben da nur durchschnittliche Qualität.

Die unteren Ultegras sind top. Da hab ich noch keins von ausgetauscht. Das obere Keramiklager lief einfach sauschwer, also raus damit.

Die oberen Tacx lassen sich nicht seitlich verschieben. Somit schalten die Gänge deutlich spontaner. Damit war das Thema Shimano für das obere Schalträdchen durch. Nur noch Tacx.
 
Die oberen Tacx lassen sich nicht seitlich verschieben. Somit schalten die Gänge deutlich spontaner. Damit war das Thema Shimano für das obere Schalträdchen durch. Nur noch Tacx.

Das direktere Schalten konnte ich auch feststellen.
Aber halt auch eher rattern oder springen zwischen den Gängen, wenn es ein Mü Abweichung in der Einstellung der Schaltung gab.
Und an einem (weicheren) Stahlrahmen hatte ich mit Taxc Ghostshifting im Wiegetritt.
 
Das obere Keramiklager lief einfach sauschwer, also raus damit.

Mit den Keramikgleitlagern hatte ich nie Probleme mit Schwergängigkeit. Die kenne ich schon seit den 600er 8x Schaltwerken.
Nur an dem Rad ein Freundes war ein Keramiklager zerbröselt.

Nach deiner Theorie sollten doch schwergängige Lager den Verschleiß der Schalträdchen erhöhen - aber bei Osso und bei mir sind jeweils die unteren Schalträdchen verschlissen.
 
Nach deiner Theorie sollten doch schwergängige Lager den Verschleiß der Schalträdchen erhöhen - aber bei Osso und bei mir sind jeweils die unteren Schalträdchen verschlissen.

Das ist mal wieder die typische nordische Argumentation. "Bei mir wars nicht die Ursache, also kanns gar nicht sein". Es gibt immer viele mögliche Ursachen, und bei mir war es halt die Schwergängigkeit. Also kann man im Hinterkopf abspeichern: Sind die Zähne weg, mal drann drehen. Drehen sie leicht, liegt es sicher an etwas andrem :D
Und wer die hin und her schlappernden oberen Rädchen mag, soll sie einfach fahren. Ich mag knackig kurze Schaltwege und hab keine Rahmen mit labilen Hinterbaustreben, die Ghostshifting verursachen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das muss der Rahmen aber auch sehr weich gewesen sien. Ich fahre die Taxc ja am Rennrad mit einem Raleigh 531 reynolds Rahmen von MItte der 80er. Problem mit Ghostshifting hab ich da im Wiegetitt nicht.
Hat das Röllchen übrigens mal auf Schwergängigkeit untersucht, aber ohne eindeutiges Ergebnis, Weich liefen es nicht, aber auch nicht annähernd so das es blockierte.
Ich hab jetzt ein Deore dran das ich noch in der Grabbelkiste gefunden hatte
 
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