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FBL Bahnrad [von Neulack bis Probefahrt]

Welches Speichenmuster empfehlt ihr im Hinterrad für die Bahn?

  • 3-fach gekreuzt

    Stimmen: 5 71,4%
  • 4-fach gekreuzt

    Stimmen: 2 28,6%
  • 3-fach und 4-fach gemischt

    Stimmen: 0 0,0%
  • Egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    7
  • Umfrage geschlossen .

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Re: FBL Bahnrad [von Neulack bis Probefahrt]
Und womit trainiere ich dann!?
Mit Harden Naben...

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Heute habe ich nach einem ungewöhnlich langen Arbeitstag eine ziemlich prollige Kette aufgezogen.
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Gefällt mir gut aber hört sich komisch an. Kommt mir sehr laut vor. Neu kombinierte Antriebe bringen immer etwas Akustik mit sich aber dieser erscheint mir relativ laut. Es ist ein dumpfes Sägen zu hören wenn ich Kurbel und Hinterrad ohne Last kreisen lasse. Ist das Normal?

Es handelt sich abgesehen von der Kette natürlich um Gebrauchtteile. Das sah für mich aber alles kaum benutzt aus. Kettenspannung ist nich zu viel aber genügend und die Kettenlinie sieht auch ok aus.
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Was meint ihr?
 
Heute habe ich nach einem ungewöhnlich langen Arbeitstag eine ziemlich prollige Kette aufgezogen.
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Gefällt mir gut aber hört sich komisch an. Kommt mir sehr laut vor. Neu kombinierte Antriebe bringen immer etwas Akustik mit sich aber dieser erscheint mir relativ laut. Es ist ein dumpfes Sägen zu hören wenn ich Kurbel und Hinterrad ohne Last kreisen lasse. Ist das Normal?

Es handelt sich abgesehen von der Kette natürlich um Gebrauchtteile. Das sah für mich aber alles kaum benutzt aus. Kettenspannung ist nich zu viel aber genügend und die Kettenlinie sieht auch ok aus.
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Was meint ihr?
Schau Mal ob das Kettenblatt gerade läuft. Das Problem hatte ich tatsächlich mal an der gleichen Kurbel, ein Arm war Verbogen, und dadurch "eierte" das Kettenblatt. Das führte zu einer ähnlichen Geräuschkulisse.
 
Sieht schon nach zu stramme Kette aus, würde ich etwas lösen, und schauen ob sich das Geräusch verändert.
Das ist schon so wie Chris schreibt, man kann doch
deutlich sehen, dass die Kette zu viel Spannung hat.
Ok, das werde ich prüfen.
Habe es gemacht wie ich es vom Motorrad/Moped kenne und die Kette so straff gemacht, dass sie sich ein paar Millimeter hoch/runter drücken lässt aber nicht durchhängt. Mache ich bei Antrieben mit Nabenschaltungen auch so. Da hat es bisher immer funktioniert aber die Antriebe sind meist schon gut eingelaufen.

Vielen Dank auf jeden Fall.
Schau Mal ob das Kettenblatt gerade läuft.
Das werde ich auch prüfen.
 
Habe es gemacht wie ich es vom Motorrad/Moped kenne und die Kette so straff gemacht, dass sie sich ein paar Millimeter hoch/runter drücken lässt aber nicht durchhängt. Mache ich bei Antrieben mit Nabenschaltungen auch so. Da hat es bisher immer funktioniert aber die Antriebe sind meist schon gut eingelaufen.
Aber richtig ist das da auch nicht.....
Die Kette muß etwas durchhängen. Ungefähr mittig zwischen An- und Abtrieb fassen und da sollte die Kette dann so zwischen einer Kettenhöhe und Daumenstärke durchhängen bzw. sich ohne Spannung aufzubauen über die direkte Linie anheben lassen. Natürlich kann man eine auch eine straffe Kette mit dem Daumen so weit drücken... wenn sich die die Haut unter dem Nagel verfärbt , dann drückt man zu stark. Eine Kette kommt recht schnell in den Bereich wo sie elastisch verformt wird. Das kann die zwar ab, aber um die Kettenspannung zu beurteilen drückt man nur bis kurz vor den elastischen Bereich, man nimmt nur das Spiel raus.
Ich so eine Gefühlssache, die man sich nicht per Youtube beibringen kann.
 
Eins ist auf jeden Fall klar, wenn er die Kette so fahren würde,
ist das nicht nur laut.....sondern die würde sich sehr schnell
längen und auch einen erhöhten Verschleiss an Ritzel und dem
Kettenblatt hervorrufen.

Was auch zu beachten wäre, ist die Kettenlinie....alte Rahmen
hatten früher manchmal auch einen 110er Hinterbau, später
erst dann den 120er. Dann kommt es auch drauf an, welche
Achse verbaut wurde....bei den 110er wurde 104er bzw. 106er
verbaut später bei den 120er dann 109er Achsen.

