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Giro d'Italia 2018

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Re: Giro d'Italia 2018
Jetzt kann man wieder ein Paar Wochen rumunken und dann bin ich mal gespannt ob der Yates überhaupt antritt. Der war doch fertig. Dumo finde ich ja wirklich stark. Und ob der junge Skyfahrer dann im Team für die TdF sein wird?
 
O wei. Der verschleisst sich noch so kurz vor Ende seiner Karriere.
Ich verstehe den Pjotr schon. Aber so einfach muss man es ihm ja nicht machen
 
Ich versuche mal für dich zu deuten, was Pjotr ausdrücken möchte: Hinault ist ein ein Schwätzer, der nur gehört wird, weil er früher erfolgreich war.
Schwätzer ist eine zu weit gehende Interpretation. Zur Froome ist freilich alles gesagt. Hinault hat - soweit man das aufgrund dessen was in den deutschen Medien steht nachvollziehen kann - auch keine neuen Erkenntnisse oder Gedanken. Er scheint nicht mal zu begreifen, dass Froome bislang eben keine positive Probe abgegeben hat. Auch das er sich auf einen Vergleich von Froome mit früheren 3-fach-GT-Seriensiegern eingelassen hat, wirkt nicht besonders souverän. Welchen Stellenwert Froome hat, wird man erst mit etwas zeitlichem Abstand wirklich beurteilen können.
 
Da unterschätzt ihr Hinault. Der weiß besser Bescheid, als wir zusammen. Für ihn ist Froome positiv, egal ob das die Definition der UCI ist. Wer derart auffällig geworden ist, hat keine Argumente mehr.
Seine Leistung wird in Zukunft leider nur dann richtig einzuordnen sein, wenn er auffliegt. Wenn nicht, dann bleiben viele???.
 
Der Froome sitzt in einer Scheißsituation. Mal abgesehen davon, daß sein Fahrstil idr zum nicht-anschauen ist, ist er, denke ich, ein ganz netter Kerl.
Wer mit Händen und Füßen strampelt sind die Anwälte von Sky, die können sich sicher reichlich davon leisten, und der elendige Verband der keinen Arsch in der Hose hat.
Das ist einigermaßen unerträglich. Für den Radsport, für Froome & für uns Fans.
Ich hatte schon gedacht er würde vielleicht (à la Contador) während des Giro besprüht. Wurde er nicht, was für mich dafür spricht, daß die Fans ihn als Sportler respektieren. Die Mongo-Truppe, naja, der Wechsel der Trikotfarbe hat's nicht wirklich verbessert.
 
Schwätzer ist eine zu weit gehende Interpretation. Zur Froome ist freilich alles gesagt. Hinault hat - soweit man das aufgrund dessen was in den deutschen Medien steht nachvollziehen kann - auch keine neuen Erkenntnisse oder Gedanken. Er scheint nicht mal zu begreifen, dass Froome bislang eben keine positive Probe abgegeben hat. Auch das er sich auf einen Vergleich von Froome mit früheren 3-fach-GT-Seriensiegern eingelassen hat, wirkt nicht besonders souverän. Welchen Stellenwert Froome hat, wird man erst mit etwas zeitlichem Abstand wirklich beurteilen können.
Welche Stellewerte Profis im Vergleich über Jahre haben ist sowieso eine schwierige Angelegenheit. Das man sich als Altprofi versteigt über andere zu werten, die heute viel besser kontrolliert werden, halte ich schon für schwierig.
Aber ich denke auch es ist alles gesagt. Bleibt eigentlich nur abzuwarten was die nächsten Wochen bringen. Hoffe, keine positiven Proben von anderen Giroteilnehmern.
 
Jaja der Herr Hinault. Waren noch schöne Zeiten, als man einfach Dopingkontrollen verweigern konnte...
Da hätte es den Fall Froome gar nicht erst gegeben :D
 
Formolo steht ebenfalls auf der Liste, auch mit R gekennzeichnet, also als Reserve.

