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Fulcrum Racing 5 oder Racing Quattro

mademan444

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Hallo,

ich wollte heute zu meiner ersten Tour in diesem Jahr aufbrechen. Leider ist mir direkt nach 100m eine Speiche am Hinterrad gebrochen (Mavic Aksium).
Als ich das Rad zum Händler gebracht habe, meinte der, dass es so verzogen ist, dass sie es wahrscheinlich nicht mehr sauber zentriert bekommen und ich eventuell ein neues Laufrad brauchen werde.

Nach kurzer Recherche hier im Forum, scheinen das Problem mehrere Leute mit den Mavic Aksium LR zu haben (häufiger Speichenbruch am Hinterrad nach wenigen 100km). Meine Laufräder hatten erst knapp 2000km drauf, weshalb ich das ziemlich ärgerlich finde und mir andere Laufräder kaufen möchte, falls sich meins tatsächlich nicht mehr zentrieren lässt.

Ich habe dabei ein Auge auf die Fulcrum Racing 5 geworfen. Könnt Ihr die empfehlen bei einem Körpergewicht von 80kg? Wie sieht das mit dem neuen Modell 2014 aus, was weniger Speichen hat? Sind die immernoch genau so gut, oder würdet ihr solange noch verfügbar lieber das 2013er Modell nehmen?
Lohnt sich alternativ auch der Aufpreis für die Fulcrum Racing Quattro, die ja auch ganz sexy aussehen? Taugen die auch noch bei meinem Gewicht (hab keine Angaben gefunden)?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe...

Thomas
 
Wenn die R5, dann besser die alten 2013.
Die neuen R5 sind degradiert worden mit nur 20 Speichen am Hinterrad.
Die neuen sind trotzdem besser als deine Aksium. (großer rechter Nabenflansch und zudem eine asymmetrische Felge)


Die Quattro sind halt stabiler als die R5 2014 und sehen schnittiger aus.
Aero wird wohl auch besser sein.
Sie könnten aber auch unkomfortabler sein.

Ich mit 80-90 kg tendiere eher zu den Quattro als zu den R5 2014.
 
Ich kann die Fulcrum Racing Quattro nur empfehlen!
Hatte mir den LRS genau vor einem Jahr zugelegt. Der LRS hat jetzt knapp 7000 km Laufleistung, ohne irgendwelche Probleme. Ich bin vor den Quattros mit den Fulcrum R 7 unterwegs gewesen, der auch ein sehr robuster LRS ist.
Die Quattros sind im Vergleich zu den R7 schon steifer, das mag wohl an der 35mm hohen Felge liegen.
Bei meinen 90 kg Fahrergewicht hat der Quattro LRS alle Erwartungen an einem robusten LRS erfüllt.
Da bist du mit deinen 80 kg auf jeden Fall im grünen Bereich.
Zugelassen sind die Quattros übrigens bis 110 kg.

Gruß

Thomas
 
Die Felge der R5 2014 ist aber auch deutlich höher als zuvor (27,5 statt 24 mm in bis 2013) Die werden sich nix nehmen in Steifigkeit und Haltbarkeit.
Bei den alten R5 weiß man halt das es hält, die neuen sind halt 100g leichter.
 
Besitze den Vento ( Baugleich R5 ) und einen Scirocco35 ( G3 Einspeichung statt 2:1 ) und wiege 85Kg. Ausreichend steif sind beide für mich.
 
Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten...

Das geht alles in die Richtung wie ich mir das schon gedacht habe... Wenn die bis 110kg zugelassen sind, kann ich ja noch ordentlich an "Muskulatur" zulegen im Sommer und bin immernoch auf der sicheren Seite :D

Hat den irgendjemand schon Erfahrung mit den 2014er Fulcrum 5? Dafür sind die wahrscheinlich zu neu, oder? Von Fulcrum werden die ja (obwohl sie 100g leichter sind und weniger Speichen haben) als robuster und härter gepriesen als der Vorgänger. Viele bemängeln ja, dass er nicht mehr 2:1 eingespeicht ist. Macht das denn so den großen Unterschied?
Die Racing Quattro gibt es online ja auch schon ab 230€. Da ist der Aufpreis dann ja nicht so groß. Ich denke ich werde mir dann einfach die holen, wenn ihr da gute Erfahrungen gemacht habt (und sehen ja echt auch geil aus mit der hohen Felge).
Wenn Ihr euch entscheiden müsstet, ist es nur eine Frage des Preises (Budget egal --> auf jeden Fall Quattro; Fulcrum 5 nur wenn man sparen will), oder spricht irgend etwas für den Racing 5?

Ist es denn normal, dass das Rad so krass verzogen ist, dass man es nicht mehr zentrieren kann, wenn eine einzige Speiche bricht (bei vielleicht 10km/h)?