Es sieht so aus, als ob die Kurbel auch recht weit absteht,
also evtl. mal die Kettenlinie messen.
Die sollte ca. 40 sein bei einem 110er Hinterbau und ca. 42-43
bei einem 120er Hinterbau.

Wenn die Kettenlinie nicht stimmt hast Du auch eine gewisse
Geräuschentwicklung....nichts desto trotz halte ich die Kette
für zu stramm gespannt. Also bitte auch noch die Kettenlinie
überprüfen.
 
die Kettenlinie sieht auch ok aus
Wenn die Kettenlinie nicht stimmt hast Du auch eine gewisse
Geräuschentwicklung....nichts desto trotz halte ich die Kette
für zu stramm gespannt. Also bitte auch noch die Kettenlinie
überprüfen.
Stabile Bahnketten sind da ziemilich undankbar, das ist noch mal eine andere Nr. als bei normalen Ketten für Nabenschaltungen oder Eingangrädern.
Mit dem Auge peilen setzt ein geschultes und geübtes Auge vorraus. Wenn also die Kette mit "richtiger" Spannung immer noch schlecht läuft, dann richtig die Kettenlinie messen. Also erst mal Symetrie der hinteren Gabel prüfen, dann Abstand Ritzel zur Mitte der Einbaubreite ermitteln und dann den Abstand Kettenblatt zur Mitte Sattelrohr. Der Abstand Ritzel zur Mitte der Einbaubreite sollte = dem Abstand Kettenblatt zur Mitte Sattelrohr sein.
 
Kettenspannung immer an mehreren Stellen prüfen, da KB und Ritzel nie 100% rund sind, und auch die Aufnahme der Bauteile nie mittig sind.
Yupp. Das habe ich auch schon öfters vorgefunden: Unterschiedliche Kettenspannung in Abhängig der Kurbelposition.
Unrunde bzw. nicht mittig laufende Kettenblätter waren hierfür ursächlich.
Selten kommte es vor, daß eine gebrauchte Kette unterschiedlich gelängt ist.
 
Stabile Bahnketten sind da ziemilich undankbar, das ist noch mal eine andere Nr. als bei normalen Ketten für Nabenschaltungen oder Eingangrädern.
Mit dem Auge peilen setzt ein geschultes und geübtes Auge vorraus. Wenn also die Kette mit "richtiger" Spannung immer noch schlecht läuft, dann richtig die Kettenlinie messen. Also erst mal Symetrie der hinteren Gabel prüfen, dann Abstand Ritzel zur Mitte der Einbaubreite ermitteln und dann den Abstand Kettenblatt zur Mitte Sattelrohr. Der Abstand Ritzel zur Mitte der Einbaubreite sollte = dem Abstand Kettenblatt zur Mitte Sattelrohr sein.
+1
Wenn man langsam(!) die Kurbel dreht, kann man oft gut beobachten, wie die Kettenglieder in die Zähne rutschen. Da sieht man schon mal, wenn die Kette nicht mittig läuft und seitlich am Zahn reibt.
 
Sieht schon nach zu stramme Kette aus, würde ich etwas lösen, und schauen ob sich das Geräusch verändert.
Die Kette muß etwas durchhängen. Ungefähr mittig zwischen An- und Abtrieb fassen und da sollte die Kette dann so zwischen einer Kettenhöhe und Daumenstärke durchhängen bzw. sich ohne Spannung aufzubauen über die direkte Linie anheben lassen.
Habe die Kette jetzt etwas lockerer, sowie von @byf beschrieben. Die Kettenspannung verändert sich bei unterschiedlichen Kurbelpositionen nicht merklich. Die Geräusche allerdings auch nicht. Sie entstehen unverändert und variieren nur Drehzahlabhängig.
Was auch zu beachten wäre, ist die Kettenlinie....
[...]
Also bitte auch noch die Kettenlinie
überprüfen.
Der Abstand Ritzel zur Mitte der Einbaubreite sollte = dem Abstand Kettenblatt zur Mitte Sattelrohr sein.
Da messe ich vorne 43mm Mitte Sattelrohr bis Mitte Kette. Hinten messe ich 15mm vom Ausfallende bis Mitte Kette. Wenn ich von einem geraden Hinterbau ausgegeben bedeutet das (120mm/2)-15mm = 45mm.
Also 43mm vorne und 45mm hinten. Macht die zwei Millimeter so viel aus?
Dann kommt es auch drauf an, welche
Achse verbaut wurde....bei den 110er wurde 104er bzw. 106er
verbaut später bei den 120er dann 109er Achsen.
Das weiß ich leider grad nicht 😅
Es sieht so aus, als ob die Kurbel auch recht weit absteht
Der Meinung bin ich nicht. Also 1-2mm näher ran fände ich schon sehr eng.
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Ansonsten könnte ich noch einen Spacer unter das Schraubritzel packen. Da wäre außen noch Luft obwohl das Ritzel schon mit dem Bund nach innen steht...
 
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