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Eschborn-Frankfurt

Es geht nur um das Finale und hier gibt es sicher kein Finale mit 100 Mann…

Und Stürze passieren ob Anfänger oder erfahrener Amateur. Sich aber aufgrund einer Kurve aufzuregen, bei der noch nicht wirklich etwas bekannt ist (genaue Ziellinie und Distanz mal inkludiert) ist lächerlich.

mit der Begründung dürfte fast kein Lizenzrennen stattfinden 😆

Teilnehmerzahl stimme ich dir natürlich zu

@laidback 🤷 - sehen uns am 1.Mai im Finale 😘
Grundsätzlich gebe ich dir recht, aber es wäre halt kein großer Aufwand gewesen die Stelle zu entschärfen. Und ja der Zielstandort ist so geplant. Ich habe hier mit dem Vorort Verantwortlichen gesprochen.
 
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Also diese Linkskurve vorm Ziel ist wirklich riesig und es wird nach der Kurve mit Sicherheit noch genug lange geradeaus gehen.

Wir gehen hier ja nun nicht von einem Worldtour-Massensprint Finale mit einem 100 Mann Feld aus...
Das Problem ist nicht dass du oder ich diese Kurve kennen und fahren können. Das Problem liegt bei Hunderten (vorsichtig betrachtet) unbedarften Leuten die mit viel Glück einmal im Jahr in einem Fahrerfeld fahren, falls überhaupt. Und wenn bei denen dann Adrenalin und Testosteron kurz vor dem Ziel eine verhängnisvolle Mischung eingehen wird es eben kritisch. Da kannst du die Kurve noch so breit und übersichtlich machen, wenn diese Leute keine Spur halten können, weil sie es nie gelernt haben. So eine Kurve gehört einfach nicht kurz vor das Ziel einer Jederleuteveranstaltung.
@laidback 🤷 - sehen uns am 1.Mai im Finale 😘
Nö, ich werde mir den Wannsinn bei der Teilnehmerzahl nach mehr als zehn Teilnahmen nicht mehr antun. 🤷‍♂️
Ich kenne noch die "guten alten Zeiten"™️ mit weniger als der Häfte an Teilnehmern, als unter anderem Straßenbahnschienen im schrägen Winkel überfahren werden mussten.

Persönlich macht mir nicht der Kurs Sorge, egal wie er aufgestellt ist, sondern die vielen, vielen unerfahrenen Teilnehmer deren Anzahl durch die ständige Erweiterung der Starterzahlen potenziert zunimmt.
 
Da kann man schon an einigen Stellen berechtigt in Frage stellen, ob Teilnehmerzahl und Streckenwahl noch zusammen passen.

Was sowieso schon seit Jahren ein Unding ist, ist dass die Vorderen auf den letzten Kilometern auf die langsameren der kürzeren Strecken auffahren, was jedes Mal beim Zieleinlauf zu gefährlichen Situationen geführt hat.

Es geht nur um das Finale und hier gibt es sicher kein Finale mit 100 Mann…

Und Stürze passieren ob Anfänger oder erfahrener Amateur. Sich aber aufgrund einer Kurve aufzuregen, bei der noch nicht wirklich etwas bekannt ist (genaue Ziellinie und Distanz mal inkludiert) ist lächerlich.
Mir geht es nicht ums Aufregen und mir war auch klar, dass es aktuell im Speziellen um die Kurve im Finale geht.

Bei einem Jedermannrennen, was eben wie der Namen schon sagt von nicht immer besonders rennerfahrenen Jedermännern als Rennen gefahren wird, sollte das der Veranstalter eben berücksichtigen (mir ist völlig klar, dass es eher sinnlos ist, wie z.T. um den 2987. Platz gesprintet wird, aber die fahren eben auch ihr Rennen, selbst wenn die Ersten seit 30 Minuten im Ziel sind). Es trifft halt auch nicht nur die Hitzköpfe, die sich im Testosteronrausch in der World Tour fühlen und mit Laktat am Anschlag auf die Ziellinie zukurven, sondern die ganz normalen drumherum, die dann mitgerissen werden.


