Teutone
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P.S.: Bezüglich Lauf-Marathons: Da kennt jeder seine Zeiten.
Schrieb ich doch.
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P.S.: Bezüglich Lauf-Marathons: Da kennt jeder seine Zeiten.
Ich muss da auch widersprechen. Viele wissen sehr wohl um ihre Zeiten aus den vorherigen Rennen ! Diese dienen immer als gute Referenz was notwendig ist um Platzierung XY zu erzielen. Ich beziehe das gerne auch mal auf den Klassischen "Rennsport" - also das ursprünglichste Rennen fahren mit Fahrzeugen auf einer Rennstrecke. Da dreht sich alles um Zeit. Oft um Rundenzeit, kommt aber aufs gleiche hinaus (ist nur leichter zu merken). Ich sehe meine Rundenzeit und weiß aus den Referenzwerten schon ob das gut oder schlecht ist. Ich weiß in der Regel auch, dass ich Rundenzeit XY pro Runde brauche um nach ganz vorne zu fahren.Na ja, überleg' mal, viele sind vielleicht durch sowas wie den Ötztaler oder andere Marathons etwas zu "Zeit-verkopft". Sicherlich springt da durch eine gute Zeit auch automatisch eine gute Platzierung heraus. Ähnlich wie beim Lauf-Marathon. Jeder Läufer kennt alle seine Marathon-Zeiten auswendig, aber kein Profi, kein Lizenzfahrer, kennt seine Ergebnis-/Zielzeit von seinen Rennen. Wohl aber seine Platzierung. Ob man ein Rennen oder einen "Marathon" fährt (warum heißt der wohl so?), zeigt sich dann daran, ob man zum Taktieren (um welchen Platz auch immer) ggf. auch die Beine komplett hochnimmt, egal ob dadurch eine grottenschlechte Zeit bei rauskommt. Oder ob man riskiert, für eine bessere Platzierung zu attackieren, auch wenn es sein kann, dass man komplett eingeht, um am eine eine echt üble Zeit bei rauskommt. Zeiten sind komplett überbewertet.
Today I learned: Eliud Kipchoge ist eigentlich Hobby-Marathonläufer. MarathoniFranconi ist zwar bei Eschborn-Frankfurt in die Top 10 gefahren, aber eigentlich war es für ihn ja gar kein Rennen.Jeder Läufer kennt alle seine Marathon-Zeiten auswendig, aber kein Profi, kein Lizenzfahrer, kennt seine Ergebnis-/Zielzeit von seinen Rennen.
Du schriebst: "Jeder Läufer kennt alle seine Marathon-Zeiten auswendig, aber kein Profi, kein Lizenzfahrer, kennt seine Ergebnis-/Zielzeit von seinen Rennen."Schrieb ich doch.
Nochmal lesen, bitte.Today I learned: Eliud Kipchoge ist eigentlich Hobby-Marathonläufer. MarathoniFranconi ist zwar bei Eschborn-Frankfurt in die Top 10 gefahren, aber eigentlich war es für ihn ja gar kein Rennen.
@MarathoniFranconi hatte es nur eilig weil es ihm gegen Mittag zu warm wurde!!Today I learned: Eliud Kipchoge ist eigentlich Hobby-Marathonläufer. MarathoniFranconi ist zwar bei Eschborn-Frankfurt in die Top 10 gefahren, aber eigentlich war es für ihn ja gar kein Rennen.
Ok also es gibt hier zwei Foristen die Top 10 bzw. Top 50 gefahren sind, aber da sie ihre Zielzeit kennen und evtl. sogar mit der aus dem Vorjahr verglichen haben, sind sie eigentlich gar kein Rennen gefahren.Nochmal lesen, bitte.
okay, korrigiert. Dachte, das wäre klar, weil es sich bei Läufern nicht "Rennen" nennt, und "Profi" zumeist eine berufliche Anstellung impliziert, ob nun angestellt oder als Freelancer; Läufer wiederum - selbst die Besten - sind in der Regel selbständig und leben rein von Sponsoren- und Preisgeldern. Das deutsche System mit Polizei- oder Bundeswehrsportlern mal außen vor.Du schriebst: "Jeder Läufer kennt alle seine Marathon-Zeiten auswendig, aber kein Profi, kein Lizenzfahrer, kennt seine Ergebnis-/Zielzeit von seinen Rennen."
Ich vermute Du wolltest den zweiten Teil deines Satzes nur auf Radrennen beziehen. Ist aber leider so missverständlich......
Natürlich nicht, aber ich wollte es jetzt nicht noch weiter in das andere Extrem ausweiten, da das dann schon (fast) reine Profi-Besonderheit ist, dass man sich derart für's Team opfert, dass man ggf. sogar mit geplantem DNF arbeitet. "Du fährst bis da und da, machst da noch ne Suicide-Führung, und kannst dann ins Auto steigen." Kommt im Hobby- und selbst im Lizenzbereich eher selten vor, aber okay, manchmal schon.Mal ernsthaft, glaubst du wirklich, ein Profi-Radrennfahrer wie Anton Palzer weiß auswendig, welche Platzierung er jeweils in den Etappen der Tour de Romandie hatte?
Die ersten beiden Worte hätten gereicht. Der Rest ist nämlich wieder.....naja.okay, korrigiert. Dachte, das wäre klar, weil es sich bei Läufern nicht "Rennen" nennt, und "Profi" zumeist eine berufliche Anstellung impliziert, ob nun angestellt oder als Freelancer; Läufer wiederum - selbst die Besten - sind in der Regel selbständig und leben rein von Sponsoren- und Preisgeldern. Das deutsche System mit Polizei- oder Bundeswehrsportlern mal außen vor.