P.S.: Will jemand diesen Thema in den Kaufberatung-Thread verschieben? Mir ist aufgefallen, dass es eigentlich eher da hin gehört...
 
Na ja, Campa / Fulcrum gibt 85kg als Maximum für "sorgenfreies" Fahren an. Mit 110kg dürfte man die doch recht niedrige Bespeichung zumindest Grenzbereich der Belastbarkeit fahren.

Und: es kommt eben darauf an, ob durch irgend etwas die Felge so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie plastisch verformt wird. Nur ein Speichenbruch ist sonst immer reparabel.
 
Als ich das Rad letzten Herbst in den Keller gestellt habe, lief es noch genauso rund wie am erst Tag. Wie gesagt, es waren auch erst 2000km drauf und ich bin heute mittag keine 100m gekommen.

A propos: ist es ein deutlicher Fortschritt des 2014er Fulcrum 5, dass er hinten eine asymmetrische Felge hat?
 
Neu ist die Idee nun nicht. Aber schon eine Verbesserung, da das Laufrad ein Tickchen steifer wird und die linken Speichen ein wenig höher, bei der Nabengeometrie und Speichenmuster, eventuell sogar um einiges höher vorgespannt sind.
 
Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten...

Das geht alles in die Richtung wie ich mir das schon gedacht habe... Wenn die bis 110kg zugelassen sind, kann ich ja noch ordentlich an "Muskulatur" zulegen im Sommer und bin immernoch auf der sicheren Seite :D

Hat den irgendjemand schon Erfahrung mit den 2014er Fulcrum 5? Dafür sind die wahrscheinlich zu neu, oder? Von Fulcrum werden die ja (obwohl sie 100g leichter sind und weniger Speichen haben) als robuster und härter gepriesen als der Vorgänger. Viele bemängeln ja, dass er nicht mehr 2:1 eingespeicht ist. Macht das denn so den großen Unterschied?
Die Racing Quattro gibt es online ja auch schon ab 230€. Da ist der Aufpreis dann ja nicht so groß. Ich denke ich werde mir dann einfach die holen, wenn ihr da gute Erfahrungen gemacht habt (und sehen ja echt auch geil aus mit der hohen Felge).
Wenn Ihr euch entscheiden müsstet, ist es nur eine Frage des Preises (Budget egal --> auf jeden Fall Quattro; Fulcrum 5 nur wenn man sparen will), oder spricht irgend etwas für den Racing 5?

Ist es denn normal, dass das Rad so krass verzogen ist, dass man es nicht mehr zentrieren kann, wenn eine einzige Speiche bricht (bei vielleicht 10km/h)?

P.S.: Will jemand diesen Thema in den Kaufberatung-Thread verschieben? Mir ist aufgefallen, dass es eigentlich eher da hin gehört...
Ich bin vor einem Jahr genau vor der gleichen Entscheidung gestanden. F5 oder Quattro? Das Budget war auf max. 300.- beschränkt.
Letztendlich war dann die Optik das Entscheidungskriterium. Ich wollte etwas höhere Felgen haben, aber dennoch keine Hochprofil.
35 mm Felgenhöhe sehen für mich recht ordentlich aus. Die Messerspeichen mit den roten Speichennippeln haben mir optisch auch zugesagt.
Aber die Geschmäcker sind natürlich verschieden. Was für mich von technischer Seite her noch sehr interessant war, daß man die Lager mit wenig Aufwand nachstellen kann.
Der Preis für die Quattros ist zur Zeit echt günstig mit rd. 230.- Euro.
Vor einem Jahr zahlte ich noch knapp 300.- dafür.
 
Neu ist die Idee nun nicht. Aber schon eine Verbesserung, da das Laufrad ein Tickchen steifer wird und die linken Speichen ein wenig höher, bei der Nabengeometrie und Speichenmuster, eventuell sogar um einiges höher vorgespannt sind.

Dafür hat man die 2:1 Einspeichung aufgegeben, die wohl einen noch größeren Effekt auf die linksseitige Speichenspannung hat.

Man kann nur hoffen, dass der größere rechte Nabenflansch und die höhere Felge die auf der Antriebsseite 6 fehlenden Speichen ausgleichen in Sachen Torsionssteifheit bei den neuen 2014er R5.
In jedem Fall müssen nun 6 (3) Speichen weniger die Antriebskräfte übertragen.

Das einzige was gestiegen sein wird, ist die Seitensteifheit des Laufrades.

Das hintere Laufrad fühlt sich so vielleicht besser an, aber ist nicht zwangsläufig haltbarer als das alte Model.