Dass das meiner Meinung nach grundsätzlich in Frankfurt in den letzten Jahren organisatorisch irgendwie etwas wenig berücksichtigt wurde, weil der Fokus offensichtlich auf Wachstum liegt (nach den 100000 auf der Strecke im vergangen Jahr nun auf 12000 hochzugehen und gleichzeitig die Strecke zu verkürzen halte ich für ziemlich unsinnig), habe ich ja mit meinen Beispielen deutlich gemacht. Deshalb halte ich es für berechtigt, dass nun von Ortskundigen die Wahl des Zieleinlaufs hinterfragt wird.

Und ja, ich bin dieses Jahr auch wieder dabei, weil es insgesamt ja trotzdem Spaß macht (wenn man mal sturzfrei den Fuß des Feldbergs erreicht hat und nicht vorher abgeschossen wurde). :bier:
 
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Im Prinzip ist die Kritik bzgl. der weiter steigenden Teilnehmerzahl berechtigt. Dadurch steigt das sowieso schon vorhandene Risiko natürlich.

Im Vergleich zu vielen anderen Passagen des Rennens, halte ich diese Kurve vorm Ziel allerdings für gänzlich harmlos.

Aus meiner anekdotischen Erfahrung ist alles zwischen Start und Feldberg kritisch bzgl. Stürzen. Da gab es in den letzten Jahren einige eher schlecht abgesicherte Verkehrsinseln bzw. Engstellen.
 
Die steigenden Zahlen finde ich auch bedenklich.
Beim Risiko kommt es aber auch drauf an, wie die Verteilung ist. Ich mach mir um die Kurve am Ziel null persönliche Sorgen - wenn ich ankomme, bin ich eh quasi alleine.
Sind die unerfahrenen Jedermänner im Ziel denn noch größer beisammen? (Ich weiß das nicht, bin zu weit hinten)
 
Die steigenden Zahlen finde ich auch bedenklich.
Beim Risiko kommt es aber auch drauf an, wie die Verteilung ist. Ich mach mir um die Kurve am Ziel null persönliche Sorgen - wenn ich ankomme, bin ich eh quasi alleine.
Sind die unerfahrenen Jedermänner im Ziel denn noch größer beisammen? (Ich weiß das nicht, bin zu weit hinten)
Na ja, es geht halt darum, dass man das Risiko mit einfachen Maßnahmen, hätte minimieren können. Lass eine Gruppe (egal wie groß) ankommen und dann kann es halt durch Ehrgeiz und fehlende Kurventechnik halt schneller zum Abräumen kommen, als wenn du eine 400 Meter lange gerade Zielgerade hast. Und ja, dass hat auch nicht zwangsläufig was mit Anfängern und fehlender Fahrtechnik zu tun. Die meisten Stürze der letzten Jahre, habe ich auf der Rosa Luxemburg Straße wahrgenommen und die ist ja nicht besonders Kurvenreich...
Dass es nun 12000 Starter geben wird, finde ich auch bedenklich. Irgendwann ist halt das Limit erreicht, und ich wage zu bezweifeln, dass das Selgros Gelände größer ist als der bisherige Zielort.
 
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Persönlich macht mir nicht der Kurs Sorge, egal wie er aufgestellt ist, sondern die vielen, vielen unerfahrenen Teilnehmer deren Anzahl durch die ständige Erweiterung der Starterzahlen potenziert zunimmt.
So dachte ich auch mal und hab mich aus Vorsicht erst nach ein paar Jahren angemeldet, aber 2025 (und wohl auch 2024? da habe ich es kaum mitbekommen) sind die Stürze am Anfang und recht weit vorne passiert. Fahrbahnverengungen, Baustellen und rücksichtsloses Fahren von einzelnen schnellen Leuten - der Kurs ist bis dahin ja noch nicht sonderlich anspruchsvoll und da können sicher einige noch vorne mitmischen, die am Berg dann zurückfallen. Ich sehe nicht, wie dieses Problem durch mehr Anmeldungen in der Breite verschärft wird. Hinter den ersten Gruppen gibt es immer wieder große Abstände, zudem fahren die wenigsten wirklich eng zusammen und natürlich macht da auch mal einer Unsinn, aber meistens ohne Folgen.
Sind die unerfahrenen Jedermänner im Ziel denn noch größer beisammen? (Ich weiß das nicht, bin zu weit hinten)
Meiner Erfahrung nach nicht wirklich, es finden sich auch am Ende immer wieder Gruppen, aber es zieht sich schon sehr auseinander.
 