Für die Giro-Tour-Starter wäre die Tour de Suisse m.E. eigentlich interessanter oder die Route du Sud. Wenn man sich das Sunweb-Aufgebot für Dauphine anschaut wäre dort ten Dam m.E. übrigens fast der stärkste Rundfahrer. Ist wohl schon schwierig für das Team gleich 2 Rundfahrten mit Podiumsambitionen (Keldermann für die Tour) und einem starken Team zu bestreiten.
 
ich habe mal eine andere Frage zum Ausgang des Giros.
Dumoulin hatte ja vor der letzten Etappe lediglich 46 sek. Rückstand.
Wäre es theoretisch denkbar und machbar (unabhängig davon, dass die letzte Etappe ja immer als "Ausfahr"-Etappe ohne Angriffe gefahren wird), dass er den Rückstand hätte aufholen können?
z.B. dadurch, dass er mit seinem Team sofort versucht auszureißen? u. U. hätte das ja direkt gereicht, da das Rennen ja nach 3 Runden neutralisiert wurde.
Hätte man...
a) ...es sowieso nicht gemacht, weil bei der letzten Etappe nicht mehr fürs GC gekämpft wird (ich finde das bei so einem geringen Vorsprung aber eigentlich blöd. Was wäre bei nur 4 sek. Rückstand?!)
b) ...sowie keine Chance die 46 sek. aufzuholen aufgrund des Streckenprofils?

ich beobachte den Radsport erst seit 1-2 Jahren und das sind so Frage, die ich mir nach dem Giro gestellt hatte.
 
Sowas wäre eher zu Beginn einer Rundfahrt und dann in Frankreich oder Belgien bei Wind, Kopfsteinpflaster oder sehr gravierenden Stürzen möglich. Aber von den Qualitäten (Fahrer und Team) würde es eher ein Froome schaffen da Sekunden rauszufahren. Da gab es eine TDF Etappe bei der Froome das mal mit Sagan geschafft hat.
 
@dings711
46 Sekunden sind auf derartigen Flachetappen nicht aufzuholen, unabhängig davon ob es ungeschriebene Gesetze gibt. Ein Fluchtversuch würde nie gelingen, da die Mannschaft des Führenden sich immer in den Windschatten hängen würde.
Unter 10 Sekunden wären Bonifikationen, die man bei Sprints erhält bzw Etappensieg, durchaus noch möglich aufzuholen, wobei auch hier natürlich die entsprechenden Teams aufpassen.
Wenn es nur um 2 oder 3 Sekunden gehen würde, dann verlässt sich wohl keiner mehr auf ungeschriebene Gesetze.
 
Bei ungeschriebene Gesetze gibt es auch eine informelle Handhabung. Wer die Bricht riskiert dass mehrere Teams einem Stellen wollen und dann wird es ganz, ganz schwierig. Vor allem bei der Giro gibt es am Ende Teams die einander helfen. Einen Fahrer der ungeschriebene Gesetze bricht wird viel weniger schnell Hilfe von andere Teams bekommen.
 
Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, warum es so schwer zu begreifen ist, wie sehr die "ungeschriebenen Gesetze", die Omerta und die organisierte Missachtung der geschriebenen Regeln durch Teilnehmer, Veranstalter und Verbände dem Radsport geschadet haben und auch immer noch schaden. Die Lernfähigkeit scheint da nicht wirklich ausgeprägt zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@dings711
46 Sekunden sind auf derartigen Flachetappen nicht aufzuholen, unabhängig davon ob es ungeschriebene Gesetze gibt. Ein Fluchtversuch würde nie gelingen, da die Mannschaft des Führenden sich immer in den Windschatten hängen würde.
Unter 10 Sekunden wären Bonifikationen, die man bei Sprints erhält bzw Etappensieg, durchaus noch möglich aufzuholen, wobei auch hier natürlich die entsprechenden Teams aufpassen.
Wenn es nur um 2 oder 3 Sekunden gehen würde, dann verlässt sich wohl keiner mehr auf ungeschriebene Gesetze.

Vielen Dank für deine Antwort.
Gab es denn in der jüngeren Vergangenenheit mal den Fall, dass an der letzten Etappe der Abstand zum Führenden so gering war (wie von dir angesprochen), dass die Etappe trotzder "ungeschriebenen Regeln" von den GC-Fahrern "scharf" gefahren wurde?
 
Um den Gesamtsieg nicht, aber z. B. lagen bei der Tour de France 2017 Platz 3 und 4 nur 1 Sekunde auseinander. Da ging es noch um so viel Geld und Ehre, dass der Nichtangriffspakt kaum zu rechtfertigen war.
 
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