Hätte er das auch nur ansatzweise so geschrieben hätte wohl niemand widersprochen.......Lies mal seinen Beitrag 212. Er behauptet da explizit, dass es dann kein Rennen sei, sobald man um die eigene Bestzeit fahre. ;-)Was der Teutone vermutlich sagen will ist, dass der Großteil der Teilnehmer bei solchen Veranstaltern vor allem gegen sich selbst und nicht gegen andere fährt. Da zählt dann vor allem die Zeit und weniger die Platzierung. Deswegen wird überall so schnell gefahren wie man gerade kann. Und das hat nun mal wenig mit einem klassischen Radrennen zu tun.
Machen ja alle, die bei den Jedermannrennen vorne mitfahren. Für den Rest macht es wie längst erklärt ja keinen Sinn, dezidiert gegen die anderen zu fahren. Auch für die ist es aber ein "Rennen"!Wer wie Marathoni ein "richtiges" Rennen fährt, fährt nur so schnell wie es die Situation erfordert.
Ich kann dir versichern, auch auf den Plätzen 200–500 wird nicht immer Vollgas gegeben, sondern in gewisser Weise taktisch vorgegangen. Alleine schon wenn man sich im Wind abwechselt (ja, auch die nicht ganz so schnellen fahren nicht alle wie kopflose Hühner) und wenn man sich entscheiden muss, ob man den Berg hier hochdrückt bzw. auf die sich in Sichtweite befindende Gruppe aufschließt oder nicht.Deswegen wird überall so schnell gefahren wie man gerade kann. Und das hat nun mal wenig mit einem klassischen Radrennen zu tun.
Wer wie Marathoni ein "richtiges" Rennen fährt, fährt nur so schnell wie es die Situation erfordert.
Ich hatte für top 50 275W NP und 237W im Durchschnitt (mit 76kg). Laut Deiner Radsportdefinition bin ich also hoffentlich ein Rennen gefahren. Zum Glück war ich nicht mehr vorne im Wind, sonst wäre es ja durch mehr Watt im Schnitt für die gleiche Platzierung kein Rennen mehr gewesen. Glück gehabt! ;-)es beim Radsport, im Rennen, eher darauf ankommt, mit möglichst wenig Leistung möglichst weit vorne zu landen, von der Platzierung her. Beziehungsweise, die Leistung zu sparen, und nur dort gezielt einmal einzusetzen, wo es Sinn macht.
Ich hatte für top 50 275W NP und 237W im Durchschnitt (mit 76kg). Laut Deiner Radsportdefintion bin ich also hoffentlich ein Rennen gefahren. Zum Glück war ich nicht mehr vorne im Wind, sonst wäre es ja durch mehr Watt im Schnitt für die gleiche Platzierung kein Rennen mehr gewesen. Glück gehabt! ;-)
Ich glaube, denen die hier Ihre Watt gepostet haben, ging es genau darum, einen Vergleich für sich selbst zu haben, ob man evtl. durch taktisch klugeres Fahren eine bessere Platzierung hätte haben können.
Ich weiß nicht, was dich zu den Kommentaren motiviert (oder demotiviert) hat. Offensichtlich kam es nicht so rüber, wie du es meintest. Glaube ich verstehe deinen Ansatz...Vermutlich wollte ich - nach all den ganzen Posts über Leistungen, Watt, (Vorjahres-)Zeiten, darauf hinaus, darauf hindeuten, dass es - im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, wo eine Zeit/Weite direkt zu einem bestimmten Ergebnis führt - es beim Radsport, im Rennen, eher darauf ankommt, mit möglichst wenig Leistung möglichst weit vorne zu landen, von der Platzierung her. Beziehungsweise, die Leistung zu sparen, und nur dort gezielt einmal einzusetzen, wo es Sinn macht. Dieses Bewusstsein dafür, was Radrennen eigentlich bedeutet, ist oft ein wenig abhanden gekommen, oder sagen wir, vielleicht auch "neu definiert worden". Vielleicht zuletzt auch wegen Strava, SocialMedia & Co., wo sich ein "43er Schnitt in Hamburg", oder irgendwelche krassen Wattwerte einfach gut machen. Kann man alles machen, aber, wie gesagt, manchmal vielleicht wieder aufs Ursprüngliche besinnen. Aber okay, ich bin auch alt.![]()
Mal ne, vielleicht doofe, Frage:
Die Fahrer, die meistens bei Jedermannrennen gewinnen oder oben dabei sind, sind ja oft in Amateurteams, z.B. Velolease, Strassacker, Sebamed, etc. Wie sind sie leistungsmässig einzuschätzen? Sind Bundesligateams und Konti-Teams nochmal stärker? Ich mein, die Namen findet man ja selbst beim Ötztaler oben wieder.
Die Leistungen sind ja einfach unfassbar krass.
Kleine Korrektur: Es ist richtig, dass bei Jedermannrennen Lizenzfahrer dabei sind. Deine genannten Teams sind aber Jedermannteams, sprich laufen aus Sicht des BDR unter "Hobbyfahrer". Bei Amateurteams hat jeder eine Lizenz.Amateurteams, z.B. Velolease, Strassacker, Sebamed, etc.