Das es nun 12000 Starter geben wird finde ich auch bedenklich. Irgendwann ist halt das Limit erreicht, und ich wage zu bezweifeln, dass das Selgros Gelände größer ist als der bisherige Zielort.
Wenn Sie es dieses Jahr mit der Medaillenausgabe wieder nicht ordentlich hinbekommen und es zu sehr langen Wartezeiten/Staus kommt, wäre das eine ziemliche Frechheit.
 
Meine Meinung: Wieviele Jedermänner bereiten sich denn SO auf die Strecke vor, dass es einen Unterschied bzgl. ihres Verhaltens in der Kurve macht, je nachdem wie weit das Ziel hinter der Kurve liegt? Die meisten kommen doch um die Kurve und starten dann ihren Sprint? Und die mit mehr Testosteron fahren aggressiver um die Kurve, egal wie weit es dahinter noch geht?
 
Stimmt, kennt man von den Profis......egal ob die Zielgerade bergab geht oder nicht, ist ja egal.....geht ja auch anderswo auf der Strecke mal bergab und da beschwert sich auch keiner. Puh.........
Diesen Kontext zu den Pro's und auch Amateuren argumentiere ich auch immer. Ansonsten muss man der der Bahn fahren, wenn man eine normgerechte und absolut aufs schnelle Radfahren ausgerichtete Strecke will.
 
Diesen Kontext zu den Pro's und auch Amateuren argumentiere ich auch immer. Ansonsten muss man der der Bahn fahren, wenn man eine normgerechte und absolut aufs schnelle Radfahren ausgerichtete Strecke will.
Auch bei Jedermännern soll der Veranstalter darauf achten, wie er die Strecke im Rahmen des möglichen sicher gestaltet, indem er Verkehrsinseln absichert, vor sonstigen Gefahrenstellen warnt, das Ziel nicht zu knapp hinter eine Kurve legt etc. Die wollen (müssen) alle am Montag wieder fit auf der Arbeit stehen.

Ich sage nicht, dass der Zieleinlauf in Frankfurt nun besonders problemtisch ist, nur muss das von den Ortskundigen angesprochen werden können ohne solche (sorry) Quatsch"argumente" wie von Dir zu hören.

Die Behauptung, dass man ja am besten auf der Bahn fahre solle, wenn man Streckenführungen als problematisch empfindet, ist sowas von...........gäääääähn.......und kommt zumeinst von denen, die sowas von wenig Ahnung von Radrennen haben und nicht wissen, wie es weiter vorne zugeht.
 
Dann wünsche ich dir viel Spass weil du ja scheinbar über ein immenses Erfahrungsportfolio verfügst und weisst wie es weiter vorne zugeht, dann ist es auch nicht gääääähn, wenn man allen zeigen kann wo der Frosch die Locken hat. ;)
 
Als ich das erste Mal gefahren bin ging die Strecke noch über den Schulberg in Eppstein und endete am Henniger Turm. Das letzte Mal bin ich 2024 gefahren und habe leider so viele Stürze erlebt, dass ich nicht mehr mitfahre. Das es auf dem Weg zum Feldberg rummst, ok, aber die vielen Stürze danach? Kittelhütte runter, eigentlich wunderschöne Abfahrt, oder die ganze Strecke runterzuhs nach Eppstein und dahinter. Alles kleine Gruppen und trotzdem immer wieder der Knall von Carbon auf Asphalt, Übermut und körperlicher Erschöpfung geht manchmal nicht gut aus.
Ich denke man kann die Strecke so sicher machen wie man will, Hauptproblem wird / ist die Menge an Fahrern. Mit 50 ist das nix mehr für mich, wünsche aber jedem der mitmacht ein tolles Rennen, weil die Strecke wirklich schön ist. Wo kann man durch eine Großstadt rollen und gleichzeitig durch ein anspruchvolles Mittelgebirge fahren.
Für Göttingen bin ich wieder angemeldet, das habe ich in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt und empfinde es dort als weniger "stressig".
 