So meine Interpretation.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So sieht das aus. Der R5 ist mMn eigentlich der unnötigste LRS bei Fulcrum. Hat die gleiche Nabentechnik wie R7, dabei aber lediglich ein paar Gramm leichter. Wenn man schon investiert dann doch gleich in die R3, da bekommt man dann einen richtig guten LRS. Oder wenn es wegen der Optik ist, dann halt Quattro.
 
So sieht das aus. Der R5 ist mMn eigentlich der unnötigste LRS bei Fulcrum. Hat die gleiche Nabentechnik wie R7, dabei aber lediglich ein paar Gramm leichter. Wenn man schon investiert dann doch gleich in die R3, da bekommt man dann einen richtig guten LRS. Oder wenn es wegen der Optik ist, dann halt Quattro.

Die R5 gabe es früher mal für 160 €. War ein lohnenswerter und aerodynamisch ganz ordentlicher Laufradsatz und mit der größeren Speichenzahl potentiell haltbarer als die R3.

Bei den R3 (wohl welche mit schlechterer Aufbauquali) sind auch dem ein oder anderen Speichen flöten gegangen.
Diesbezüglich hatten die alten R5 2013 mehr Reserven.

Die R7 bzw. (meine) Khamsin 2013 sind halt ordentlich schwer und haben lediglich einfache 2 mm Rundspeichen. Das gibt Abstriche bei der Aerodynamik.
Allerdings ist er von der Steifheit auch eines der stabilsten Lauftradsätze gewesen.
Das gilt für die alten Khamsin mit 27 Speichen noch mehr als für die alten R7 mit 24 Speichen.
Ab 2014 sind es nur noch 20 am Hinterrad.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich selbst bin eigentlich schon sämtliche LRS von Fulcrum/Campa in diesem Bereich gefahren, also Vento/R5, Khamsin/R7, Scirocco, Zonda/R3. Und kann sagen, dass in Summe die Zonda/R3 die besseren LR sind, allein schon wegen der Naben und den ungelochten Felgen. Fahre die Zonda mit meinen 85 Kg jetzt schon längere Zeit am Crosser, die Reserven sind ausreichend. :daumen:
 
Ich selbst bin eigentlich schon sämtliche LRS von Fulcrum/Campa in diesem Bereich gefahren, also Vento/R5, Khamsin/R7, Scirocco, Zonda/R3. Und kann sagen, dass in Summe die Zonda/R3 die besseren LR sind, allein schon wegen der Naben und den ungelochten Felgen. Fahre die Zonda mit meinen 85 Kg jetzt schon längere Zeit am Crosser, die Reserven sind ausreichend. :daumen:

Fahre die Khamsin und hatte die Gelegenheit die alten R5 auch die Zonda länger zu begutachten.

Zonda ist halt leicher und die Naben sind toll. Aber das muss auch bezahlt werden.
Steifer sind sie nicht.

Mal eben fast das doppelte ausgeben (besonders aus der damaligen 160 € Prespektive), kann auch nicht jeder.
 
Oh, da habe ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Wollte eigentlich sagen, gerade wenn das Preisargument angeführt wird, dass man auf die R5 verzichten kann und die R7 nimmt, sind technisch gesehen die gleichen LR nur etwas schwerer.
 
Oh, da habe ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Wollte eigentlich sagen, gerade wenn das Preisargument angeführt wird, dass man auf die R5 verzichten kann und die R7 nimmt, sind technisch gesehen die gleichen LR nur etwas schwerer.

Aber halt keine Messerspeichen (sondern nur einfachste 2 mm Rundspeichen) und keine bogenlosen Speichen.
 
Dafür hat man die 2:1 Einspeichung aufgegeben, die wohl einen noch größeren Effekt auf die linksseitige Speichenspannung hat.

Man kann nur hoffen, dass der größere rechte Nabenflansch und die höhere Felge die auf der Antriebsseite 6 fehlenden Speichen ausgleichen in Sachen Torsionssteifheit bei den neuen 2014er R5.
In jedem Fall müssen nun 6 (3) Speichen weniger die Antriebskräfte übertragen.

Das einzige was gestiegen sein wird, ist die Seitensteifheit des Laufrades.

Das hintere Laufrad fühlt sich so vielleicht besser an, aber ist nicht zwangsläufig haltbarer als das alte Model.

So meine Interpretation.

Da hast Du ausnahmsweise mal recht - habe die 2:1 beim Vorgänger übersehen/ lesen. Das ist keine Verbesserung, nur eben das Gleiche, durch ein andere Maßnahme erreicht. Über den Sinn einer Speichenreduzierung muß man da gar nicht erst reden.

Wobei sowohl Torsion, als auch die Antriebskräfte etwas überschätzt sind, das addiert sich noch auf, ist aber gegenüber der Gewichtslast und der Mehrlast durch diverse Schläge relaltiv klein.
 
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