Als ich das erste Mal gefahren bin ging die Strecke noch über den Schulberg in Eppstein und endete am Henniger Turm. Das letzte Mal bin ich 2024 gefahren und habe leider so viele Stürze erlebt, dass ich nicht mehr mitfahre. Das es auf dem Weg zum Feldberg rummst, ok, aber die vielen Stürze danach? Kittelhütte runter, eigentlich wunderschöne Abfahrt, oder die ganze Strecke runterzuhs nach Eppstein und dahinter. Alles kleine Gruppen und trotzdem immer wieder der Knall von Carbon auf Asphalt, Übermut und körperlicher Erschöpfung geht manchmal nicht gut aus.
Ich denke man kann die Strecke so sicher machen wie man will, Hauptproblem wird / ist die Menge an Fahrern. Mit 50 ist das nix mehr für mich, wünsche aber jedem der mitmacht ein tolles Rennen, weil die Strecke wirklich schön ist. Wo kann man durch eine Großstadt rollen und gleichzeitig durch ein anspruchvolles Mittelgebirge fahren.
Für Göttingen bin ich wieder angemeldet, das habe ich in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt und empfinde es dort als weniger "stressig".
Bei meiner letzten Teilnahme in Göttingen war es in der vorderen Gruppe ebenfalls unangenehm, aber ja, vielleicht ist es dort etwas entzerrter, da nocht ganz so flach und insgesamt etwas kleiner.

Göttingen wird immer erst entspannter, wenn man es an die Weser geschafft hat. Dort ist es breit und gerade und danach kommt der Anstieg zum Bramwald. Aber davor ist es teilweise schon gefährlich - vor allem weil viele Spezialisten glauben, sie könnten dort das Rennen verlieren und dann immer wieder nach vorne drücken. Wie in Frankfurt auch, selektiert es sich erst am ersten langen Anstieg und davor wird unnötig gestresst.
 
Bei meiner letzten Teilnahme in Göttingen war es in der vorderen Gruppe ebenfalls unangenehm, aber ja, vielleicht ist es dort etwas entzerrter, da nocht ganz so flach und insgesamt etwas kleiner.

Göttingen wird immer erst entspannter, wenn man es an die Weser geschafft hat. Dort ist es breit und gerade und danach kommt der Anstieg zum Bramwald. Aber davor ist es teilweise schon gefährlich - vor allem weil viele Spezialisten glauben, sie könnten dort das Rennen verlieren und dann immer wieder nach vorne drücken. Wie in Frankfurt auch, selektiert es sich erst am ersten langen Anstieg und davor wird unnötig gestresst.

Interessant heuer ohne Bramwald.

Gut wäre hier ordentlich Gegenwind. Letztes Jahr war die erste Gruppe aber weniger als 150 Leute bevor mein LR gebrochen ist 🤣
 
Das Problem ist nicht dass du oder ich diese Kurve kennen und fahren können. Das Problem liegt bei Hunderten (vorsichtig betrachtet) unbedarften Leuten die mit viel Glück einmal im Jahr in einem Fahrerfeld fahren, falls überhaupt. Und wenn bei denen dann Adrenalin und Testosteron kurz vor dem Ziel eine verhängnisvolle Mischung eingehen wird es eben kritisch. Da kannst du die Kurve noch so breit und übersichtlich machen, wenn diese Leute keine Spur halten können, weil sie es nie gelernt haben. So eine Kurve gehört einfach nicht kurz vor das Ziel einer Jederleuteveranstaltung.

Nö, ich werde mir den Wannsinn bei der Teilnehmerzahl nach mehr als zehn Teilnahmen nicht mehr antun. 🤷‍♂️
Ich kenne noch die "guten alten Zeiten"™️ mit weniger als der Häfte an Teilnehmern, als unter anderem Straßenbahnschienen im schrägen Winkel überfahren werden mussten.

Persönlich macht mir nicht der Kurs Sorge, egal wie er aufgestellt ist, sondern die vielen, vielen unerfahrenen Teilnehmer deren Anzahl durch die ständige Erweiterung der Starterzahlen potenziert zunimmt.
Soll kein Ant-Beitrag werden. Ich teile diesen Gedanken und freue mich, dass das Teilnehmerlimt bei meinem Heimrennen bei 2500 Startenden limitiert ist.
 
Der Veranstalter scheint sich dem gesteigerten Gefährdungspotential der Fahrer bewusst zu sein und handelt nun. In meinen Augen hat das aber Potential, das Rennen nur noch gefährlicher zu machen. So soll es "Safer cycling Guides" geben, die ausgewählte Gruppen auf der Tour begleiten und als Orientierung dienen sollen. Beim Marathon oder Halbmarathon mag das ja funktionieren, aber beim Radrennen? Ich bin skeptisch.
 
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